Lübeck (Schleswig-Holstein)

 04.06.2003 / Stärke (n. bek.) Verdacht
In einer Meldung der Kieler Nachrichten vom 05.06.2003 wird von einer möglichen Windhose im Norden Lübecks berichtet. Schäden gab es innerhalb einer Schneise von der Siedlung Karlshof über Israelsdorf bis nach Schlutup. Weitere Schäden wurden aus Kücknitz und Siems gemeldet: "Feuerwehr im Dauereinsatz - reihenweise knickten Bäume um - Bei Feuerwehr und Polizei glühten gestern Abend 20 Minuten lang die Drähte. Über Lübecks Norden zog vermutlich eine Windhose hinweg. Bäume knickten wie Streichhölzer ein, fielen auf die Straßen, in Vorgärten und in ein Haus. Menschen wurden nicht verletzt. Gegen 17.50 Uhr ging der erste Notruf ein. Im Wesloer Weg stürzten mehrere Bäume auf die Fahrbahn. Danach ging es Schlag auf Schlag. Aus Schlutup, Siems, Kücknitz, Karlshof und Israelsdorf wurden weitere umgestürzte Bäume gemeldet. Die B 75 musste in Höhe Kreuzweg in Richtung Travemünde gesperrt werden. Dazu schüttete es aus allen Wolken. Wie ein kleiner Fluss schoss das Regenwasser die Fahrbahn an der Herrenbrücke hinunter. "Erst war es staubig, weil der starke Wind den Sand von der Baustelle aufwirbelte und dann nur noch extrem laut durch Hagel und Regen", beschrieb Herrenbrückenwärter Owe Fritz die Lage. Die Berufsfeuerwehr war mit acht Fahrzeugen im Dauereinsatz. Tatkräftige Unterstützung gab es von den Freiwilligen Wehren Israelsdorf, Siems und Schlutup. Der größte Schaden entstand in der Eisenstraße (Kücknitz), dort fiel ein Baum auf ein Dach." .