Immenstaad (Baden-Württemberg)

 02.08.2017 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 03:15 Uhr MESZ. Tornadoverdacht am Bodensee. Aus einer Meldung von schwaebische.de vom 02.08.2017: "Tornado soll Bäume in Immenstad zerstört haben - Ein Bild der Zerstörung hat sich am Mittwochmorgen am Immenstaader Ufer gezeigt. Die Gemeinde vermutet jetzt einen Tornado (auch Windhose genannt) als Ursache dafür. Das Unwetter von Mittwochnacht hat Immenstaad heftiger getroffen als ursprünglich angenommen: "Wir waren auch geschockt, als wir heute Morgen das komplette Ausmaß gesehen haben", sagt Matthias Herrmann aus der Gemeindeverwaltung Immenstaad. Zwischen 30 und 40 Bäume hat der Sturm in der Nacht zwischen Kirchberger Wäldle und Aquastaad, den Schwimmbad der Gemeinde umgelegt. "Wir vermuten, dass da eine Windhose durchgezogen ist", soHermann wörtlich. Windhosen, im Volksmund Tornado genannt, sind eng begrenzte Wirbelstürme, die gelegentlich am Bodensee auftreten. Oft hinterlassen sie eine eng begrenzte Schneise der Zerstörung. Das könnte erklären, warum es in Immenstaad so eng begrenzte und heftige Verwüstungen gab, Nachbargemeinden aber weitgehend verschont wurden. "In Immenstaad hat heute Nacht ab etwa 3.15 Uhr eine Gewitterzelle für rund 15 Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr Immenstaad gesorgt. Vor allem entwurzelte Bäume auf Wegen und Straßen waren die Aufgabenstellung nach starken Windböen und Starkregen. Die Feuerwehr Immenstaad war mit allen Einsatzkräften unter Leitung von Kommandant Mecking bis gegen 7 Uhr im Einsatz und ist nun mit der Wiederherstellung der Gerätschaft beschäftigt", sagte ein Sprecher des Bodenseekreises am Mittwoch über die Folgen der Verwüstungen in Immenstaad. Den ganzen Mittwoch über liefen die Aufräumarbeiten in der Gemeinde auf Hochtouren. Während der Außenbereich des Aquastaads am Mittwoch gesperrt war, sollen Teilbereiche am Donnerstag wieder öffnen, heißt es vonseiten der Gemeindeverwaltung." - Aus einer weiteren Meldung von schwaebische.de vom 03.08.2017: "[...] Vor allem in der ersten Seereihe hat es Immenstaad zwischen Kirchberger Wäldle und Aquastaad erwischt: "Das war schon brutal, da ist es richtig rundgegangen", fasst Matthias Herrmann die Situation zusammen. Den ganzen Mittwoch über liefen die Aufräumarbeiten auf Hochtouren. Während der Außenbereich des Aquastaads voll gesperrt war, sollen Teilbereiche am Donnerstag wieder öffnen, heißt es vonseiten der Gemeindeverwaltung. Matthias Herrmann lobte im Gespräch mit der SZ die Zusammenarbeit zwischen Förster, Bauhof und Verwaltung: "Das funktioniert richtig super." Er geht davon aus, dass die Hauptwege in den betroffenen Bereichen spätestens im Laufe des Donnerstags wieder freigegeben werden können. Bis jedoch alles wieder hergerichtet sein wird, werde es sicher "zwei, drei Tage brauchen bei dem Ausmaß", so Herrmann abschließend."

Tornado soll Bäume in Immenstad zerstört haben (schwaebische.de, 02.08.17)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt mit Rotation (kachelmannwetter.com)