+++ Sponsor für Tornadoliste gesucht! +++

Mit zunehmender Klimaerwärmung kann auch die Gefahr lokaler Unwetter steigen. Auch starke Tornados gehören in Deutschland zum Wettergeschehen dazu, sie sind aber nur wenig erforscht. Dies sollte sich unbedingt ändern, die Schäden durch Tornados gehen allein in Deutschland in jedem Jahr in die Millionen, auch einige Menschen sind bei uns schon durch Tornados ums Leben gekommen.
Die Tornadoliste Deutschland kostet unheimlich viel Zeit und auch einiges an Geld. Seit nunmehr 18 Jahren betreibe ich die Liste, zuerst nur mit wenigen Fällen, inzwischen mit weit über 5000 Fällen, angefangen im Mittelalter bis hin zu den aktuellsten Tornados im Jahr 2018. Damit dies auch so bleibt, suche ich einen Sponsor, um mich noch mehr um die Tornados in Deutschland kümmern und die dabei anfallenden Kosten decken zu können. Interessenten bitte melden unter sponsor@tornadoliste.de, Danke.

 

Augustfehn (Niedersachsen)

 12.07.1961 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
"Zwei Windhosen ziehen über das Ammerland und richten schwere Schäden an." (Quelle: Dr. F. Hamm: Naturkundliche Chronik Nordwestdeutschlands. Landbuch-Verlag, Hannover, 1976) - Aus einer Meldung der Nordwest-Zeitung - Oldenburger Nachrichten vom 14. Juli 1960: "Windhose über Augustfehn. Unwetter führte zu erheblichen Sachschäden. Augustfehn. Schlagartig verfinsterte sich am Mittwochabend der Himmel über dem westlichen Ammerland. Blitze zuckten, Donner grollten und dann kam auch ein schwerer Sturm auf, der stellenweise zerstörende Gewalt hatte. Vor allem in Augustfehn, wo während des Unwetters eine Windhose quer durch den Ort raste wurden erhebliche Schäden angerichtet. Eine der mächtigen Eichen, die an der Südgeorgsfehner Straße stehen, wurde entwurzelt und riß im Fallen eine Lichtleitung ab. Zehn Häuser verloren die Dachziegel, an einer Stelle hob sich sogar ein Eternitdach von einem Schuppen, um anschließend meterweit fortgeschleudert zu werden. Als ein Kugelblitz ein Leitungsmast der Stromversorgung getroffen hatte, flammte zunächst Feuer auf. Die Feuerwehr Bokel-Augustfehn wurde gerufen, brauchte aber nicht mehr in Tätigkeit zu treten. [...]"