Bisher 52 bestätigte, dazu 11 Plausible und 367 Verdachtsfälle
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Allgemeiner Hinweis

Rekordflut an Tornadoverdachtsfällen hält an
Durch die wochenlangen Unwetterlagen in diesem Sommer und die inzwischen fast flächendeckende Abdeckung durch Handykameras gab es seit Ende Mai Hunderte Meldungen mit Fotos und Videos von Tornados und Trichterwolken. Die meisten Fälle sind inzwischen in der Tornadoliste erfasst, die Bilder und Videos folgen wegen der gewaltigen Anzahl nur nach und nach, bitte haben Sie Verständnis. Es geht nichts verloren.
September

Oberplanitz (SN)

 04.09.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: abends. Aus einer Meldung des Wochenendspiegel vom 04.09.2016: "Windhose deckt mehrere Häuserdächer ab - Zwickau. Eine Windhose fegte heute Abend durch Zwickau-Oberplanitz. Auf der Gerd-Fröbe-Straße Hausnummer 66 und weiteren deckte eine Windhose mehrere Häuserdächer ab. Anwohner berichteten von durch die Luft fliegenden Hollywood-Schaukeln und weiteren durch die Luft fliegenden Gegenständen. Einige Anwohner sowie Einsatzkräfte vor Ort äußerten, dass es sich um eine Windhose gehandelt haben könnte. Als Windhose wird ein Wetterphänomen bezeichnet, bei dem eine um sich selbst rotierende Luftsäule, die wenn sie den Boden berührt, starke Schäden am Boden anrichten kann. International ist der Begriff Tornado gebräuchlich, der das gleiche Phänomen bezeichnet. Windhose ist der im deutschen Sprachraum üblichere Terminus. Zudem kam es durch Starkregen zu überfluteten Straßen und voll gelaufenen Kellern in der gesamten Region." - Eine Vor-Ort-Untersuchtung ergab keine Hinweise auf einen Tornado, ein Downburst (Gewitterfallböe) ist hier wahrscheinlich.

Windhose deckt mehrere Häuserdächer ab (Wochenendspiegel, 05.09.16)
Weiterer Bericht zum Tornadoverdacht (Facebook)

Auma (TH)

 04.09.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 19:15 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der Ostthüringer Zeitung vom 06.09.2016: "Windhose zerstört Firmengebäude in Auma - Als am Sonntagabend ein lokaler Sturm quer durch Auma fegte, riss er nicht nur Bäume um. Beim Holz- und Imprägnierwerk deckte er auch ein komplettes Dach ab und hinterließ großen Sachschaden. Auma-Weidatal. Blieb Auma vom Unwetter eine Woche zuvor weitestgehend verschont, fegte am Sonntagabend eine Windhose durch die Stadt. "Es ging in der Schwarzen Allee los und dann zwei Kilometer quer durch Auma", berichtet Stadtbrandmeister Peter Fischer. Um 19.32 Uhr seien die Feuerwehren Auma, Muntscha, Krölpa und Zeulenroda alarmiert worden, die schließlich an sechs Einsatzstellen zu Hilfe kamen. Am schlimmsten getroffen hat es das Aumaer Holz- und Imprägnierwerk im Wüstenwetzdorfer Weg. "Ein Nachbar der Firma hatte mich gleich angerufen und informiert, dass es eine Platte weggeblasen hätte", schildert Geschäftsführer Frank Ehrenpfordt, der sich sogleich ins Werk begab. Dass er dort auf einen Trümmerhaufen stoßen werde, damit habe er nicht gerechnet. "So etwas haben wir hier noch nie erlebt. Das Dach einer circa 30 mal zehn Meter großen Mehrzweckhalle hatte es komplett abgedeckt und im Ganzen gegen die Produktionshalle geschleudert, wo wiederum Dach und Außenwand beschädigt wurden", beschreibt Ehrenpfordt die Ereignisse. Noch am Abend sei die Versicherung vor Ort gewesen und habe später die Freigabe erteilt, sodass schon am Montagfrüh mit den Aufräumarbeiten begonnen werden konnte. Die Produktion hingegen stand gestern still. "Wir müssen ja erst einmal sicherstellen, dass das Gebäude sicher ist" so der Geschäftsführer. Zwar sei der erste Eindruck des Statikers insofern gut gewesen, dass die Produktionshalle nicht gefährdet ist, eine abschließende Beurteilung stehe aber noch aus. "Heute müssen wir dennoch rundum alles peinlichst sauber machen, um sicherzugehen, dass wir keinen Riss oder irgendetwas anderes übersehen haben", so Ehrenpfordt. Was die Mehrzweckhalle betreffe, handele es sich wohl um einen Totalschaden, denn dort ist gleichzeitig auch eine komplette Wand eingestürzt. Noch kann der Geschäftsführer nicht einschätzen, was aus der Halle werden wird. Und auch nicht, wie hoch der Schaden für das Aumaer Werk ist. "Da möchte ich vorsichtig sein", sagt er mit Blick auf eine Prognose. Ahnend, dass die Summe wohl sechsstellig ist." - Nach Angabgen von Anwohnern traf der Wind zeitgleich mit Starkregen ein, ein Downburst (Gewitterfallböen) ist in diesem Fall wahrscheinlich.

Windhose zerstört Firmengebäude in Auma (Ostthüringer Zeitung, 06.09.16)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Fuhlendorf (MV)

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 04.09.2016 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: 19:15 Uhr MESZ. Aus einer Meldung des NDR vom 05.09.2016: "Tornado über dem Darß - keine Schäden. Ein Tornado über dem Koppelstrom auf der Binnenseite von Fischland-Darß-Zingst. © NDR Fotograf: Gudrun Hanefeld - Am Sonntagabend ist ein Tornado über den Koppelstrom an der Darß-Zingster Boddenkette entlanggezogen. Das Wetterphänomen bildete sich nach Informationen des NDR Wetterexperten Uwe Ulbrich gegen 19.15 Uhr. Wie Ulbrich berichtete, zeigte das Radar zu diesem Zeitpunkt ein sogenanntes intensives Schauer-Echo. Über entstandene Schäden ist nichts bekannt." Der genaue Ort ist die Redensee, eine kleine Bucht an der Festlandsküste, gegenüber von Born am Darß.

Tornado bei Fuhlendorf
Tornado über dem Darß - keine Schäden (NDR, 05.09.16)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Weira (TH)

 04.09.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 18:55 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der Ostthüringer Zeitung vom 07.09.2016: "Windhose deckt in Weira Dächer ab und entwurzelt Bäume - Weira. "Wir hatten unwahrscheinlich großes Glück, dass uns der Gewittertornado nur am Rand gestreift hat", sagte Martin Jacob am Dienstag. Etwa 200 Meter nördlich der Wohnlage müsse der am Ort vorbeigezogen sein, schätzt er. Mittlerweile hat er einen Überblick, was die Windhose am Sonntag in und um seinen Ort so angerichtet hat. Ähnlich wie beispielsweise in Friedebach, das vom Unwetter großen Schaden genommen hat, habe der Spuk auch in Weira kaum mehr als eine Minute gedauert. "Die Rede ist von 80 bis 100 Sekunden", berichtet der Bürgermeister. Viele Einwohner hätten gedacht, dass der Sturm ihre Fenster eindrücke. Er sei aus Richtung Kospoda aufgezogen. Außerdem hätte großer Lärm geherrscht. Kurzzeitig sei der Strom ausgefallen, weshalb Martin Jacob davon ausgeht, dass der Blitz in einen Mast im Ortsteil Krobitz eingeschlagen hat. Auch Telefonmasten seien abgebrochen. Weiterhin sind zahlreiche Bäume im Ort und am Wald entwurzelt worden. Im Wohngebiet seien Dächer teilweise abgedeckt worden. Am schlimmsten getroffen hat es aber wahrscheinlich eine Feldscheune der Landgenossenschaft Oppurg, die nahe Krobitz steht und in der Heuballen gelagert werden. "Das Dach ist wirklich fast komplett abgedeckt", berichtet Martin Jacob. Am Montag seien Mitarbeiter der Landgenossenschaft unterwegs gewesen, um die herabgewehten Wellblechplatten einzusammeln. Im Ort liefen die Aufräumarbeiten teilweise auch noch am Dienstag. Auch eine Kuriosität ist dem Bürgermeister zugetragen worden. So habe der Wind in der Gartenanlage im Tal eine Rehraufe erfasst und über einen 1,50 Meter hohen Zaun gehoben. Als sie dann aber wieder zu Boden kam, sei sie nicht zerborsten, sondern so gelandet, als hätte sie schon immer an der Stelle gestanden."

04.09.2016 I Krobitz/Weira (SOK) Schadensanalyse (inkl. Luftbilder) (Thüringer Storm Chaser)
Windhose deckt in Weira Dächer ab und entwurzelt Bäume (Ostthüringer Zeitung, 07.09.16)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Friedebach (TH)

 04.09.2016 / Stärke (F2) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 18:50 Uhr MESZ. Eine breite Schneise führte nur wenige Meter an den Häusern des in einem Tal gelegenen Friedebach vorbei. Innerhalb der Schneise gab es Totalschäden mit einen deutlich zyklonalen Fallmuster der Bäume. Das bedeutet, dass sie in einem Halbkreis auf der linken Seite der Schneise quer zur Zugrichtung oder sogar entgegen gefallen sind. Das Stormtrackign von kachelmannwetter.com zeigt genau in dem Bereich starke Rotation der auslösenenden Gewitterzelle an.

04.09.2016 I Friedebach (SOK) - Schadensanalyse ink. Luftbilder (Thüringer Storm Chaser)
Starker Tornado vom vergangenen Sonntag bestätigt (kachelmannwetter.com, 11.09.16)
Fotos der Schäden (Facebook)
Windhose verursacht große Schäden in Friedebach (Ostthüringer Zeitung, 05.09.16)
Starker Tornado im Saale-Orla-Kreis bestätigt! (Thüringen24, 11.09.16)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Mörla (TH)

 04.09.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: vermutlich gegen 18:25 Uhr MESZ. Erhebliche Schäden vor allem auf dem Friedhof in Mörla. Aus einer Meldung der Thüringer Allgemeinen vom 06.09.2016: "Aufräumarbeiten nach Windhose auf dem Friedhof in Mörla - Das Unwetter hatte am Sonntagabend rund ein Dutzend Bäume in dem Rudolstädter Ortsteil entwurzelt oder Äste abgeknickt."

Fotos: Aufräumarbeiten nach Windhose auf dem Friedhof in Mörla (Thüringer Allgemeine, 06.09.16)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)
Aufräumarbeiten nach Windhose auf dem Friedhof in Mörla (Ostthüringer Zeitung, 06.09.16)

Heyda (TH)

 04.09.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: vermutlich gegen 18:00 Uhr MESZ. Erhebliche Schäden. Aus einer Meldung der Thüringer Allgemeinen vom 06.09.2016: "Tornado zog über Heyda - Heyda. Am Tag danach liegen die abgesägten Bäume und abgebrochenen Äste neben der Schmerfelder Straße unterhalb der Abzweigung zum Stausee Heyda. Die Heydaer Feuerwehr war am Sonntagabend von 18.50 bis 21.08 Uhr mit neun Leuten im Einsatz, nachdem vermutlich ein Mini-Tornado oder eine Windhose Heyda gestreift hatte. An der Schmerfelder Straße oberhalb eines Gartenanlage fielen drei Eichen und Obstbäume um, die Straße musste zur Beräumung gesperrt werden. In der Gartenanlage sind Apfelbäume umgekracht, sagte ein Mann, der mit der Schubkarre bei Aufräumungsarbeiten unterwegs war. In einem Nebengelass des ehemaligen Forsthauses hat es Ziegel vom Dach abgedeckt, sagte Heydas Wehrführer Jörg Fleischhack unserer Zeitung. Auch im Gehegeweg in einem Waldstück sind Bäume beschädigt worden. Der ganze Spuk soll nicht länger als eine halbe Minute gedauert haben. Ein Anwohner der Schmerfelder Straße hat es vor dem Fernseher nicht einmal richtig mitbekommen, sagt er. Die Internetseite von Kachelmann-Wetter hatte am Sonntag von einer "Gewitterzelle mit starker Rotation (kurzzeitig sogar extrem) von Bad Hersfeld kommend über Eisenach weiter entlang des Thüringer Waldes in Richtung Saalfeld" gesprochen. Es lagen dem Wetterdienst angeblich mehrere Meldungen über teilweise abgedeckte Dächer in Heyda, Rudolstadt sowie über zahlreiche umgestürzte Bäume vor. In anderen Regionen des Ilm-Kreises gab es am Sonntagabend ebenso kräftige Gewitter, die auch kurzzeitige Überschwemmungen, etwa in Ilmenau, nach sich zogen. Die Schäden blieben aber auf die Ortsdurchfahrt von Heyda begrenzt." - Anmerkung: Einen "Mini-Tornado" gibt es nicht, entweder war es ein Tornado oder keiner. Der Ausdruck wurde mal von einigen medien erfunden, um zu zeigen, dass Tornados hier grundsätzlich schwächer sind als in den USA. Dies ist aber falsch.

Einsatz nach Windhose (Facebook)
Einsätze zwischen Heyda und Schmerfeld (Facebook)
Tornado zog über Heyda (Thüringer Allgemeine, 06.09.16)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Remsfeld (HE)

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 04.09.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 15:54 Uhr MESZ. Das Video nahm Sabrina Michaela Malcher gegen 15:54 Uhr auf dem Autohof an der Autobahn A7 nahe Remsfeld in Hessen mit Blick Richtung Westen auf. Kurz zuvor traten Starkregen und heftiger Wind auf. Die rotierende Wolke reichte zeitweise weit hinab. Ob es Schäden gab, ist offen, da es hinter den parkenden Lastwagen steil die Böschung hinunter geht. Viele Straßen standen unter Wasser. Ab 16 Uhr hatte die Feuerwehr Remsfeld Einsätze im Knüllwald, über einen Zusammenhang mit der Beobachtung auf dem Autohof ist nichts bekannt.

Video mit deutlicher Rotation (Facebook)
Weiterer Bericht zum Tornadoverdacht(Facebook)

Dramfeld (NI)

 04.09.2016 / Stärke (F2) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 15:25 Uhr MESZ. Erhebliche Schäden etwa vom Autobahndreieck Drammetal (A 7 / A38) bis nach Dramfeld und weiter östlich. Aus einer Meldung von HNA vom 04.09.2016: "32 Dächer in Dramfeld abgedeckt: Windhose richtet großen Schaden an - Dramfeld. Bei den schweren Unwettern am Sonntagnachmittag hat es den Ort Dramfeld in der Gemeinde Rosdorf (Landkreis Göttingen) besonders schwer getroffen. Mindestens 32 Dächer, davon acht Scheunen, wurden gegen 15.30 Uhr durch eine Windhose abgedeckt. Dicke Baumstämme knickten wie Streichhölzer um. Im Einsatz waren die Feuerwehren Dramfeld, Sieboldshausen und Obernjesa mit knapp 40 Kräften. Sie unterstützten die Bewohner, reinigten die Straßen und die Gehwege. Augenzeugen berichten, dass durch die Stärke des Windes Gegenstände bis zu 100 Meter in die Höhe geschleudert wurden. Basketballkörbe, Stühle, Tische, Planschbecken und andere Dinge lagen wild herum. Ein Fußballspiel zwischen Holtensen und Drammetal auf dem Sportplatz in Dramfeld wurde unterbrochen. Verletzt wurde hier nach ersten Erkenntnissen niemand. "Die Schneise der Windhose ist etwa 500 Meter lang und geht durch den gesamten Ort", sagt Gemeindebrandmeister Martin Willing. "Die Schadenshöhe beträgt mindestens 500.000 Euro, rund 400 Quadratmeter Dachfläche sind beschädigt." Auch ein am Straßenrand geparktes Auto wurde demoliert. "Totalschaden", sagt der Einsatzleiter. Seit 18 Jahren ist er Feuerwehr-Chef in der Gemeinde Rosdorf, aber so etwas habe er in seiner Laufbahn noch nicht erlebt. Später wurde eine Ampel in der Hauptstraße im Ort aufgebaut, die den Verkehr halbseitig um beschädigte Häuser herumführte. Wie durch ein Wunder habe es keine Verletzten gegeben, so Willing. Ein Landwirt sagte jedoch, dass eine Kuh vermisst werde. Bewohner der nicht so stark beschädigten Häuser versuchten derweil, ihre Dächer selbstständig zu reparieren. Viele Dachdeckerunternehmen sind nun im Einsatz. Wilhelm Wolter wohnt am Thie in Dramfeld und hat das Unwetter vom Fenster aus beobachtet. "Anfangs war es ganz normaler Wind. Doch dann wurde es immer schlimmer", erzählt der Rentner. Von West nach Ost zog die Windhose durch den Ort, Äste und Dachziegel wurden in die Höhe gewirbelt und schlugen später wieder auf der Erde auf. Auch er habe so etwas noch nicht gesehen, obwohl er seit 1957 im Dorf wohnt. Ähnliche Eindrücke hatten auch Karl Bertram und Heinz Henze. Das Geräusch und die Kraft des Windes seien enorm gewesen. Der Bewohner eines am stärksten betroffenen Gebäudes erzählt, dass er zu Beginn des Unwetters noch ein paar Sachen ins Haus holen wollte. Doch da war der Wind bereits so schlimm, dass er sich fast nicht mehr auf den Beinen halten konnte. Er sei sofort ins Haus gerannt und hat sich mit seiner Frau und seinem Sohn im einzigen Raum ohne Fenster verschanzt. Nach zwei Minuten sei alles vorbei gewesen. Dann erst haben sie die Schäden gesehen. Das gesamte Dach der Scheune war abgedeckt. Auch das Scheunentor ist hundert Meter weit geflogen." - Unter anderem abgebrochene und wenige Meter weit verfrachtete Obstbäume am westlichen Ortsrand von Dramfeld lassen eine Einstufung auf den unteren Bereich von F2 zu. F3 kann nahezu ausgeschlossen werden.

Windhose richtet großen Schaden an (HNA, 04.09.16)
Mutmaßlicher Tornado bei Göttingen (Dramfeld) vom stormtracking erfasst (kachelmannwetter.com)

Lendringsen (NW)

 04.09.2016 / Stärke (F0) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 13:40 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der WAZ vom 05.09.2016: "Stromausfälle nach Unwetter - Das Gewitter war kurz, aber heftig: Wolkenbruchartige Regenfällen sorgten am Sonntag über Mittag für zahlreiche Einsätze von Feuerwehr und Polizei. Menden. Die Ortsteile Oesbern, Barge und Werringsen waren nach einem Blitzschlag in die Windkraftanlage 73 Minuten lang ohne Strom. Anrufer erreichten die Stadtwerke nicht, denn deren Telefonanlage war laut Joachim Schattner ebenso betroffen wie der Hochbehälter in Oesbern. Offensichtlich hatte der Volltreffer in das Windrad um 12.30 Uhr die 10-KV-Station darunter lahmgelegt, die erst um 13.43 Uhr wieder ans Netz gehen konnte. Am Tulpen- und Rosenweg in Lendringsen bekamen es die Bürger mit einem ganz anderen Phänomen zu tun: Anwohner beschwören, dass es eine Windhose war, die ihnen die Ziegel vom Dach fegte. Insgesamt waren nach Angaben der Feuerwehr sechs Häuser betroffen, deren Dächer vom Fachbetrieb wieder in Stand gesetzt werden mussten. Eine Windhose soll es auch gewesen sein, die aus dem Dach der Firma SAM Schulte in der Horlecke eine Fläche von etwa 15 Quadratmetern der Länge nach herausriss und eine Birke an den nahen Gleisen umwarf. Umherfliegende Teile beschädigten laut Feuerwehr-Einsatzleiter Frank Wyczisk die Absauganlage der Firma, aber auch abgestellte Autos. Das Problem für die Wehrleute und den herbeigerufenen Dachdecker: Die herausgerissenen Teile des Eternitdachs enthielten mutmaßlich Asbest, was eine Bergung unter Atemschutz notwendig machte. Wyczisk: "Der Schaden, der mittags entstanden sein muss, wurde erst um 16.15 Uhr von Nachbarn gemeldet. An der Stelle, an der die Dachteile überall herumlagen, sind also zahlreiche Autofahrer vorbeigekommen, ohne etwas zu melden." [...]" - Eine Vor-Ort-Untersuchung der Schäden hat gezeigt, dass zumindest bei den Schäden am Tulpen- und Rosenweg von einem Tornado ausgegangen werden muss. Verfrachtungen gegen die Zugrichtung und die Augenzeugenberichte sind eindeutig. Ein herausgerissenes Dachfenster landete entgegen der Zugrichtung auf einem Balkon.

Stromausfälle nach Unwetter (WAZ, 05.09.16)
Beweis gesucht: War es wirklich eine Windhose? (WAZ, 07.09.16)
Tornado in Lendringsen bestätigt (WAZ, 07.09.16)
Also doch: Es war ein Tornado (WAZ, 08.09.16)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Norderney (NI)

 03.09.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 10:15 Uhr MESZ. Beobachtung einer Trichterwolke im Bereich der Insel Norderney, fotografiert am Weststrand mit Blickrichtung Ost. Auf dem Radar war nichts zu sehen, erst kurze Zeit später entstanden die ersten Schauer.

Fotos der Trichterwolke (Facebook)
August

Beuren (BW)

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 29.08.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 18:57 Uhr MESZ. Beobachtung einer Trichterwolke: "Rotierende Wolkenformation vom 29.08.2016, 18:57 Uhr, mit bodennaher Kondensation. Die Zelle entstand am Rande eines abziehenden Gewitters und zog von Westen nach Osten. Sie war für ca. 20 Minuten im Blickfeld. Der fotografierte Zeitraum beträgt 13 Min., Einzelbilder alle 5 sec. Die Zelle entstand am Rande eines abziehenden Gewitters und zog von Westen nach Osten. Das umliegende Gelände ist leider schwer einsehbar, hauptsächlich Obstplantagen und Maisfelder, habe schon nachgesehen ob Spuren zu sehen sind. Auch als der Schlauch nicht mehr zu sehen war, rotierte die Wolke stark weiter und Feuchtigkeit stieg vom Boden aus auf."

Trichterwolke bei Beuren
Rotierende Wolkenformation, Salem Beuren 29.08.2016 (YouTube)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Groß Schulzendorf (BB)

 28.08.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 20:25 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der Märkischen Allgemeinen Zeitung vom 29.08.2016: "Windhose fegt durch Teltow-Fläming – Baum kracht auf Haus - Während des Sturms am Sonntagabend ist eine Windhose durch den Ludwigsfelder Ortsteil Groß Schulzendorf gefegt. Eine Linde fiel auf ein Wohnhaus. Sturmschäden gab es auch in Luckenwalde, mehrere Straßen waren gesperrt.
Luckenwalde/Groß Schulzendorf. Das Unwetter am Sonntagabend hat im Landkreis Teltow-Fläming zum Teil große Schäden verursacht. Durch den Ludwigsfelder Ortsteil Groß Schulzendorf raste gegen 20.30 Uhr eine Windhose. Sie kam von Westen über das Feld, fegte über die Straße Am Kietz, verwüstete die Dorfaue und zog weiter Richtung Werben. Die Straße nach Werben war bis Montag früh unpassierbar. Die Windhose riss mehrere Bäume um, eine große Linde fiel auf das Wohnhaus von Familie Donath und beschädigte das Dach. Er sei gerade dabei gewesen, die Rolläden herunterzulassen, damit keine Äste ins Haus gerieten, erzählte Manfred Donath. Währenddessen stürzte auf der anderen Seite die Linde auf das Zimmer des Sohnes, der allerdings nicht zuhause war. Gehört habe er das allerdings nicht, so laut sei der Sturm gewesen. Wie groß der Schaden an Dach und Haus ist, wird erst am Dienstag klar sein, wenn der Baum weggeräumt ist. In der Straße wurde außerdem die Telefonleitung heruntergerissen, etliche Telefonmasten sind angebrochen oder stehen schräg.
Im gesamten Kreis kam es zu rund 79 wetterbedingten Einsätzen, die meisten in Zossen und Luckenwalde. Die Feuerwehr der Kreisstadt Luckenwalde rückte in der Zeit von 20.15 Uhr bis 2 Uhr insgesamt 25 mal aus. Vor allem musste die Fahrbahn von Bäumen freigeräumt werden. Einsatzleiter Thomas Keller hatte mit seinen Männern alle Hände voll zu tun. Zwischen Luckenwalde und Ruhlsdorf ging nichts mehr. Gleich mehrere Bäume lagen auf der Fahrbahn. Motorsäge und Scheinwerfer waren die wichtigsten Hilfsmittel. Allerdings hindert das grelle Licht eine Taube daran, wegzufliegen. Sie war so geblendet, dass sie auch nicht wegflog, als die Feuerwehrmänner das Geäst um sie herum längst beseitigen hatte. Und so brachten sie das Tier anschließend in Sicherheit, indem sie es auf einen Baum setzten.
Auch zwischen Luckenwalde und Woltersdorf mussten Bäume von der Fahrbahn geräumt werden. Dort fuhren außerdem zwei Autos gegen eine umgekippte Kiefer, die auf der Fahrbahn lag. Ein Opel aus Potsdam wurde dabei so schwer beschädigt, dass er nicht mehr fahrbereit war. Die Polizei gab den Gesamtschaden dieser beiden Unfälle am Dienstag mit 13.000 Euro an.
In der Grabenstraße wurde das Dach eines Gebäudes beschädigt, sodass die Bewohner nicht in ihren Wohnungen bleiben konnten und von Nachbarn und Freunden aufgenommen werden mussten. Zudem hatte ein Baum die Oberleitung der Deutschen Bahn in Luckenwalde in Höhe der Schwindsuchtbrücke getroffen. Dadurch war die Strecke vorübergehend lahmgelegt. Ein Schienersatzverkehr musste eingerichtet werden.
Inzwischen ist der Schaden behoben. Zwei beschädigte Autos sowie ein Motorrad standen gestern Vormittag ebenfalls auf der Schadensliste der Kreisstadt. In der Gemeinde Nuthe-Urstromtal waren sieben Löschgruppen 14 Mal im Einsatz. Von der in Ruhlsdorf ansässigen Textil GmbH ist ein Teil des Daches abgedeckt worden, das 200 Meter auf dem nebenliegenden abgemähten Mausfeld gelandet ist. Das Dach und die Dachrinnen der Woltersdorfer Kirche wurden durch eine umgestürzte 80-jährige Linde beschädigt. In einem Waldstück zwischen Woltersdorf und Liebätz sind massenweise Bäume wie Streichhölzer abgeknickt. Weitere Schäden wurden gestern von Mitarbeitern des Ordnungsamtes der Gemeinde Nuthe-Urstromtal aufgenommen."

Dazu noch der Bericht von Thilo Kühne und Heiko Wichmann: "Im Falle von Groß Schulzendorf ist ein ursächliches Ereignis in Richtung Tornado nicht feststellbar, da der Schadensbereich keine tornadotypischen Schadensstrukturen aufwies. Hierbei liegt der Grund in der Art der beschädigten Vegetation. Insgesamt waren 4 Eichen im Dorfkern betroffen, die allesamt entwerder brachen oder entwurzelt wurden. Bei den gebrochenen Bäumen war Braunfäule feststellbar, sodass die Windkraft/der Staudruck nicht sonderlich hoch gewesen sein muss. Sämtliche Schäden an Gebäuden sind Folgeschäden/Sekundärschäden durch eben jene umgestürzten Bäume. Da im weiteren Verlauf im Ort keinerlei Schäden feststellbar waren, haben wir also nur einen punktuellen Schaden vorliegen. Zwar gibt es in einem Zeitungsbericht der Märkischen Allgemeinen Zeitung einen Bericht zu einer eventuellen Beobachtung, doch erwies sich diese Schilderung vor Ort als unzutreffend in Bezug auf Himmelsrichtungen und lage umliegender Orte, sowie im Zusammenhang mit der Unwettersituation und deren Zugrichtung. Das erscheint uns also wenig plausibel, sodass wir nur die Schäden vor Ort haben um eine Sturmart zu ermitteln. Hierbei haben wir uns verständigt, den Fall als einfachen Sturmschaden zu bewerten, möglichweise sogar im F0-Bereich und auch nicht zusammenhängend mit Fallwinden."

Windhose fegt durch Teltow-Fläming – Baum kracht auf Haus (MAZ, 29.08.16)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Liebätz (BB)

 28.08.2016 / Stärke (n. bek.) Kein Tornado
Zeitpunkt: gegen 20:00 Uhr MESZ oder kurz danach. Dazu der Bericht von Heiko Wichmann und Thilo Kühne von der Tornado-Arbeitsgruppe Deutschland: "Der Schadensbereich lag zwischen den Dörfern Ruhlsdorf und Woltersdorf, nördlich von Luckenwalde, ca. 1km südlich des Dorfes Liebätz. Hierbei handelte es sich um einen massiven Waldschaden nahe der Verbindungsstraße zwischen beiden vorher genannten Orten. Ein Waldareal von ca. 70 x 150 Metern wurde verwüstet - homogener Kiefernbestand mit ca. 15-20m hohen Bäumen. Die Bäume wurden überwiegend entwurzelt, einige auch gebrochen. Die Bruchstellen wiesen glatte Brüche auf, teilweise mit Aushebung der Rinde, sowie Faserbrüche in den noch stehenden Stämmen. Wir gehen davon aus, dass so ein Schaden eher durch längere Krafteinwirkung verursacht wird, da die Fasern im Stamm erst angebrochen werden müssen und dann, als finale Folge der Windeinwirkung, der Stamm oberhalb der Faserbrüche abknickt. Gestützt wird diese These durch das Fallmuster vor Ort. Die Bäume lagen überwiegend in Richtung OSO / SO, d.h. also ca. 40° bis 50° Abweichung zur Zugrichtung des Gewitters, und zwar wegweisend von eben jenem, nicht zufallend. Des Weiteren wies das Gesamtmuster eine leichte fächerartige Form auf, wobei der Aufsetzpunkt am nördlichen Schneisenanfang, naher der Landstraße, gut ersichtlich war. Er war nicht breiter als 20 x 20 Meter. Von hieraus breitete sich der Wind im Verhältnis zum Schadensfeld wie in einem schmalen Fächer aus und erreichte im maximalen eine Breite von 150 Metern. Zueinander und/oder zur Schneisenmitte weisende Bruchschäden waren nicht zu verzeichnen; einzelne tendenziell so angeordnete Bäume waren wohl eher durch Schlagimpulse in Interaktion mit anderen Bäumen oder aufgrund markanter Wurzelverwachsungen der Bäume abweichend des Fächermusters gefallen. Zudem gab es keine Anzeichen für Trümmerverfrachtung (in diesem Falle Äste/Baumkronen etc). Die Sturmart konnten wir vor Ort deutlich als Downburst vermerken. Die Intensität des Windstoßes kann mit F1 bewertet werden."

Stöcken (NI)

 28.08.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 16:15 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der Kreiszeitung vom 29.08.2016: "Schäden durch Windhose - Rethem - Zu diversen Hilfeleistungseinsätzen wegen einer Windhose wurden die Feuerwehren der Samtgemeinde Rethem am Sonntagnachmittag gerufen. Das teilte Pressesprecherin Ute Oelkers mit. Betroffen waren die Orte Stöcken, Frankenfeld und Böhme. Gegen 16.20 Uhr fuhr die Rethemer Feuerwehr in den Ortsteil Stöcken. Eine mächtige Kastanie war in der Krone abgebrochen; ein Ast von etwa 30 Zentimeter Durchmesser war auf das Dach eines Wohnhauses gestürzt. Die zehn Einsatzkräfte befreiten das Dach von weiteren Ästen und deckten es mit Unterstützung des Dachdeckers mit Planen ab. Am schlimmsten hatte es die Ortschaft Frankenfeld getroffen. Entwurzelte Lindenbäume auf dem Weg ins Dorf ließen nichts Gutes ahnen, als die Helfer eintrafen. Es folgten mächtige Äste, die in den Baumkronen alter Eichen abgebrochen und zu Boden gestürzt waren. Zum Teil waren hierdurch Dächer von Wohnhäusern und Nebengebäuden in Mitleidenschaft gezogen worden. Die 15 Einsatzkräfte hatten alle Hände voll zu tun, die Straßen von den schweren Ästen zu befreien. Auch zwischen Bierde und Böhme waren etliche Äste durch den Sturm abgeknickt und auf die Straße gestürzt. Hier kam neben 15 Einsatzkräften der Feuerwehr Bierde auch ein Steiger zum Einsatz, um die lose hängenden Äste abzusägen und weitere Gefahren durch unkontrolliert herabstürzende Äste zu minimieren. In Böhme waren sieben Helfer der Feuerwehr damit beschäftigt, die Ortsmitte von Hölzern einer abgebrochenen Eiche zu befreien."

Schäden durch Windhose (Kreiszeitung, 29.08.16)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Gescher (NW)

 21.08.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 19:35 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der Allgemeinen Zeitung vom 21.08.2016: "Eine Windhose ist Sonntagabend durch einige Straßenzüge von Gescher gezogen und hat erheblichen Sachschaden angerichtet. Gegen 19.40 Uhr, als es andernorts nur stark regnete, wurden die Anwohner im Bereich Königstraße und Zur Hambrücke auf das Wetterphänomen aufmerksam. „Das hat nur wenige Sekunden gedauert, dann war es vorbei“, berichtete Matthias Efsing. An mindestens zehn Häusern, so Einsatzleiter Marko Bricke von der Feuerwehr Gescher, wurden die Dächer beschädigt. Auf dem Parkplatz vor dem früheren Jugendzentrum Hotspot stürzte ein Baum auf drei Pkw. Einen weiteren Baum musste die Wehr sicherheitshalber fällen. Kaputte Dachziegel und Astwerk verschmutzten die Straßen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Die Feuerwehr war gut drei Stunden im Einsatz."

Windhose fegt durch Gescher und richtet erhebliche Sachschäden an (Allgemeine Zeitung, 21.08.16)
21.08.2016 – Windhose sorgt für Einsätze (Feuerwehr Gescher)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Rehbergort (MV)

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 10.08.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 18:33 bis 18:38 Uhr MESZ. Beobachtung einer Trichterwolke von Dranske aus in Richtung Norden und damit vor der Ferienhaussiedlung Rehbergort.

Trichterwolken vor Rügen

Rehbergort (MV)

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 10.08.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: 18:25 bis 18:28 Uhr MESZ. Beobachtung von zwei Trichterwolken von Dranske aus in Richtung Norden und damit vor der Ferienhaussiedlung Rehbergort.

Trichterwolken vor Rügen

Eriskirch (BW)

 10.08.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: morgens. Tornado auf dem Bodensee vor Eriskirch gemeldet. Dazu aus einer Meldung von schwaebische.de vom 11.08.2016: "Langenargen sz Mindestens zwei Windhosen sind am Mittwochmorgen und Abend offenbar vor Langenargen und Eriskirch über den Bodensee gezogen. Das berichten mehrere SZ-Leser. SZ-Wetterexperte Roland Roth kennt den Grund für das Phänomen ? das für Boote tatsächlich gefährlich werden kann. Die erste Windhose, die SZ-Leser beobachtet haben, ist offenbar am Mittwochmorgen vor Eriskirch aufgetreten: ?Sie hielt sich, mehr oder weniger ausgeprägt, rund 20 Minuten lang und bewegte sich in West/Ost-Richtung?, schreibt Augenzeugin Claudia Jungschmidt an die SZ. Möglicherweise ist der Wirbelsturm mit dem markanten Rüssel auf der Oberfläche des Bodensees sogar in den Morgenstunden mehrmals aufgetreten."

Wasserhosen fegen über den Bodensee (schwaebische.de, 11.08.16)

Gültstein (BW)

 06.08.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 12:10 Uhr MESZ. Beobachtung einer Trichterwolke: "Ausgeprägte Funnelcloud in Herrenberg Gültstein. Der Funnel reichte mindestens 2/3 von der Wolkenbasis bis zum Boden. Ob möglicherweise Bodenkontakt stattgefunden hat, ist nicht bekannt. Falls ja müssten die Schäden in Hasslach sein. Der Funnel hielt sich mindesten 25 Minuten, wobei er sich immer wieder neu aufgebaut hat."

Crinitz (BB)

 04.08.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 18:55 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der Lausitzer Rundschau vom 05.08.2016: "Windhose zieht über Crinitz hinweg - Crinitz Eine Naturkapriole mit heftigem Wind führte am Donnerstagabend in Crinitz und Umgebung zu umgestürzten Bäumen und Stromausfall. Gegen 21 Uhr war die Leitstelle Lausitz alarmiert worden. Es ist von einer Windhose die Rede, die über Crinitz zog. Im Bereich Crinitz, Gahro, Dabern und Breitenau sind nach Auskunft von Hauptbrandmeister Lutz Freudenberg von der Leitstelle insgesamt sechs Einsätze der Feuerwehr notwendig gewesen. Die Bundesstraße 96 bei Dabern war unpassierbar und musste von herabgestürzten Ästen befreit werden. Auslöser für einen Stromausfall, der von 19.20 bis 23 Uhr andauerte, war nach Auskunft des Stromversorgers enviaM allerdings ein Baum, der in Fürstlich Drehna in eine Mittelspannungsleitung gestürzt war. Bis hinüber nach Calau waren in mehreren Orten rund 1300 Kunden betroffen. Schrittweise, die meisten bereits bis gegen 21.20 Uhr, konnten sie wieder ans Netz gebracht werden. gb" - Die Gewitterzelle wurde von Finsterwalde aus beobachtet und zumindest aus dieser Richtung kein Tornado bemerkt. Ein Tornado ist daamit unwahrscheinlich, wenn auch nicht ausgeschlossen.

Windhose zieht über Crinitz hinweg (Lausitzer Rundschau, 05.08.16)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Hofgeismar (HE)

 01.08.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 16:00 Uhr MESZ. Beobachtung einer schmalen, aber recht weit hinab reichenden Trichterwolke, zeitweise etwa bis zur Hälfte der Strecke Wolkenbasis - Boden. Fotos liegen vor. Der Bericht des Beobachters: "Am 01.08.2016 um 16:00 ungefähr in 34369 Hofgeismar nördliche Richtung kam es kurzzeitig zu einem langen, aber sehr schmalen Funnel, der bis zur Hälfte zum Boden runter kam und sich schnell wieder auflöste. Dauer ungefähr 30 sek. An der Wolkendecke am Trichter war deutlich Rotation zu erkennen."

Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Peenemünde (MV)
[Region: nahe Insel Greifswalder Oie]

 01.08.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: nachmittags, vermutlich zwischen 14:30 und 14:45 Uhr MESZ. Beobachtung einer ausgeprägten Trichterwolke nordöstlich der Insel Usedom: "Ich habe dieses Wetterphänomen selbst beobachtet und da ich mir nicht sicher war, habe ich Kollegen im Anschluß befragt, die meine Beobachtung bestätigt haben. Mein Standort während der Beobachtung war die Kartbahn auf dem Flugplatzgelände von Peenemünde. Blickrichtung Nordost. Das Ereignis selbst entsprechend der Ausrichtung der Landebahn mit 315°/135° in etwa rechtwinklig dazu also zwischen 30 und 60° weit draußen auf der Ostsee entsprechendem Kartenstudium ca. auf der Achse Peenemünde - Bornholm. Beobachtet habe ich den typischen aus der Wolke nach unten gerichteten "Rüssel" mit entsprechender Rotation. Sehen konnte ich objektiv nur den oberen Teil, da der untere Abschnitt durch Bewuchs der Horizont "verdeckt" war. Daher kann die Entfernung vom Beobachtungspunkt so schlecht geschätzt werden. Das ganze spielte sich in einem ca Zeitraum von 2 - 3 min nach Beobachtungsbeginn ab. Der "Rüssel" zerfiel dann irgendwie in viele kleine Wolkenteile und wollte diese nochmals in Rotation versetzen schaffte es dann aber nicht mehr ausreichend Energie zu gewinnen und das Bild zerstob endgültig. Nach Studium des dazugehörigen Satteliten/Wetterkartenradars von der ebenfalls am 01.08.16 erfolgten Meldung aus Lubmin könnte man vermuten das der Standortbereich die Gewitterzelle auf Höhe der Greifswalder Oie gewesen sein könnte."

Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)
Juli

Köln (NW)

 29.07.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 17:42 Uhr MESZ. Beobachtung einer kleinen Trichterwolke: "Funnel cloud/Trichterwolke : beobachtet am 29.07.2016 von 17:43:39 Uhr bis 17:46:22. Aufnahmeort: Köln-Neustadt-Süd, Blickrichtung NNW. Die letzten 7 Aufnahmen der Serie zeigen die Wolkenformation nach Auflösung des Funnels, aus der er entstanden ist." (Ort: etwa im Bereich 50825 Köln)

Fotos der Trichterwolke (Facebook)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Brächen (NW),
Bielstein (NW),
Bomig (NW)

 28.07.2016 / Stärke (F0) Bestätigt

Villip (NW)

 28.07.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 15:05 Uhr MESZ. Aus einer Meldung des General-Anzeigers Bonn vom 28.07.2016: "Windhose reißt Baum um - Die Feuerwehr räumt die Straße wieder frei. Villip. Der Fahrer eines Abschleppwagens hat am Donnerstag einen umgestürzten Baum an der Burg Gudenau entdeckt und um 15.12 Uhr die Wachtberger Feuerwehr verständigt. Die rückte sofort mit 7 Helfern an, zersägte die rund 25 Meter hohe Eiche und räumte alles zur Seite. Es entstand zwar kein Schaden, allerdings konnten Autos und Busse während der Arbeiten für eine Dreiviertelstunde nicht weiterfahren. Wahrscheinlich hat der Vorfall nichts mit dem Regenguss zu tun. Eine Villiperin meinte, eine kleine Windhose habe dem Baum zugesetzt. Erst vor Kurzem entstanden an der Burg große Schäden durch ein Unwetter, als der Graben unter Wasser gestanden hatte. Dabei hatten eine Brücke, Mauern und der Barockgarten gelitten."

Windhose reißt Baum um (General-Anzeiger Bonn, 28.07.16)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Kierspe (NW)

 20.07.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 19:45 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der Sächsischen Zeitung vom 11.07.2016: "Unwetter zerstört Solaranlage und blockiert Zugstrecke - Schwere Gewitter sind am Montagabend über die Landkreise Görlitz und Bautzen hinweg gezogen. Feuerwehr und THW waren im Einsatz ? besonders bei Kodersdorf. Kodersdorf. Schwere Gewitter, teils mit Sturmböen, Starkregen und vielen Blitzen haben in Teilen des Landkreises Görlitz und Bautzen für Schäden gesorgt. Feuerwehren und THW waren deshalb zwischen 20 Uhr und Mitternacht im Einsatz. Am meisten gewütet hat das Unwetter im Kreis Görlitz bei Kodersdorf. In Groß Krauscha hat gegen 22.30 Uhr vermutlich eine Windhose ein größeres Stalldach samt der darauf installierten Solaranlage abgedeckt und auf Nachbargebäude geschleudert. Feuerwehr und Technisches Hilfswerk haben Notkoppeln gebaut, um die Tiere zu evakuieren. "Bei so einer Anlage muss man immer davon ausgehen, dass sie unter Spannung steht", erklärt der stellvertretende Kreisbrandmeister Ronald Prüß. Er ist seit Montagabend um 23 Uhr ununterbrochen vor Ort. Am Dienstag begutachten auch das Veterinäramt und der Amtstierarzt die Lage vor Ort. Einen Brand haben die Kameraden glücklicherweise verhindern können. "Wir haben alles abgeschaltet, was abzuschalten ging", erklärt Ronald Prüß. Die Feuerwehren in der Region haben in der Vergangenheit schon mit kleineren Bränden an Solaranlagen zu tun gehabt. Ein Fall in dieser Dimension ist für sie aber neu gewesen. Laut des stellvertretenden Kreisbrandmeisters hat ein Gutachter festgelegt, dass die Anlage nun zurückgebaut werden muss. Dies soll eine Spezialfirma übernehmen. An einem Bahnübergang der Strecke Görlitz - Cottbus stürzte in Kodersdorf ein Telefonmast halb um, die Strecke musste zeitweise gesperrt werden. Bei Jänkendorf stürzte ein Baum auf die S122, ein weiterer auf die S127 bei Neißeaue, dort in einer Kurve. Auf der Zollgasse in Großschönau lag ein größerer Ast auf der Fahrbahn."

Bericht der Feuerwehr Kierspe (Facebook)
Bericht der Feuerwehr Kierspe (Facebook)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Zetel (NI)

 14.07.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 11:47 Uhr MESZ. Beobachtung einer möglichen Trichterwolke von der Autobahn A29 Wilhelmshaven - Oldenburg, etwa zwei Kilometer nördlich der Ausfahrt Zetel in Richtung Südwesten. Auf den Radarbildern war nichts zu sehen.

Fotos der möglichen Trichterwolke (Facebook)

Giengen an der Brenz (BW)

bild
 13.07.2016 / Stärke (n. bek.) Plausibel

Groß Krauscha (SN)

 11.07.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: zwischen 19:55 und 20:00 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der Sächsischen Zeitung vom 11.07.2016: "Unwetter zerstört Solaranlage und blockiert Zugstrecke - Schwere Gewitter sind am Montagabend über die Landkreise Görlitz und Bautzen hinweg gezogen. Feuerwehr und THW waren im Einsatz ? besonders bei Kodersdorf. Kodersdorf. Schwere Gewitter, teils mit Sturmböen, Starkregen und vielen Blitzen haben in Teilen des Landkreises Görlitz und Bautzen für Schäden gesorgt. Feuerwehren und THW waren deshalb zwischen 20 Uhr und Mitternacht im Einsatz. Am meisten gewütet hat das Unwetter im Kreis Görlitz bei Kodersdorf. In Groß Krauscha hat gegen 22.30 Uhr vermutlich eine Windhose ein größeres Stalldach samt der darauf installierten Solaranlage abgedeckt und auf Nachbargebäude geschleudert. Feuerwehr und Technisches Hilfswerk haben Notkoppeln gebaut, um die Tiere zu evakuieren. "Bei so einer Anlage muss man immer davon ausgehen, dass sie unter Spannung steht", erklärt der stellvertretende Kreisbrandmeister Ronald Prüß. Er ist seit Montagabend um 23 Uhr ununterbrochen vor Ort. Am Dienstag begutachten auch das Veterinäramt und der Amtstierarzt die Lage vor Ort. Einen Brand haben die Kameraden glücklicherweise verhindern können. "Wir haben alles abgeschaltet, was abzuschalten ging", erklärt Ronald Prüß. Die Feuerwehren in der Region haben in der Vergangenheit schon mit kleineren Bränden an Solaranlagen zu tun gehabt. Ein Fall in dieser Dimension ist für sie aber neu gewesen. Laut des stellvertretenden Kreisbrandmeisters hat ein Gutachter festgelegt, dass die Anlage nun zurückgebaut werden muss. Dies soll eine Spezialfirma übernehmen. An einem Bahnübergang der Strecke Görlitz - Cottbus stürzte in Kodersdorf ein Telefonmast halb um, die Strecke musste zeitweise gesperrt werden. Bei Jänkendorf stürzte ein Baum auf die S122, ein weiterer auf die S127 bei Neißeaue, dort in einer Kurve. Auf der Zollgasse in Großschönau lag ein größerer Ast auf der Fahrbahn." Die im Bericht angegebene Uhrzeit ist falsch.

Unwetter zerstört Solaranlage und blockiert Zugstrecke (Sächsische Zeitung, 11.07.16)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Dahme (SH)

 05.07.2016 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Zeitpunkt: mindestens 15:40 bis 15:41 Uhr MESZ. Ein Multivortex-Tornado (Mehrfachwirbel) richtete am Strand von Dahme Schäden an, unter anderem wurden auf einer Breite von etwa 75 Metern die Strandkörbe umgeworfen und einige zerstört. Die rotierende EWolkenbasis ("Wallcloud") wurde gefilmt. Mehr folgt noch. Auch Fotos der Schäden liegen vor.

Video der Wallcloud und des beginnenden Multivortex (Facebook)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Inheiden (HE)

 02.07.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 17:25 Uhr MESZ. Beobachtung einer möglichen Trichterwolke: "Ort: Inheiden, Kreis Gießen, ca. 17:25 Uhr - war zu diesem Zeitpunkt auf der A45 auf dem Rückweg aus dem Urlaub. War leider Fahrer und hatte sehr oft Bäume davor." Das in einem Facebook-Beitrag gezeigte Foto wurde allerdings durch eine Autoscheibe aufgenommen, es zeigt eine Spiegelung an derselben, keine Funnelcloud.

Aufruf zur Trichterwolke (Facebook)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Duhnen (NI)

bild
 02.07.2016 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: etwa 12:30 bis 12:35 Uhr MESZ. Beobachtung einer Trichterwolke vor Cuxhaven Duhnen/Döse, der Wirbel auf dem Wasser wurde ebenfalls beobachtet und fotografiert. Eine Beobachterin bei den UWA Wettermeldern: "Der löste sich ein Glück nach paar min auf, erst wurde der dicker und wieder schmaler und löste sich nach 5min komplett auf. Hab zu spät angefangen zu filmen."

Tornado vor Cuxhaven-Duhnen
Video der Trichterwolke (Facebook)
Weiteres Video der Trichterwolke (Facebook)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Meldorf (Holstein) (SH)

 01.07.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: 20:18 Uhr bis 20:23 Uhr MESZ. Beobachtung einer Trichterwolke. Fotos und Videos liegen vor.
Juni

Blieskastel (SL)

 28.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 13:00 Uhr MESZ. Beobachtung einer möglichen Trichterwolke. Fotos liegen vor.

Husum (SH)

 28.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: zwischen 10:05 und 10:15 Uhr MESZ. Beobachtung von zwei Trichterwolken nacheinander: "Heute morgen gegen 10 Uhr konnte ich zwei Funnel bei einer moderaten Schauerlinie beobachten. Ich glaube, dass die Trichter über Land und nicht über Wasser waren. Qualität ist nicht so doll, da Handy Bilder. Im ersten Bild ist der Funnel links zu sehen. Unten über dem grünen Dach. Das war zwischen Bredstedt und Husum. Zwischen 10:05 und 10:15 müsste das gewesen sein. Auf dem radar war der Schauer gut zu sehen. Auch vorher gab's aus der Ferne funnelansätze." Fotos liegen vor.

Video des möglichen Tornados (Facebook)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Danewitz (BB)

 25.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: abends. Aus einer Meldung von Bernau LIVE vom 25.06.2016: "Bernau ? Biesenthal: Kurz aber heftig zog ein Unwetter durch den Barnim. Besonders getroffen hat es u.a. Danewitz bei Biesenthal. Hier zog eine Windhose durch den Ort und sorgte für zahlreiche umgestürzte Bäume, zerstörte Oberleitungen und hohe Schäden. Die Feuerwehren der Gegend befinden sich im Dauereinsatz. So etwa die Freiwillige Feuerwehr Biesenthal, Feuerwehr Danewitz, Feuerwehr Rüdnitz oder die Feuerwehren Grüntal und Tempelfelde."

Unwetter im Barnim (Bernau LIVE, 25.06.16)
Unwetter: Windhose verwüstet Biesenthal (BZ, 25.06.16)

Eitorf (NW)

 25.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 17:50 Uhr MESZ. Beobachtung einer rotierenden Wolkenbasis mit möglicher Trichterbildung. Dazu diese Anmerkung eines Anwohners nahe Ruppichteroth, nördlich Eitorf: "Die Trichterwolke in Eitorf kann ich so nicht bestätigen, da es sich dabei um Nebel/Dunst handelte, der von der Zelle angesaugt wurde, sprich eine von unten nach oben Bewegung und nicht umgekehrt. Ich wohn hinter dem Wald, der auf dem Video zu sehen ist und bei mir vor der Tür zog das alles nach oben wie des öffteren die letzten Tage."

Video der möglichen Trichterwolke (Facebook)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)
Radarbild mit Rotation zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Stützkow (BB)

 25.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: wahrscheinlich gegen 16:15 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der Märkischen Onlinezeitung vom 27.06.2016: "Sturm reißt Scheune um - Stützkow (MOZ) Nur noch ein Haufen kaputter Bretter: In Stützkow ist am Wochenende während des Unwetters eine Scheune eingestürzt. Der Besitzer kam mit dem Schrecken davon. Auch zahlreiche Bäume in dem Ort knickten durch den starken Sturm um. Wilfried Thürling hatte Glück im Unglück: Noch kurz bevor die Holzscheune auf seinem Stützkower Grundstück einstürzte, hatte er sich dort untergestellt. "Als Regen und Wind stärker wurden, bin ich dann ins Haus gegangen", berichtet er. Dann habe es nicht mehr lange gedauert, bis der Schuppen zusammengestürzt sei. "Ich habe erst ein Geräusch wie von einem Blitzeinschlag gehört und etwas wie das Krachen von Holz", berichtet der Grundstückseigentümer. "Er hat wohl einen Schutzengel gehabt", fügt seine Lebensgefährtin hinzu. Zu retten ist die Scheune nicht mehr: Das Dach ist eingestürzt, Balken und Bretter ragen in die Luft. "So sorgfältig zerlegt hat der Wind das", sagt Wilfried Thürling. Er hat schon damit begonnen, das Holz abzutragen. In der aus den 1950er-Jahren stammenden Scheune lagerten vor allem Brennholz, Bretter und Bohlen für Bauzwecke. "Glücklicherweise ist das Ganze nicht auf das Nachbargrundstück gekippt", sagt Thürling. "Wir konnten nicht mal bis zum nächsten Stall sehen", beschreibt Schönebergs Bürgermeister Manfred Schroeder die Heftigkeit des Regens. Er saß am Sonnabendnachmittag im Stützkower Dorfklub bei der Versammlung zur Vorbereitung des Fischerfests, das am Wochenende stattfindet. "Wir wussten, dass es ein Gewitter geben soll, aber damit, dass es so doll wird, haben wir nicht gerechnet." Ein ähnliches Unwetter habe es vor einigen Jahren schon einmal gegeben - damals sei das Wasser die Bergstraße, die in den Ort hineinführt, nur so herunter geflossen. Auch am Montag lagen noch abgerissene Äste auf dem Weg und zeugten von dem Sturm. "Einem Anwohner hat es noch den Giebel seiner Scheune eingedrückt", fügt Bürgermeister Schroeder hinzu. Personen wurden glücklicherweise nicht verletzt. Die Stützkower sind sich einig: Es muss eine Windhose gewesen sein, welche die heftigen Schäden angerichtet hat! So sind dem starken Wind auch zahlreiche Bäume entlang des Kanals zum Opfer gefallen. An den alten Tabakschuppen in Stützkow, die dem Sturm standgehalten haben, wurden die Kronen mehrerer Weiden abgeknickt. Abgerissene Äste lagen auf der Wiese verstreut. Mitarbeiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes in Eberswalde waren Montagvormittag damit beschäftigt, umgeknickte Äste am Kanal zu entfernen. Um die Beräumung der Bäume an Land wird sich laut Manfred Schroeder die Gemeinde Schöneberg kümmern. Auf Höhe der Stützkower Buswendeschleife war an der Gabelung des Kanals eine Ulme ins Wasser gestürzt. "Das wird ein Fall für den Nationalpark sein", so der Bürgermeister. Die Uckermark war am Sonnabend von Unwettern betroffen. 75-mal rückte die Feuerwehr sturmbedingt aus. An der Straße zwischen Dobberzin und Crussow knickten durch den Sturm mehrere Bäume um."

Sturm reißt Scheune um (Märkische Onlinezeitung, 27.06.16)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Schönteichen (SN)

 25.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 15:35 Uhr MESZ. Beobachtung einer Trichterwolke im Bereich Schönteichen - Liebenau. Foto liegt vor.

Hohenvolkfien (NI)

 25.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 15:30 Uhr MESZ. Schäden: "Hallo. Gestern gab es bei uns in der Nähe schwere Gewitter. Wohne im Landkreis Lüchow-Dannenberg. Bei Hohenvolkfien gab es Schäden. Sieht ganz nach Tornado aus. Links von diesem Wald befindet sich ein Maisfeld. Das war ganz platt. Zeit war ca 16.00 uhr. Es geht dort eine Schneise von ca 50 m breite und 300 Meter Länge in den Wald. Das Maisfeld davor platt. Die anderen Felder davor nicht."

Tornadoverdacht bei Hohenvolkfien
Einsatzinfos und Bilder (Feuerwehr Kiefen)
Einsatzinfos (Feuerwehr Kiefen)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Neuruppin (BB)

 25.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 13:55 Uhr MESZ. Tornadoverdacht am See: "Gestern ist mir und ein paar Kollegen aufgefallen, das gegen 14 Uhr scheinbar ein Tornado über den See bzw über dem Ufer gekommen ist. Es war in Neuruppin. War sehr seltsam, erst kam die Regenwand und der Wind, der immer aus anderen Richtungen kam, Danach auf einmal Windstille und man konnte sehen, wie die besagte Regenwand rotierte, danach ging es weiter und dann kam der Hagel. Grössere Schäden sind ausgeblieben. Nur umgeworfene liegen, Bauzäune... Meine Kollegen haben auch erwähnt, das sich das ganze gedreht hat. Also scheinbar ein schwacher Tornado. Bilder gibt es leider nicht. Die Stadt wurde scheinbar nicht getroffen, sondern nur wirklich die Seepromenade." Passiert ist das Ganz am Resort Mark Brandenburg, bei den bahn Damm Brücken
Es ging ungefähr um 13:30- 13:35 los"

Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Hartenstein bei Zwickau (SN)

 25.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: zwischen 12:50 und 13:10 Uhr MESZ. Meldung einer Trichterwolke über das Meldeformular: "Eine Trichterwolke wurde in der Zeit zwischen 12:50 - 13:10 aus Neuwürschnitz in Richtung Hartenstein beobachtet. Der Trichter hielt sich etwa 5min und hatte etwa ein Viertel der Länge Zwichengang Wolke und Boden erreicht. Über Bodenkontakt ist nichts bekannt. Leider kein Foto da Handy Kamera defekt."

Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Espelkamp (NW)

 24.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 17:00 Uhr MESZ. Möglicher Tornado richtet Schäden an. Aus einer Meldung der Neuen Westfälischen vom 25.06.2016: "Windhose verursacht Schäden in Fiestel - Espelkamp-Fiestel. Bedrohliche Wetterphänomene: Diese von Sven Hagemeier gemachte Aufnahme entstand am späten Freitagnachmittag in Fiestel am Azaleenring. Dort bildete sich gerade der Rüssel eines Tornados, oder auch Windhose genannt. Hagemeier fotografierte nach eigenen Angaben den "Rücken" der Wolkenspirale, die anschließend in Richtung Rahden weiterzog. Mit im Gepäck hatte sie kräftige Sturmböen und Hagelkörner, so groß wie ein Fünf-Euro-Stück. Das Unwetter entwurzelte mehrere Bäume. Außerdem hatten viele Bürger mit vollgelaufenen Kellern zu kämpfen. Im Nachbarort Rahden erwischte es vor allem das Autohaus Bureck, wo viele Autos beschädigt wurden. Auch in Stemwede wurden viele Bäume entwurzelt." - Der Beobachter: "Meine Beobachtungen direkt an unserem Haus im Espelkamper Ortsteil Fiestel waren, das sich drei sehr niedrige Wolken aus 3 verschiedenen Richtungen aufeinander zu bewegten. Die normale Windrichtung war SSW und die 3 Wolken kamen von NNW, S und W. Als sie sich tragen flog viel Laub, sehr starker Regen trat ein und gleich danach großer Hagel. Der Niederschlag wehte plötzlich nur waagerecht. Beim öffnen der Haustür drohte sie mir aus der Hand zu ziehen und ich schloss sie wieder. Als es etwas schwächer wurde waren unsere Terrassenstühle ein paar Meter weiter weg und ich sah am Himmel diesen rotierenden Rüssel, welcher erst sehr waagerecht verlief und sich dann später wieder aufstellte und Richtung Rahden zog. Der Presse entnehme ich heute abgedeckte Hallendächer, überspülte Straßen und Keller, viele stark beschädigte Autos und umgestürzte Bäume. Soweit ich weiß, sind die stärksten Beschädigungen von der Schulstrasse in Alt-Espelkamp über das Autohaus Burek an der B239 nach Rahden ins Zentrum (Lange Straße). Ebenfalls etwas westlicher hat es ein großes Hallendach von Feinkost Rila in Stemwede-Levern zum Einsturz gebracht." - Der Meteorologe Friedrich Föst war vor Ort und schreibt zu den Schäden: "Ich bin gestern 2 Stunden durch die Schadensregion nördlich von Lübbecke gefahren und habe mir besonders die Gegend des mutmaßlichen Tornados angeschaut. Es bietet sich ein komplexeres Schadensbild als jenes aus Minden-Meißen. Die meisten Bäume sind in südliche bis südöstliche Richtung gefallen, auch sehr gut erkennbar an den zerstörten Mais- und Getreidefeldern. Hier hat eindeutig der RFD gewütet. Interessant war aber, dass einzelne Bäume von Destel bis Rahden in nördliche Richtungen gefallen sind. Das war immer mal wieder der Fall. Letztendlich könnte man das auch dem RFD zu Lasten legen. Auch zwischen Fiestel und Vehlage (dort, wo das Foto [Anm.: von Herrn Hagemeier] entstanden ist) ergibt sich ein ähnliches Schadensbild. Gebäude wurden insgesamt kaum beschädigt (keine abgedeckten Dächer, wohl aber massive Schäden dort, wo Bäume auf Gebäude gestürzt sind), an einem Bauernhof in Vehlage sind aber Firstpfannen abgedeckt worden. Ein typisches Tornadoschadensbild habe ich nicht vorgefunden. Wohl aber in einem Feld ein ca. 10 Meter breites kreisrundes Muster, das sich in einem wenige 100 Meter entfernten Gerstenfeld wiederholt. Ein komplexes bzw. konvergentes Wurfbild an Bäumen fand ich nicht vor. In der Umgebung Rahden sind die meisten Bäume in östliche Richtungen gefallen, eher divergent so wie in Minden-Meißen. Es wurde eine Mesozyklone [Anmerkung: Gewitter mit rotierendem Aufwindbereich) beobachtet und wir haben ein Bild, das wahrscheinlich einen mehr als 2/3 auskondensierten Funnel zeigt, der sich laut Augenzeugen gedreht hat. Bodenkontakt ist auf keinem Bild zu sehen und wurde von niemandem beobachtet, zudem kein eindeutiges Schadensbild. Was für einen kurzzeitigen Touchdown spricht, sind die kreisrunden Muster in den beiden Feldern und die einzelnen, nach Norden umgestürzten Bäume. Zu den Schäden: Beim Autohaus Bureck in Rahden hat es die Autos durch Hagelschlag zerbeult, das Dach der Firma Rila hat den Wassermassen nicht standgehalten (ist letztes Jahr im August schon einmal eingestürzt). Hat also in beiden Fällen nichts mit Wind zu tun." - Schäden werden auch aus Bad Essen (Niedersachsen) gemeldet, dazu aus einer Meldung von NonStopNews vom 24.06.2016: "In Bad Essen gab es sogar eine Windhose, die erheblichen Schaden in der Gemeinde anrichtete: Sie deckte zahlreiche Dächer ab, knickte Bäume um und sorgte für zahlreiche weitere Schäden."

Fotos der möglichen Trichterwolke (Facebook)
Windhose verwüstet Bad Essen (NonStopNews, 24.06.16)
Windhose verwüstet Bad Essen - Galerie (NonStopNews, 24.06.16)
Windhose verursacht Schäden in Fiestel (Neue Westfälische, 25.06.16)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Völlinghausen (NW)

 24.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 15:45 Uhr MESZ. Aus einer Meldung des Soester Anzeigers vom 24.06.2016: "In Völlinghausen kamen heftige Sturmböen dazu, die sich im Bereich zwischen Syringer Straße und Möhnestraße zu einer Windhose auswuchsen. Etliche Bäume wurden hier umgeknickt, beindicke Äste abgerissen. Besonders hart traf es einen Anlieger der Syringer Straße. Hier krachte ein umgestürzter Baumriese aufs Familienauto, der Sachschaden ist erheblich. Südlich der Möhne entwickelte sich die Straße Zum Wildpark zwischenzeitlich zu einem Wildbach, weil das Wasser über die Bankette und die vollgelaufenen Gullis nicht ablaufen konnte."

Starkregen mit Hagel in Neuhaus, Wamel und Völlinghausen (Soester Anzeiger, 24.06.16)
Radarbild">http://kachelma[...]html">Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Mainz am Rhein (RP)

 24.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 14:30 Uhr MESZ. Beobachtung einer Trichterwolke: "Auf der Rückseite eines kurzen, aber heftigen Gewitters mit Starkregen und kleinem Hagel (bis 1cm Durchmesser) bildete sich eine Funnelcloud mit deutlich erkennbarer Rotation aus. Die Fotos entstanden kurz vor Auflösung des Funnels, als der heftige Platzregen und Hagel langsam nachließen und bereits wieder die Sonne zum Vorschein kam. Der Funnel und die Rotation der umgebenden Wolkenbasis konnte über mehrere Minuten (ca. 5 Minuten) beobachtet werden. Der Funnel befand sich von Mainz-Drais aus gesehen im Osten in Richtung Mainz." Fotos liegen vor.

Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Arzbach (RP)

 24.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 13:00 Uhr MESZ. Beobachtung einer Trichterwolke: "Konnte von Bad Ems Denzerheide in Richtung Arzbach ein Funnel beobachten. Dieser hielt sich circa 1 min und löste sich dann auf. Ein Bodenkontakt möchte ich ausschliessen, da er nicht weit genug runterreichte und sich der Funnel über einem Tal befand." Fotos liegen vor.

Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Börger (NI)

 23.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 20:30 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der NOZ vom 24.06.2016 über Unwetter im Emsland: "Das Gebiet zwischen Werpeloh und Börger ist von einer ?schlimmen Windhose? heimgesucht worden. Die Verbindungsstraße musste wegen der umgeknickten Bäume dort über Nacht gesperrt werden. Bei zwei Bauernhöfen sind die Dächer wegen des Sturms abgedeckt worden."

Unwetter wütete von Börger bis Emsbüren (NOZ, 24.06.16)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Alsleben (Saale) (ST),
Trebnitz (ST)

 18.06.2016 / Stärke (F0) Bestätigt

Ebermannstadt (BY)

 18.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 17:34 bis 17:43 Uhr MESZ. Beobachtung einer möglichen Trichterwolke: "Die genaue Beobachtungszeit war: 17:34, die Dauer der Beobachtung betrug 9 Minuten, der Ort der Beobachtung war Gosberg (Lkr. 91301 Forchheim) den 100%igen Ort, an dem die Trichterwolke entstand, kann ich leider nicht beurteilen, da wir mit dem Auto unterwegs waren. Aus der Ferne sah es so aus, als wäre der Trichter über 91352 Ebermannstadt, welches in einem Talkessel liegt. Es zog weiter Richtung Osten, Fränkische Schweiz, Lkr. 95445 Bayreuth."

Fotos der möglichen Trichterwolke (Facebook)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Neuhemsbach (RP)

 18.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 16:23 Uhr MESZ. Beobachtung einer Trichterwolke von Enkenbach-Alsenborn aus in Richtung Nordosten: "Ich habe vorhin eine Funnelcloud beobachten können, als ich auf dem Weg zum Einkaufen war. Diese war in einiger Entfernung am Horizont sichtbar und auch gut ausgeprägt. Da ich nicht mitten auf der Straße halten konnte, musste ich noch ein Stück weiterfahren, um ein Foto machen zu können. Leider war der Funnel dann nicht mehr so schön zu sehen. Das Foto entstand um 16:23 Uhr in 67677 Enkenbach-Alsenborn (49.487533, 7.903740) Blicktichtung Nordost. Die Trichterwolke war vorher etwas breiter und reichte auch noch weiter hinab. Sie stach mir am Horizont deutlich sichtbar ins Auge." Foto liegt vor.

Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Bad Tölz (BY)

 17.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 21:00 Uhr MESZ. Möglicher Tornado beobachtet. Aus einer Meldung des Merkur vom 21.06.2016: "Wirbelt hier ein Tornado durch Tölz? Bad Tölz - Ist es eine Windhose? Ein Tornado? Nein. Aber was unseren Lesern am Freitagabend in Bad Tölz aufgefallen ist, ist immerhin optisch einigermaßen spektakulär. Als Melanie Stiens am Freitagabend auf ihrem Balkon an der Tölzer Bahnhofstraße stand, zückte sie gleich die Kamera, um das Wetterphänomen im Bild festzuhalten. Ganz ähnlich das Motiv, das Irmgard Maier der Redaktion schickte. Auch andere Leser hatten die ungewöhnliche Gewitterstimmung beobachtet und fragen jetzt: Handelt es sich hier um eine Windhose, also einen Tornado über Bad Tölz?"

Wirbelt hier ein Tornado durch Tölz? (Merkur, 21.06.16)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Vörden (NI)

 16.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 20:30 Uhr MESZ. Beobachtung einer Trichterwolke in Vörden bei Osnabrück: "Rotation war zu sehen, Funnel wurde beobachtet, wie er sich "runterschraubte", kein Bodenkontakt, keine Schäden, auch kein gras plattgelegt."

Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Flachsmeer (NI)

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 16.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: 17:37 Uhr bis 18:05 Uhr MESZ. Beobachtung von Trichterwolken: "Am 16.06.2016 wurde zwischen 17:41 Uhr und 17:49 Uhr eine Funnelcloud vom Flachsmeer in südwestliche Richtung beobachtet." - "Am 16.06.2016 wurden zwischen 17:37 Uhr und 18:05 mehrere Funnelclouds beobachtet." (Quelle: Sturmjäger Ostfriesland bei Facebook) - Wahrscheinlich handelte es sich um eine Trichterwolke, die sich zeitweise abschwächte und sich wieder neu bildete.

Trichterwolke bei Flachsmeer
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Emmelsbüll-Horsbüll (SH)

 16.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: vor 12:45 bis 12:48 Uhr MESZ. Beobachtung einer ausgeprägten Trichterwolke: "Emmelsbüll Blickrichtung West-Südwest, vermutlich keiin Bodenkontakt. Ich musste um 12:48 nach Südosten abbiegen und konnte den nicht weiter beobachten, jemand anderes der den auch gesehen hat, sagt auch, das es vermutlich keinen Bodenkontakt gab." Foto vorhanden.

Foto der Trichterwolke (Facebook)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Eschweiler (NW)

 15.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 18:32 Uhr MESZ. Beobachtung einer Trichterwolke an der Bahnstrecke zwischen Aachen und Köln. "Ich bin gerade durch ein Unwetter gefahren und konnte gegen 18:32 etwa diese sich schnell drehende Wolke aufnehmen. Ich hatte versucht noch ein Video zu machen, aber als ich den Auslöser gedrückt habe, kamen Bäume, ein Tunnel und danach hat es so stark geregnet, dass ich nichts mehr sehen konnte. Der Zug fuhr in Aachen um 18:18 ab und kam 19:12 in Köln an. Ich bin zu der Zeit, als ich das Bild gemacht habe, um 18:30 etwa aus Stollberg rausgefahren, Richtung Eschweiler, als mir die Wolke auf der rechten Seite des Gleises aufgefallen ist. Am Ende des Bahnhofs habe ich das Bild gemacht. Kurz danach bin ich noch relativ nah an der Wolke vorbeigefahren, sodass ich genau sehen konnte, wie sie sich gedreht hat und der Regen wie Schleier umhergewirbelt wurde. Es sah aber zu dem Zeitpunkt nicht so aus, als wenn es bis zum Boden ging. Mehr konnte ich dann leider nicht mehr sehen. Als ich gegen 18:34 in Eschweiler war, hat es sehr stark geregnet. In dem Video sieht man praktisch nichts durch die Bäume. Für den Bruchteil einer Sekunde kann man etwas zwischen den Bäumen sehen." Foto und Video liegen vor.

Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Neukirchen-Vluyn (NW)

 15.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 17:05 Uhr MESZ. Uhrzeit unsicher. Beobachtung einer Trichterwolke. Anmerkung zum Zeitungsartikel: Eine Trichterwolke ist nicht die Vorstufe eines Tornados, sondern der durch Kondensation sichtbare Teil des Wirbels. Aus einer Meldung der Rheinischen Post vom 15.06.2016: "Vorstufe eines Tornados über Neukirchen-Vluyn - Neukirchen-Vluyn. Über Neukirchen-Vluyn hat sich Mittwoch eine sogenannte Trichterwolke gebildet. "Daraus kann sich ein Tornado entwickeln", erklärt Andreas Friedrich vom Deutschen Wetterdienst. Das Foto, hat Yasmin Haykir von der Schillerstraße aus in Richtung Halde Norddeutschland gemacht und uns zur Verfügung gestellt. "Es wäre ein Tornado, wenn sich unterhalb der Wolke der Wind gedreht hätte und es zu einem Bodenkontakt gekommen wäre", erklärt der Tornadoexperte weiter. Das sei auf den Foto aber nicht zu erkennen, da die Baumreihe den Blick versperrt. Zeugen berichten, dass sich die Trichterwolke nach fünf Minuten wieder aufgelöst habe. Dieses Wetterphänomen kommt bei der aktuellen Wetterlage rund zehn Mal pro Tag in Deutschland vor."

Vorstufe eines Tornados über Neukirchen-Vluyn (RP Online, 15.06.16)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Ellrich (TH)

 15.06.2016 / Stärke (F1) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 15:35 bis 15:40 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der Thüringer Allgemeinen vom 15.06.2016: "Windhose fegt durch Ellrich - Erhebliche Schäden hat am Mittwochnachmittag eine Windhose in Ellrich angerichtet. Die Windhose zog kurz vor 16 Uhr von West nach Ost, von der Lindenstraße über den Brauhof, die Pfeiferstraße, die Ravenstraße, den Salzmarkt bis zum Riesenberg. Personen sollen nicht zu Schaden gekommen sein, doch entstand eine Schneise der Verwüstung: An etwa 50 Häusern wurden die Dächer beschädigt, teils zur Hälfte abgedeckt, so Ronald Kuß von der Stadtverwaltung. Auch mehrere Bäume sind umgestürzt. Zwei Trampolins seien aus ihrer Verankerung gerissen worden, eines sei von der Lindenstraße 21 bis auf das Dach des Asternhofs gerissen wurden, schildert Bürgermeister Matthias Ehrhold (SPD) die Wucht der Windhose. Die Feuerwehr der Stadt war auch noch am Abend mit den Aufräumarbeiten beschäftigt. Etwa 15 bis 20 Frauen und Männer waren zum Einsatz herbeigeeilt. Die Windhose sei binnen drei, vier Minuten durch Ellrich gezogen: Erst wurde der Himmel plötzlich schwarz, dann ging alles ganz schnell, so Kuß." Der betroffene Bereich in Ellrich ist ca. 1,5 km lang und zwischen 50 und 110 m breit. Ein Video des Tornados im Auflösungsstadium, Augenzeugenberichte und erhebliche Verfrachtungen sprechen ebenfalls eindeutig für einen Tornado.

15.06.2016 I Ellrich (NDH) mit Sachschäden (Thüringer Storm Chaser)
Hilfeleistungseinsatz 15.06.2016 (Feuerwehr Ellrich, 15.06.16)
Windhose in Ellrich (nnz-online, 15.06.16)
Windhose fegt durch Ellrich (Thüringer Allgemeine, 15.06.16)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Hilkerode (NI)

 15.06.2016 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 14:20 Uhr MESZ. Beobachtung einer ausgeprägten Trichterwolke, darunter deutliche Verwirbelungen in Bodennähe im Bereich westnordwestlich von Hilkerode. Aus dem Video geht hervor, dass die Aufnahme vom nordwestlichen Ortsrand Hilkerode gemacht wurde, Blickrichtung WNW. Der Hochspannungsmast steht nördlich des Gehöfts Neuenrode (ca. 1 km WNW von Hilkerode). Der Bodenkontakt muss also noch dahinter gewesen sein, im Tal bei etwa 51.571N 10.294E.

Foto der Trichterwolke (Facebook)
Video der Trichterwolke (Facebook)
Foto der Trichterwolke aus Duderstadt (Facebook)
Video der Trichterwolke aus Duderstadt (Facebook)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Wernigerode (ST)

 15.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht

Kierspe (NW)

 14.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 22:30 Uhr MESZ. Beobachtung einer Trichterwolke bei 58566 Kierspe, Meldung über das Meldeformular: "Kurzzeitig ausgeprägter Trichter bis unmittelbar über Wald, kein Sichtbarer Bodenkontakt. Dauer ca. 1 minute, dann rasche Auflösung. Keine Schäden bekannt. Bilder aufgrund der Dunkelheit nicht möglich."

Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Itzendorf (NI)

 14.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 18:05 Uhr MESZ. Beobachtung einer Trichterwolke über dem Wattenmeer vor Itzendorf/Norddeich. Fotos liegen vor.

Norddeich (NI)

 14.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 18:05 Uhr MESZ. Beobachtung einer Trichterwolke südwestlich bis südlich von Norddeich über dem Land. Foto liegt vor.

Westermarsch I (NI)

 14.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 17:45 bis 18:13 Uhr MESZ. Beobachtung einer Trichterwolke südwestlich bis südlich von Norddeich über dem Land: "Das war am 14.06 um 18.05 Uhr. Beobachtet und aufgenommen habe ich ihn in Norddeich mit Blick Richtung Südwest. Einen Bodenkontakt konnte ich aufgrund meiner Position nicht sehen." - "Am 14.06.2016 wurde zwischen 17:45 Uhr und 18:13 Uhr eine Funnelcloud südwestlich von Norddeich in Richtung Westermarsch 2 beobachtet. Durch Augenzeugenberichte und mehrere unterschiedliche Bilder wird die Dauer auf ca. 25 bis 30 Minuten geschätzt." (Quelle: Sturmjäger Ostfriesland bei Facebook) - Fotos liegen vor.

Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Hofbieber (HE)

 13.06.2016 / Stärke (F0) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 18:25 bis 18:30 Uhr MESZ. Tornado hinterlässt Spuren in Feldern. Aus einer Meldung von Osthessen News vom 14.06.2016: "Tornado gesichtet - Ungewöhnliches Wetterschauspiel in Osthessen. Am Montagabend erreichten OSTHESSEN|NEWS Leserbilder, die einen Tornado im Hünfelder Land zeigen. "Ich habe den Tornado gesehen, als ich auf der Ebersburg stand", schreibt Alec Pappert. Etwa 30 Sekunden habe das Naturschauspiel gegen 18:30 Uhr gedauert. Von der Ebersburg aus, war die Windhose gut zu sehen. Auch Julia und Tobias Hohmann berichteten OSTHESSEN|NEWS von dem Tornado. "In Mackenzell, von unserem Balkon aus, sieht man eine Windhose über Nüsttal." Die zwei hielten ihre Beobachtung in einem Foto fest."

Tornado gesichtet - Ungewöhnliches Wetterschauspiel in Osthessen (Osthessen News, 14.06.16)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Reute (BW)

 13.06.2016 / Stärke (F1) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 18:05 Uhr MESZ. Tornado richtet in Reute, Ortsteil von Bad Waldsee, einige Schäden an. Dazu ein kurzer Bericht von Marco Kaschuba: "Die Schneise ist etwa 30-50 m breit, etwa 2 km lang, so meine Beobachtung vor Ort. Die Schäden begrenzen sich auf umgestürzte, teils abgeknickte bäume, abgewehte Dachziegeln, verfrachtete Dachplatten und Tore, Fussballhütten. Man kann nicht sagen, dass ein Dach wirklich mit dem Dachstuhl stark beschädigt wurde. Ich gehe von einem F0, max F1 aus."

Fotos des Tornados (Facebook)
Fotos der Schäden (Facebook)
Reute 13.06.16 Wirbelsturm Tornado (YouTube)
Reute 13.06.16 Wirbelsturm Tornado Ansicht 2 (YouTube)
Tornado tobt durch Bad Waldsee-Reute (schwaebische.de, 14.06.16)
Unwetter mit Windhose richtet im Südwesten Schäden an (Südwest Presse, 15.06.16)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)
Doppler-Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Triptis (TH)

 13.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 14:25 Uhr MESZ. Beobachtung einer Trichterwolke: "Funnelcloud mit deutlicher Rotation an der Vorderseite einer großen Gewitterfront welche von Westen her in Richtung Osten / Nordosten zog." Fotos liegen vor.

Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Malberg (RP)

 12.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 17:55 Uhr MESZ. Beobachtung einer Trichterwolke: "Sichtbar rotierende Wolke und Bildung eines Trichters, aber beinahe Windstill. Keine Schäden bekannt."

Meeder (BY)

 11.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 18:15 bis 18:25 Uhr MESZ. Beobachtung einer Trichterwolke von Rödental aus in Richtung Nordwesten: "hat teilweise ziemlich rotiert und war mehrere Minuten lang ziemlich bodennah. 96472 Rödental ca 18.15-18.25 Blickrichtung Nordwesten"

Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Ottmaring (BY)

 09.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen18:00 18:00 Uhr MESZ. Beobachtung einer Trichterwolke von Moos aus in Richtung Ottmaring.

Altötting (BY)

 09.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 14:25 Uhr MESZ. Beobachtung einer Trichterwolke: "gesehen in Altötting auf der Auffahrt von der St2107 auf die St2550 (Montessouri-Schule). Blickrichtung Osten über Neuöttinger Forst (Burghausen-Markt). Leider kein Bildmaterial"

Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Herrenberg (BW)

 08.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 18:40 bis 18:42 Uhr MESZ. Beobachtung einer Trichterwolke von Herrenberg aus in Richtung Südwesten.

Schönbronn (BW)

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 08.06.2016 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 18:40 Uhr MESZ. Beobachtung eines Tornados: "Bin mir nicht sicher ob das einer ist, aber es drehte sich schnell, und die ganzen Wolken oben drüber mit dem Gebilde, das was man am Boden sieht, war mal kleiner, dann wieder größer im Wechsel. Gegen 19 Uhr, von Oberkollwangen kurz vor 72218 Wildberg-Schönbronn, Blickrichtung Osten fotografiert, Video war nicht möglich während der Fahrt, aber ich sah ihn über 2 Minuten lang." Das Foto wurde von der L349, wenige Hundert Meter westlich von Schönbronn, gemacht. Blickrichtung war Nordost. Der Tornado befand sich demnach (zum Zeitpunkt des Fotos) etwa 0,5 bis 1 km nördlich bis nordöstlich von Schönbronn (48.641N 8.704E).

Tornado bei Wildberg-Schönbronn
Foto des Tornados (Facebook)
Weiteres Foto des Tornados aus Nagold (Facebook)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Arzberg (BY)

 08.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 14:30 Uhr MESZ. Beobachtung einer Trichterwolke.

Farmsen-Berne (HH)

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 07.06.2016 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Zeitpunkt: Entstehung der Funnelcloud ab 18:17 Uhr, Bodenkontakt des Tornados von 18:21 bis 18:34 Uhr MESZ. Ein Tornado zog in etwa vom Baumarkt Bauhaus an der Bramfelder Chaussee weiter nach Farmsen-Berne. Hier gab es Schäden u.a. im Bereich Bramfelder Weg / Neusurenland. Die Stärke des Tornados lag mindestens im oberen Bereich der Stufe F1.

Tornado in Hamburg 07.06.2016 (WetterQuelle)
Mehrere Fotos des Tornados (Facebook)
Foto aus Wellingsbüttel (Facebook)
Foto aus Wellingsbüttel (Facebook)
Foto aus Bramfeld (Facebook)
Video aus Bramfeld (Baumarkt) (Facebook)
Video aus Farmsen (Facebook)
Video aus Bramfeld (Facebook)
Weiteres Video (Facebook)
Weiteres Video (Facebook)
Weiteres Video des Tornados (YouTube)
Weiteres Video des Tornados aus Farmsen (YouTube)
Weiteres Video des Tornados aus 22045 Hamburg (YouTube)
Weiteres Video des Tornados (YouTube)
Weiteres Video des Tornados (YouTube)
Weiteres Foto des Tornados (YouTube)
Weiteres Foto des Tornados in 22147 Hamburg (YouTube)
Weiteres Foto des Tornados in Farmen Berne (YouTube)
Weiteres Foto des Tornados in Bramfeld (YouTube)
Weiteres Video des Tornados aus HH-Horn (YouTube)
Weiteres Video des Tornados aus HH-Bramfeld (YouTube)
Weiteres Video des Tornados (YouTube)

Trombenfuß:
Video des Tornadofußes (Facebook)
Hamburg Farmsen Sturm Wind Hagel Tornado 07.06.2016 (YouTube)

Schäden:
Schäden in Neusurenland (Facebook)
Auswirkungen in Farmsen (Facebook)
Schäden in Farmsen/Berne (Facebook)

Radarbilder:
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Medienmeldungen:
Schwere Schäden nach Tornado über Hamburg (Abendblatt, 07.06.16)
Tornado fegt über Hamburg (Morgenpost, 07.06.16)
Hamburger Feuerwehr ruft Ausnahmezustand aus (Spiegel, 07.06.16)
Schwere Schäden bei Unwettern (n-tv, 08.06.16)

Mannheim (BW)

 06.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 19:00 Uhr MESZ, nicht sicher. Beobachtung einer Trichterwolke: "Gesehen in Mannheim-Vogelstang. Hat sich für ein paar Sekunden rotiert bis es verschwunden ist "

Foto der Trichterwolke (Facebook)

Stedesand (SH)

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 06.06.2016 / Stärke (n. bek.) Bestätigt

Cuxhaven (NI)

 05.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 18:00 Uhr MESZ. Meldung einer Wasserhose: "In Cuxhaven (Döse) war heute eine Wasserhose kurzzeitig (gegen 18 Uhr) zu sehen. Leider konnte ich kein Bild machen, da mein Akku leer war."

Handewitt (SH)

 05.06.2016 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 17:50 Uhr MESZ. Bestätigter Tornado im Bereich zwischen Meyn, Handewitt und Wanderup. Dazu aus einer Meldung des SHZ vom 06.06.2016: "Auch im Flensburger Stadtteil Weiche sperrte die Bundespolizei am Sonntag ein Bahngleis. Grund dafür war eine Windhose, die zunächst für einen Böschungsbrand gehalten worden war. Vier Züge seien dadurch verspätet gewesen, hieß es."

Tornados in Schleswig-Holstein 05. + 06.06.2016 (WetterQuelle)
Foto von Flensburg aus (Facebook)
Foto von 24988 Oeversee aus in Blickrichtung Wanderup (Facebook)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Jübek (SH)

 05.06.2016 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Zeitpunkt: zwischen 17:35 und 17:50 Uhr MESZ. Zwei Tornados etwa 2 km südöstlich von Jübeck bei Pukholm, daher zwei Einträge. Zunächst bildete sich gegen 17:35 Uhr einer der beiden Tornados, der zweite entstand kurze darauf.

Tornados in Schleswig-Holstein 05. + 06.06.2016 (WetterQuelle)
Fotos der Tornados (Facebook)
Weiteres Foto aus Eggebek um 17:38 Uhr (Facebook)
Weiteres Foto aus Schleswig (Facebook)
Weiteres Video der Tornados aus Jübek (Facebook)
Weiteres Video der Feuerwehr Jübek (Facebook)
Paar streitet in Schleswig zwischen zwei Tornados ums Filmen (Der Westen, 06.06.16)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Jübek (SH)

 05.06.2016 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Zeitpunkt: zwischen 17:35 und 17:50 Uhr MESZ. Zwei Tornados etwa 2 km südöstlich von Jübeck bei Pukholm, daher zwei Einträge. Zunächst bildete sich gegen 17:35 Uhr einer der beiden Tornados, der zweite entstand kurze darauf.

Tornados in Schleswig-Holstein 05. + 06.06.2016 (WetterQuelle)
Tornados bei Jübek (Twitter)
Fotos der Tornados (Facebook)
Weiteres Foto aus Eggebek um 17:38 Uhr (Facebook)
Weiteres Foto aus Schleswig (Facebook)
Weiteres Video der Tornados aus Jübek (Facebook)
Weiteres Video der Feuerwehr Jübek (Facebook)
Paar streitet in Schleswig zwischen zwei Tornados ums Filmen (Der Westen, 06.06.16)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Ostheim bei Butzbach (HE)

 05.06.2016 / Stärke (F1) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 17:25 bis 17:30 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der Wetterauer Zeitung vom 07.06.2016: "Tornado lässt Dächer fliegen - Butzbach (jw). Fünf Minuten eher und das Blechdach wäre vor den Füßen von Dagmar und Achim Heckenmüller gelandet. Die beiden 62-Jährigen waren vor dem Regen ins Haus geflüchtet, als in ihrem Garten ein seltsames "Fluggerät" landete. Ein Tornado hat am Sonntag zwei Wellblechdächer der Kelterei Müller in Ostheim abgedeckt. "Wir haben gerade im Garten Kaffee getrunken", sagt Dagmar Heckenmüller. Gegen 17.45 Uhr regnete und donnerte es. Sie und ihr Mann Achim zogen sich in ihr Haus unweit der Ostheimer Kirche zurück. Zum Glück. "Fünf Minuten später hörte ich ein Geräusch, als ob man mit einem Blech wackelt." Ihr Mann sah das Dach anfliegen. "Es wurde dunkel, dann tat es einen Schlag." Gestern bestätigte der Deutsche Wetterdienst: Ein Tornado zog über den Butzbacher Stadtteil. Er hatte einen Durchmesser von 100 Metern, bewegte sich mit 20 bis 30 Kilometern pro Stunde wenige Minuten auf dem Boden ? das Kriterium, das eine Windhose zum Tornado macht. Allerdings handelte es sich »nur« um einen Tornado der Stufe F 0 (bis 117 km/h) oder F 1; Meteorologen kennen sieben Tornadostufen. "Das war nicht so spektakulär", sagt Tina Müller-Diehl von der Kelterei Müller. Die Wellblechdächer der Kläranlage und des Bürotrakts wurden fortgerissen. Teile landeten wenige Meter weiter im Hof oder in einem Baum, das größte Teil flog über die Nachbarhäuser und landete bei Familie Heckenmüller im Garten. Auch in der Nachbarschaft wurden einige Dachziegeln abgedeckt. "Die schwarzen und grauen Leergutkisten sind umgefallen, die orangenen daneben nicht", zeigt Müller-Diehl auf eine Ecke des Betriebsgeländes. Es war nur ein schmaler Korridor, in dem sich der Tornado bewegte. In den angrenzenden Feldern wurde die Frucht an einigen Stellen plattgedrückt. Müller-Diehl hat ihre Versicherung benachrichtigt, der Dachdecker war schon da. Die Schadenshöhe weiß sie noch nicht. Heckenmüller schätzt ihren Schaden auf ein paar Tausend Euro. Gartenhaus und Freisitz wurden beschädigt. "Und meine Hortensien sehen jetzt nicht mehr wirklich gut aus." - "Wellblechdächer bieten eine gute Angriffsfläche", sagt Daniel Rüd aus Wölfersheim. Er betreibt eine eigene Wetter-Homepage, arbeitet als IT-Dienstleister für einen Schweizer Wetterdienst und sammelt Daten für die Tornado-Arbeitsgruppe Deutschland. 30 bis 60 Tornados würden pro Jahr in Deutschland beobachtet. Dass sie zunehmen, kann Rüd nicht bestätigen. "Es hat halt jeder ein Smartphone und filmt die Tornados.""

Tornado in Ostheim (Skywarn)
Tornado bei Ostheim/Butzbach - Zeitraffer und Schäden (YouTube)
Foto der Trichterwolke (Facebook)
Foto der Trichterwolke (Twitter)
Video der Trichterwolke in der Wetterau (Facebook)
Video der Trichterwolke aus Hungen (Facebook)
Fotos der Trichterwolke und der Schäden (Facebook)
Foto der Trichterwolke (Facebook)
Foto der Trichterwolke aus Lich (Facebook)
Schäden im Feld bei Ostheim (Facebook)
Tornado lässt Dächer fliegen (Wetterauer Zeitung, 07.06.16)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Schnelsen (HH)

 05.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 17:00 Uhr MESZ. Beobachtung einer Trichterwolke, Meldung über das Meldeformular: "1. Deutliche vertikale Trombe unter entstehener Gewitterwolke im Rückspiegel auf der A7 gesehen. Wegen Fahrt leider kein Foto. Müsste vom Flughafen ebenfalls sichtbar gewesen sein. Ca. 10 Min. Später hinter Quickborn zweite Trombe (Richtung Westen), ca. 45° geneigt, kurz entstanden und wieder abgeschwächt. War ebenfalls deutlich sichtbar. Leider konnte ich wegen Fahrt keine Fotos machen. Da beide Tromben aber über besiedeltem Gebiet waren, vermute ich, dass es mehrere Meldungen hierzu geben wird. Es waren unzählige Cumulonimbus und Castellanus-Wolken aufgereiht von Nord nach Süd."

Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Sinnersdorf (NW)

 05.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 15:18 Uhr MESZ. Beobachtung einer Trichterwolke bei Sinnersdorf durch den Skywarn-Beobachter Gerd Bierling: "Ich befinde mich in Nordrhein-Westfalen, im Rhein-Erft-Kreis in Sinnersdorf. Ich beobachte eine Funnelcloud, die sich von Nordost nach Südwest bewegt, und zwar im Bereich Sinnersdorf. Hat sich aber jetzt wieder aufgelöst, aber ich habe davon Fotos gemacht und auch Video. Ich denke, da kann man das Ganze gut drauf sehen. Keine Schäden gesehen."

Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Böhmenkirch (BW)

 05.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 13:45 Uhr MESZ. Beobachtung einer Trichterwolke bei 89558 Böhmenkirch, Meldung über das Meldeformular: "Konnte leider nicht viel sehen. Ich bin dort gerade von der Arbeit raus und hab diese seltsame Wolkenbildung gesehen. Ob dies wirklich ein Tornado/ Windhose war kann ich leider nicht bestätigen." Foto liegt vor.

Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Duisburg (NW)

 04.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 19:23 Uhr MESZ. Beobachtung eines möglichen Tornados: "Es zeigt eine verdächtige ?Säule? grob in der Bildmitte. Die Aufnahme entstand am Samstag, 4.6., um 19:23 Uhr in Duisburg-Rheinhausen, fast am Ende der Sackgasse Fährstraße am Rhein nahe der "Brücke der Solidarität". Ziemlich genau Richtung Norden fotografiert."

Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Fürth (BY)

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 04.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 17:46 Uhr MESZ, Uhrzeit unsicher. Beobachtung einer Trichterwolke nordöstlich von Fürth. Meldung über das Meldeformular: "Es war eine Gewitterzelle entstanden die nordöstlich von Fürth entstand. Sehr rasch bildete sich dieser Tornado der keinen Bodenkontakt hatte. Eine Staubwolke konnte ich nicht ausmachen, da ein Gebäude die Sicht verwehrte. Nach knappen 10 Minuten verformte sich der schmale Windrüssel und löste sich schnell auf."

Trichterwolke bei Fürth
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Utzstetten (BW)

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 04.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 14:35 Uhr MESZ. Beobachtung einer Trichterwolke: "Funnel cloud beobachtet nördlich von Tierhaupten (Gemeinde Täferrot, BW) in Blickrichtung nach Osten im Bereich Utzstetten, Leinzell. Der Trichter wuchs innerhalb von wenigen Minuten bis unterhalb der kleinen Hecke rechts neben dem Wohnhaus. Leider gibt es nur vom Anfangsstadium Bilder. Das ganze war für ca. 10 bis 15 min. zu beobachten."

Trichterwolke bei Utzstetten
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Sankt Leon-Rot (BW)

 04.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 13:40 Uhr MESZ. Beobachtung eines wahrscheinlichen Tornados von Nußloch aus in Richtung Südwesten im Bereich Sankt Leon-Rot. Dazu der Beobachter Jürgen Scheuermann: "Als ich am Standort ankam, war es schon am wirken. Ich sah es noch so ungefähr 1 Minute". Aufgefundene Schäden gehören mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Ereignis. Daher wurde der Fall zunächst als plausibel eingestuft. Der Ort liegt von Nußloch aus hinter den Gebäuden der Heidelberger Druckmachinen in Wiesloch/Walldorf im Wald nördlich der Autobahn A6.

Schäden durch den mutmaßlichen Tornado (Facebook)
Fotos des mutmaßlichen Tornados (Facebook)
Weiteres Foto der Trichterwolke von Wiesloch aus (Facebook)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Scheeßel (NI)

 03.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: nicht bekannt. Beobachtung einer Trichterwolke: "Das war am Freitag in Scheeßel und der Trichter war sehr tief und größer allerdings konnte ich durch so schnell nicht mein Handy bekommen zur Aufnahme, da es drin lag und da hat er sich schon aufgelöst, aber er hatte kein Bodenkontakt"

Foto der Trichterwolke (Facebook)

Scheeßel (NI)

 03.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: nicht bekannt. Beobachtung einer Trichterwolke: "Das war am Freitag in Scheeßel und der Trichter war sehr tief und größer allerdings konnte ich so schnell nicht mein Handy bekommen zur Aufnahme, da es drin lag und da hat er sich schon aufgelöst, aber er hatte kein Bodenkontakt"

Foto der Trichterwolke (Facebook)

Jägersdorf (BY)

 03.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 19:55 Uhr MESZ. Beobachtung einer Trichterwolke. Aus einer Meldung im Merkur vom 04.06.2016: "Diese Windhose zog durch den Landkreis Freising. Wolfersdorf - Der Landkreis Freising blieb am Freitagabend weitgehend von Unwettern verschont. Umso erstaunlicher sind Leserfotos aus der Nähe von Wolfersdorf: Sie zeigen eine Windhose über der Landschaft. Ist das, was sie da in der Ferne erblickt hat, etwa ein Tornado? Mitten in Oberbayern, bei Jägerdorf nahe Wolfersdorf (Landkreis Freising)? Die FT-Leserin schießt zwei Fotos - und schreibt dann eine Facebook-Nachricht an die Heimatzeitung: "Hallo, das habe ich heute um 19.55 Uhr von Jägersdorf aus Richtung Au aufgenommen. War das ein richtiger Tornado?""

Foto der Trichterwolke (Facebook)
Diese Windhose zog durch den Landkreis Freising (Welt, 04.06.16)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Thierhaupten (BY)

 03.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 15:30 Uhr MESZ. Beobachtung einer Trichterwolke. Aus einer Meldung bei Meitingen TV vom 04.06.2016: "Das wird sich der ein oder andere wohl bei diesen Bildern denken. Patrick Rappenglitz aus Nordendorf sah den Rüssel eines Tornados gestern (03.06.2016) gegen 15.30 Uhr und hielt sofort drauf. Wie lange er da schon zu sehen war kann man nicht sagen. Auch in Thierhaupten soll ein Tornado-Rüssel gesichtet worden sein. Er ist zu Beginn oder am Ende eines Tornados zu sehen. Wenn er erst einmal den Boden erreicht hat, kann?s gefährlich werden."

ORDENDORF / THIERHAUPTEN: Nicht schon wieder! Tornado-Rüssel gesichtet! (Meitingen TV, 04.06.16)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Landau (RP)

 03.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 13:15 Uhr MESZ. Beobachtung einer Trichterwolke in 76829 Landau, ebenfalls als schlauchförmige Windhose gesichtet von Landau-Godramstein aus in Richtung Philippsburg.

Fotos der Trichterwolke (Facebook)
Weitere Fotos der Trichterwolke (Facebook)
Video der Trichterwolke (Facebook)
Video der Trichterwolke (Facebook)
Weiteres Foto der Trichterwolke (Facebook)
Weiteres Foto der Trichterwolke (Facebook)
Tornado Landau (Pfalz) 3 Juni 2016 (YouTube)
Landau Tornado (YouTube)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Kriegsfeld (RP)

 02.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht

Königsbach (BW)

 02.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 19:00 Uhr MESZ. Bei 75203 Königsbach-Stein, Meldung über das Meldeformular: "Bildete sich bei einer Gewitterwolke und kamm nach wenig Minuten am Boden auf! Löste sich schnell wieder auf." - Wahrscheinlich einer der beiden Fälle bei Pforzheim.

Pforzheim (BW)

 02.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: zwischen 18:30 und 19:00 Uhr MESZ. Beobachtung von zwei Trichterwolken. Aus einer Meldung der Pforzheimer Zeitung vom 03.06.2016: "Wetterphänomen über der Region: Ein Trichter, aber kein Tornado - Elektrisiert waren einige PZ-Leser von dem, was sie am Donnerstagabend zwischen 18.30 Uhr und 19 Uhr am Himmel über Pforzheim und dem Enzkreis beobachteten: Wolkenwirbel, die wie kleine Rüssel aus den Regenwolken nach unten ragten. Solche Trichter aus Wolken sprechen für einen Wirbel aus Winden. Man sieht sie deshalb auch bei den zerstörerischen Tornados, Wirbelstürmen, bei denen unter Gewitterzellen eine Säule aus starkem, drehenden Aufwind entsteht, die vom Boden bis zur Wolkenuntergrenze reicht. Sie ist bei starken Tornados für einen Sog verantwortlich, der alles nach oben reißt, wie die Menschen im Enzkreis und in Pforzheim es am 10. Juli 1968 erlebt haben. Doch damit hatte das Phänomen vom Donnerstag nichts zu tun. Klaus Riedl vom Deutschen Wetterdienst in Stuttgart (DWD) erklärt, dass solche Trichterwolken, in der Fachsprache der Meteorologen auch Funnel Clouds, auch losgelöst von Tornados oder Windhosen, wie sie noch genannt werden, entstehen können. "Sie können manchmal sogar bei niederschlagsfreien Quellwolken vorkommen", so Riedl. Öfter aber sieht man sie unter Regenwolken. Nämlich dann, wenn Luftmassen nicht stabil sind und große Feuchtigkeit in sich tragen, so Riedl. Im Aufwindbereich unter der Schauerzelle könnte eine Drehung um eine senkrechte Achse entstehen. Die Wolken formen einen Trichter. Was in der Region völlig fehlte, war die Gewitterenergie. Das zeigt der Wetterradar des DWD für den Zeitraum der Beobachtungen: Er bildet Bereiche mit schwachem bis mäßigem Regen ab. Von einer Gewitterzelle fehlt jede Spur. Der Leser, der zwei Trichterwolken am Donnerstag gegen 19 Uhr mit Blick in Richtung Pforzheimer Norden und Kieselbronn fotografiert hat, beschreibt, wie kurzlebig das Phänomen war: "Die zwei Rüssel lösten sich nach ein paar Minuten wieder auf", so der Leser." - Die Erklärung im Artikel ist allerdings falsch. Eine Trichterwolke (Funnelcloud) ist der sichtbare teil eines Wirbels, der unsichtbar weiter hinunter reicht. Hat der Wirbel Bodenkontakt, dann spricht man von einem Tornado, der also nicht durchgehend sichtbar sein muss. Damit besteht also auch in diesem fall Tornadoverdacht.

Fotos der Trichterwolke (Facebook)
Wetterphänomen über der Region: Ein Trichter, aber kein Tornado (Pforzheimer Zeitung, 03.06.16)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Unkelbach (RP)

 02.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 16:55 Uhr MESZ. Beobachtung einer Trichterwolke durch Erik Dirksen von der Tornado-Arbeitsgruppe deutschland: "Hallo Thomas, heute gab es ja in Bayern einen Tornadoverdacht und ich habe eine Funnelcloud bei Remagen beobachten können. Hätte ich bei der Lage eigentlich nicht erwartet. Der Funnel hielt sich etwa 2 Minuten und rotierte relativ schwach, Zeitpunkt 16:54 bei Unkelbach. Video habe ich auch gemacht, kommt in den nächsten Tagen."

Foto der Trichterwolke (Facebook)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Havixbeck (NW)

 02.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: zwischen 16:20 und 16:25 Uhr MESZ. Aus einer Meldung des WDR vom 03.06.2016: "[...] Ganze Straßen wurden überflutet. In einer Wohnsiedlung waren zahlreiche Dächer abgedeckt worden, die Straßen und Gärten waren daraufhin übersät mit Dachziegeln. Augenzeugen berichteten von einer Windhose, die durch die Siedlung gefegt war. Mehr als 100 Einsatzkräfte von Feuerwehren und Technischem Hilfswerk aus dem ganzen Kreis Coesfeld waren mehr als fünf Stunden im Einsatz." - Aus einer Meldung der Feuerwehr Havixbeck über das Unwetter: "Auch eine Windhose riss Bäume um und deckte Dächer im Wohngebiet Hangwerfeld ab." Die Einsätze begannen um 16:27 Uhr.

Verdachtsfall Havixbeck (Skywarn)
In Havixbeck laufen mehr als 100 Keller voll (WDR, 03.06.16)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Friedrichshain (BE)

 02.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 13:30 Uhr MESZ. Beobachtung einer Trichterwolke: "Diese Trichterwolke fiel mir gerade vor 5 Minuten über Berlin Friedrichshain auf. Ca. 3 bis 5 Minuten harte sie aus und Rotation waren ebenfalls zu sehen. Über Bodenkontakt weiß ich leider nichts. Wenn dann müsste das Gebilde direkt auf der Spree in Treptow-Köpenick und somit ne Wasserhose gewesen sein."

Fotos der Trichterwolke (Facebook)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Besigheim (BW)

 02.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 10:00 Uhr MESZ. Meldung über das Meldeformular der Tornadoliste: "Beeindruckende, dunkelblaue Trichterwolke über dem Stromberg von Besigheim-Ottmarsheim aus beobachtet. Sie ging von einer tief hängenden Regenwolke aus und schien aus der Ferne betrachtet (geschätzte 7 km) Bodenkontakt zu haben. Habe leider vor lauter entzücktem Schauen durchs Fernglas vergessen ein Foto zu machen. (Uhrzeit aus der Erinnerung geschätzt)"

Rieder bei Quedlinburg (ST)

 01.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 19:30 Uhr MESZ. Beobachtung einer Trichterwolke von Gernrode und Thale aus: "Hallo dieses Foto habe ich gestern um 19 Uhr 30 in Quedlinburg Ortsteil Gernrode am Osterteich aufgenommen. Dieser "kleine Tornado" hat mich beim Spaziergang überrascht. Sowas hatte ich bisher noch nie erlebt und gesehen daß die Mitte sich drehte, ja förmlich nach unten schraubte"

Foto der Trichterwolke (Facebook)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Westenborken (NW)

 01.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 19:30 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der Borkener Zeitung vom 01.06.2016: "Noch heftiger war das Unwetter ab etwa 19.30 Uhr. Eine Windhose knickte bei Westenborken mehrere Bäume um. Überall im Stadtgebiet gingen Äste zu Boden, außerdem liefen erneut Keller voll, laut Sobbe diesmal vor allem in der Kernstadt und auch in Westenborken. Die ehemalige B67 musste in Richtung Rhede zeitweise gesperrt werden, weil sie überflutet war." In dem Zeitungsbericht ist eine Fotostrecke mit einigen Fotos der beschädigten Bäume an der B67 enthalten.

Verdachtsfall Westenborken (Skywarn)
Unwetter trifft Westmünsterland und Niederrhein (Borkener Zeitung, 01.06.16)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Kalbeck (NW)

 01.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 19:20 Uhr MESZ. Beobachtung einer möglichen Trichterwolke bzw. eines möglichen Tornados zwischen Goch und Uedem. Das Video wurde auf der Landesstraße L77 zwischen Goch und Uedem mit Blickrichtung Uedem aufgenommen, die beiden Fotos in Kevelaer. In Weeze musste die Feuerwehr auf der Uedemerstraße ab 19:30 Uhr zunächst Äste und dann noch einen umgestürzten Baum beseitigen. Ein Zusammenhang mit dem mutmaßlichen Tornado ist aber derzeit nicht bekannt.

Video der Trichterwolke (Facebook)
Foto der Trichterwolke aus Kevelaer (Facebook)
Weiteres Foto der Trichterwolke aus Kevelaer (Facebook)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Einbeck (NI)

 01.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: abends. Beobachtung einer Trichterwolke. Fotos liegen vor.

Rötgesbüttel (NI)

 01.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 16:40 Uhr MESZ. Beobachtung einer möglichen Trichterwolke oder eines Tornados: "Das ist leider das einzige Foto, da wir dies beim vorbeifahren entdeckt hatten. Es waren deutlich Rotationen zu erkennen. Das war in Rötgesbüttel, das war am 1.6.16 gegen 16 uhr 40." Foto liegt vor.

Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Passau (BY)

 00.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Datum nicht/-genau bekannt.
Zeitpunkt: abends. Aus einer Meldung von medienDENK vom 09.08.2016: "Windhose entwurzelt drei Linden - Ein stürmisches Gewitter im Juni hat auch der denkmalgeschützten Lindenallee auf der Mariahilfstraße zugesetzt. Drei etwa 130 Jahre alte Baumriesen sind von einer Windhose entwurzelt worden, einer hätte beinahe ein Haus getroffen."

Das Sterben der Baumriesen (medienDENK, 09.08.16)
Mai

Beuren (BW)

 31.05.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 21:59 Uhr MESZ. Beobachtung eines möglichen Tornados: "Mutmaßlicher Tornado 88682 Salem Beuren 21:59 Uhr, 31.05.2016. Mutmaßlich deshalb, weil erst wenn der Bodenkontakt bestätigt oder Schäden ermittelt sind, er als Tornado gilt. Er kam mit einer abgesenkten Wolke von Westen her, vermutlich ging er über freiem Feld nieder. Es war fast dunkel, als meine Frau und ich diesen bemerkten, wir sind noch richtig geschockt. Die Wolke hielt auf unsere Richtung zu. Hab sie deshalb weiter fotografiert, um zu sehen, ob sie noch mal aktiv wird. Das ist zum Glück nicht passiert."

Mutmaßlicher Tornado 88682 Salem Beuren 21:59 Uhr, 31.05.2016 (Facebook)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Lübz (MV)

 31.05.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: zwischen 19:45 und 19:50 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der Welt vom 01.06.2016: " Gewitter mit starker Sturmböe beschädigt Dächer in Lübz - Lübz (dpa/mv) - Ein heftiges Gewitter mit orkanartigen Böen hat in der Kleinstadt Lübz (Kreis Ludwigslust-Parchim) mehrere Dächer abgedeckt. "Die Lage war sehr gefährlich, weil Holz- und Blechdachteile durch die Luft flogen und in Wohnhäusern steckenblieben", sagte Wehrleiter Olaf Richter am Mittwoch. Nach ersten Erkenntnissen sei aber niemand ernsthaft verletzt worden. [...] So wurden die Dächer einer alten Molkerei, eines Supermarktes, eines alten Speichers sowie mehrere Carports und Garagen im Norden und Westen der Stadt beschädigt. Eine Blechgarage sei völlig aus den Angeln gehoben worden. Zuvor hatten mehrere Medien über die Schäden in Lübz berichtet."

Gewitter mit starker Sturmböe beschädigt Dächer in Lübz (Welt, 01.06.16)
Fotos der Schäden (Facebook)
Schäden nach Unwetter in Lübz (Facebook)
Dachabdeckung durchschlägt Fenster (Schweriner Volkszeitung, 31.05.16)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Esbeck (NI)

 31.05.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: zwischen 18:30 und 18:45 Uhr MESZ. Beobachtung einer Trichterwolke: "Am Abend des 31.05.2016 in der Zeit zwischen 18:30h - 18:45 sichtbare Ausbildung eines Trichters unterhalb einer sich schnell Aufbauenden Kumulonimbus Wolke über Esbeck kurz vor Eintreffen der Schauer/Gewitterlinie aus Nord-Ost. Nach der angegeben Zeit löste sich der Trichter wieder auf." Fotos liegen vor.

Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Spahnharrenstätte (NI)

 30.05.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 17:15 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der NOZ vom 31.05.2016: "Windhose entwurzelt Bäume in Spahnharrenstätte - Spahnharrenstätte. Die Feuerwehr Spaharrenstätte musste am Montagnachmittag gegen 17.15 Uhr zu einem Waldstück im Ortsteil Spahn ausrücken. Dort hatte eine Windhose mehrere große Bäume entwurzelt. An einer Straße mussten die 15 Einsatzkräfte rund 20 Bäume räumen, noch einmal doppelt so viele lagen kreuz und quer am Waldrand. Die Feuerwehr war mit mehreren Motorsägen, Treckern und einem Radlader bis etwa 20 Uhr im Einsatz." - Spahnharrenstätte liegt nordöstlich von Sögel im Landkreis Emsland.

Windhose entwurzelt Bäume in Spahnharrenstätte (NOZ, 30.05.16)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Spradow (NW)

 30.05.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 16:40 Uhr MESZ. Beobachtung einer Trichterwolke: "War vorher als durchgehend zu sehen gewesen, bevor ich das fotografieren konnte. Hat sich dann nach kurzer Zeit aufgelöst. Das war am 30. Mai um 16:40 Uhr. Gesichtet von Bünde/Spradow aus." Foto liegt vor.

Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Lonnerstadt (BY)

 29.05.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: 21:45 bis 21:51 Uhr MESZ. Meldung über das Meldeformular: "Beobachtung einer Trichterwolke von Höchstadt a.d. Aisch in Richtung Uehfeld und Lonnerstadt, Trichter durch starke Blitze zu erkennen. Zugbahn ungefähr von Uehfeld West Richtung Lonnerstadt West. Bodenkontakt konnte vom Beobachtungsort nicht bestätigt werden wegen zu vieler Sichthindernisse."

Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Regenstauf (BY),
Maxhütte-Haidhof (BY)

 29.05.2016 / Stärke (F2) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 21:28 Uhr MESZ. Tornado richtete größere Schäden in der Siedlung Deglhof an. Aus einer Meldung der Mittelbayerischen Zeitung vom 30.05.2016: "So wütete das Unwetter über Ostbayern - In Maxhütte-Haidhof entging eine Familie mit drei Kindern nur knapp einer Katastrophe. [...] Regensburg.Das volle Ausmaß der Zerstörung zeigt sich erst am Montagmorgen: mit fassungslosen Gesichtern, die Hände vors Gesicht geschlagen stehen Anwohner im Ortsteil Deglhof vor den Trümmern eines Hauses. Ein Tornado hat einer fünfköpfigen Familie aus Maxhütte-Haidhof am Sonntag im wahrsten Sinne des Worte das Dach über dem Kopf geraubt. Der Vater konnte sein zweijähriges Kind erst im letzten Moment aus dem Zimmer im Obergeschoss retten ? Sekunden später riss der extreme Wind zwei riesige Stücke des Daches weg. Gegen 21.30 Uhr schlug "ein zirkulierender Schlauch, vier bis fünf Meter im Durchmesser" eine Schneise der Zerstörung durch die Neubausiedlung. So schilderten mehrere Anwohner der MZ ihre Eindrücke des Unwetters. "Das klang wie ein dröhnender Nonstop-Donner, vielleicht 20 Sekunden lang", erklärte ein anderer Nachbar. Dazu das Geräusch von zersplitterndem Glas und heftigen Aufschlägen ? vermutlich, als riesige Teile das Daches auf die Straße und in einen Garten krachten. "Dann wurde es still, ehe dann starker Platzregen einsetzte." [...] Offenbar unter Schock flüchteten die Eltern mit ihren drei Kindern (2, 4 und 7 Jahre alt) in den Keller des Einfamilienhauses. Dort fanden zu Hilfe geeilte Nachbarn sie und brachten die Familie schließlich in Sicherheit. Mit den Helfern von Feuerwehr und THW holten sie das Wichtigste aus dem völlig beschädigten Haus ? "was noch zu retten war", erzählte eine Nachbarin. Ein Sturzbach ergoss sich da schon aus dem Obergeschoss hinunter, erinnert sie sich. Die Schäden seien sogar an den Wänden im Erdgeschoss sichtbar gewesen. Die Mutter und zwei Kinder kamen vorsorglich in ein Krankenhaus. "Beim Eintreffen fehlten größere Teile vom Dach", beschrieb THW-Ortsbeauftragter Martin Liebl die Eindrücke seiner rund 30 eingesetzten Kräfte. Der freistehende Kamin musste von den Fachleuten per Kran "kontrolliert umgelegt" werden. "Teile des Gebäudes sind einsturzgefährdet", sagte der erfahrene THW-Mann. Mehr als vier Stunden zogen sich die Arbeiten des Technischen Hilfswerks in Deglhof. Das "in unserer Gegend ein Haus so massiv beschädigt" werde, hätten die Kollegen noch nie gesehen. "In dem Ausmaß kennen wir das nicht." Es war nicht der einzige Einsatz für die Retter ? nahezu jede Feuerwehr in den drei Städten Maxhütte-Haidhof, Burglengenfeld und Teublitz musste in der Nacht ausrücken. Vielerorts blockierten umgestürzte Bäume zahllose Straße und wurden Dächer abgedeckt. Großen Schaden hat auch der FC Maxhütte-Haidhof zu beklagen: Hier riss wohl auch der Tornado die Überdachung der Tribune auf dem Fußballplatz weg. Massive Stahlträger verbogen sich wie Strohhalme, mehrere große Einzelteile flogen bis zu 200 Meter weit weg. Gefordert waren die Ehrenamtlichen auch bei einem Zugunfall. Ein mit mehr als 150 Passagieren besetzter ?Alex? war zwischen Deglhof und Leonberg in einen Baum gefahren. Verletzt wurde dabei jedoch niemand. Der Zugführer war nach eigenen Angaben wegen der Unwetterwarnung mit "etwa 70 Kilometern pro Stunde" unterwegs und erfasste nur die auf seinen Schienen liegende Krone eines massiven Baumes. Dennoch band allein dieser fast dreistündige Einsatz rund 100 Ehrenamtliche von BRK, Johannitern und der Freiwilligen Feuerwehr. [...] Der Schock sitzt bei den Menschen im Maxhütter Ortsteil Deglhof spürbar tief: "Gott sei Dank ist niemand verletzt worden", sagte eine Frau angesichts des Trümmerfeldes nach dem Tornado. "Das war Riesenglück im Unglück für die ganze Familie." Bei der Stadt Maxhütte-Haidhof, wo jede Hand heute mit Aufräumarbeiten beschäftigt ist, will man helfen. Wie zweiter Bürgermeister Franz Brunner der MZ sagte, sei "die Familie erst mal versorgt und bei ihren Nachbarn untergekommen". Man wolle zunächst mit den Betroffenen sprechen. Der Vater sei aber derzeit im Krankenhaus bei seiner Frau und den Kindern." - Die Schäden befanden sich in einer Linie, die von dem stark beschädigten Haus in der Steigerstraße in Richtung Norden bis zum Stadtpark reichten. Außerhalb des am schlimmsten betroffenen Bereiches gab es ebenfalls Schäden, die aber meist nur sporadisch auftraten. Der Fall wurde auf Grund des Schadenbildes und der genauen Augenzeugenberichte bestätigt. Die Stärke wir eventuell noch auf F2 heraufgestuft. Vor Maxhütte schlug der Tornado bereits eine Schneise durch den wald bei Regenstauf.

So wütete das Unwetter über Ostbayern (Mittelbayerische, 30.05.16)
Video: Tornado zerstört ein Haus in Deglhof (Mittelbayerische, 30.05.16)
Schwere Schäden in Maxhütte-Haidhof (Onetz, 31.05.16)
Zum Trauma kommt nun die Existenzangst (Mittelbayerische, 07.06.16)
Windhose knickt 6000 Festmeter Holz um (Mittelbayerische, 25.06.16)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Tennenlohe (BY)

 29.05.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 18:55 Uhr MESZ. Meldung über das Meldeformular: "Hallo, ich konnte heute um ca. 18:55 auf der A3 kurz vor der Ausfahrt Tennenlohe eine rotierende Funnelcloud beobachten. Zu dieser Zeit begann sich das ganze Anscheind aufzubauen, ich konnte rotierende Wolkenfetzten erkennen die sich immer weiter Richtung Boden entwickelten. Danach verlor ich das ganze aus den Augen, da der Reisebus in von der Autobahn in ein Waldgebiet Abfuhr. Ca 5-10 Minuten später konnten ich und andere Fahrgäste eine gut ausgeprägte Funnelcloud erkennen. Leider wieder nur für einige Sekunden. Bilder konnte ich leider keine machen, da das ganze immer nur kurz zwischen den Bäumen zu sehen war. Bodenkontakt konnte ich nicht erkennen."

Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Nellingen (BW)

 29.05.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 17:25 Uhr MESZ. Beobachtung eines möglichen Tornados: "Am 29.05. gegen 17:25 Uhr sah ich eine größere, dunkle, leicht rotierende Wolke über / hinter Aichen nahe Nellingen auf der Schwäbischen Alb. Daraus entstand nach einiger Zeit ein Trichter. Dieser war für ca. 2-3 Minuten zu sehen. Er rotierte langsam und bewegte sich auch eher langsam bis kaum von der Stelle. Bodenkontakt bestand vermutlich, kann aber nicht 100%tig nachgewiesen werden, da er aus meiner Perspektive hinter der Ortschaft versteckt war. Ich habe einen Tag später das Gebiet noch einmal aufgesucht, um nach möglichen Schäden zu schauen. Ich konnte keine feststellen. Der Trichter ging wohl auf einem Acker oder Wald nieder."

Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Westuffeln (HE)

 28.05.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: nicht bekannt. Beobachtung einer möglichen Trichterwolke bzw. eines Tornados von Schachten aus in Richtung Westen.

Horburg (NI)

bild
 23.05.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: 10:55 bis 11:02 Uhr MESZ. Beobachtung einer Trichterwolke von Oldershausen aus in Richtung Ost und von Tespe aus in Richtung Südsüdwest, damit vermutlich im Bereich Horburg: "Ca. 5 Minuten sichtbarer, schwach rotierender Schlauch zu erkennen. Zugbahn ungefähr von Lüneburg Richtung Geesthacht einige Kilometer östlich von Oldershausen. Bodenkontakt konnte vom Beobachtungsort nicht bestätigt werden wegen zu vieler Sichthindernisse. Zuerst gesehen von Michael Völtzer."

Funnelcloud bei Horburg
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Husum (NI)

 22.05.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 20:20 Uhr MESZ. Beobachtung einer möglichen Trichterwolke von Rohrsen aus in Richtung Süden: "Rohrsen LK Nienburg Weser NDS Ca 20:20 Uhr Beobachtung einer Trichterwolke. Rotation konnte nicht beobachten, nur die Entstehung beobachten denn waren die Häuser im Weg."

Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Meißen (NW)

 22.05.2016 / Stärke (F1) Kein Tornado
Zeitpunkt: gegen 19:45 Uhr MESZ. Meldung eines mutmaßlichen Tornados mit Schäden in Minden-Meißen. Aus einer Meldung von Blaulicht-Report vom 23.05.16: "Tornado, schwere Schäden und ein Verletzter im Kreisgebiet - Am 22.05.2016 ab ca. 19.30 Uhr ging ein extremes Unwetter mit Starkregen, Sturmböen und Hagel über dem Kreis Minden-Lübbecke nieder. Betroffen waren insbesondere die Städte Minden, Porta Westfalica, Bad Oeynhausen und Petershagen. Der Stadtteil Minden-Meißen wurde von einem #Tornado heimgesucht. Die Polizei wurde zu 61 Einsätzen gerufen. Zahlreiche Gebäude und Fahrzeuge wurden durch umstürzende Bäume beschädigt. Durch den Tornado wurden mehrere Dächer abgedeckt. Fünf Häuser mussten wegen Einsturzgefahr evakuiert werden. Hiervon waren insgesamt 33 Personen betroffen. Es wurde niemand verletzt." - Der Fall wurde vor Ort untersucht, es war kein Tornado, sondern Gewitterböen ("Downburst").

Kein Tornado in Minden am Sonntagabend (kachelmannwetter.com)
Tornado, schwere Schäden und ein Verletzter im Kreisgebiet (n-tv, 23.05.16)
Tornado jagt durch Minden (Blaulicht-Report, 23.05.16)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)
Blitzortung wenige Minuten später (kachelmannwetter.com)

Dörenhagen (NW)

 22.05.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: zwischen 19:20 und 19:25 Uhr MESZ. Schäden an einer Windkraftanlage. Aus einer Meldung des Westfalen-Blatts vom 22.05.2016: "Trümmer fliegen mehr als 100 Meter weit - Die zerfetzten Flügelblätter wurden von den Sturmböen mehrere hundert Meter weit weg geschleudert und wurden teilweise in den Boden gerammt. Borchen-Dörenhagen (WB). Ein Windrad bei Dörenhagen im Kreis Paderborn ist während eines Unwetters Sonntagabend völlig zerfetzt worden. Teile der Flügel flogen mehr als 100 Meter weit in das Ackerfeld hinein. Die Feuerwehren Dörenhagen und Kirchborchen waren vor Ort im Einsatz, um mögliche Folgeschäden zu verhindern. Verletzt wurde glücklicherweise niemand, da die etwa 100 Meter hohe Anlage weit im Feld stand."

Trümmer fliegen mehr als 100 Meter weit (Westfalen-Blatt, 22.05.16)
Windrad an B68 von Unwetter zerstört (YouTube)
Fotos der Windkraftanlage (Facebook)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)
Blitzanalyse zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Dallgow (BB)

 15.05.2016 / Stärke (F0) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 15:28 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der Cityfotografen Potsdam vom 15.05.2016: "Eine Windhose zog heute durch Dallgow. Mehrere Anwohner meldeten der Feuerwehrleitstelle einen Zwischenfall. Die Schuppendächer von 2 Gartenschuppen wurden durch den Wind herrausgerissen und über mehrere Meter durch mehrere Gärten geschleudert. Ein Dach aus Holz was mit Dachpappe gedeckt war, schleuderte auf das Nachbarhaus und krachte in das Dach bevor es an der Hauswand zu stehen kam. Die Kameraden der Freiwlilligen Feuerwehr Dallgow rückten mit schwerem Gerät an um die Gefahr zu beseitigen. Denn das Dach drohte vom Hausdach herunter zu rutschen. Mittels Säge wurde das Dach von oben herab verkleinert und schließlich beseitigt." - Nach kurzer Diskussion innerhalb der Tornado-Arbeitsgruppe wurde der Fall als Tornado bestätigt. Eindeutige Indizien sind neben Augenzeugenaussagen der eng begrenzte betroffene Bereich mit Schäden und Verfrachtungen und einer Zugbahn von Südwest nach Nordost bei einem aus Westnordwest heranziehenden Schauer.

15.05.2016 Tornadoverdacht Dallgow-Döberitz (Stormchaser Brandenburg)
Tornado fegte am Pfingstsonntag über Brandenburg (Berliner Morgenpost, 17.05.16)
Eine Windhose zog heute durch Dallgow (Cityfotografen Potsdam bei Facebook, 15.05.16)
ALARM für die Feuerwehr Dallgow (Freiwillige Feuerwehr Dallgow-Döberitz bei Facebook, 15.05.16)
Windhose deckt zwei Schuppendächer ab (Märkische Allgemeine Zeitung, 16.05.16)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Frauenstein (SN)

bild
 13.05.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 16:54 Uhr MESZ. Beobachtung eines Gustnados durch Tom Baude, Sturmjägerteam Erzgebirge/Vogtland. Der bodennahe Wirbel hielt sich nur ungefähr 30 Sekunden, an der Wolke selbst konnte der Beobachter keine Rotation erkennen. Frauenstein liegt etwa 10 Kilometer südöstlich von Freiberg.

Gustnado bei Frauenstein
kleine Gewitterzelle mit Starkregen (Sturmjägerteam Erzgebirge/Vogtland bei Facebook)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)
April

Groß Muckrow (BB)

bild
 26.04.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 20:26 Uhr MESZ. Durchzug einer kleinen Gewitterzelle mit einer Böenfront. Ein Foto zeigt sehr wahrscheinlich die seitliche Ansicht der Böenfront. Durch die Perspektive wirkt sie wie ein Tornado. Dazu die Aussage der Augenzeugin: "Es sah aus wie ein Tornado, weil sich die Wolkenschichten gedreht haben." Die Blickrichtung ist von Bremsdorf (Schlaubetal) in Richtung Süden und damit im Bereich bei oder östlich von Groß Muckrow.

[url=http://www.tornadoliste.de/160426grossmuckrow.htm">Beobachtung bei Groß Muckrow[/url]
Radarbild Oder-Spree 20:30 Uhr MESZ[/url"> ([url=http://kachelmannwetter.com/">kachelmannwetter.com)
Blitzanalyse Oder-Spree 20:30 Uhr MESZ[/url"> ([url=http://kachelmannwetter.com/">kachelmannwetter.com)

Ostseebad Nienhagen (MV)

bild
 25.04.2016 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: 07:10 bis 07:16 Uhr MESZ. Beobachtung eines Tornados über der Ostsee. Der Kontakt zur Wasseroberfläche wurde von einigen Augenzeugehn bestätigt. Der Tornado zog nur wenige Hunderte Meter an einem Frachtschiff vorbei. Er wurde dabei von der Webcam auf dem dach des Hotels "Neptun" in Warnemünde erfasst.

Tornado vor Nienhagen
Foto des Tornados (Facebook)
Tornado war möglicherweise Wasserhose (Ostsee-Zeitung, 26.04.16)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Schleswig (SH)

 17.04.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 12:45 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud auf der Autobahn A7, dazu der Beobachter: "Ich konnte von der Fahrt auf der Autobahn 7 Richtung Norden einen Funnel (etwa 1/3 herabreichend) beobachten. Auf Grund dessen, dass ich das Fahrzeug führte, war keine Bild- bzw. Videoaufnahme möglich. Laut Radar müsste es die Zelle zwischen Schleswig und Eckernförde sein. Der Funnel war an der Westflanke der Zelle zu erkennen. Habe den Funnel kurz vor der AS Owschlag in Richtung Norden gesichtet (vllt. 500m vorher) und war auf der rechten Seite von der Autobahn. Der Funnel oben breit, S-förmig und unten spitzzulaufend, dazu leicht verfranzt (Auflöseprozess). Bodenkontakt war nicht zu erkennen."

Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Frickingen (BW)

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 16.04.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 16:56 Uhr MESZ. Beobachtung von zwei Funnelclouds von Beuren aus in Richtung Frickingen. Dazu der Beobachter: "Funnelbeobachtung 16.04.2016, 16:56 Uhr 88682 Salem-Beuren BW Bodenseeraum. Zum Zeitpunkt der Entdeckung, waren beide Funnels gut ausgebildtet, stark trichterförmig und fast senkrecht nach unten gerichtet. Nachdem ich realisiert habe, was ich sah und meine Kammera holte, befanden sich die Funnels schon wieder in der Auflösung. Die Zugrichtung war von Südwesten nach Nordosten. Es waren deutlich scherende Winde unterhalb der Wolkendecke zu beobachten. Die Blickrichtung der Aufnahme ist 88699 Frickingen. Der gesamte Beobachtungszeitraum betrug ca. 3 - 4 Min.

Zwei Funnelclouds bei Frickingen
Funnelbeobachtung Salem Beuren 16.04.2016 (Facebook)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Asperg (BW)

 16.04.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 10:45 Uhr MESZ. Aus einer Meldung des Presseportals vom 16.04.2016: "Unwetter hat verletzte Passanten und Sachschäden zur Folge. 16.04.2016 ? 16:57 - Ludwigsburg (ots) - Am Samstag zog ein Unwetter geprägt von einer starken Windböe kurz vor 11.00 Uhr über Asperg hinweg. Der Integrierten Leitstelle Ludwigsburg wurde mitgeteilt, dass mehrere Personen, die sich gerade auf dem Marktplatz befanden, durch umgestürzte sowie umherfliegende Marktschirme des Wochenmarkts leicht verletzt wurden. Beim Eintreffen des Rettungsdienstes, der mit zwei Einsatzfahrzeugen vor Ort war, wurde festgestellt, dass sowohl ein 92jähriger Passant als auch eine 29jährige Passantin von umstürzenden Schirmen getroffen wurden und sich dabei Verletzungen zuzogen. Der 92Jährige kam zudem noch in der Folge zu Fall. Die Passanten wurden durch den Rettungsdienst versorgt und in ein umliegendes Krankenhaus transportiert. Derzeit wird von leichten Verletzungen ausgegangen. An den Marktständen sowie den Warenauslagen entstand Sachschaden in Höhe von 2.000 Euro. Einer der Schirme wurde dabei über mehrere hundert Meter weiter ostwärts getragen und dann in der Seestraße liegend aufgefunden. Im Bereich der Seestraße selbst, hatte sich ein Teil eines Wellblechdaches auf einem Firmengebäude abgelöst und musste durch die freiwillige Feuerwehr Asperg, die mit fünf Fahrzeugen, zwanzig Einsatzkräften sowie Mitarbeitern des örtlichen Bauhofs vor Ort war, abgesichert werden. Eine Schadenshöhe liegt derzeit nicht vor. Östlich der Bahnlinie lagen einige Mülleimer auf der Seite. In der Hohenzollernstraße lagen zwei Krafträder auf dem Boden. Auf der Bundesautobahn 81 zwischen den beiden Anschlussstellen Ludwigsburg Nord und Süd wurde durch Verkehrsteilnehmer mitgeteilt, dass loses Gehölz auf die Durchgangsfahrbahn geweht wurde und dort zum Liegen kam. Ein Pkw überfuhr dieses, wodurch 3.000 Euro Sachschaden entstand. Das Geäst stammte von einem Baum in der Hohenzollernstraße. Glücklicherweise waren bis zu den Nachmittagsstunden keine weiteren Verletzten bzw. Sachschäden zu beklagen." - Ein Tornado konnte bisher nicht eindeutig nachgewiesen werden.

Verdachtsfall Asperg (Skywarn)
Unwetter hat verletzte Passanten und Sachschäden zur Folge (Presseportal, 16.04.16)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Bösingen (BW)

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 14.04.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 18:43 Uhr MESZ. Beobachtung einer möglichen Funnelcloud, dazu der Beobachter: "Beobachtung einer Funnelcloud in Zimmern ob Rottweil in nördlicher Richtung. Der Funnel hat sich erst aufgelöst und dann wieder gebildet. Deshalb auch die 2 verschiedenen Standorte und die unterschiedliche Formation des Trichters auf den Bildern. Rotationen waren am zweiten Standort gut wahrzunehmen. Das ganze spielte sich für ca. 4 Minuten ab, bevor er sich wieder auflöste."

Funnelcloud im Bereich Bösingen
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)
März

Kaunitz (NW)

 28.03.2016 / Stärke (F0) Plausibel
Zeitpunkt: zwischen 16:10 und 16:15 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der Zeitung Die Glocke vom 30.03.2016: "Windhose zerstört Vordach in Sekunden - Kaunitz (matt) - Der Schreck sitzt Elke und Peter Zgit am Dienstag noch in den Gliedern. Am Ostermontag hat eine Windhose gegen 16 Uhr große Teile des Gartens zerstört, und das mitten in Kaunitz. Kurios: In der Nachbarschaft ist im Prinzip alles heil geblieben. Mischlingshund Moritz hat das Unglück offenbar vorausgeahnt. Jaulend versteckte sich der Vierbeiner Ostermontag im Wohnzimmer, kurz bevor das Unheil seinen Lauf nahm. "Es war nicht richtig dunkel, aber ein eigenartiges Licht. So richtig beschreiben kann ich das gar nicht", erzählt Elke Zgit. Es gewitterte und ein paar Blitze zuckten vom Himmel. Elke und Peter Zgit saßen mit Freunden aus Gütersloh an der Kaffeetafel. "Ich bin aufgestanden und zum Wohnzimmerfenster gegangen, als plötzlich wie aus dem Nichts ein lautes Zischen zu hören war und so etwas wie eine Nebelwand aus westlicher Richtung durch den Garten rauschte", beschreibt die 69-Jährige das Ereignis, das nur Sekunden gedauert hat. "Mehr als zehn Sekunden hat das nicht gedauert. Dann war alles vorbei!" Auf den ersten Blick schien der Schaden nicht groß zu sein. Die Möbel der Terrasse waren durch den Garten gewirbelt worden und der Lamellenzaun war seitlich weggekippt. Das wahre Ausmaß offenbarte sich dem Ehepaar erst, als es durch die Garage in den Garten wollte. "Ich bekam die Tür gar nicht auf", sagt Elke Zgit. Das war der Moment, an dem die Kaunitzerin ahnte, dass mehr kaputt gegangen sein musste als gedacht. Und tatsächlich: Das 13,5 Quadratmeter große Vordach hat der Wind weggerissen. Die massive Holzwand, die vor ungebetenen Besuchern im Garten schützen soll, liegt platt auf dem Boden. Die Satellitenanlage auf der Garage: umgepustet. "Schwere Töpfe und Dachziegel lagen im Garten verstreut", zählt Peter Zgit auf, der sich gleich an die Aufräumarbeiten machte. So tief der Schreck beiden in den Knochen sitzt, so fasziniert sind sie auf der anderen Seite von der Kraft der Naturgewalt. Verwundert ist das Paar, als es sich bei Nachbarn umsieht: "Nirgendwo ist etwas passiert. Bei unseren Nachbarn gegenüber steht selbst die Gartendekoration noch", sagt der 66-Jährige. Zwar hat vier Häuser weiter der Sturm eine transparente Wellplatte vom Dach einer Werkstatt gelöst, aber ansonsten sind dem Ehepaar keine weiteren Schäden bekannt. Ärgerlich ist für die Zgits, gar nicht mal der materielle Schaden, sondern die Arbeit, die sie haben. Die Versicherung wird höchstens einen Teil der Schäden übernehmen." - Kaunitz liegt etwa 4 km südöstlich von Verl im Kreis Gütersloh. Wegen der extrem kurzen Andauer und eng begrenzten Wirkung sowie verwirbelten Gegenständen in dem genannten Garten erscheint ein Tornado plausibel.

Windhose zerstört Vordach in Sekunden (Die Glocke, 30.03.16)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Kaldenkirchen (NW)

 02.03.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: um 18:32 Uhr MEZ. Sturmschäden innerhalb eines eng begrenzten Bereiches in Nettetal-Kaldenkirchen. Ein Augenzeuge berichtet: "Der "Sturm" traf mit voller Wucht am Mittwoch, den 2.3.16 um genau 18.32 Uhr, verbunden mit starkem Eisregen und plötzlicher Dunkelheit auf. Der ganze Spuk dauerte ca. 20 Sekunden. Der Starkregen hielt länger an. Das ganze Ausmaß des Schadens konnte man erst am Donnerstagmorgen erkennen. Die Auswirkungen des Sturms konnte man in West-Ost Richtung verfolgen und betrug "nur" ca. 300 Meter (vor allem Dach-Autoschäden)." - Aus einer Meldung der Rheinischen Post vom 05.03.2016: "Kurzer Sturm mit erheblichen Schäden - Nettetal. Punkt 18.30 Uhr am Donnerstag verfinsterte sich der Himmel. Es regnete, hagelte, schneite, der Wirbelwind jagte nur knapp eine Minute über den Ort, richtete aber einigen Schaden an. An einigen Gebäuden zwischen Kehrstraße/ Ecke Jahnstraße bis etwa zur katholischen Grundschule gab es Beschädigungen. Das Dach der Deutschen Bank musste ebenso repariert werden wie Dächer von Häusern auf dem Kirchplatz oder an der Jahnstraße. Es waren regelrechte Löcher in Dächer gerissen, ein Dachfirst zerstört, Bäume entwurzelt. "Ich wusste gar nicht, dass ich so schnell laufen kann", wunderte sich Fritz Schouren, der die wenigen Meter vom Geschäft an der Kehrstraße bis zum Wohnhaus an der Jahnstraße zurückzulegen hatte. Als er das Wohnhaus betrat, knallte es gewaltig. Der Mammutbaum, der zur Hälfte in seinem Garten und mit der anderen Hälfte auf öffentlichem Gelände steht, ist stark beschädigt. Es handelt sich um einen unter Naturschutz stehenden Berg- oder Riesenmammutbaum (Sequoiadendron giganteum), dessen Heimat die Sierra Nevada in Kalifornien ist. Solche Bäume werden bis zu 95 Meter hoch bei einen Stammumfang bis zu zwölf Metern. Zerstört wurden auch alte Rhododrenden und Azaleen. Die Untere Landschaftsbehörde hat sich die Verwüstungen angesehen. Der Mammutbaum wird überleben. Michel Geller (Sequoiafarm) hat ihn vor drei Jahren vermessen. Er hat drei Meter Durchmesser und ist 28 Meter hoch. Der Baum muss an den Bruchstellen versorgt werden. An den abgebrochenen dicken Ästen kann man viel ablesen, etwa die Jahresringe." - In der Zeitungsmeldung ist der falsche Tag genannt, der mögliche Tornado trat bereits einen Tag früher auf. Vom Radar wurde der auslösende Schauer nur unzureichend erfasst, da zum betreffenden Zeitpunkt das Radargerät am Essener Standort ausgefallen war.

Kurzer Sturm mit erheblichen Schäden (Rheinische Post, 05.03.16)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)
Februar

Langenrain (BW)

 09.02.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: nicht bekannt. Aus einer Meldung des Südkurier am 11.02.2016: "Sturm entwurzelt etliche Bäume in Wäldern auf dem Bodanrück - Die wirtschaftlichen Schäden bleiben überschaubar. Förster warnt vor Spaziergängen im Wald. Das Sturmtief hat ganze Arbeit geleistet: in Teilen der Wälder auf dem Bodanrück auf den Gemarkungen Konstanz, Reichenau und Allensbach. Die Förster der Region bezeichnen die Schäden zum Teil als erheblich, zum Teil als wirtschaftlich ohne größeren Belang. Relativ groß ist der Schaden in den Waldgebieten, die zur Reichenau und zu Allensbach gehören. An 42 Stellen seien Wege durch herabgefallene Kronen oder umgestürzte Bäume blockiert worden, wie Förster Martin Kreutz berichtet. Das Waldgebiet, das er betreut, erstreckt sich auf etwa 700 Hektar. Im Moment sei er gemeinsam mit seinen Mitarbeitern damit beschäftigt, die Wege frei zu räumen, vermutlich werden diese Arbeiten noch bis Ende der Woche andauern. "Etwa 400 Festmeter Schadholz ist in den Sturmnächten angefallen?, sagt Martin Kreutz, davon etwa 250 Festmeter auf Allensbacher Gemarkung, 20 bis 30 beim Kloster Hegne. ?Das ist noch tragbar, aber wirtschaftlich schon spürbar." Das Sturmholz sei natürlich nach wie vor verwertbar, müsse aber zu geringeren Preisen vermarktet werden. Mit Unbehagen hat Martin Kreutz das Gebiet betrachtet, an dem die Rodung für die B 33 stattfand. "Hier sind etwa 50 Bäume umgeworfen worden, weil sie durch die Rodung keinen Schutz mehr hatten." Zu 95 Prozent habe es Fichten getroffen. Diese seien Flachwurzler, was eine ungünstige Hebelwirkung erzeuge: Daher seien sie stärker gefährdet, bei Sturm zu stürzen. Der Waldboden sei sehr nass, das verringere den Halt für die Wurzeln weiter. Die Buche hingegen sei stabiler, weil sie momentan kein grünes Blätterdach habe und dem Wind weniger Angriffsfläche biete. Michael Flöß betreut als Förster eine sehr große Fläche: den Konstanzer Stadtwald einschließlich des Lorettowalds und Teilen des Landesbesitzes, der bis an die Grenze zu Langenrain reicht. Insgesamt ist das eine Fläche von 1400 Hektar Wald. Im Verhältnis zur Fläche sei der Schaden sehr gering, berichtet Flöß, lediglich etwa 200 Festmeter Schadholz habe der Sturm produziert. Auch im Stadtwald seien vor allem Fichten Opfer des Sturms geworden, die Buchen seien stabiler. Viele Waldwege seien durch umgestürzte Bäume blockiert worden, diese seien aber inzwischen wieder freigeräumt. Mit den Wald- und Aufräumarbeiten ist eine Ausbildungsgruppe mit einem Meister und vier Auszubildenden beschäftigt, zwei Forstunternehmen unterstützen Förster Michael Flöß zudem im Stadtwald. Der wirtschaftliche Schaden sei nach derzeitigem Kenntnisstand ohne Belang, es koste allerdings Geld, die Schäden zu beseitigen, da das Holz weit verstreut liege. Abgesehen von den wirtschaftlichen Aspekten weist Flöß darauf hin, dass Spaziergänger und Sportler die Wälder in diesen Tagen eher meiden sollten. "Das gilt vor allem für den Lorettowald, ein Waldstück mit alten und hohen Bäumen." Diese seien durch den Wind besonders gefährdet. Im Wald, der dem gräflichen Haus Bodman gehört, ist der Schaden auf Konstanzer und Allensbacher Gemarkung nach Auskunft von Reinhard Bickel, Betriebsleiter im Forst des Grafen Bodman, überschaubar. "Einen Schwerpunkt gab es am Golfplatz Langenrain. Dort muss eine Windhose durchgegangen sein." An dieser Stelle seien überwiegend Douglasien gestürzt, die wegen tieferer Wurzeln normalerweise resistenter seien als Fichten. Auch viele Buchen seien dort entwurzelt worden. An anderen Stellen des Waldes seien wie zu erwarten vor allem Fichten dem Sturm zum Opfer gefallen. Insgesamt fielen etwa 200 Festmeter Sturmholz an. Zwei bis drei Waldwege seien im Moment noch versperrt, diese wolle man heute jedoch freiräumen. Im Mainauwald, der etwa 400 Hektar Fläche umfasst, sind die Schäden laut Auskunft von Julia Sutter, Mitarbeiterin im Pressereferat, gering. Es lägen Äste auf den Wegen und einzelne Bäume seien umgestürzt. "Kollegen haben die versperrten Wege bereits freigeräumt." Die Aufräumarbeiten dauerten aber noch an." - Nach Auskunft der Gräflichen von Bodmanschen Forstwirtschaft erstrecken sich die Hauptschäden in nordöstlicher Richtung auf einer Strecke von ca. 600 m, mit einer Breite von ca. 50 m. Die Bäume lagen alle etwa in der gleichen Richtung. Da der Golfplatz betroffen war, wurde mit der Aufarbeitung sofort begonnen, mit 200 Fm ist der Schaden für forstwirtschaftliche Verhältnisse eher gering zu bewerten, allerdings sind sehr viele Douglasien dabei, die meist deutlich über das Kronendach herausragen. Beschreibungen und Fotos der Schäden sprechen für eine Gewitterfallböe (Downburst).

Sturm entwurzelt etliche Bäume in Wäldern auf dem Bodanrück (Südkurier, 11.02.16)

Köln (NW)

 09.02.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 15:45 Uhr MEZ. Erhebliche Sturmschäden, an der Oskar-Jäger-Straße in Köln-Ehrenfeld Verfrachtung von Dachteilen, die in andere Dächer in der Nachbarschaft einschlugen. Aus einer Meldung von NonstopNews am 09.02.2016: "Unwetter deckt 30 Meter langes Dach fast komplett ab und schleudert Trümmer quer durch die Nachbarschaft ? Balken schlagen in Dächer der Nachbarschaft ein. Großes Trümmerfeld ? Trotz umherwirbelnder Bruchstücke keine Verletzten. (sj) Das Unwetter dauerte nur zwei Minuten, hatte es aber in sich: In Köln verdunkelte sich am späten Nachmittag plötzlich der Himmel, es fiel Starkregen und es wurde so windig, dass einige Beobachter bereits von einer Windhose sprachen. Und dieses Unwetter blieb nicht ohne Folgen: Der heftige Wind deckte zum Beispiel einen 30 Meter langen Giebel eines Hauses fast komplett ab. Die Trümmerteile schlugen in der Nachbarschaft in Dachluken und andere Dächer ein. Verletzte gab es bei diesem Vorfall glücklicherweise keine. Um das Dach zu sichern, musste die Feuerwehr anrücken und mit einer Dachdeckerfirma die restlichen Trümmerteile entfernen. Wie hoch der Schaden ist, kann bislang nicht gesagt werden." - Dass laut Meldung einige Anwohner von einer Windhose sprachen, hat nichts zu bedeuten, das Wort Windhose (Tornado) ist schnell mal zur Hand. Dennoch sind die Verfrachtungen und der Winkel der Einschläge verdächtig.

Windhose in Köln? (NonstopNews, 09.02.16)
Bildergalerie: Windhose in Köln? (NonstopNews, 09.02.16)
Sturmtief Susanna hält die Kölner Feuerwehr in Atem (Kölner Stadtanzeiger, 09.02.16)
Radarbild der Gewitterzelle (kachelmannwetter.com

Fehmarn (SH)

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 08.02.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 16:15 Uhr MEZ. "Beobachtung einer möglichen Funnelcloud in großer Entfernung vom Standort Heiligenhafen aus in Richtung Norden, vermutlich westlich bis nordwestlich von Fehmarn. Das Gebilde war ca. 5 Minuten lang in dieser Form zu beobachten, dann verschwand die Trichterform und es schob sich von links ein Niederschlagsvorhang davor. Einen Touch Down auf dem Wasser konnte ich nicht erkennen. Die Entfernung war zu groß um eindeutige Rotation erkennen zu können, deutlich zu erkennen war aber, dass das Gebilde seine Form teilweise in sekundenschnelle änderte und einen Wolkenfetzen aus der Umgebung praktisch einsog." Foto: Niklas Meyer

Mögliche Funnelcloud bei Fehmarn
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Hennef (Sieg) (NW)

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 08.02.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: 15:39 bis 15:45 Uhr MEZ. Beobachtung einer Funnelcloud von Sankt Augustin aus in Richtung Ost bis Ostsüdost und damit grob im Bereich der Stadt Hennef (Sieg). Foto: Thomas Heinemann