+++ Sponsoring und Spenden an die Tornadoliste +++

Mit zunehmender Klimaerwärmung kann auch die Gefahr lokaler Unwetter steigen. Auch starke Tornados gehören in Deutschland zum Wettergeschehen dazu, sie sind aber nur wenig erforscht. Dies sollte sich unbedingt ändern, die Schäden durch Tornados gehen allein in Deutschland in jedem Jahr in die Millionen, auch einige Menschen sind bei uns schon durch Tornados ums Leben gekommen.
Die Tornadoliste Deutschland kostet unheimlich viel Zeit und auch einiges an Geld. Seit nunmehr 18 Jahren betreibe ich die Liste, zuerst nur mit wenigen Fällen, inzwischen mit weit über 5000 Fällen, angefangen im Mittelalter bis hin zu den aktuellsten Tornados im Jahr 2018. Damit dies auch so bleibt, suche ich einen Sponsor, um mich noch mehr um die Tornados in Deutschland kümmern und die dabei anfallenden Kosten decken zu können. Interessenten bitte melden unter sponsor@tornadoliste.de, Danke.

Ab sofort gibt es die Möglichkeit, der Tornadoliste Deutschland zur Unterstützung eine Spende zukommen zu lassen - bitte nicht unter 1 Euro, da sonst die Gebühren die Spenden übersteigen.
Wenn Sie kein Paypal-Konto haben, dann schreiben Sie einfach an spenden@tornadoliste.de

 

Schoneberg (Nordrhein-Westfalen)

 16.01.2018 / Stärke (F1) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 11:25 Uhr. Etwa 500 Meter nordnordwestlich von Schoneberg stürzte eine massive Scheune ein. Aus einer Meldung der Zeitung Die Glocke vom 16.01.2018: " Schoneberg: Tornado zerstört Scheune - Lippetal (gl) - Um 11.23 Uhr befand sich Gertrud Kohlhage (74) am Dienstag in ihrer Küche. Wegen einer Knie-Operation saß sie im Rollstuhl. Windgeräusche ließen sie aus dem Fenster blicken. Sie erschrak: "Ich dachte, mir fliegen die Bäume entgegen", schildert die Schonebergerin. Dann flüchtete sie und suchte Schutz in der fensterlosen Deele des Bauernhauses. Draußen ein mächtiges Donnern, tiefes Grollen. Ihr Mann Friedrich (74) kam aus dem Badezimmer. "Was kann das nur sein?" Es war ein Tornado, der über den Ostkreis Soest hinwegfegte. Die ersten, die die mächtige Windhose beobachteten, waren Hanna Farwick (84) und Vera Schütte vom Löttenkamp in Hovestadt. Hanna Farwick schaute nach Süden aus dem Küchenfenster und sah, wie alles Laub vom Boden in einem Schlauch in die Höhe gesogen wurde. Dann begann der Holzstoß am nahegelegenen Feldrand zu wackeln, eine Plane hob sich ab. Die daneben stehende Spitzpappel begann zu wanken. Dann stürzte sie nach Süden auf das Feld. Der Wirbelsturm zog indessen weiter gen Osten. Unterwegs zog er Dachziegel von den Häusern und brach Äste und ganze Bäume ab. Und dann näherte er sich dem Frischenweg in der Schoneberger Heide, wo Gertrud Kohlhage noch ahnungslos in der Küche weilte. Ein paar Minuten später war die Scheune dem Erdboden gleich gemacht. Das massive Gebäude mit rund 400 Quadratmetern wurde von dem Tornado gepackt, geschüttelt, angehoben und fallen gelassen. Danach blieb nur noch ein unsortiertes Trümmerfeld aus Wänden, Ziegeln und Dachbalken übrig. Der 25 Jahre alte silberne Volvo von Gertrud Kohlhage wurde vor der Scheune noch schwer beschädigt, ein Wohnmobil, das daneben stand, sowie der grüne Toyota ihres Mannes blieben heil." - Der betroffene Schadensbereich ist etwa 900 Meter lang und nur wenige Meter breit.

Schadenanalyse der Tornado-Arbeitsgruppe (pdf, TAD)
Scheune nach Tornado nur noch ein Trümmerfeld (Soester Anzeiger, 16.01.18)
Tornado hinterlässt ein Trümmerfeld (Lippstädter Zeitung, 16.01.18)
Schoneberg: Tornado zerstört Scheune (Die Glocke, 16.01.18)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)