Barnin (Mecklenburg-Vorpommern)

 09.01.2015 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen Mittag. Erhebliche Schäden im Waldgebiet "Barniner Tannen", nordöstlich bis östlich von Barnin. Nach Aussage des Forstamtes zog gegen Mittag ein Gewitter über die Region. Es gab keine typische, klar ausgeprägte Schneise, aber die einzelnen Schadensorte waren linienförmig aufgereiht. Rechts und links der gedachten Linie gab es kaum Schäden. Aus einer Meldung der Schweriner Volkszeitung vom 24.01.2016: "Barnin forstet seinen Wald auf - Windhose hatte im Vorjahr viele Bäume umgeknickt und großen Schaden angerichtet: Fläche wird mit Kiefern und Roteichen bepflanzt. Noch liegt das ganze Geäst wild herum. Doch schon bald sollen auf dieser Fläche junge Kiefern und Roteichen wachsen. Die Gemeinde Barnin will einen Teil ihres Waldes am Dorfrand in Richtung Demen aufforsten. Im Winter 2014/2015 hatte eine Windhose im 2,5 Hektar großen Gemeindewald erheblichen Schaden angerichtet und viele Kiefern umgeknickt. Betroffen war eine Fläche von rund 1,5 Hektar. [...]" - Barnin befindet sich nahe Crivitz in Mecklenburg. - Ein Jahr nach dem Sturmereignis wurde der Fall erst bekannt.Aussagekräftige Fotos von den Schadflächen sind leider nicht vorhanden. Zu sehen war aber noch, dass die Schnittflächen an den Wurzeln geworfener Bäume auf den Schadflächen mehr oder weniger nach Osten zeigten, vielleicht mit max. Abweichungen von plus/minus 30 Grad.

Barnin forstet seinen Wald auf (Schweriner Volkszeitung, 24.01.16)