+++ Sponsor für Tornadoliste gesucht! +++

Mit zunehmender Klimaerwärmung kann auch die Gefahr lokaler Unwetter steigen. Auch starke Tornados gehören in Deutschland zum Wettergeschehen dazu, sie sind aber nur wenig erforscht. Dies sollte sich unbedingt ändern, die Schäden durch Tornados gehen allein in Deutschland in jedem Jahr in die Millionen, auch einige Menschen sind bei uns schon durch Tornados ums Leben gekommen.
Die Tornadoliste Deutschland kostet unheimlich viel Zeit und auch einiges an Geld. Seit nunmehr 18 Jahren betreibe ich die Liste, zuerst nur mit wenigen Fällen, inzwischen mit weit über 5000 Fällen, angefangen im Mittelalter bis hin zu den aktuellsten Tornados im Jahr 2018. Damit dies auch so bleibt, suche ich einen Sponsor, um mich noch mehr um die Tornados in Deutschland kümmern und die dabei anfallenden Kosten decken zu können. Interessenten bitte melden unter sponsor@tornadoliste.de, Danke.

 

Garatshausen (Bayern)
[Region: Starnberger See]

 02.09.2017 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: ab 15:56 Uhr MESZ. Aus einer Meldung des Merkur vom 04.09.2017: "Tornado über dem Starnberger See - das sagt ein Meteorologe dazu. Landkreis – Es ist ein ruhiger Samstag am Starnberger See. Kein Sturm, kein Gewitter, die Wasserschutzpolizei in Starnberg wird später keinen Einsatz vermelden. Florian Lindner aus Berg begleitet an diesem Samstag mit Kameraden als Sicherungsdienst in einem Motorboot eine Segelregatta. Über dem südlichen Starnberger See hat sich eine dunkle Wolkenwalze zusammengebraut. "Die Wolkendecke hing bestimmt drei Stunden über dem See, fast unbeweglich", erzählt Lindner im Gespräch mit dem Starnberger Merkur. "Es bildeten sich nur kleinere Wolkenverschiebungen, der Gesamteindruck war ziemlich Respekt einflößend", schildert der Kommunikationswirt die Stimmung. "Um 15.56 Uhr hat sich in der Wolkendecke ein weißes Band gebildet. Das hat sich wie ein Rüssel zur Wasseroberfläche bewegt. Als die Windhose den See berührte, bauschte sich das Wasser auf und legte sich wie eine Manschette um den Rüssel", beschreibt Lindner weiter, was er gesehen und mit seiner Handykamera festgehalten hat. Die Windstille auf dem spiegelglatten See habe die gespenstische Atmosphäre noch verstärkt. Das Naturereignis hat sich nach Lindners Angaben in der Seemitte etwa auf Höhe Garatshausen gebildet – und ging vollkommen lautlos über die Bühne. Einige Kilometer weiter nördlich sitzen fünf Wasserretter der DLRG Pöcking-Starnberg gerade beim Kaffee an ihrer Station in Possenhofen, als sich der Tornado bildet. "Plötzlich hat sich zwischen Wolken und Wasseroberfläche eine Art Kamin gebildet", berichtet Sophie Daberkow (28). "Wir haben so etwas vorher noch nie live gesehen", erzählt sie. "Der Tornado hat alles nach oben gezogen, man hat sogar Gischt gesehen." Wie lange das Wetterphänomen gedauert hat, können beide Augenzeugen nicht mit Gewissheit sagen. Florian Lindner spricht von etwa 25 Sekunden, Sophie Daberkow und ihre Kollegen wollen es ein paar Minuten lang gesehen haben. Er sei auf jeden Fall genauso lautlos verschwunden, wie er aufgetaucht sei. [...]"

Tornado über dem Starnberger See (Merkur, 04.09.17)