+++ Sponsor für Tornadoliste gesucht! +++

Mit zunehmender Klimaerwärmung kann auch die Gefahr lokaler Unwetter steigen. Auch starke Tornados gehören in Deutschland zum Wettergeschehen dazu, sie sind aber nur wenig erforscht. Dies sollte sich unbedingt ändern, die Schäden durch Tornados gehen allein in Deutschland in jedem Jahr in die Millionen, auch einige Menschen sind bei uns schon durch Tornados ums Leben gekommen.
Die Tornadoliste Deutschland kostet unheimlich viel Zeit und auch einiges an Geld. Seit nunmehr 18 Jahren betreibe ich die Liste, zuerst nur mit wenigen Fällen, inzwischen mit weit über 5000 Fällen, angefangen im Mittelalter bis hin zu den aktuellsten Tornados im Jahr 2018. Damit dies auch so bleibt, suche ich einen Sponsor, um mich noch mehr um die Tornados in Deutschland kümmern und die dabei anfallenden Kosten decken zu können. Interessenten bitte melden unter sponsor@tornadoliste.de, Danke.

 

Tilleda (Kyffhäuser) (Sachsen-Anhalt)

 19.07.2017 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: möglicherweise gegen 21:20 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der Mitteldeutschen Zeitung vom 20.07.2017: "Kinder in Angst - Windhose fegt in Tilleda zwei Zelte weg. Mario Falk hat so etwas noch nie gesehen. "Am Mittwochabend wurde plötzlich der Himmel ganz schwarz und über die Baumwipfel zog eine Windhose hinüber", sagt der Vorsitzender vom Mittelalter-Verein "Corvos - Die Raben" aus Tilleda. Auf der Pfalz in Tilleda fand das vierte Jugend- und Mittelaltercamp statt, und Kinder wie Betreuer waren Zeuge eines Naturschauspiels. "Es ging innerhalb von Sekunden los und war augenblicklich wieder vorbei", schildert Falk. Zwei Zelte wurden durch die Luft gewirbelt, niemand kam dabei zu Schaden. "Ungefähr ein Meter war der Durchmesser der Windhose", schätzt Falk. Sie habe den Boden berührt und sei quer über die Freifläche weitergezogen, schildert er. Natürlich hätten die Kinder Angst gehabt, man habe sie sofort ins angrenzende Bauernhaus gebracht, das aus Stein ist. Dennoch hätten manche der acht- bis zehnjährigen Kinder bis tief in die Nacht hinein vor Aufregung keinen Schlaf gefunden. "Glücklicherweise sind wir mit dem Schreck davongekommen", so Falk. Ansonsten war das Unwetter in der Nacht zu Donnerstag in der Region weitestgehend glimpflich verlaufen. Lediglich zwei Einsätze der Feuerwehren verzeichnete die Rettungsleitstelle des Landkreises. In Unterrißdorf bei Eisleben setzte vermutlich ein Blitzschlag einen Dachstuhl eines Hauses in Brand. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden, hieß es." - Unklar ist, ob es sich um einen Tornado (Windhose) handelte oder um einen Staubteufel.

Windhose fegt in Tilleda zwei Zelte weg (Mitteldeutsche Zeitung, 20.07.17)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)