Sehlis (Sachsen),
Püchau (Sachsen),
Hohburg bei Wurzen (Sachsen)

 12.05.1912 / Stärke (F3) Bestätigt
Zwischen 22 und 23 Uhr am späten Abend zog der Tornado über eine Strecke von mehr als 30 Kilometern von Plösitz aus über Sehlis, Tresenwald, Plagwitz und Püchau, dann über die Mulde hinweg und weiter über Großzschepa nach Hohburg und nach Sitzenroda. In mehreren Orten wurden Häuser schwer beschädigt, einzelne Gebäude stürzten ein. Danach überquerte der Tornado zwischen Belgern und Mühlberg die Elbe und zog damit nach Brandenburg. Die genaue Zugbahnlänge ist noch offen, sie dürfte aber 60 bis 70 Kilometer oder noch mehr betragen.

Tornado von Sehlis bis Sitzenroda
Steinarbeiterhaus zeigt historische Fotos ( Leipziger Volkszeitung, 12.03.2010)
Das kommt einem doch bekannt vor ( Torgauer Zeitung, 27.07.2010)
Die Sturmkatastrophe von 1912 ( Sehliser Digitale Chronik)