Riederau (Bayern)

 20.06.2012 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 16:18 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der Augsburger Allgemeinen vom 21.06.2012: "Am Mittwoch ist wie berichtet ein Unwetter über den Landkreis hinweggefegt, welches in den meisten Orten nur wolkenbruchartige Regenfälle brachte. Hier am Oberen Forst in Riederau wirbelte jedoch eine Windhose durch den Wald und ließ hohe Fichten wie Streichhölzer brechen. Förster Alwin Rammo schätzt, dass die Windgeschwindigkeit bei bis zu 150 Stundenkilometer lag, da Bäume auch in der Mitte abgerissen wurden. Es habe auch ganz normalen Windwurf gegeben. Da die Richtung, in der die Bäume fielen sehr unterschiedlich war, geht der Forstmann von einer Windhose aus. Der Sturm erschreckte nicht nur die Riederauer, sondern ließ auch noch einen Teil der Dießener im Dunkeln sitzen. Um 16.18 Uhr fiel der Strom aus und erst um 20.42 Uhr war die Stromversorgung wieder vollständig hergestellt, wie Pressesprecher Peter Wendler von Eon Bayern erläutert. Die meisten hätten wieder ab 18.41 Uhr Strom gehabt. Es seien mehrere Bäume in die Mittelspannungs-Freileitung, das heißt die 20000-Volt-Leitung, gefallen. 21 Trafostationen seien betroffen gewesen." Die festgestellten unterschiedlichen Fallrichtungen sprechen für einen Tornado.

Verdachtsfall Riederau (Skywarn)
Windhose fällt 500 Festmeter (Augsburger Allgemeine, 21.06.12)