+++ Sponsoring und Spenden an die Tornadoliste +++

Mit zunehmender Klimaerwärmung kann auch die Gefahr lokaler Unwetter steigen. Auch starke Tornados gehören in Deutschland zum Wettergeschehen dazu, sie sind aber nur wenig erforscht. Dies sollte sich unbedingt ändern, die Schäden durch Tornados gehen allein in Deutschland in jedem Jahr in die Millionen, auch einige Menschen sind bei uns schon durch Tornados ums Leben gekommen.
Die Tornadoliste Deutschland kostet unheimlich viel Zeit und auch einiges an Geld. Seit nunmehr 18 Jahren betreibe ich die Liste, zuerst nur mit wenigen Fällen, inzwischen mit weit über 5000 Fällen, angefangen im Mittelalter bis hin zu den aktuellsten Tornados im Jahr 2018. Damit dies auch so bleibt, suche ich einen Sponsor, um mich noch mehr um die Tornados in Deutschland kümmern und die dabei anfallenden Kosten decken zu können. Interessenten bitte melden unter sponsor@tornadoliste.de, Danke.

Ab sofort gibt es die Möglichkeit, der Tornadoliste Deutschland zur Unterstützung eine Spende zukommen zu lassen - bitte nicht unter 1 Euro, da sonst die Gebühren die Spenden übersteigen.
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Heuberg bei Nördlingen (Bayern)

 03.12.2018 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 13:35 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der Augsburger Allgemeine vom 04.12.2018: "Sturm verwüstet Teile von Heuberg: War es ein Tornado? - Entwurzelte Bäume, abgedeckte Dächer - der kleine Ort Heuberg im nördlichen Donau-Ries-Kreis wurde am Montag von einem heftigen Sturm getroffen. Es dauerte nur wenige Sekunden - dann war es still. Wenige Sekunden, in denen sich eine ganze Naturgewalt über dem kleinen Ort Heuberg entlud. Manche Anwohner sprechen von einem heftigen Sturm, andere wollen einen Tornado gesehen haben, der eine Schneise der Verwüstung durch das Dorf zog. Ulrich Holzmann befand sich in seinem Haus, als der Sturm durch den Ort fegte. "Bis ich realisiert habe, was los ist, war es schon fast wieder vorbei", sagt der Heuberger. In seinen Garten sei eine riesige, uralte Linde gekracht - und habe dabei zum Glück nur den Gartenzaun zerschmettert. "Als ich wegen dem Krach nach draußen geschaut habe, war bereits alles kaputt." Kurz vor 14 Uhr sei es gewesen, als sich das Unwetter zunächst durch heftigen Regen ankündigte. Am Abend regnet es noch immer - als der Sturm längst verzogen ist, aber die Auswirkungen noch immer sichtbar sind. Garagentore wurden unter der Last des Windes eingedrückt oder gar aus der Verankerung gerissen. Glassplitter und lose Ziegel säumen den Straßenrand, der Weihnachtsbaum, der sonst den Ortskern ziert, fiel dem Sturm ebenfalls zum Opfer. Ortssprecher Rudolf Oesterle schätzt, dass etwa jedes vierte Haus vom Sturm beschädigt wurde. Bei vielen Anwohnern seien die Dächer abgedeckt worden. Auch die Kirche im Ort ist betroffen. Sein Haus sei glücklicherweise verschont geblieben. Zeugen hätten ihm berichtet, dass eine "weiße Wand" aus Richtung Süd-Westen her auf Heuberg zugekommen sei. Viele der Schäden hätten die Heuberger bereits eigenständig wieder behoben. So haben Landwirte die Straße von Ziegeln befreit und einige entwurzelte Bäume aus dem Weg geräumt. Es gebe jedoch noch einiges zu tun, sagt Ulrich Holzmann. "Wir werden sicherlich noch den nächsten Tag beschäftigt sein." Nach ersten Erkenntnissen wurden keine Menschen durch den Sturm verletzt, sagt Ortssprecher Oesterle. Er geht davon aus, dass alle Familien in ihren Häusern übernachten können. Am schlimmsten hätte es die Scheunen erwischt, die Wohnhäuser hätten die Heuberger im Laufe des Abends provisorisch reparieren können. Doch auch Oesterle ist sich sicher: "Wir können hier heute auf keinen Fall mehr fertig werden." Auch in umliegenden Orten im nördlichen Landkreis Donau-Ries hat das stürmische Wetter Spuren hinterlassen. So berichten Anwohner in Bettendorf beispielsweise von beschädigten Dächern und umgerissenen Straßenschildern." - Der Bereich mit bekannten Schäden reicht von der Kirche bis kurz hinter die Kreuzung Heuberger Straße / Heuberg, er ist etwas mehr als 300 Meter lang und meist zwischen 20 und 35 Meter breit, im Bereich der Kreuzung Heuberger Straße / Dorfwiesen auch bis etwa 70 Meter. Die Schneise wird von West nach Ost eher breiter. Derzeit spricht mehr für eine eng begrenzte Gewitterfallböe als für einen Tornado.

Sturm verwüstet Teile von Heuberg: War es ein Tornado? (Augsburger Allgemeine, 04.12.18)