+++ Sponsor für Tornadoliste gesucht! +++

Mit zunehmender Klimaerwärmung kann auch die Gefahr lokaler Unwetter steigen. Auch starke Tornados gehören in Deutschland zum Wettergeschehen dazu, sie sind aber nur wenig erforscht. Dies sollte sich unbedingt ändern, die Schäden durch Tornados gehen allein in Deutschland in jedem Jahr in die Millionen, auch einige Menschen sind bei uns schon durch Tornados ums Leben gekommen.
Die Tornadoliste Deutschland kostet unheimlich viel Zeit und auch einiges an Geld. Seit nunmehr 18 Jahren betreibe ich die Liste, zuerst nur mit wenigen Fällen, inzwischen mit weit über 5000 Fällen, angefangen im Mittelalter bis hin zu den aktuellsten Tornados im Jahr 2018. Damit dies auch so bleibt, suche ich einen Sponsor, um mich noch mehr um die Tornados in Deutschland kümmern und die dabei anfallenden Kosten decken zu können. Interessenten bitte melden unter sponsor@tornadoliste.de, Danke.

 

Husum (Schleswig-Holstein)

 01.09.2017 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 10:51 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der Husumer Nachrichten vom 02.09.2017: "Windhosen über Husum und Tönning - Gleich zwei Windhosen in Husum und Umgebung und eine weitere bei Tönning konnten gestern beobachtet werden. Dabei handelte es sich um Funnels, Tornados ohne Bodenkontakt. "Der erste Übeltäter war ein kleiner Schauer, der sich zwischen Nordstrand und Schobüll gebildet und dort einen ersten Funnel produziert hat", so der Meteorologe Lars Rohwer (www.husumwetter.de). "Anschließend hat sich der Schauer über Husum geteilt und ein neuer, südlicher Teil hat einen weiteren Funnel verursacht." In einer kühlen Nordwestströmung mit Schauerwetter gebe es diese küstennahen Tornados/ Funnel besonders oft. "Bodennah entsteht eine kleine Rotation, die im Aufwindbereich eines Schauers nach oben getragen wird. So fängt die gesamte Luftsäule an zu rotieren", erläutert Rohwer. Mittags entstand über der Eider der nächste Trichter. Keine Seltenheit übrigens: "In den vergangenen Tagen waren schon mehrere Fälle zu verzeichnen, zum Beispiel in Büsum oder Klanxbüll, und es werden wohl weitere in den nächsten Tagen kommen", so der Meteorologe. Im Jahr 2016 habe es allein in Schleswig-Holstein 14 Tornados und 41 Verdachtsfälle gegeben "Wenn am Boden keine Beweise – sprich Schäden – entstehen, gehen die Beobachtungen nur als Verdachtsfall in die Statistik ein." Wobei das Ausmaß des sichtbaren Rüssels täuschen kann: "Die wirkliche Rotation reicht häufig viel weiter gen Boden als die auskondensierte Wolke. Rotierende Luft kann man aber nicht sehen.""

Windhosen über Husum und Tönning (Husumer Nachrichten, 02.09.17)