Geißmannsdorf (Sachsen),
Pickau (Sachsen)

 19.07.2015 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 20:00 Uhr MESZ. Aus einer Meldung von MOPO24 vom 19.07.2015: "Sturmböen sind am Wochenende über Sachsen gezogen. Tief ?Xaver? wütete besonders im Nordosten des Freistaats, brachte Hagel und Starkregen etwa nach Rochlitz, Döbeln oder Bischofswerda. Am Montag zeigt sich im Raum Dresden die Sturmbilanz: Starke Regenfälle haben am Sonntagabend zu mehreren Verkehrsunfällen in Sachsen geführt. Auf der A4 und auf der A72 prallte bei drei Unfällen jeweils ein Wagen gegen die Mittelleitplanke. Wie die Polizei am Montag mitteilte, wurden zwei Frauen dabei leicht verletzt. Starker Wind sorgte vor allem in Ostsachsen zudem für abgedeckte Dächer und umgestürzte Bäume. In Görlitz knickte ein Telefonmast wegen kräftiger Böen um. In Weißwasser mussten zwei Straßen wegen Sturmschäden gesperrt werden. Wie hoch der Gesamtschaden ist, war zunächst unklar. Kurz vor 20:00 Uhr verdunkelte sich am Sonntag der Himmel über Bischofswerda: Wind kam auf, es fing an mit Regnen. Nur zwei Minuten später öffnete der Himmel seine Schleusen, Massen an Wasser strömten herab. Gleichzeitig bildete sich eine riesige Windhose zwischen Rammenau und Geißmannsdorf. Diese zog dann über Geißmannsdorf hinweg, über Pickau, die S111 bis Schmölln. In Geißmannsdorf stürzte eine Fichte auf ein Wohnhaus und drückte dabei ein Anbau ein. Die S111 zwischen Bischofswerda und Wölkau war knapp eine Stunde voll gesperrt. In Bischofswerda stürzte eine Fichte auf ein Wohnhaus. Unzählige Bäume stürzten hier auf die Straße. Die Windhose schob eine etwa 20 Meter breite und 50 Meter lange Schneise in den Wald. Auch der Fahrradweg war voller umgestürzter Bäume. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Bischofswerda, Geißmannsdorf und Weickersdorf waren mehrere Stunden im Einsatz um die Sturmschäden zu beseitigen. Über die Höhe des Schadens kann aktuell noch keine Angaben gemacht werden."

Heftige Unwetter wirbeln Sachsen durcheinander (MOPO24, 19.07.15)