+++ Sponsoring und Spenden an die Tornadoliste +++

Mit zunehmender Klimaerwärmung kann auch die Gefahr lokaler Unwetter steigen. Auch starke Tornados gehören in Deutschland zum Wettergeschehen dazu, sie sind aber nur wenig erforscht. Dies sollte sich unbedingt ändern, die Schäden durch Tornados gehen allein in Deutschland in jedem Jahr in die Millionen, auch einige Menschen sind bei uns schon durch Tornados ums Leben gekommen.
Die Tornadoliste Deutschland kostet unheimlich viel Zeit und auch einiges an Geld. Seit nunmehr 18 Jahren betreibe ich die Liste, zuerst nur mit wenigen Fällen, inzwischen mit weit über 5000 Fällen, angefangen im Mittelalter bis hin zu den aktuellsten Tornados im Jahr 2018. Damit dies auch so bleibt, suche ich einen Sponsor, um mich noch mehr um die Tornados in Deutschland kümmern und die dabei anfallenden Kosten decken zu können. Interessenten bitte melden unter sponsor@tornadoliste.de, Danke.

Ab sofort gibt es die Möglichkeit, der Tornadoliste Deutschland zur Unterstützung eine Spende zukommen zu lassen - bitte nicht unter 1 Euro, da sonst die Gebühren die Spenden übersteigen.
Wenn Sie kein Paypal-Konto haben, dann schreiben Sie einfach an spenden@tornadoliste.de

 

Rärin (Nordrhein-Westfalen)

 13.08.2018 / Stärke (F1) Plausibel
Zeitpunkt: vermutlich gegen 15:50 Uhr MESZ. Aus einer Meldung des Westfälischen Anzeigers vom 15.08.2018: "Mini-Tornado verwüstet Räriner Bergfestgelände - Unwetter bei Abbauarbeiten: Vier Personen leicht verletzt und hoher Sachschaden. Herscheid - Dort, wo am Wochenende hunderte Besucher fröhlich das Räriner Bergfest feierten, spielten sich während des Abbaus am Montag dramatische Szenen ab: Ein Mini-Tornado fegte über das Gelände und hinterließ ein Trümmerfeld. Viele Buden waren zu diesem Zeitpunkt bereits abgebaut, lediglich das große Festzelt der Feuerwehr stand noch, als sich (geschätzt zwischen 15 und 16 Uhr) aus südwestlicher Richtung ein Unwetter ankündigte. Gewitter und auch Windböen sind die Räriner zwar gewohnt, aber auf das, was da am Montag folgen sollte, waren sie nicht vorbereitet - wie auch? Von jetzt auf gleich verfärbte sich der Himmel schwarz. Die Räriner erwarteten einen kräftigen Regenguss, suchten daher Schutz unter Dächern, in Buden und im Festzelt. Doch urplötzlich wütete eine Windhose über dem Festgelände. Thomas Felske erlebte die Situation in der Holzhütte, in der am Wochenende Reibekuchen gebacken worden waren: "Als ich merkte, dass die Bude von dem Mini-Tornado angehoben wurde, bin ich nur noch ins Freie gelaufen." Während besagte Hütte um einige Meter verschoben wurde, erwischte die Windhose das große Festzelt mit voller Wucht. Dieses wurde senkrecht, in kreiselnden Bewegungen nach oben gesogen. "Bestimmt 60,70 Meter hoch", beschreibt Felske. Dramatische Momente, vor allem für die acht Personen (davon drei Kinder), die sich im Zelt untergestellt hatten: Sie lagen auf dem Boden, hielten sich gegenseitig fest und konnten somit verhindern, von dem Mini-Tornado weggeschleudert zu werden. Dieser schwächte sich nach wenigen Sekunden wieder ab, ohne dass Personen von umherfliegenden Teilen getroffen wurden. Wegen Prellungen und Schürfwunden suchten vier Personen (zwei Erwachsene, zwei Kinder) vorsichtshalber ein Krankenhaus auf, das sie nach ambulanter Behandlung verlassen konnten. Das Bergfest-Gelände glich nach gestern Vormittag einem Trümmerfeld. Das große Festzelt wurde mehrere hundert Meter entfernt auf einer Wiese unterhalb des Gerätehauses entdeckt - komplett zerstört. Unterwegs waren mehrere massive Eisenstangen und Holzbretter herabgefallen. Ein Teil des Daches des Feuerwehr-Hauses wurde abgedeckt; eine Holzbude, in der am Wochenende Lose verkauft wurden, ist auseinandergefetzt worden. Kleine Zelte sind zusammengeklappt und auch die Konstruktion des Bühnenwagens ist beschädigt worden. Leitern, Planen und Planken des alten Zeltwagens wurden über die angrenzenden Wiesen verteilt. Die Kinderhüpfburg hat ebenfalls eine Luftreise hinter sich. [...]" - Anmerkung: Natürlich gibt es keine "Mini-Tornados", der Begriff wurde mal von Medien erfunden, um zu zeigen, dass Tornados in Europa grundsätzlich schwächer sind als in den USA. Dies ist aber falsch.