+++ Sponsor für Tornadoliste gesucht! +++

Mit zunehmender Klimaerwärmung kann auch die Gefahr lokaler Unwetter steigen. Auch starke Tornados gehören in Deutschland zum Wettergeschehen dazu, sie sind aber nur wenig erforscht. Dies sollte sich unbedingt ändern, die Schäden durch Tornados gehen allein in Deutschland in jedem Jahr in die Millionen, auch einige Menschen sind bei uns schon durch Tornados ums Leben gekommen.
Die Tornadoliste Deutschland kostet unheimlich viel Zeit und auch einiges an Geld. Seit nunmehr 18 Jahren betreibe ich die Liste, zuerst nur mit wenigen Fällen, inzwischen mit weit über 5000 Fällen, angefangen im Mittelalter bis hin zu den aktuellsten Tornados im Jahr 2018. Damit dies auch so bleibt, suche ich einen Sponsor, um mich noch mehr um die Tornados in Deutschland kümmern und die dabei anfallenden Kosten decken zu können. Interessenten bitte melden unter sponsor@tornadoliste.de, Danke.

 

Wehnsen (Niedersachsen)

 09.08.2018 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: nicht bekannt. Aus einer Meldung von regionalPeine.de vom 10.08.2018: "Bürger in Angst: Windhose verwüstet Ortschaften in Peine - Peine. Das Unwetter am gestrigen Donnerstag hat die Region mit ganz unterschiedlicher Stärke getroffen. Im Landkreis Peine hinterließ der Sturm eine Schneise der Verwüstung. Besonders schlimm hat es Wehnsen und Groß Lafferde im Landkreis Peine getroffen. Eine heftige Windhose verwüstete die Ortschaften. In Groß Lafferde wurde das Wellblechdach einer alten Büchsenfabrik komplett abgedeckt und auf die Straße geschleudert. Die Feuerwehr rückte mit schwerem Gerät an um die Straße von dem Blechdach zu befreien. Der Sturm zog dann weiter Richtung Nord-Ost über Peine hinweg und deckte hier unter Anderem ein Drittel des Daches eines Aldi-Marktes ab. Die Dachhaut begrub mehrere Autos unter sich. Auch hier war die Feuerwehr im Dauereinsatz. Nördlich von Peine baute sich der Sturm dann zu einer regelrechten Windhose auf, wie die Anwohner von Wehnsen berichten. Bäume entwurzelten und knickten wie Streichhölzer einfach um. Schneisen in Maisfeldern zeigten deutlich die Zugrichtung des Sturmes in Richtung Ortschaft. Zunächst sollten die Einsatzkräfte zum Badesee in Wehnsen anrücken, da es zunächst hieß das dort eine Person von einem Baum getroffen worden sein soll, was sich später allerdings nicht bestätigte. Die Ortswehr in Wehnsen stand zunächst allerdings vor einem ganz anderem Problem, denn die Zufahrtsstraße zu ihrem Gerätehaus war ebenfalls von umgestürzten Bäumen versperrt. Die Kräfte kämpften sich dann fußläufig zu ihrem Gerätehaus und sägten sich dann den Weg frei, um die Einsatzstellen anfahren zu können. Am Wehnser See angekommen fanden sie glücklicherweise keine verletzte Person vor, lediglich aufgebrachte Badegäste, deren Fahrzeuge von Bäumen umringt waren. Die Einsatzkräfte schnitten auch hier den Weg frei, damit die Personen den Badeort verlassen können. Für die Feuerwehr ging es dann ans Werk, um sämtliche Zufahrtsstraßen und die Ortsdurchfahrt von Bäumen zu befreien. Die Bewohner von Wehnsen waren fassungslos und konnten das, was gerade vor ihren Augen passierte, kaum in Worte fassen. Sie beschreiben den Sturm als angsteinflößend und gewaltig. Dächer ihrer Häuser wurden zum Teil abgedeckt, Bäume fielen auf Häuser und Autos und in den Wäldern am Ortsrand hatten sich Schneisen gebildet. Die örtlichen Dachdeckerfirmen waren neben der Feuerwehr im Dauereinsatz. Gemeinschaftlich machte sich der gesamte Ort noch am Abend an die Arbeit und räumte auf, was aufzuräumen war, bis es dunkel wurde." - Fotos aus der Umgebung zeigen ausgeprägte Fallstreifen, konkrete Hinweise auf einen Tornado liegen nicht vor.

Windhose verwüstet Ortschaften in Peine (regionalPeine.de, 10.08.18)