+++ Sponsor für Tornadoliste gesucht! +++

Mit zunehmender Klimaerwärmung kann auch die Gefahr lokaler Unwetter steigen. Auch starke Tornados gehören in Deutschland zum Wettergeschehen dazu, sie sind aber nur wenig erforscht. Dies sollte sich unbedingt ändern, die Schäden durch Tornados gehen allein in Deutschland in jedem Jahr in die Millionen, auch einige Menschen sind bei uns schon durch Tornados ums Leben gekommen.
Die Tornadoliste Deutschland kostet unheimlich viel Zeit und auch einiges an Geld. Seit nunmehr 18 Jahren betreibe ich die Liste, zuerst nur mit wenigen Fällen, inzwischen mit weit über 5000 Fällen, angefangen im Mittelalter bis hin zu den aktuellsten Tornados im Jahr 2018. Damit dies auch so bleibt, suche ich einen Sponsor, um mich noch mehr um die Tornados in Deutschland kümmern und die dabei anfallenden Kosten decken zu können. Interessenten bitte melden unter sponsor@tornadoliste.de, Danke.

 

Stöcken (Niedersachsen)

 28.08.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 16:15 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der Kreiszeitung vom 29.08.2016: "Schäden durch Windhose - Rethem - Zu diversen Hilfeleistungseinsätzen wegen einer Windhose wurden die Feuerwehren der Samtgemeinde Rethem am Sonntagnachmittag gerufen. Das teilte Pressesprecherin Ute Oelkers mit. Betroffen waren die Orte Stöcken, Frankenfeld und Böhme. Gegen 16.20 Uhr fuhr die Rethemer Feuerwehr in den Ortsteil Stöcken. Eine mächtige Kastanie war in der Krone abgebrochen; ein Ast von etwa 30 Zentimeter Durchmesser war auf das Dach eines Wohnhauses gestürzt. Die zehn Einsatzkräfte befreiten das Dach von weiteren Ästen und deckten es mit Unterstützung des Dachdeckers mit Planen ab. Am schlimmsten hatte es die Ortschaft Frankenfeld getroffen. Entwurzelte Lindenbäume auf dem Weg ins Dorf ließen nichts Gutes ahnen, als die Helfer eintrafen. Es folgten mächtige Äste, die in den Baumkronen alter Eichen abgebrochen und zu Boden gestürzt waren. Zum Teil waren hierdurch Dächer von Wohnhäusern und Nebengebäuden in Mitleidenschaft gezogen worden. Die 15 Einsatzkräfte hatten alle Hände voll zu tun, die Straßen von den schweren Ästen zu befreien. Auch zwischen Bierde und Böhme waren etliche Äste durch den Sturm abgeknickt und auf die Straße gestürzt. Hier kam neben 15 Einsatzkräften der Feuerwehr Bierde auch ein Steiger zum Einsatz, um die lose hängenden Äste abzusägen und weitere Gefahren durch unkontrolliert herabstürzende Äste zu minimieren. In Böhme waren sieben Helfer der Feuerwehr damit beschäftigt, die Ortsmitte von Hölzern einer abgebrochenen Eiche zu befreien."

Schäden durch Windhose (Kreiszeitung, 29.08.16)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)