Bad Cannstatt (Baden-Württemberg)

 28.07.1627 / Stärke (n. bek.) Verdacht
"Den 18. [Juli] war so ein grausamer Wind (wie vor einem Jar) daß er vil Gebäw im Westerich / Breißgaw / Rheinstrom / vnd Schwaben / sonderlich zu Muckensturm eingerissen / im Westerich hat es 18. Fürst / zween KirchenThurn / auch sonsten vil Gebäw hin vnd wider eingerissen. Auch mit Hagel vnnd Gewässer / Menschen / Vieh vnd vil Schwein ersäufft / auch vil Tausendt wildter vnnd haimischer Bäum / verschlitzt vnd auß der Erden geworffen / daß Männiglich vermeint der Jüngste-tag sey vorhanden." (Quellen: Stefan Militzer, Klima - Umwelt - Mensch (1500-1800), 2004 sowie Ginschopff, Johann, Chronica / Oder Eygendtliche Beschreibung vieler Denckhwürdigen Geschichten / die sich im Fürstenthumb Württemberg / sonderlichen vmb Stutgart her zugetragen [...]. - 2. Aufl. - Durlach, 1631, S. 132)