Westerweyhe (Niedersachsen)

 10.01.2015 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: nachmittags. Aus einer Meldung der Allgemeinen Zeitung vom 03.03.2015: "Uelzen-Westerweyhe. Es stehen nur noch die Lärchen. Sie trotzten der Windhose, die ihre Schneise der Verwüstung durch ein privates Waldstück im Sieken zwischen Westerweyhe und Barum gezogen hat. Die Kiefern, die dort standen, boten mit ihren Nadelästen dem ?Tornado? eine Angriffsfläche und wurden umgerissen. Wenige hundert Meter weiter hat es noch nicht einmal mehr die Lärchen im Boden gehalten, als sich der Sturm seinen Weg suchte. Rund 1,8 Hektar Waldfläche, so schildert Jörg Becker, Bezirksförster für Molzen, seien in diesem Gebiet gefallen. Wenige Wochen sei das gerade einmal her, sagt er. Zu Beginn des neuen Jahres sind die Sturmschäden im Gebiet des Forstamtes Uelzen bereits enorm. Rund 20000 Festmeter an Waldhölzern fielen im Januar Windstürmen zum Opfer. ?Das ist knapp der Einschlag von zwei Revierförstereien während eines Jahres?, erklärt Becker. Auffällig sei, dass zunehmend Windhosen über den Landkreis hinwegziehen und in der Forst Schlachtfelder hinterlassen. ?Ich stelle seit fünf Jahren eine zunehmende Häufung solcher Windhosen fest?, so Becker. Dabei gebe es wie im Sieken auch Waldstücke, die immer wieder betroffen seien. Über sie werde eine Dokumentation geführt. [...]"

Windhosen wüten in Wäldern (Allgemeine Zeitung, 03.03.15)