Hohenheim (Baden-Württemberg)

 05.07.1906 / Stärke (n. bek.) Verdacht
"[...], wobei derjenige vom 5. Juli wolkenbruchartigen Charakter hatte: es wurden insgesamt 71,1 l/m² gemessen, davon fiel in einer Stunde (von 20-21 Uhr) allein 45.0 l/m², dabei kam es in Hohenheim zu einem schweren Hagelunwetter. Professor Mack schrieb hierüber: "Das Hagelwetter vom 5. hat in Hohenheim und überhaupt auf den Fildern erheblichen Schaden angerichtet. Der Geldwert des Schadens beträgt für die Hohenheimer Domäne ca. 10 000 Mark. Beginn des Hagels um 14.33 Uhr - Ende 14.44 Uhr, bei Beginn wallnußgroße Körner, nachher dichtes Niedergehen von erbsen- bis haselnußgroßen Körnern. Vor Beginn des Hagels war aus der höchst drohend aussehenden Hagelwolke ein mehrere Minuten andauernd eigenartiges Geräusch in Gestalt eines starken Säuselns und Brausens zu hören, während am Boden noch vollständige Windstille herrschte."" (Quelle: Waltraud Düwel-Hößelbarth, Chronik der Hohenheimer Meteorologischen Beobachtungen der Jahre 1878 - 1977. Stuttgart. Mai 1982)