Malchin (Mecklenburg-Vorpommern)
[Region: Glashagen]

 14.04.1831 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
"Den 14. wüthete zu Malchin in Mecklenburg ein furchbares Gewitter, wodurch 44 Scheunen mit Futtervorräthen abbrannten. Am nemlichen Tag warf eine Windhose bis Wismar Wirthshaus - Gebäude um, wobei einige Menschen und vieles Vieh umkamen." (Quelle: Meteorologisches Jahrbuch von 1831 mit Inbegriff der meteorischen und astronomischen Beobachtungen, der Aspecten der Sonne, der Planeten und des Mondes, wie auch der Veränderungen der positiven und negativen atmosphärischen Electricität. Augustin Stark. Augsburg. 1836) - "Zu Malch in Mecklenburg hat am 14. April ein furchbares Gewitter gehaust und eingeschlagen; 44 Scheunen mit Vorräthen brannten ab. An demselben Tag warf eine Windhosen in Glashagen bey Wismar Wirthschafts - Gebäude um; einige Menschen und Vieh kamen um." (Quelle: Bayerische Landbötin, 1831) - "An demselben Tage eine Windhose bei Wismar mit Verwüstungen an Gebäuden, wodurch mehrere Menschen und beträchtlich vieles Vieh erschlagen wurden." (Quelle: Correspondenzblatt, Band 19. Württembergischer landwirthschaftlicher Verein, Stuttgart. 1831) - "Zu Malchin in Mecklenburg hat am 14. April ein furchtbares Gewitter gehauset und eingeschlagen, so daß 44 Scheunen mit Futtervorräthen abbrannten. Am selbigen Tage warf eine Windhose bei Wismar Wirthshausgebaude um, wobei einige Menschen und eine große Anzahl Vieh umkamen." (Quelle: Neue Augsburger Zeitung, 06.05.1831; recherchiert bei Google Books) - Ein Ort mit dem Namen Glashagen konnte bei Wismar nicht aufgefunden werden.