+++ Sponsoring und Spenden an die Tornadoliste +++

Mit zunehmender Klimaerwärmung kann auch die Gefahr lokaler Unwetter steigen. Auch starke Tornados gehören in Deutschland zum Wettergeschehen dazu, sie sind aber nur wenig erforscht. Dies sollte sich unbedingt ändern, die Schäden durch Tornados gehen allein in Deutschland in jedem Jahr in die Millionen, auch einige Menschen sind bei uns schon durch Tornados ums Leben gekommen.
Die Tornadoliste Deutschland kostet unheimlich viel Zeit und auch einiges an Geld. Seit nunmehr 18 Jahren betreibe ich die Liste, zuerst nur mit wenigen Fällen, inzwischen mit weit über 5000 Fällen, angefangen im Mittelalter bis hin zu den aktuellsten Tornados im Jahr 2018. Damit dies auch so bleibt, suche ich einen Sponsor, um mich noch mehr um die Tornados in Deutschland kümmern und die dabei anfallenden Kosten decken zu können. Interessenten bitte melden unter sponsor@tornadoliste.de, Danke.

Ab sofort gibt es die Möglichkeit, der Tornadoliste Deutschland zur Unterstützung eine Spende zukommen zu lassen - bitte nicht unter 1 Euro, da sonst die Gebühren die Spenden übersteigen.
Wenn Sie kein Paypal-Konto haben, dann schreiben Sie einfach an spenden@tornadoliste.de

 

Ochtrup (Nordrhein-Westfalen)

 29.05.2018 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 17:35 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der Neuen Westfälische vom 30.05.2018: "Windhose fegt durch Ochtrup - Nach dem Unwetter am Dienstagabend hatten die Feuerwehr und die Stadtwerke einiges zu tun. Unter anderem waren große Teile der Oster und der Wester ohne Strom. Ziemlich laut gekracht hat es am Dienstagabend in Ochtrup – und in weiten Teile der Oster und Wester war es anschließend zappenduster: Durch das Gewitter kam es in den Bauerschaften zu einem größeren Stromausfall. Gegen 20.24 Uhr ging in vielen Häusern das Licht aus, informierte Robert Ohlemüller, Betriebsleiter der Stadtwerke, am Mittwoch. Das Bereitschaftsteam habe sich prompt auf die aufwendige Suche nach dem Ursprung des Problems gemacht. "Es stellten sich dabei zwei Fehlerquellen heraus", erläuterte Robert Ohlemüller. Sowohl die Trafo-Station "Sahle" als auch die Trafo-Station "Möllers" in der Oster-Bauerschaft seien beschädigt gewesen. "Bei Sahle hat ein Blitz direkt in die Trafo-Station eingeschlagen", berichtet der Stadtwerke-Chef. "Das hat wahnsinnig laut geknallt." Die Notfallmannschaft machte sich sogleich an die Reparatur. "Gegen 21.30 Uhr war die Versorgung weitgehend wiederhergestellt", berichtet Ohlemüller. Lediglich neun Kunden hätten noch länger im Dunkeln sitzen müssen und seien erst gegen 23.30 Uhr wieder am Netz gewesen. Wie viele Häuser insgesamt betroffen waren, konnte Ohlemüller nicht genau sagen. "Wir haben etwa 40 Anrufe bekommen", berichtet der Betriebsleiter. Erfahrungsgemäß meldeten sich ja aber längst nicht alle Betroffenen – "wenn sie sehen, dass die Nachbarn auch keinen Strom haben". nVor dem eigentlichen Gewitter hatte auch schon eine Windhose, die durch Teile von Ochtrup fegte, für Probleme gesorgt. "Die erste Störungsmeldung bekamen wir um 18.25 Uhr", erläutert Robert Ohlemüller. Im Bereich der Adresse Oster 407 kippten mehrere Bäume um und beschädigten die Niederspannungsfreileitung. "Daraufhin waren sieben Kunden vom Netz." Die Beseitigung der Störung habe gut zwei Stunden gedauert, die Zuschaltung der Haushalte sei um 20.30 Uhr erfolgt. Auch im Bereich der Anschrift Oster 264 fiel laut Ohlemüller ein Baum auf die Niederspannungsfreileitung und musste beseitigt werden. "Dort kam es aber zu keiner Unterbrechung in der Versorgung", sagte der Betriebsleiter. Einiges zu tun hatte wegen des Unwetters am Dienstagabend auch die Ochtruper Feuerwehr. Um 17.24 Uhr rückte der Löschzug Welbergen in den Schweringhook aus, weil die Windhose dort mehrere Bäume entwurzelt hatte, die einen öffentlichen Weg versperrten. Eine gute Viertelstunde später blockierten umgestürzte Bäume die Bilker Straße. Darum kümmerte sich eine Gruppe des Ochtruper Löschzugs. "Anschließend hatten wir noch einige kleinere Einsätze in der Wester und Oster", berichtete Wehrleiter An­dreas Leusing. Dort seien zum Beispiel Baumkronen herausgebrochen. "Insgesamt kann man aber sagen, dass wir in Ochtrup noch relativ glimpflich davongekommen sind.""

Windhose fegt durch Ochtrup (Neue Westfälische, 30.05.18)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)