Zühlsdorf (Brandenburg)

 10.07.2002 / Stärke (F1) Bestätigt
Nach dem Bericht der Märkischen Oderzeitung zog der mutmaßliche Tornado über den Ort Zühlsdorf, nördlich von Berlin, hinweg, bevor er den Rahmer See überquert und im Bereich Stolzenhagen - westliches Wandlitz erhebliche Schäden angerichtet haben soll: "(...) Er war an jenem Abend in der Laube in seinem Garten, als sich der Himmel urplötzlich verdunkelte. "Ich bin raus und wollte die rund sechs Meter bis zu meinem Haus laufen, aber das hab ich nicht mehr geschafft", berichtet er. Eine riesige Windhose kam über den Rahmersee gefegt. Als sie anrollt, hatte sie bereits in Zühlsdorf eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Hunderte entwurzelte Bäume hinterlassen ein schreckliches Bild." - Die Tornadoschneise mit Schäden mindestens im oberen F1-Bereich erstreckt sich von Zühlsdorf über den Lubowsee bis über den Rahmer See hinaus auf einer Länge von 4,8 Kilometern und einer Breite von bis zu 200 Metern (Quelle: Vorortuntersuchung von Thilo Kühne, 24.-28.09.2002).

Orkan gab Wandlitz ein neues Gesicht (MOZ, 09.07.03)

Wie viele mögliche Tornados in diesem Bereich nördlich Berlins Schäden anrichteten ist unklar.
Verdachtsfälle am 10.07. in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern (Thilo Kühne, WZ)
Einsatzfotos 10. Juli - 16. Juli 2002 (Feuerwehr Mühlenbeck)