+++ Sponsor für Tornadoliste gesucht! +++

Mit zunehmender Klimaerwärmung kann auch die Gefahr lokaler Unwetter steigen. Auch starke Tornados gehören in Deutschland zum Wettergeschehen dazu, sie sind aber nur wenig erforscht. Dies sollte sich unbedingt ändern, die Schäden durch Tornados gehen allein in Deutschland in jedem Jahr in die Millionen, auch einige Menschen sind bei uns schon durch Tornados ums Leben gekommen.
Die Tornadoliste Deutschland kostet unheimlich viel Zeit und auch einiges an Geld. Seit nunmehr 18 Jahren betreibe ich die Liste, zuerst nur mit wenigen Fällen, inzwischen mit weit über 5000 Fällen, angefangen im Mittelalter bis hin zu den aktuellsten Tornados im Jahr 2018. Damit dies auch so bleibt, suche ich einen Sponsor, um mich noch mehr um die Tornados in Deutschland kümmern und die dabei anfallenden Kosten decken zu können. Interessenten bitte melden unter sponsor@tornadoliste.de, Danke.

 

Hausen vor der Höhe (Hessen),
Bärstadt (Hessen),
Wambach (Hessen)

 01.08.2017 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 02:45 Uhr MESZ. Schmale Schneise durch Waldgebiet mit zahlreichen großen, teils auf halber höhe abgebrochenen, teils entwurzelten Bäumen. L3035 zwischen Kiedrich und Hausen mehrere Tage gesperrt wegen Aufräumarbeiten (kurz vor Hausen im Bereich der unteren Serpentine). Zugrichtung W/SW nach O/NO. Vermutlich in Fortsetzung auch den Bereich bei Bärstadt, Schlangenbad und Wambach getroffen (siehe Zeitungsartikel). Eventuelles Tornadoereignis in der Nacht von 31.07. auf 01.08. ca. zwischen 2 und 3 Uhr morgens. - Aus einer Meldung des Wiesbadener Kurier vom 02.08.2017: "Unwetter wüten auch im Rheingau-Taunus-Kreis - Die schweren Unwetter haben in der Nacht zum Dienstag auch den Rheingau-Taunus-Kreis getroffen. Die Gewitterfront mit Starkregen und schweren Sturmböen sorgte vielerorts für umgestürzte Bäume, abgerissene Strom- und Telefonleitungen, überschwemmte Straßen und vollgelaufene Keller. Die Rettungsleitstelle des Kreises registrierte in der Nacht 460 Notrufe, zu etwa 200 Einsätzen rückten die Rettungskräfte aus. Alle Feuerwehren im Kreisgebiet, mit Ausnahme von Walluf, seien im Einsatz gewesen, berichtet Kreissprecher Christoph Zehler. Verletzt worden sei aber glücklicherweise niemand. Das Unwetter sorgte vor allem im Berufsverkehr am Dienstagmorgen für Verkehrschaos. Besonders betroffen waren die Zufahrtsstraßen nach Wiesbaden – die B 54, die B 417 und die L 3037. Die B 54 wurde um kurz vor 12 Uhr am Dienstagmittag wieder freigegeben. Die B 417 ist weiterhin komplett gesperrt, da die Fahrbahn hier mit schwerem Gerät freigeräumt werden muss. Auch die Stromversorgung im Kreis war betroffen. Laut Syna GmbH kam es in der Nacht zwischen 2.40 und 2.58 Uhr zu mehreren kleinen Unterbrechungen, unter anderem in Oberlibbach und Niederauroff. Wie der Stromversorger mitteilte, konnte man die Versorgung aber durch Netzumschaltungen innerhalb weniger Minuten wiederherstellen. [...] Auch Schlangenbad war vom Unwetter betroffen. "Es sieht wüst aus", sagte Wehrführer Tobias Meixner hörbar erschöpft. Ab drei Uhr in der Nacht waren die Schlangenbader Wehren im Einsatz, um die Folgen des Unwetters zu beseitigen. Besonders schlimm betroffen waren Bärstadt, Wambach und Schlangenbad. Dort mussten die Feuerwehren immer wieder ausrücken, um umgestürzte Bäume zu beseitigen und vollgelaufene Keller auszupumpen. Zwischen Bärstadt und Wambach sei eine Windhose durchgefegt und habe unzählige Bäume umgerissen, berichtete der Gemeindebrandinspektor Markus Faust. Zufahrtsstraßen seien blockiert gewesen, zum Glück keine Dächer abgedeckt. Schwer getroffen hat es auch den Schlangenbader Kurpark. An der Nassauer Allee wurden riesige alte Bäume entwurzelt. Zur Sicherheit sperrte die Feuerwehr den oberen Teil des Kurparks. Um das Chaos zu beseitigen, müsse man "mit schwerem Gerät ran", so Faust. Dies gelte auch für die L 3035 zwischen Hausen vor der Höhe und Kiedrich. Die Feuerwehren aus Hausen und aus Kiedrich versuchten von beiden Seiten, die umgerissenen Bäume zu beseitigen, mussten jedoch gegen Mittag einsehen, "dass das die Feuerwehr nicht leisten kann", so der Gemeindebrandinspektor. Da müssten Straßenmeisterei und Forst ran, die Verbindung von Hausen in den Rheingau bleibt gesperrt. [...]"

Unwetter wüten auch im Rheingau-Taunus-Kreis (Wiesbadener Kurier, 02.08.17)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)