Banfe (Nordrhein-Westfalen)

 22.09.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 17:20 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der Siegener Zeitung vom 21.09.2014: "Eine Windhose wütete in Banfe - Banfe. Bäume stürzten nicht nur auf die L718 zwischen Banfe und dem Abzweig Richtung Bernshausen, sondern auch auf Telefonleitungen. howe - Das war schon ein heftiger Einsatz, den die 16 Kameraden des Löschzugs Banfetal und zehn Feuerwehrleute des Kernstadt-Löschzugs der Bad Laaspher Feuerwehr da am Samstagnachmittag abarbeiten mussten. Um 17.28 Uhr erfolgte die Alarmierung zur Technischen Hilfe 1 auf der L718 zwischen Banfe und der Kreuzung Bernshausen. Dort lagen acht große Bäume über der Straße, sodass sich vor Ort überhaupt kein Rad mehr drehte. Augenzeugen berichteten der Siegener Zeitung gestern von einer starken Windhose, die regelrecht eine Schneise durch das Tal gewirbelt habe. Der Einsatz gestaltete sich schwierig, weil sich das Arbeiten in der acht bis zehn Meter tiefen Böschung als nicht ungefährlich erwies. Um eine geeignete Seilwinde vor Ort in Einsatz zu bringen, alarmierten die Kameraden aus Banfe das HLF nach, unter Einsatzleitung von Dirk Höbener wurde auch die Drehleiter alarmiert, um die Bäume sicher von der Straße entfernen zu können. Durch die umgeknickten Bäume wurden auch Telefonmasten und Leitungen in Mitleidenschaft gezogen. Die Banfer Feuerwehr schaffte es, die Verbindung zu sichern, um einen Komplettausfall der Telefonleitung im Oberen Banfetal zu verhindern. Die L718 wurde für zwei Stunden gesperrt. Parallel war auch der Löschzug Oberes Lahntal im Ilsetal im Einsatz. Auch hier hinterließ das Unwetter seine unübersehbaren Spuren. Während die Feudinger diesen Einsatz abarbeiteten, war bekanntlich das komplette Banfetal kurz vor Bernshausen vor Ort. Auch auf der Straße nach Bernshausen musste ein umgestürzter Baum beseitigt werden."

Eine Windhose wütete in Banfe (Siegener Zeitung, 21.09.14)