+++ Sponsor für Tornadoliste gesucht! +++

Mit zunehmender Klimaerwärmung kann auch die Gefahr lokaler Unwetter steigen. Auch starke Tornados gehören in Deutschland zum Wettergeschehen dazu, sie sind aber nur wenig erforscht. Dies sollte sich unbedingt ändern, die Schäden durch Tornados gehen allein in Deutschland in jedem Jahr in die Millionen, auch einige Menschen sind bei uns schon durch Tornados ums Leben gekommen.
Die Tornadoliste Deutschland kostet unheimlich viel Zeit und auch einiges an Geld. Seit nunmehr 18 Jahren betreibe ich die Liste, zuerst nur mit wenigen Fällen, inzwischen mit weit über 5000 Fällen, angefangen im Mittelalter bis hin zu den aktuellsten Tornados im Jahr 2018. Damit dies auch so bleibt, suche ich einen Sponsor, um mich noch mehr um die Tornados in Deutschland kümmern und die dabei anfallenden Kosten decken zu können. Interessenten bitte melden unter sponsor@tornadoliste.de, Danke.

 

Peenemünde (Mecklenburg-Vorpommern)
[Region: nahe Insel Greifswalder Oie]

 01.08.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: nachmittags, vermutlich zwischen 14:30 und 14:45 Uhr MESZ. Beobachtung einer ausgeprägten Trichterwolke nordöstlich der Insel Usedom: "Ich habe dieses Wetterphänomen selbst beobachtet und da ich mir nicht sicher war, habe ich Kollegen im Anschluß befragt, die meine Beobachtung bestätigt haben. Mein Standort während der Beobachtung war die Kartbahn auf dem Flugplatzgelände von Peenemünde. Blickrichtung Nordost. Das Ereignis selbst entsprechend der Ausrichtung der Landebahn mit 315°/135° in etwa rechtwinklig dazu also zwischen 30 und 60° weit draußen auf der Ostsee entsprechendem Kartenstudium ca. auf der Achse Peenemünde - Bornholm. Beobachtet habe ich den typischen aus der Wolke nach unten gerichteten "Rüssel" mit entsprechender Rotation. Sehen konnte ich objektiv nur den oberen Teil, da der untere Abschnitt durch Bewuchs der Horizont "verdeckt" war. Daher kann die Entfernung vom Beobachtungspunkt so schlecht geschätzt werden. Das ganze spielte sich in einem ca Zeitraum von 2 - 3 min nach Beobachtungsbeginn ab. Der "Rüssel" zerfiel dann irgendwie in viele kleine Wolkenteile und wollte diese nochmals in Rotation versetzen schaffte es dann aber nicht mehr ausreichend Energie zu gewinnen und das Bild zerstob endgültig. Nach Studium des dazugehörigen Satteliten/Wetterkartenradars von der ebenfalls am 01.08.16 erfolgten Meldung aus Lubmin könnte man vermuten das der Standortbereich die Gewitterzelle auf Höhe der Greifswalder Oie gewesen sein könnte."

Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)