+++ Sponsoring und Spenden an die Tornadoliste +++

Mit zunehmender Klimaerwärmung kann auch die Gefahr lokaler Unwetter steigen. Auch starke Tornados gehören in Deutschland zum Wettergeschehen dazu, sie sind aber nur wenig erforscht. Dies sollte sich unbedingt ändern, die Schäden durch Tornados gehen allein in Deutschland in jedem Jahr in die Millionen, auch einige Menschen sind bei uns schon durch Tornados ums Leben gekommen.
Die Tornadoliste Deutschland kostet unheimlich viel Zeit und auch einiges an Geld. Seit nunmehr 18 Jahren betreibe ich die Liste, zuerst nur mit wenigen Fällen, inzwischen mit weit über 5000 Fällen, angefangen im Mittelalter bis hin zu den aktuellsten Tornados im Jahr 2018. Damit dies auch so bleibt, suche ich einen Sponsor, um mich noch mehr um die Tornados in Deutschland kümmern und die dabei anfallenden Kosten decken zu können. Interessenten bitte melden unter sponsor@tornadoliste.de, Danke.

Ab sofort gibt es die Möglichkeit, der Tornadoliste Deutschland zur Unterstützung eine Spende zukommen zu lassen - bitte nicht unter 1 Euro, da sonst die Gebühren die Spenden übersteigen.
Wenn Sie kein Paypal-Konto haben, dann schreiben Sie einfach an spenden@tornadoliste.de

 

Lützelsdorf (Bayern)

 03.01.2018 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 09:10 Uhr. Meldung über das Meldeformular der Tornadoliste: "Schadensschneise. Stromleitung abgerissen, Scheunen teilw. abgedeckt, Dachschäden, Bäume abgeknickt." - Dazu aus einer Meldung von nordbayern.de vom 03.01.2018: "Sturmtief riss sogar Scheunen mit sich - Abgedeckte Dächer, gesperrte Straßen, überflutete Keller: "Burglind" kam mit Macht - 03.01.2018 17:29 Uhr. KUNREUTH/WEINGARTS/LÜTZELSDORF - Burglind blies die Backen auf: Das Sturmtief, das am Mittwoch Vormittag über den Landkreis hinwegfegte, riss binnen weniger Stunden Bäume um und brachte Scheunen zu Fall. [...] Heftige Verwüstungen hinterließ der Sturm im Raum Lützelsdorf, wo die Feuerwehren aus Pretzfeld, Wannbach und Lützelsdorf die Durchgangsstraße von Pretzfeld nach Egloffstein zwischen Lützelsdorf und Wannbach voll sperrten. Kommandant Thomas Glas von der FFW hatte den Einsatz geleitet und erläuterte kurz die Arbeiten: Bäume waren auf die Staatsstraße gefallen, sie wurden mit schwerem Gerät und mit Motorsägen fachgerecht entfernt. Dazu galt es, vorübergehend den Verkehr umzuleiten. Das Straßenbauamt war angerückt, die Fahrbahn parallel dazu zu reinigen. "Es war für einen kurzen Moment, als wollte der Sturm die Fenster eindrücken", erzählt Helmut Streibel, Einwohner von Lützelsdorf. "Alles sah weiß aus." Der Sturm fegte durch das kleine Dorf und hinterließ auch hier vorwiegend teilweise abgedeckte Wohnhäuser und abgedeckte Dächer von Geräteschuppen sowie zerstörte Garagen. Am Hang oberhalb von Lützelsdorf stehen die Gebäude des Kreisbienenlehrstands. Dort brachte der Sturm die Gerüste zu Fall und zerlegte einen neuen Holzanbau förmlich in Stücke. Unweit davon waren die Experten der Stromversorgung EON zugange. Der Sturm hatte nämlich eine stromführende 20-kV-Leitung aus der Halterung gerissen und quer über alle Leitungen geweht. Das war auch der Grund für einen Kurzschluss und einen vorübergehenden Stromausfall im Trubachtal zwischen Ebermannstadt und Thuisbrunn. [...]" - Es ergibt sich eine Schadensschneise von max. 800 Meter Länge. Breite ist schwierig abzuschätzen, dürfte aber mindestens 50 Meter im Ort gewesen sein, maximal 100m. Die Schäden liegen im Bereich F1. An einem größeren Haus wurden Wellplatten vom Flachdach anscheinend selektiv abgehoben.

Sturmtief riss sogar Scheunen mit sich (nordbayern.de, 03.01.18)
Bilderstrecke (nordbayern.de, 03.01.18)
Schwere Schäden nach Sturmtief - "Burglind" im Kreis Forchheim (inFranken.de, 03.01.18)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)