Fehrbellin (Brandenburg)

 12.07.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: kurz nach 14 Uhr MESZ. Ort sehr unsicher. Beobachtung eines möglichen Tornados durch Norbert Rupsch: "Ich bin am Samstag mit dem ICE 691 um 13:48 ab Berlin-Spandau nach Braunschweig gefahren. Ungefähr als wir den Berliner Ring passiert haben, tauchten wir in eine Regenwand ein. So gegen 14 Uhr kamen wir wohl wieder raus. Gen Norden sah man nun eine weitere Zelle, aus der ein konus-schlauchartiges, undurchsichtiges Gebilde herausragte. Dieses hielt sich in veränderter Form mehrere Minuten. Da immer wieder Bäume und Lärmschutzwände im Weg waren, konnte ich keine Fotos machen. Eine Rotation aus dem fahrenden Zug auszumachen, war auch eher unmöglich. Ich habe deswegen keine Meldung abgegeben. Momentan gehe ich aber davon aus, dass es sich um einen Tornado handeln könnte. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt freie Sicht, um einen Bodenkontakt feststellen zu können. Das Auflösestadium hatte keinerlei Ähnlichkeit mit einem rope-out, sondern eher zog sich der mögliche Trichter in die Mutterwolke zurück. Dann verlor ich den Blickkontakt."