Hollenbeck (Niedersachsen),
Harsefeld (Niedersachsen)

 09.07.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 17:30 Uhr MESZ. Aus einer Meldung des Kreiszeitung Wochenblatts vom 09.07.2014: "Besonders heftig wütete der Sturm rund um Hollenbeck. Eine Windhose fegte über die Gegend hinweg. Etliche Bäume knickten um wie Streichhölzer. Zwei besonders großen Exemplare krachten gegen 17.30 Uhr auf die Landesstraße 124 zwischen Harsefeld und Hollenbeck. Von einem der beiden Bäume wurde der am Straßenrand abgestellte Abschleppwagen eines Autohauses völlig demoliert. Die Feuerwehrleute benötigten zwei Stunden, um die stattlichen Stämme zu Kleinholz zu verarbeiten. In dieser Zeit war die L124 komplett gesperrt. Hinter Harsefeld staute sich dadurch der Feierabendverkehr. [...] Die heftigsten Schäden waren auf dem Wirtschaftsweg zwischen der Harsefelder Jahnstraße und dem Hollenbecker Stahmannskamp zu verzeichnen. Rund 20 von den Windböen gefällte Bäume lagen auf dem Weg. Dadurch war die Zufahrt zu den Erdgas-Speichern von Storengy blockiert. Um den Weg wieder frei zu bekommen, waren die Helfer pausenlos mit Kettensägen im Einsatz. Nach Auskunft der Feuerwehr bietet auch der angrenzende Wald ein Bild der Verwüstung, ebenso wie das Zeltgelände der Harsefelder Pfadfinder. Das bleibt wegen der umsturzgefährdeten und bereits umgestürzten Bäume vorerst gesperrt. "Da muss eine Windhose voll durchgeballert sein", meinte vor Ort ein Feuerwehrmann." - Eine Vor-Ort-Untersuchung lässt mit hoher Wahrscheinlichkeit auf normale Gewitterböen ("Downburst") schließen.

Windhose zwischen Harsefeld und Hollenbeck nietete Bäume um (Kreiszeitung Wochenblatt, 09.07.14)
Starke Regenschauer und Windhose (Tageblatt, 09.07.14)
Windhose wütet auf Zeltgelände der Harsefelder Pfadfinder (Kreiszeitung Wochenblatt, 15.07.14)