Krakow am See (Mecklenburg-Vorpommern)

 12.05.2015 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 14:30 Uhr MESZ. Aus einer Meldung von NonstopNews am 12.05.2015: "Offensichtliches großes Glück hatten die Menschen am Nachmittag bei Krakow am See. Nach mehreren Meldungen ist möglicherweise eine Windhose entlang der nahen A19 gezogen und hat auf ihrem Weg eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Auf einer Länge von mehreren hundert Metern steht kein Baum mehr, die Autobahn ist von abgeknickten Stämmen übersäht. Die Polizei ließ die A19 in beide Richtungen komplett für den Verkehr sperren. Menschen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. Der Sturm hat dabei förmlich eine Schneise erzeugt, in der kein Baum mehr steht. Ob es sich dabei um einen Tornado gehandelt hat, wie mehrere Augenzeugen insbesondere in sozialen Netzwerken berichten, oder um einen Downburst, bei dem Wind genau gegenteilig zu einer Windhose mit hohem Tempo von oben herab auf den Boden trifft und schwere Schäden erzeugen kann, ist zur Stunde noch nicht geklärt. Die Feuerwehr spricht vor Ort von einem sehr schadensträchtigen Ereignis." Ein User bei Twitter schreibt: "Bei Krakow am See drückt Fenster aus Angeln, Firstziegel vom Dach, Äste von Bäumen gerissen. Augenzeugen beschreiben typisch rotierende Windhose. Zieht Ri Südost." (Quelle: Meldung bei Twitter - Eine Vort-Ort-Untersuchung der Schäden ergab dies: "Dokumentation ausgewählter Sturmschäden (umgestürzte Bäume, abgebrochene Äste mit Durchmesser mind. 10cm) vom Downburst 12.5.2015 südlich von Güstrow. Ein Tornadoereignis ist auf Grund der Schadensstruktur unwahrscheinlich. Untersucht wurden die Abschnitte L17 zwischen Güstrow und Lohmen, L11 zwischen Lohmen und Reimershagen, Waldweg zwischen Reimershagen und Alt Sammit, B103 in Krakow am See, L71 zwischen Krakow am See und A19, A19 zwischen zwischen den Anschlussstellen 14 und 13. Schadensaufnahme: Frank Böttcher."

Schweres Unwetter zog über Autobahn (NonstopNews, 12.05.15)
Galerie: Schweres Unwetter zog über Autobahn (NonstopNews, 12.05.15)
A19 nach Sturmschäden voll gesperrt (Güstrower Anzeiger, 12.05.15)
Weitere Fotos der Schäden (Facebook)