Lübbenau / Spreewald (Brandenburg)

 14.08.1948 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Aus einer Meldung der Berliner Zeitung vom 01. September 1948: "14. August: Seit drei Tagen gießt es wie aus Kannen. Gewitter und Wirbelstürme am Donnerstag haben die Bäume wie Streichhölzer umgeknickt. Ackerwagen flogen durch die Luft, D&cher wurden abgedeckt, Licht- und Telefonleitungen sind stellenweise unterbrochen. 200jährige japanische Eichen liegen im Schloßpark von Lübbenau. Ihre Wurzeln hängen in der Luft. Ununterbrochen müssen die flachen Spreewaldkähne ausgeschöpft werden. Zehn Zentimeter Niederschlag pro Tag zeigt der Regenmesser an. Alle Wehre sind gezogen, aber das Wasser steigt. Der Spreewald, das natürliche Staubecken der Spree, droht zu überfluten. Selbst in den höher gelegenen Randgemeinden klettert der Grundwasserspiegel unaufhörlich." (Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin)