Augustfehn (Niedersachsen)

 12.07.1961 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
"Zwei Windhosen ziehen über das Ammerland und richten schwere Schäden an." (Quelle: Dr. F. Hamm: Naturkundliche Chronik Nordwestdeutschlands. Landbuch-Verlag, Hannover, 1976) - Aus einer Meldung der Nordwest-Zeitung - Oldenburger Nachrichten vom 14. Juli 1960: "Windhose über Augustfehn. Unwetter führte zu erheblichen Sachschäden. Augustfehn. Schlagartig verfinsterte sich am Mittwochabend der Himmel über dem westlichen Ammerland. Blitze zuckten, Donner grollten und dann kam auch ein schwerer Sturm auf, der stellenweise zerstörende Gewalt hatte. Vor allem in Augustfehn, wo während des Unwetters eine Windhose quer durch den Ort raste wurden erhebliche Schäden angerichtet. Eine der mächtigen Eichen, die an der Südgeorgsfehner Straße stehen, wurde entwurzelt und riß im Fallen eine Lichtleitung ab. Zehn Häuser verloren die Dachziegel, an einer Stelle hob sich sogar ein Eternitdach von einem Schuppen, um anschließend meterweit fortgeschleudert zu werden. Als ein Kugelblitz ein Leitungsmast der Stromversorgung getroffen hatte, flammte zunächst Feuer auf. Die Feuerwehr Bokel-Augustfehn wurde gerufen, brauchte aber nicht mehr in Tätigkeit zu treten. [...]"