Ummerstadt (Thüringen)

 18.03.1897 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Aus einer Meldung der Coburger Zeitung vom 24.03.1897: "Ummerstadt, 22. März. Furchtbaren Schaden hat der Sturmwind vorige Woche in der hiesigen Waldung angerichtet. Er kam von SW. und fing sich in einem Querthal, dem sog. Teufelsloch - nomen est omen -. Da er hier keinen Ausweg hatte, verwandelte er sich in einen Wirbel und riß alles, was ihm im Wege stand, nieder. - 500 Stämme oder mehr - man kann es vorläufig noch nicht übersehen, dabei solche mit einem Durchmesser von 35-40 cm und einer Länge von 25 m liegen theils entwurzelt, theils stehen sie zu 5 und mehr sich aneinander stützend da. Der Anblick ist ein grausig schöner und würde das Schlachtfeld einem Photographen erwünschten Stoff bieten. Die Hauptbeschädigten sind: Holzbauer Dressel und Bürgermeister Leipold."