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20.02.2019 - Systemmeldung

03.01.2018Verdacht

Weingarts (BY)

n. bek.

Zeitpunkt: gegen 09:05 Uhr. Aus einer Meldung von nordbayern.de vom 03.01.2018: "Sturmtief riss sogar Scheunen mit sich - Abgedeckte Dächer, gesperrte Straßen, überflutete Keller: "Burglind" kam mit Macht - 03.01.2018 17:29 Uhr. KUNREUTH/WEINGARTS/LÜTZELSDORF - Burglind blies die Backen auf: Das Sturmtief, das am Mittwoch Vormittag über den Landkreis hinwegfegte, riss binnen weniger Stunden Bäume um und brachte Scheunen zu Fall. "Wie nach einem Bombenanschlag", so berichten Anwohner, hat es rund um Kunreuth ausgesehen. Dort hat der Sturm eine massive Maschinenhalle mit sich gerissen. Es war wie eine Windhose, kurz und heftig, die eine Schneise der Verwüstung im Landkreis Forchheim anrichtete. So jedenfalls empfand es Gruppenführer Thorsten Sailer von der FFW Kunreuth. Dort versuchten seine Männer, das Wasser entlang der Staatsstraße im Graben zu kanalisieren. Beim Überfluten der Straße hatte es Schottersteine quer über die Fahrbahn geschwemmt. Die Feuerwehrmänner reinigten den Gefahrenpunkt. "Bereits um 9.15 Uhr ist die erste Alarmierung eingegangen", erzählt Kreisbrandrat Oliver Flake. Ein umgeknickter Baum zwischen Kunreuth und Weingarts war dort auf die Straße gefallen. "Relativ intensiv", so Flake, habe der Sturm auch in und um Rangen und Walkersbrunn getobt. Dort sind einige Bäume auf die Straße gefallen, im Wald selbst zeigte sich eine Schneise der Verwüstung. In Weingarts wurde eine massiv gebaute Maschinenhalle durch Burglind völlig zerstört. "Es sah aus wie nach einem Bombenanschlag", berichteten Anwohner." - Die völlig zerstörte Steinscheune scheint massiv zu sein, ein Ytong-Steinbau (einreihig). Das Dach und fast alle umlaufenden Mauerstücke und Tore sind zerstört. Verfrachtung von Dachmaterialien liegen vor, teils in Richtung Nord, teils bis Ostnordost gestreut, Steinmaterial auch Richtung West (gegenläufig). Auch der Wagen im Gebäude scheint bewegt worden zu sein. Schaden mindestens im oberen F1-Bereich. Der Schneisenverlauf aufgrund keiner weiteren Schäden in dem offenen Gelände nicht ermittelbar. Die nahe der Maschinenhalle stehende Scheune blieb unbeschädigt. Ferner kann man auch sehen, dass die Hauptschadensverfrachtung Richtung Norden bzw. Nordosten war, d.h. zur linken Seite bei Sturmeinwirkung. Dies würde eher zu einem Tornado passen als zu geradlinigen Winden, zumal das Gebäude an einem Hanganstieg steht und nicht in einer Senke, wo man mit Verwirbelungen rechnen müsste.

Sturmtief riss sogar Scheunen mit sich (nordbayern.de, 03.01.18)
Bilderstrecke (nordbayern.de, 03.01.18)
Schwere Schäden nach Sturmtief - "Burglind" im Kreis Forchheim (inFranken.de, 03.01.18)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)