Emsbüren (Niedersachsen)

 03.06.2005 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Am frühen Abend des 03. Juni zog ein Gewitter über das südliche Emsland im äußersten Südwesten Niedersachsens hinweg. Dabei entstanden im Bereich Emsbüren erhebliche Vegetationsschäden, aber nur wenige Gebäudeschäden. Verletzte gab es glücklicherweise nicht. Zahlreiche Straßen waren durch umgestürzte Bäume blockiert und die Feuerwehren von Emsbüren, Salzbergen und Lingen wurden alarmiert. Mit einem 80-Tonnen-Kran mussten Bäume entfernt werden, die auf ein Haus zu stürzen drohten. Die freiwillige Feuerwehr Emsbüren war auch zwei Tage danach noch um Einsatz. Die Verteilung der Schäden und die Augenzeugenberichte sprechen für einen Downburst (Gewitterfallböe).

Schadenanalyse von Thomas Sävert
Chasingbericht von Leonard Parsek
Chasingbericht von Sven Lüke
Weitere imposante Schäden von Leonard Parsek
Weitere Sturmschäden durch Emsbüren-Zelle
Diagnose der Tornado-Verdachtsfälle von Matthias Jaeneke.