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Noch nicht alle Verdachtsfälle aus 2016 erfasst

November 2016: Es fehlen noch zahlreiche Fälle aus dem Sommer 2016 mit wochenlangen Unwetterlagen und unzähligen Meldungen zu Trichterwolken und verdächtigen Schäden. Es wird alles nach und nach abgearbeitet. Die Tornadoliste ist leider kein Projekt, das hauptberuflich betrieben wird. Im Gegenteil, sie verschlingt viel Geld und noch mehr Zeit. Bitte haben Sie Verständnis, wenn es etwas länger dauert. Es geht nichts verloren.
Januar

Diefflen (SL)

 13.01.2017 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: nachts. Das Sturmtief "Egon" zog in der Nacht von Westen her über Nordrhein-Westfalen hinweg in Richtung Osten. An seiner Südseite gab es im Saarland Böen bis Orkanstärke. In Dillingen-Diefflen entstand dabei ein markanter Schaden. Aus einer Meldung des SR vom 13.01.2017: "In der Schulgartenstraße in Dillingen-Diefflen fegte der Sturm in der Nacht das Dach eines Wohnhauses – Schindeln plus Balken – zur Hälfte weg. Verletzt wurde laut Feuerwehr niemand."

Sturm "Egon" hinterlässt erhebliche Schäden (SR, 13.01.17)
Einsatzfotos der Feuerwehr Diefflen (Facebook)
Weitere Fotos der Schäden (Facebook)
Windböen zwischen 1 und 2 Uhr (kachelmannwetter.com)

Zwickau (SN)

 04.01.2017 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 22:30 Uhr MEZ. Aus einer Meldung von Television Zwickau vom 05.01.2017: "Windhose wütet zwischen Crossen und Pölbitz - Ein Naturphänomen, mit dem in unseren Breiten künftig womöglich öfter zu rechnen ist, sorgte am Mittwochabend im Zwickauer Norden für Aufregung. Eine Windhose zog eine messerscharfe Schneise durch das Grundstück von Peter Seifert. [...] Zuerst hat der Tornado einen Pflaumenbaum entwurzelt, durchquerte das Grundstück zwischen Haus und Glasgewächshaus, ohne beide zu beschädigen, und traf dann auf zwei stämmige Tannenbäume. Einer davon wurde am Stamm regelrecht auseinandergerissen und zerfetzte die Telefonleitung. "Das war gestern, 22:35 Uhr ungefähr. [...] Ich hab plötzlich wie so Sand ans Fenster gehört, als ob jemand Sand ans Fenster, ja gut, hab ich gedacht, es kabbelt vielleicht ein kleines bisschen und dann wurde das innerhalb von Sekunden, wurde ohrenbetäubender Lärm, aber nicht das typische Sturmfauchen, sondern richtiger ohrenbetäubender Lärm, als ob ein Flugzeug oder weiß man gar nicht was, hab ich rausgeguckt, nix mehr gesehen und nach drei Minuten war alles zu Ende. Der Himmel klarte wieder auf, man hat sogar Sterne gesehen und windstill." [...]"

Windhose wütet zwischen Crossen und Pölbitz (Television Zwickau, 05.01.17)
Windhose wütet zwischen Crossen und Pölbitz (YouTube)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)