Billerbeck (Nordrhein-Westfalen)

 06.06.1998 / Stärke (F2) Bestätigt
Etwa 15 Kilometer von Dülmen entfernt traten bei Billerbeck erhebliche Schäden auf. Augenzeugen konnten den Tornado beobachten. Aus einer Meldung der Münsterländischen Volkszeitung vom 22.07.2008: "Vor zehn Jahren, am 6.6.1998, rückte die Feuerwehr Dülmen aus, nachdem eine Windhose durch Teile Dülmens raste. Wenige Kilometer weiter schlug der Tornado in Billerbeck zu. Augenzeugen zufolge war es heiß und schwül an dem Tag. Gewittrig. Die Wolken hingen tief und schwer, als berührten sie den Dom in Billerbeck. Bis dann eine Wolke zu rotieren begann und sich zu einem umgedrehten Vulkan formte. Noch heute sind Schäden dieses Ereignisses bei der Berkelquelle in Billerbeck zu sehen. Der Tornado richtete in dem Wald bei dem Wanderweg starke Schäden an. Die Zugbahn ist immer noch zu erkennen - viel Buschwerk und Wildwuchs statt Bäume. Auch umliegende Häuser wurden damals in Mitleidenschaft gezogen."

Fotos der Schäden von Stefanie Mueller
Nicht der einzige Tornado (Westfälische Nachrichten, 22.07.08)