Auen (Niedersachsen)

 07.07.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: Nacht zum 07. Juli. Aus einer Meldung der Neuen OZ vom 07.07.2014: "Windhose wütet in Lindern-Auen - Lindern. Eine Schneise der Verwüstung hat eine Windhose in Lindern hinterlassen. Wie die Nachrichtenagentur Nord-West-Media TV berichtete, ist in der Nacht zum Montag im Ortsteil Auen erheblicher Sachschaden entstanden. Zahlreiche Bäume wurden entwurzelt und eine Eiche fiel auf eine Garage. Zudem knickte der heftige Wind viele Baumkronen ab. Auch ein Getreidefeld walzte der Wind nieder. Linderns Gemeindebrandmeister Heinrich Wübben sagte gegenüber Nord-West-Media: ?Der Minitornado hat auf 500 Meter diverse Grundstücke geschädigt.? Auch Häuser seien beschädigt worden. Die Feuerwehr sei mehrere Stunden im Einsatz gewesen, um mit Kettensägen Bäume zu zerteilen. Dies, um Straßen und Wege wieder passierbar zu machen oder um Bäume in gefährlicher Schräglage zu sichern. Laut Wübben ist Auen bekannt dafür, dass sich hier Windhosen bilden können. Im Jahr 1927 sei der Ort schon mal von einem Sturm schwer getroffen worden. Anwohner Bernd Schute war laut Nord-West-Media gerade am Fernsehen, als es plötzlich dunkel geworden sei. ?Dann wurde es stürmisch und das Haus wackelte.? Überall seien Bäume umgefallen. ?Wir haben unwahrscheinliches Glück gehabt?, ist Schute froh, dass Menschen nicht zu Schaden gekommen sind. Aber: Um sein Haus herum sei ?alles kurz und klein? gewesen."

Windhose wütet in Lindern-Auen (Neue OZ, 07.07.14)
Windhose zieht durch ein Wohngebiet (Nord-West-Media TV, 07.07.14)