Serrahn bei Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern)

 21.06.1998 / Stärke (F1) Bestätigt
"Am 21.06.1998 hat es, neben dem Tornado in der Ortslage Wesenberg, 7 km östlich von Neustrelitz einen Tornado gegeben. Getroffen wurde die kleine Siedlung Serrahn. Dieses Ereignis wurde im Nordkurier vom 23./24.06.1998 bebildert - das Forsthaus Serrahn wurde schwer beschädigt. Die Intensität des Tornados ist mit T3/F1 zu benennen." (Bericht von Thilo Kühne). Dazu auch aus dem Bericht der Strelitzer Zeitung (Beilage des Nordkuriers) vom 23.06.1998 sowie vom 24.06.1998: "[...] Am späten Sonntagnachmittag zog ein schweres Gewitter mit Hagel und Sturmböen über Teile unseres Landkreises. In der Wesenberger Schleuse wurde eine Frau beim Durchschleusen ihres Bootes vom Hagel überrascht und am Kopf verletzt. Nahe der Siedlung Serrahn schlug eine Windhose eine 2 Kilometer lange Schneise durch den Wald und beschädigte das Dach der Serrahner Försterei. Eine weitere Windhose bildete sich östlich von Wesenberg und zog über den Großen Weißen See bis zum Zeltplatz Wörlandberg. Hier wurden Zelte fortgeweht und Bäume abgeknickt. Es kam zum Glück niemand zu Schaden. Ein Anwohner der Siedlung am Großen Weißen See berichtete, dass die Windhose die Wellen des Sees auf einen Meter Höhe aufschäumen ließ. [...]"