Eilenburg (Sachsen)

 22.05.1695 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
"Den 12 May / als an dem ersten Hl. Pfingst-Feyertage Nachmittags / ist es gantz trübe und finster am Himmel worden / und ein starcker grausamer Wind entstanden / der den Staub in die Lufft geführet / also daß man fast nirgends hin dafür sehen können / worauff ein schweres Gewitter erfolget / welches an vielen Orten / sonderlich hinter Merseburg / Schaffstädt / Naumburg und Querfurt etc. durch Schlossen und sonst sehr grossen Schaden / so wohl an Feldfrüchten / als auch an Fenstern und Dächern gethan." (Quellen: Stefan Militzer, Klima - Umwelt - Mensch (1500-1800), 2004 sowie Simon, Jeremias, Eilenburgische Chronica [...], S. 832 f. - Leipzig, 1696)