Arendsee (Altmark) (Sachsen-Anhalt)

 02.12.1720 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
"[...] Winde, welche in dem Lande selbst [Mark Brandenburg] hin und wieder gewütet und schaden angerichtet. [...] A. 1720. 1 Dec. wurde zu Arendsee die Schrampische Windmühle umgeschmissen, dabei des Müllers Sohn von 20 jahren vom mühlstein getödtet, die Schwester hart beschädiget, die Dienstmagd aber, welche nach hause laufen und hülfe rufen wollen, ins wasser getrieben, und auf der Gestinischen weide todt gefunden worden." (Quelle: Stefan Militzer, Klima - Umwelt - Mensch (1500-1800), 2004 und Bernhard Ludwig Bekmann, Historische Beschreibung der Chur- und Mark Brandenburg. Bd. 1, S. 502. - Berlin, 1751)