Gräfenhainichen (Sachsen-Anhalt)

 04.10.2012 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: nachmittags. Aus einer Meldung der Mitteldeutschen Zeitung vom 09.10.2012: "Der Sturm am Donnerstagnachmittag ist auch dem Gräfenhainichener Stadtwald zum Verhängnis geworden. "Wir müssen mit bis zu 500 Festmetern Windwurf und Bruch rechnen", zieht Harald Zehler Bilanz. Der Unternehmer bewirtschaftet im Auftrag der Kommune deren 535 Hektar großes Waldgebiet seit Jahren. Schadensereignisse wie das jetzige hat er dort allerdings selten erlebt. Der Fachmann spricht von offensichtlich sehr selten vorkommender Windrichtung aus Südost. "Ähnlich wie damals bei Kyrill." Zehler geht anhand der Situation vor Ort gleichzeitig von einer Windhose aus, die mitten im Wald eine Schneise der Verwüstung gezogen hat. Nicht zuletzt deshalb sind auch Tage nach dem Sturm nur grobe Schätzungen über den Schaden möglich. "Wir müssen das komplette Waldgebiet abgehen. Die umgestürzten Bäume sind von der Straße nicht zu sehen", beschreibt Zehler den momentanen Arbeitsalltag."

Schneise der Verwüstung im Gräfenhainichener Stadtwald (Mitteldeutsche Zeitung, 09.10.12)