+++ Sponsor für Tornadoliste gesucht! +++

Mit zunehmender Klimaerwärmung kann auch die Gefahr lokaler Unwetter steigen. Auch starke Tornados gehören in Deutschland zum Wettergeschehen dazu, sie sind aber nur wenig erforscht. Dies sollte sich unbedingt ändern, die Schäden durch Tornados gehen allein in Deutschland in jedem Jahr in die Millionen, auch einige Menschen sind bei uns schon durch Tornados ums Leben gekommen.
Die Tornadoliste Deutschland kostet unheimlich viel Zeit und auch einiges an Geld. Seit nunmehr 18 Jahren betreibe ich die Liste, zuerst nur mit wenigen Fällen, inzwischen mit weit über 5000 Fällen, angefangen im Mittelalter bis hin zu den aktuellsten Tornados im Jahr 2018. Damit dies auch so bleibt, suche ich einen Sponsor, um mich noch mehr um die Tornados in Deutschland kümmern und die dabei anfallenden Kosten decken zu können. Interessenten bitte melden unter sponsor@tornadoliste.de, Danke.

 

Schöneberg (Berlin)

 03.11.1876 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Aus einer Meldung des Teltower Kreisblattes vom 07. September 1876: "Ein gestohlener Windmühlenflügel. Bei völliger Windstille erhob sich am Freitag Vormittag plötzlich ein sogenannter Drillwind (Windhose) der sich der Rosenkessel'schen Windmühle bei Schöneberg zuwendete. Hier wurde ein Windmühlenflügel, der von ganz gesundem Holz, 14 und 16 Zoll stark war, abgebrochen und etwa 10 Schritt weit fortgeschleudert, wo das schwere Stück Holz sich einige Fuß tief in die Erde grub. Als am andern Morgen das Mühlenpersonal herauskam, war der Windmühlenflügel verschwunden. Eine Wagenspur führte nach Wilmersdorf, und hatte auch der Nachtwächter ein unbekanntes Fuhrwerk in der Nacht verfolgt, aber nicht eingeholt. Die Spur wurde weiter verfolgt, und endlich im Grunswald am Halensee der abgebrochene Windmühlenflügel aufgefunden. Vermuthlich haben die Diebe denselben aus Furcht entdeckt zu werden, hier wieder abgeladen." (Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin) - Anmerkung: Die Rosenkesselsche Windmühle stand einige 100m nördlich des alten Dorfes Schöneberg, sie stand damals ungeführ auf Höhe der heutigen Monumentenstraße / Langscheidtbrücke, an der dortigen Anhöhe.