+++ Sponsor für Tornadoliste gesucht! +++

Mit zunehmender Klimaerwärmung kann auch die Gefahr lokaler Unwetter steigen. Auch starke Tornados gehören in Deutschland zum Wettergeschehen dazu, sie sind aber nur wenig erforscht. Dies sollte sich unbedingt ändern, die Schäden durch Tornados gehen allein in Deutschland in jedem Jahr in die Millionen, auch einige Menschen sind bei uns schon durch Tornados ums Leben gekommen.
Die Tornadoliste Deutschland kostet unheimlich viel Zeit und auch einiges an Geld. Seit nunmehr 18 Jahren betreibe ich die Liste, zuerst nur mit wenigen Fällen, inzwischen mit weit über 5000 Fällen, angefangen im Mittelalter bis hin zu den aktuellsten Tornados im Jahr 2018. Damit dies auch so bleibt, suche ich einen Sponsor, um mich noch mehr um die Tornados in Deutschland kümmern und die dabei anfallenden Kosten decken zu können. Interessenten bitte melden unter sponsor@tornadoliste.de, Danke.

 

Elleringhausen (Hessen)

 05.07.2015 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 19:40 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der Waldeckische Landeszeitung vom 08.07.2015: "Tornados wüten im Dominalwald - Ein Tornado hat enorme Schäden im Dominalwald zwischen Elleringhausen, Landau und der Buchholzschneise verursacht. Die Kreisstraße 9 zwischen Volkhardinghausen und dem Abzweig nach Elleringhausen wurde komplett gesperrt, der Wald darf in den nächsten beiden Wochen nicht betreten werden. Weiterhin können Äste auf Spaziergänger oder Radfahrer herabstürzen.
Bei den beiden schweren Gewitterstürmen am Sonntagabend haben Tornados Bäume abgedreht. Dabei sind weniger Bäume mit dem Wurzeltellern umgekippt, sondern im oberen oder mittleren Abschnitt abgebrochen.
Fichten, Kiefern und die als besonders zäh geltenden Lärchen sowie Buchen und Eichen aus allen Altersgruppen sind schwer geschädigt worden, wie der zuständige Hessen-Forst-Revierleiter Peter-Jürgen Scholl (Dehringhausen) auf Anfrage der WLZ berichtet.
200 Jahre alte Buchen hat es ebenso erwischt wie 180 bis 250 Jahre alte Eichen. Ein Glück, dass die Gaststätte "Waldschmiede" unmittelbar neben den Eichenbeständen verschont blieb.
"Der wirtschaftliche Schaden im Wald ist enorm", sagt Scholl. Beziffern lässt er sich noch nicht. Doch schon jetzt lässt sich absehen, dass viel Bruchholz anfällt. [...] Die Aufarbeitung des Bruchholzes wird sich voraussichtlich bis in den Spätherbst hinziehen. [...]"