Bisher 52 bestätigte, dazu 5 Plausible und 241 Verdachtsfälle
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Dezember

Koßdorf (BB)

 10.12.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 15 Uhr MEZ. Windkraftanlage brach im Windpark am nördlichen Ortsrand von Koßdorf in Richtung Bundesstraße B183 (Lönnewitz) ab. Dazu aus einer Meldung der Lausitzer Rundschau vom 14.12.2014: "War es eine Windhose? ? Gutachter skeptisch. Umgekippte Windkraftanlage bei Koßdorf: Gewinde der Bolzen regelrecht ?glatt gelutscht? - Koßdorf. Weshalb das 60 Meter hohe Windrad bei Koßdorf am vergangenen Mittwoch in etwa 30 Meter Höhe ?abgebrochen? ist, bleibt weiter unklar. Die Gutachter sind am Sonnabend nicht bis ins Generatorenhaus, wo sich die Steuerung befindet, vorgedrungen. Unterdessen wird spekuliert, ob eine Windhose die Anlage zu Fall gebracht haben könnte. Sicher ist, es müssen unheimliche Kräfte gewirkt haben, als am Mittwoch der vergangenen Woche Teile des 60 Meter hohen Windrades samt Rotorblättern, Nabe und Generatorenhaus in 30 Meter Höhe nach oben gehoben wurden und dann abkippten. Sämtliche Gewindeschafte der 80 Bolzen sind dort, wo einst die Muttern saßen, förmlich ?glatt gelutscht?. Ein Teil der Schrauben hängt im Kranz des verbliebenen Turmsegmentes (kleines Foto), die restlichen Schrauben und Muttern liegen im Turminneren. [...]" - Aus meteorologischer Sicht gibt es derzeit keinen konkreten Hinweis auf einen Tornado.

Windrad gebrochen ? viele Fragen (Lausitzer Rundschau, 13.12.14)
Windradturm gebrochen: Der Betreiber ist ratlos (Lausitzer Rundschau, 13.12.14)
War es eine Windhose? ? Gutachter skeptisch (Lausitzer Rundschau, 14.12.14)
November

Helgoland (SH)

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 04.11.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 10:52 bis 10:53 Uhr MEZ. Beobachtung einer Funnelcloud von Helgoland aus in Richtung Norden.

Funnelcloud bei Helgoland
Oktober

Baar-Ebenhausen (BY)

 21.10.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: zwischen 21 und 21:45 Uhr MESZ. Aus einer Meldung des Donaukurier vom 22.10.2014: "Baar-Ebenhausen (mms) Der Sturm in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch hat auch in Baar-Ebenhausen seine Spuren hinterlassen. Wie Bürgermeister Ludwig Wayand berichtet, meldete die örtliche Feuerwehr zehn Schäden, zumeist abgerissene Äste und umgestürzte Bäume. Eine Windhose, erzählt Wayand, habe sich ihren Weg von West nach Ost durch den südlichen Gemeindebereich gebahnt. Auf seinem Weg kam dem Sturm auch der Maibaum in die Quere. Dieser hielt dem Wind nicht stand und brach zweimal. Ein Teil fiel dabei Dienstagnacht zwischen 21 und 22 Uhr auf das alte Rathaus. Das Baumstück stürzte auf ein Fenster, das nicht nur zu Bruch ging, sondern auch aus der Verankerung gerissen wurde. Auch die Mauer wurde beschädigt. [...]"

Maibaum bricht entzwei (Donaukurier, 22.10.14)

Grabsleben (TH)

 21.10.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: zwischen 20 und 21 Uhr MESZ. Aus einer Meldung des MDR vom 22.10.2014: "Der erste kräftige Herbststurm dieses Jahres hat in Thüringen zahlreiche Schäden angerichtet. Der Sturm fegte in der Nacht zum Mittwoch mit kräftigen Böen von bis zu 90 km/h durch Thüringen. Ein Sprecher der Landeseinsatzzentrale sagte, vor allem Mittel- und Westthüringen seien betroffen gewesen. [...] Im Weimarer Land mussten die Feuerwehren in der Nacht Bäume und Äste von den Ortszufahrten abräumen. In Grabsleben im Kreis Gotha deckte eine Windhose das Wellblech-Dach einer Reithalle ab. Ein Einfamilienhaus auf dem Gelände des Reitvereines wurde beschädigt. Laut Polizei stürzten zudem in Schwarzbach, Friedelshausen und Schwallungen in Südthüringen Strommasten um. [...]" - Aus einer Meldung der Thüringer Allgemeinen vom 22.10.2014: "In Grabsleben (Landkreis Gotha) wurden große Teile des Daches einer Reithalle im Reisportzentrum Grabsleben vermutlich durch eine Windhose abgedeckt und etwa 100 Meter weit gegen einen Carport eines Wohnhauses geschleudert wurden. Auch das Wohnhaus wurde dabei beschädigt, sowie ein PKW. Mögliche weitere Schäden können erst bei Tageslicht begutachtet werden."
[VERDACHT] 21.10.2014 Grabsleben (Drei Gleichen) GTH (Thüringer Storm Chaser)
Herbststurm pustet Thüringen durch (Thüringer Allgemeine, 22.10.14)
Herbststurm wütet in Thüringen (MDR, 22.10.14)
Bilder: Windhose deckt Dach von Reithalle im Kreis Gotha ab (MDR, 22.10.14)
Windhose fegt das Dach der Reithalle in Grabsleben weg (Thüringische Landeszeitung, 23.10.14)

UNBEKANNT (n.bek.)
[Region: Bellingwolde NL]

 17.10.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: zwischen 16:00 und 16:15 Uhr MESZ. Tornado im Bereich Bellingwolde / Rhede und damit vermutlich in den Niederlanden. Der Tornado ist bestätigt, er trat aber nach bisherigen Erkenntnissen in den Niederlanden, sehr nahe an der Grenze zu Deutschland auf. Möglicherweise berührte er auch deutsches Gebiet im Emsland, daher der Verdacht in der Tornadoliste Deutschland.

1/5 windhoos Bellingwolde Rhede 17/10/2014 (YouTube)
2/5 Tornado Rhede / windhoos Bellingwolde 17/10/2014 (Wildervank) (YouTube)
4/5 Windhoos Tornado Rhede Bellingwolde fading 17/10/2014 (YouTube)
5/5 Debris Windhoos 17/10/2014 Bellingwolde Rhede (YouTube)
Tornado bei Rhede: Leserin drückt ab (Neue OZ, 17.10.14)

Niederaula (HE)

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 10.10.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: mindestens ab 13:15 bis 13:25 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud: "Kleine, aber recht stabile und deutlich rotierende Trichterwolke. Durchmesser vielleicht 15m. Sie hielt sich tatsächlich fast 10 Minuten und bewegte sich nur wenig Richtung Süd-Süd-Ost, bis sie sich auflöste. Bodenkontakt war von meiner Position aus nicht erkennbar. Das Areal, über dem sich der Trichter befand, besteht nur aus feuchter Wiese, daher wird ein Bodenkontakt sich kaum feststellen lassen. Der sichtbare Teil der Trombe war aber auch nicht viel länger als 50m."

Funnelcloud bei Niederaula

Norderney (NI)

 07.10.2014 / Stärke (F0) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 14:32 Uhr MESZ. Schwacher Tornado zieht von der Nordsee über Teile der Insel hinweg und richtet meist leichte Schäden an.

Tornado auf Norderney

Stolberg (NW)

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 03.10.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: ca. 16:15 bis 16:25 Uhr MESZ. Beobachtung einer ausgeprägten Wallcloud mit der Ausbildung von zwei Funnelclouds von Vossenack aus in Richtung Nordwesten.

Wallcloud und Funnelclouds bei Stolberg

Dagebüll (SH)

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 02.10.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 14:20 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud von Hattstedtermarsch aus in Richtung Nordwesten.

Funnelcloud bei Dagebüll

Geldersheim (BY)

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 01.10.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: etwa 15:10 bis 15:20 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud von Schweinfurt aus in Richtung Westen und von Rothmühle aus in Richtung Norden. Zeitweise reichte die Funnelcloud - also der sichtbare Teil des Wirbels - bis zur Hälfte der Strecke Wolke-Boden hinab.

Funnelcloud bei Geldersheim

List (SH)

 01.10.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 10 Uhr MESZ. Beobachtung mindestens einer Funnelcloud, dazu ein Augenzeuge: "Ich konnte heute, 01.10.14, gegen 10 Uhr vormittags, rückseitig eines kräftigen Schauers, wieder einmal auf Sylt einen Funnel mit möglichem Bodenkontakt und später eine große Blindtrombe beobachten. Ich war mit meinem Kollegen zwischen Archsum und Keitum unterwegs, der Funnel dürfte irgendwo zwischen List und der Insel Röm über Wasser gewesen sein, schwer abzuschätzen, auf jeden Fall etwa nordwestlich von Sylt. Es war zunächst ein langer, dünner Schlauch, der auf der Unterseite der sehr langsam abziehenden Schauerwolken sichtbar nach unten wuchs. Ob er den Boden erreicht hat, wage ich nicht zu sagen, die Drehung der Wolke war nur sehr langsam. Der Funnel wuchs mehrmals Richtung Boden, zog sich aber immer wieder zurück. Als mir dann durch Bebauung die Sicht entzogen wurde und ich nach ein paar Minuten wieder Blickkontakt hatte, waren dort zunächst drei sichtbare, kleine schlauchartige Gebilde,die sich sehr schnell zu einem größeren Etwas vereinigten, was definitiv nicht den Boden erreichte. Sie war etwa 15 Minuten lang zu sehen. Ob diese Blindtrombe noch Drehung aufwies, vermag ich aufgrund der Entfernung nicht zu sagen. Selbst nach einer halben Stunde konnte man noch diese dicke Ausbuchtung unterhalb der Schauerwolke beobachten, wo ich zuallererst den Funnel gesehen habe."
September

Mülheim (NW)

 22.09.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: nicht bekannt. Gemeint ist Mülheim südöstlich von Soest. Aus einer Meldung des Soester Anzeigers vom 25.09.2014: "Windhose entwurzelte Bäume in Mülheim - Verkehrsteilnehmer, die am Donnerstag die Mülheimer Pater-Nikodemus-Straße in Richtung Altenmellrich befahren wollten, mussten ihre Fahrzeuge auf halber Strecke umdrehen. Bereits am Montag hatte eine Windhose im Tal des Mülheimer Ritterbergs gewütet und für eine Menge Kleinholz gesorgt. ?Das hat keine zehn Minuten gedauert, da war alles wieder vorbei und die Bäume lagen auf dem Boden?, schildert Josef Brüggemann, Besitzer des ?Gut Mülheim?, dessen Dach am Donnerstagvormittag von einer großen entwurzelten Eiche befreit werden musste. [...] Bei der Begutachtung der Schäden traute Brüggemann seinen Augen nicht: ?Sowas habe ich noch nie in meinen Leben gesehen. Die Eichen sind an der Straße entwurzelt worden, im Ritterbergs-Tal sind die dicken Stämme wie Streichhölzer abgeknickt?, so Brüggemann. [...] Wie hoch die Kosten für den Hofbesitzer ausfallen werden, ist unklar: ?Da die Bäume mir gehören, muss ich mich natürlich auch um die Räumung kümmern. Das Dachgeschoss meines Gebäudes ist zum Glück heile geblieben, da sind nur einige Dachpfannen und ein paar Querbalken beschädigt. Billig wird das ganze dennoch nicht?, weiß Brüggemann bereits jetzt. ?Das gibt Brennholz für mehr als ein Jahr.?"

Windhose entwurzelte Bäume in Mülheim (Soester Anzeiger, 25.09.14)

Banfe (NW)

 22.09.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 17:20 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der Siegener Zeitung vom 21.09.2014: "Eine Windhose wütete in Banfe - Banfe. Bäume stürzten nicht nur auf die L718 zwischen Banfe und dem Abzweig Richtung Bernshausen, sondern auch auf Telefonleitungen. howe - Das war schon ein heftiger Einsatz, den die 16 Kameraden des Löschzugs Banfetal und zehn Feuerwehrleute des Kernstadt-Löschzugs der Bad Laaspher Feuerwehr da am Samstagnachmittag abarbeiten mussten. Um 17.28 Uhr erfolgte die Alarmierung zur Technischen Hilfe 1 auf der L718 zwischen Banfe und der Kreuzung Bernshausen. Dort lagen acht große Bäume über der Straße, sodass sich vor Ort überhaupt kein Rad mehr drehte. Augenzeugen berichteten der Siegener Zeitung gestern von einer starken Windhose, die regelrecht eine Schneise durch das Tal gewirbelt habe. Der Einsatz gestaltete sich schwierig, weil sich das Arbeiten in der acht bis zehn Meter tiefen Böschung als nicht ungefährlich erwies. Um eine geeignete Seilwinde vor Ort in Einsatz zu bringen, alarmierten die Kameraden aus Banfe das HLF nach, unter Einsatzleitung von Dirk Höbener wurde auch die Drehleiter alarmiert, um die Bäume sicher von der Straße entfernen zu können. Durch die umgeknickten Bäume wurden auch Telefonmasten und Leitungen in Mitleidenschaft gezogen. Die Banfer Feuerwehr schaffte es, die Verbindung zu sichern, um einen Komplettausfall der Telefonleitung im Oberen Banfetal zu verhindern. Die L718 wurde für zwei Stunden gesperrt. Parallel war auch der Löschzug Oberes Lahntal im Ilsetal im Einsatz. Auch hier hinterließ das Unwetter seine unübersehbaren Spuren. Während die Feudinger diesen Einsatz abarbeiteten, war bekanntlich das komplette Banfetal kurz vor Bernshausen vor Ort. Auch auf der Straße nach Bernshausen musste ein umgestürzter Baum beseitigt werden."

Eine Windhose wütete in Banfe (Siegener Zeitung, 21.09.14)

Angelbachtal (BW)

 22.09.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: 16:30 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der Rhein-Neckar-Zeitung vom 24.09.2014: "Windhose richtete im Angelbachtaler Schlosspark große Schäden an - Eine Windhose hat zu massiven Schäden am alten Baumbestand im Angelbachtaler Schlosspark geführt - auch Fenster gingen zu Bruch. Angelbachtal. (tk) Das hatte keiner auch nur im Geringsten erwartet, selbst dann nicht, als die dunklen Wolken aufzogen: Ein Unwetter hat am Montagnachmittag blitzartig zu Verwüstungen in Teilen des Orts geführt. Schwer erwischt hat es hierbei vor allem den Schlosspark mit seinem alten Baumbestand. Von einer Windhose wird berichtet, die Baumriesen entwurzelte und starke Äste mit Leichtigkeit abknickte. Die Freiflächen mit Laub und dürren Ästen übersät, die Waldinseln sturmgepeitscht, 40 Meter hohe Baumriesen am Boden oder karg dastehend wie ausgedünnt. "Eine Minute hat das gedauert, genau um 16.30 Uhr", schildert Hauptamtsleiter Diethelm Brecht. "Ein richtiger Wirbelsturm" berichteten ihm Kollegen auch anhand der Schadensbilder: "Drehbewegungen mit Urgewalt." Wie viele Bäume des überregional bekannten Bestands es erwischt hat, wie viele davon nur beschädigt wurden und zu retten sind oder künftig auch Sicherheitsgründen doch noch gefällt werden müsste - darüber konnte man im Rathaus gestern Nachmittag noch nichts Genaues sagen. Sicher ist jedoch, dass mindestens sechs Baumriesen zerstört oder stark durch den Sturm in Mitleidenschaft gezogen worden sind. Je, nachdem, was heute und morgen noch festgestellt wird, müssen Sachverständige zurate gezogen werden. "Das Paradoxe", so Diethelm Brecht, sei, "dass unsere regelmäßige Baumbegutachtung genau am Montagmittag zu Ende war." Als der Sturm losbrach, hätte das dafür zuständige Gremium Minuten vorher das Haus verlassen. Am stärksten getroffen hat es den Michelfeld zugewandten Teil des Schlossparks und Areale entlang der Mauer in der Schlossstraße. Dort kam noch am Nachmittag ein Hubsteiger zum Einsatz, um einen auf die Straße gestürzten Baum zu bergen und unsichere Äste zu entfernen. Die Arbeiten in luftiger Höhe gingen früh gestern Morgen weiter; Bauhoftrupps waren mit Häckslern und Motorsägen im Einsatz. Weite Teile des Parks waren bis zum frühen Abend für Besucher gesperrt. Bereits vor etwa einem Jahr - genau am Kerwesamstag, wie sich Diethelm Brecht erinnert - wurde ein den Schlosspark prägender Baum Opfer eines Herbstunwetters. Dramatische Szenen auch im Eichtersheimer Altort: Im Schreibwarenladen von Angelika Krotz in der Hauptstraße ging eine starke Doppelglasscheibe an der Hintertür zu Bruch, als eine Böe durchs Geschäft fegte. "Der Wind hat zuerst die Vordertür aufgedrückt", schildert sie das Geschehen, "und die Hintertür zugedonnert." Der Wucht des Sturms hielt das Glas trotz einer Dämpfung nicht stand. Panik sei unter den Kunden ausgebrochen, ein Kind habe eine Panikattacke durchstehen müssen. Alles legte sich so schnell, wie es gekommen war: "Höchstens drei Minuten", sagt auch Angelika Krotz, "dann war's vorbei." Offenbar führte der Sturm auch in anderen Teilen des Orts zu Schäden, wie etwa auf dem Michelfelder Friedhof. In einige Keller drang Wasser ein. Schlamm wurde im Bereich Wilhelm-, Holbein- und Industriestraße auf die Verkehrswege gespült.[...]" Windhose richtete im Angelbachtaler Schlosspark große Schäden an (Rhein-Neckar-Zeitung, 24.09.14) Angelbachtal: Aufräumarbeiten im Schlosspark nach dem Sturm (Rhein-Neckar-Zeitung, 01.10.14)

UNBEKANNT (n.bek.)
[Region: Zwartemeer NL]

 20.09.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 16:15 Uhr MESZ. Tornado bei Zwartemeer in den Niederlanden. Der Tornado ist bestätigt, er trat aber nach bisherigen Erkenntnissen in den Niederlanden, sehr nahe an der Grenze zu Deutschland auf. Der Tornado zog etwa ein Kilometer westlich der Grenze nahe Schöninghsdorf von Nord nach Süd und wurde dabei aus nur geringer Entfernung gefilmt. Es ist nicht ausgeschlosse, dass er bei Twist (Deutschland), Ortsteil Neuringe, auch deutsches Gebiet erreichte, daher der Verdacht in der Tornadoliste Deutschland.

Kurzes Video des Tornados (Zwartemeer, Facebook)
Foto des Tornados (Schöningsdorf/Emsland, Facebook)
Windhoos Zwartemeer (YouTube)
Windhoos in klazienaveen Twister (YouTube)
windhoos klazienaveen (YouTube)
tornado klazienaveen (YouTube)
Windhoos klazienaveen (YouTube)
Windhoos klazienaveen (YouTube)
Windhoos klazienaveen (YouTube)
tornado in klazienaveen [oranjedorp] (YouTube)
Windhoos Klazienaveen (YouTube)
Windhoos Zwartemeer 20-9-2014 (YouTube)
Tornado boven Zwartemeer video 2 (YouTube)
Tornado boven Zwartemeer (YouTube)
Tornado drenthe (YouTube)
Gewitter und Starkregen: Blitze und Windhose im Emsland (Neue OZ, 20.09.14)

Waldesch bei Koblenz am Rhein (RP)

 20.09.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: zwischen 13:25 und 13:40 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud im Bereich südlich von Koblenz: "Hallo, ich habe am 20.09.14 gegen ca. 13:40 Uhr eine riesige Windhose gesehen. Ich war mit dem Auto auf der B 327 bei Koblenz unterwegs, Fahrtrichtung A61 ca.1500m (noch vor dem Wald da steht ein Sendemast) vor der Auffahrt (Waldesch) zur A61. Ich konnte leider kein Bild davon machen. Ich sah eine riesige Gewitterwolke (so schwarz hab ich noch nie gesehen), aus der ein gewaltiger Schlauch zum Boden ging, mein Beifahrer kann dieses bestätigen. Muss ziemlich nah beim Ort Waldesch nähe Koblenz gewesen sein. Die Entfernung bis zum Tornado kann ich schlecht abschätzen. Es könnte zwischen der B 327 und Fell an der Mosel gewesen sein. Es könnte auch zwischen 13:25 Uhr und 13:35 gewesen sein, früher eher nicht. Es sah so aus, als wenn der Schlauch bis zum Boden ging, Aufwirbelungen konnte ich nicht sehen, am Boden war Wald, ging aber bis zur Baumkrone der Schlauch."

Amerdingen (BY)

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 11.09.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 18:12 Uhr MESZ. Beobachtung einer ausgeprägten Funnelcloud von Wittislingen aus in Richtung Nordnordost.

Funnelcloud bei Amerdingen

Cuxhaven (NI)

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 11.09.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: 14:57 bis 15:03 Uhr MESZ. Beobachtung einer möglichen Funnelcloud von Ritzebüttel aus in Richtung Süden und damit über freiem Feld südlich der Stadt. Leichte Rotation des Gebildes wurde beobachtet.

Mögliche Funnelcloud bei Cuxhaven

Eschede (NI)

 10.09.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 19:40 Uhr MESZ. Aus einer Meldung von Celle Heute vom 10.09.2014: "Windböe aus dem Nichts: In Eschede musste heute gegen 20 Uhr die Feuerwehr ausrücken. Nach kurzem heftigem Regen landeten in zwei Straßenzügen einige Bäume und Dächer auf der Straße. So schnell das Unwetter kam, verschwand es auch wieder." - Stark betroffen waren Bahnhofstraße und Südstraße. Einige Augenzeugen sprachen von einer Windhose. - Aus einer Meldung der Celleschen Zeitung vom 11.09.2014: "Sturm richtet Schäden in Eschede an - Es war Minutensache: Am Mittwochabend rauschte ein Sturm durch Eschede und hinterließ teilweise abgedeckte Dächer und abgeknickte Bäume. Gestern hatten Dachdecker beiderseits der Aschau alle Hände voll zu tun. ESCHEDE. Die genaue Schäden waren erst gestern sichtbar: Teilweise abgedeckte Dächer, umgeworfene Bäume sowie jede Menge Fallobst hat eine heftige Sturmbö am Mittwochabend in Eschede hinterlassen. Betroffen waren vor allem der nördliche Ortsrand sowie der Bereich Südstraße und Eichenstraße. Zehn bis 15 Anrufe habe er gehabt, sagte gestern Vormittag Dachdeckermeister Alfred Droll, als er an der Robert-Koch-Straße einen Dachschaden in Augenschein nahm. Am Vorabend hatte er bis gegen 22 Uhr an der Südstraße auf einem Dach gestanden und die ersten Schäden beseitigt. "Das war eine super Zusammenarbeit", lobte er den Einsatz der Escheder Feuerwehr, die mit ihren Lichtmasten sein Arbeiten überhaupt erst ermöglicht hatte. Ein paar Häuser weiter an der Robert-Koch-Straße war die Dachdeckerei Demski gestern mit der Schadensbeseitigung beschäftigt. Hier hatte der Sturm am Vorabend das Dach eines Familienhauses teilweise abgedeckt. Eigentümer Michael Winkler und sein Nachbar Manfred Quader hatten das Loch noch am Abend mit einer Plane abgedeckt und die Dachziegel fixiert. Im Garten liegt auf dem Holzschuppen ein Nadelbaum, der Sturm hatte ihn auf dem Nachbargrundstück entwurzelt, ein Klettergerüst wird vom Stamm zertrümmert. Die Escheder Feuerwehr hatte am Mittwoch um 20 Uhr eine Kommandositzung angesetzt. Da goss es wie aus Kübeln, wenig später gab es Alarm: In der Bergener Straße war ein Baum auf die Fahrbahn gekippt. Auch an der Mühlenstraße gleich neben der Bahnstrecke muss ein Baum von der Fahrbahn geräumt werden. Auch jenseits der Aschau zeigte der Sturm Wirkung. Direkt an der Südstraße rutschten gegen 19.40 Uhr die ersten Dachziegel von Wilhelm Liljes Scheune und polterten auf die Fahrbahn. Auf dem Grundstück gegenüber wurde eine große Tanne entwurzelt, ein Baum fiel auf die Straße und musste von der Feuerwehr zersägt werden. Nebenan brach eine dicke Birke direkt über der Wurzel ab und krachte neben dem Haus runter. In der Nachbarschaft wurden Dachziegel von den Dächern gefegt. Hier half später die Feuerwehr mit Licht aus. [...]"

Eschede: Windböe aus dem Nichts (Celle Heute, 10.09.14)
Foto der Schäden (Feuerwehr Eschede, Facebook)
Sturm richtet Schäden in Eschede an (Cellesche Zeitung, 11.09.14)

Böbing (BY)

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 10.09.2014 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Zeitpunkt: 16:05 bis 16:30 Uhr MESZ. Beobachtung einer weit hinab reichenden Funnelcloud, sie wurde vom Hohenpeißenberg aus in Richtung Süden beobachtet: "Am 10.09.2014 konnten ich und weitere Mitarbeiter vom Meteorologischen Observatorium zwischen 16:05 Uhr und 16:30 Uhr südlich von Hohenpeißenberg einen schwachen Tornado beobachten. Die rotierende Wolke befand sich zwischen Böbing und der Ammerschlucht. Kurzeitig war sehr wahrscheinlich auch ein Bodenkontakt zu erkennen. Berichte über Schäden sind keine bekannt." Bilder der Webcam auf dem Hohenpeißenberg zeigen, dass die Funnelcloud um 16:10 Uhr offenbar bis zum Boden hinabreichte. Damit gilt der Tornado mit unbekannter Stärke als bestätigt. - Foto: Johann Siemens

Tornadoverdacht bei Böbing
Möglicher Tornado am Hohenpeißenberg (Facebook)
Möglicher Tornado Hohenpeißenberg - 10.9.2014 (YouTube)

Warnemünde (MV)

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 10.09.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 15:44 Uhr MESZ. Beobachtung einer ausgeprägten und einer kleineren Trichterwolke von Warnemünde aus in Richtung Nordosten. Kontakt zur Wasseroberfläche ist im zweiten Fall nicht bekannt.

Tornado und Trichterwolke vor Warnemünde

Warnemünde (MV)

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 10.09.2014 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: mindestens 15:24 bis 15:29 Uhr MESZ. Beobachtung einer ausgeprägten und einer kleineren Trichterwolke von Warnemünde aus in Richtung Nordosten. Der erste Wirbel hatte eindeutig Kontakt zur Wasseroberfläche.

Tornado und Trichterwolke vor Warnemünde

Wendisch Langendorf (MV)

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 10.09.2014 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Zeitpunkt: mindestens ab 14:04 bis 14:15 Uhr MESZ. Der Tornado entstand über der Ostsee, nordöstlich vom östlichen Ende der Zingst, und zog zwischen Pramort/Zingst und Barhöft (Festland nordwestlich von Stralsund) auf Land im Bereich der vorgelagerten Inseln "Kleine Werder".

Tornado vor Wendisch-Langendorf

Wallertheim (RP)

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 06.09.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 17:50 Uhr MESZ. Beobachtung einer möglichen Trichterwolke (Funnelcloud) von Gabsheim aus in Richtung Westen. Leichte Rotation war eventuell erkennbar, ist aber nicht gesichert.

Mögliche Funnelcloud bei Wallertheim

Oldersum (NI)

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 01.09.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 14:00 Uhr MESZ. Beobachtung einer stark rotierenden Funnelcloud zwischen Emden und Leer, im Bereich östlich von Oldersum.

Funnelcloud bei Oldersum
August

Beckum (NW)

 31.08.2014 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Zeitpunkt: nicht bekannt. Beobachtung einer ausgeprägten Funnelcloud zwischen Beckum und Oelde, ein Augenzeuge: "Der hatte später Bodenberührung! Man sah richtig, wie er unten viel Dreck hochwirbelte, jedoch war keine durchgängige Verbindung zu sehen"

Wolkenschlauch über dem Münsterland

Rheine (NW)

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 31.08.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 18:15 Uhr MESZ. Beobachtung einer möglichen Funnelcloud oder eines Tornados nahe Rheine.

Tornadoverdacht bei Rheine

Attendorn (NW)

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 31.08.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 16:45 bis 16:50 Uhr MESZ. Beobachtung eines möglichen Tornados am Stadtrand von Attendorn im Sauerland mit einminütigem Bodenkontakt. Möglich ist auch ein so genannter Fakenado, also ein Gebilde, das nur so aussieht wie ein Tornado.

Tornadoverdacht Attendorn
Tornadoverdacht Attendorn (Facebook)

Kiel (SH)

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 31.08.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: ca. 14:23 bis 14:27 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud von Kiel-Elmschenhagen aus in Richtung Süden, vermutlich im Bereich südlich von Elmschenhagen und nordöstlich bis östlich von Kiel-Rönne.

Funnelcloud bei Kiel-Elmschenhagen

Wankendorf (SH)

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 31.08.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: ca. 14:10 bis 14:15 Uhr MESZ. Genauer Ort nicht bekannt. Beobachtung einer Funnelcloud von Kiel aus in Richtung Süden.

Funnelcloud bei Wankendorf

Waldesch bei Koblenz am Rhein (RP)

 31.08.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: zwischen 14 und 15 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud von der Autobahn A61, südlich der Moseltalbrücke aus im Bereich nordwestlich bis nördlich von Waldesch: "Am 31.8.2014 ca. zwischen 14:00 Uhr und 15:00 Uhr gesichtet. Sehr langer Rüssel, wie ein S geformt. Vor allem in Bodennähe zerzaust. Starke Gewitter mit kräftigem Regen in der Umgebung. Aus nordwestlicher Richtung von der A61 aus gesehen (auf der Fahrt gen Süden). Leider keinen Fotoapparat."

Juist (NI)

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 31.08.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: ab 13:16 bis mindestens 13:21 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud nördlich der Insel Juist.

Funnelcloud vor Juist

Groß-Klessow (BB)

 31.08.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 13:15 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud durch Thilo Kühne, ESSL: "Die zweite Beobachtung war ca. gg. 13:15 Uhr. ebenfalls von der A15 aus nahe Vetschau. Der Trichter war sehr breit und von ebenfalls turbulenter Rotation geprägt. Nach ca. 1 - 2 Minuten bildete sich das Ganze zurück und überquerte die Autobahn." Die Trichterwolke reichte maximal 25-30 Prozent der Strecke Wolkenbasis-Boden hinab.

Auras (BB)

 31.08.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 13:00 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud durch Thilo Kühne, ESSL: "Die erste Beobachtung war ein Funnel von der A15 aus in Höhe Cottbus-Süd / Gallinchen in Richtung Süden. Turbulente Rotation war beobachtbar, zumindest was ich während des Fahrens mitbekommen konnte. Ortsmarke ca. bei Auras (Landkreis Spree-Neiße). Uhrzeit ca. 13:00 Uhr." Die Trichterwolke reichte maximal 25-30 Prozent der Strecke Wolkenbasis-Boden hinab.

Ober-Wöllstadt (HE)

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 31.08.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: 11:46 bis 11:51 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud südlich von Friedberg. Da sich im fraglichen Bereich zwischen Friedberg und Ober-Wöllstadt nur offenes Gelände mit freien Feldern ohne jegliche Bebauung oder nennenswerte Vegetation befindet, hat die Suche nach Schäden nichts ergeben.

Funnelcloud bei Ober-Wöllstadt
Weiteres Foto der Funnelcloud (Facebook)
Weiteres Foto, Aufnahmeort wischen FB-Dorheim und Friedberg (Facebook)

Leipzig (SN)

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 31.08.2014 / Stärke (F0) Bestätigt
Zeitpunkt: 10:45 bis mindestens 10:49 Uhr MESZ. Tornado im Clara-Zetkin-Park in der Leipziger Innenstadt.

Tornado in Leipzig

Eckwarderhörne (NI)

 30.08.2014 / Stärke (F1) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 19:56 Uhr MESZ. Tornado in Eckwarderhörne am Jadebusen. Der Tornado zog von der Nordsee am Gasthaus "To'n Spieker" auf das Festland, dabei flog u.a. ein Strandkorb weg. Der Tornado überquerte dann einen Teil der Ferienhaussiedlung "Ferienpark Jade", bevor auf dem kleinen Binnensee gefilmt wurde. Ein weiterer Strandkorb soll zumindest teilweise im See gelandet sein.

Tornado in Eckwarderhörne (YouTube)
Windhose zwischen Eckwarderhörne und Altendeich (YouTube)
Tornado in Eckwarderhörne (Skywarn)
30.8.14: Tornado/Wasserhose Eckwarderhörne - Video aus 10 m! (WZ-Forum)

Hohendilching bei Holzkirchen (BY)

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 30.08.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 16:50 Uhr MESZ. Beobachtung einer ausgeprägten Funnelcloud von Feldkirchen aus in Richtung Westen und von Bad Aibling aus: "Ich habe den Funnel von Bad Aibling aus für etwa 4 Minuten beobachten können. Er reichte, die Distanz zwischen Wolkenuntergrenze und Erdboden als Referenz genommen, ca. 30 % herab. Von Bad Aibling (ca. 15 km entfernt) aus war dieser Funnel sehr gut sichtbar, da sowohl hinter als auch vor der CU kaum weitere Bewölkung vorhanden war. In Bad Aibling selbst hat es dann für einen 3-minütigen Regenschauer gereicht."

30.8.2014/Feldkirchen/Funnelsichtung (Stormchaser Europe)
30.8.Überraschungsfunnel (WZ-Forum)

Immenstaad (BW)
[Region: Bodensee]

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 27.08.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 16:47 Uhr MESZ. Meldung einer Funnelcloud durch einen zertifizierten Beobachter über die Skywarn-Hotline: "Ich war mit [...] zusammen auf dem Schiff südwestlich von Immenstaad (Bodensee), ca. 2 km südwestlich von Immenstaad auf dem Wasser. Hier beobachteten wir die Funnelcloud in einer geschätzten Entfernung von ca. 1,5 km südwestlich unserer Position. Der Funnel zog meiner Meinung nach Richtung Ost-Nord-Ost. Die Funnelcloud reichte ca. 20% zum Boden herab, Rotation eindeutig! Die Funnelcloud war gut 5 Minuten, nachdem wir ihn entdeckt haben, zu sehen, bis sie sich auflöste." Funnelcloud über dem Bodensee

Seebad Ahlbeck (MV)

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 26.08.2014 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: kurz vor 20:10 Uhr MESZ. Beobachtung eines Tornados einige Kilometer nordöstlich des Seebades Ahlbeck. Tornado vor Ahlbeck

Radeburg (SN)

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 25.08.2014 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Zeitpunkt: mindestens 16:22 bis 16:28 Uhr MESZ. Beobachtung einer schlauchförmigen Funnelcloud: "Habe vor ner halben Stunde nen schönen Tornado beobachtet. Nordwestich von Weixdorf am Ende einer schwarzen Wolkenkante. Beobachtungsdauer: 5-10 Min. Wo der Wirbel am längsten war, wurde für kurze Zeit etwas Staub hochgewirbelt." Foto: Baudrema

Tornado bei Radeburg

Cuxhaven (NI)

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 25.08.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: 14:26 bis 14:33 Uhr MESZ. Beobachtung einer möglichen Funnelcloud im Bereich der Elbmündung vor dem Cuxhavener Hafen, Zugrichtung von West nach Ost.

Mögliche Funnelcloud vor Cuxhaven

Nikolausberg (NI)

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 24.08.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: 16:24 bis 16:31 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud östlich von Göttingen durch einen Skywarn-Beobachter: "Ich konnte in Göttingen eine Funnelcloud beobachten. Ich konnte sie zwischen 16:25 Uhr und 16:30 Uhr beobachten, war aber zuerst nicht sicher ob es wirklich ein Funnel oder nur ein Fractus ist. Rotation konnte ich nicht erkennen, ich war aber auch zu weit weg, dafür finde ich die Struktur schon ziemlich eindeutig, vor allem für den Zeitraum von 5 Minuten. Ich war schon ziemlich überrascht eine Funnelcloud zu sehen, vor allem bei der schwachen Scherung. Mein Standort war bei 51°31'00.8''Nord und 9°55'11.5''West an der Westseite des Göttinger Kiessee im Stadtteil Südstadt. Die Blickrichtung war etwa Nordosten. Das erste Bild habe ich um 16:24 Uhr aufgenommen. Von meiner Blickrichtung her könnte sich der Funnel in dem Gebiet zwischen den Stadtteilen Nikolausberg und Roringen befunden haben. Über möglichen Bodenkontakt weiß ich leider nichts."

Verdachtsfall Göttingen (Skywarn)

Cuxhaven (NI)

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 24.08.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: 13:33 bis 13:38 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud (Trichterwolke) von der "Alten Liebe" in Cuxhaven, Blickrichtung Nordwest. Die "Alte Liebe" ist eine Befestigungsanlage an der Hafeneinfahrt von Cuxhaven. Die Trichterwolke reichte nicht allzu weit hinab. Über den möglichen Kontakt des Wirbels zur Wasseroberfläche ist nichts bekannt.

Links:
Funnelcloud vor Cuxhaven

Reichenbach / Oberlausitz (SN)

 23.08.2014 / Stärke (n. bek.) Plausibel
Zeitpunkt: gegen 20:30 Uhr MESZ. Beobachtung eines mutmaßlichen Tornados: "Ich habe leider kein Beweisfoto machen können, da das Ereignis zu kurz war. Ich habe am 23.08.14 gegen 20.30 Uhr zwischen Löbau und Reichenbach einen sehr kurzlebigen Tornado beobachten können. Er war nur schwach auskondensiert, sehr lang und schlaufneförmig, hat stark rotiert und hatte eindeutig Bodenkontakt. Kurz zuvor habe ich das Gewitter ab Dresden verfolgt, es hatte eine schön ausgeprägte Shelf." - und weiter "Kurz vor Ortseingang Reichenbach sah ich einen langen, sehr dünnen und seilartig geformten Tornado, schätzungsweise 300m südlich von mir. Er hatte Bodenkontakt und wirbelte auf dem Feld deutlich zu sehen einiges an Schmutz auf. Von Schäden ist mir nichts bekannt und eine Minute später löste er sich wieder auf. Deshalb schaffte ich es leider nicht mehr, das Ganze festzuhalten."

Pirna (SN)

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 23.08.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 19:30 Uhr MESZ. Genauer Ort nicht bekannt. Beobachtung eines möglichen Tornados: "Gestern abend um 19.30 Uhr. Bretnig/Hauswalde Luisenberg Blickrichtung Südwest. Entfernung circa 40 km. Bodenkontakt definitiv vorhanden! Das dritte Bild ist circa 10 min später entstanden mit Blickrichtung Süd. Entfernung circa 20 km. Erneuter Bodenkontakt."

Möglicher Tornado bei Pirna

Saarbrücken (SL)

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 23.08.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: ca. 18:20 bis 18:25 Uhr MESZ. Beobachtung einer möglichen Funnelcloud oder eines Tornados im Bereich westlich bis südwestlich von Saarbrücken.

Tornadoverdacht bei Klarenthal

Obernfeld (NI)

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 20.08.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: zwischen 16 und 17 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud von Obernfeld (nördlich von Duderstadt) aus in Richtung Nordosten.

Funnelcloud bei Obernfeld

Cuxhaven (NI)

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 19.08.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: mindestens ab 18:34 bis 18:37 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud von Cuxhaven aus in Richtung Westen bis Nordwesten.

Funnelcloud vor Cuxhaven

Nordheim am Main (BY)

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 19.08.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: mindestens ab 11:04 bis 11:08 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud von Sommerach aus in Richtung Nordwesten bis Norden.

Funnelcloud bei Nordheim

Boekzetelerfehn (NI)

 18.08.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: zwischen 14:50 und 14:55 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der Ostfriesen-Zeitung vom 18.08.2014: "Unwetter in Moormerland: Eine Windhose hinterließ am Nachmittag in der Nähe der Pappelstraße ein Bild der Zerstörung. Viele Bäume wurden entwurzelt, ein Wartehäuschen aus Glas an einer Bushaltestelle ging zu Bruch und einige Solarkollektoren wurden von den Dächern gerissen. Ein großes Trampolin wurde durch die Wucht des Windes sogar über mehrere Hundert Meter durch die Luft gewirbelt und landete auf dem Friedhof einer Kirche. Nach Angaben der Feuerwehr wurde niemand verletzt." Die Schneise reicht von der Brisewieke zum Friedhof und hörte beim Baumarkt Prikker auf. Breite der Spur ca. 100m und Länge ca 1 Kilometer.

Moormerland: Windhose sorgt für Verwüstung (Ostfriesen-Zeitung, 18.08.14)
Video: Windhose wütete in Moormerland (Ostfriesen-Zeitung, 18.08.14)
Windhose über Boekzetelerfehn (Kreisfeuerwehr Leer, 18.08.14)
Windhose fegt über Moormerland (General-Anzeiger, 18.08.14)
Windhose fegt über Ort in Ostfriesland weg (Neue OZ, 18.08.14)

Westerland (SH)

 15.08.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 19:15 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud: "Am 15.8.2014 konnte ich bei Westerland gegen 19:15 Uhr einen weiteren, ausgeprägteren Funnel sichten. Leider war mir die Sicht im Bus verhindert, um ein Foto zu schießen."

Sandhausen (Baden) (BW)

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 15.08.2014 / Stärke (F0) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 12:15 Uhr MESZ. Beobachtung eines schwachen Tornados auf der Autobahnraststätte "Hardtwald Ost" an der A5 im Bereich Sandhausen. Eine Beobachtung liegt vor von der Autobahn, 800 bis 900 Meter südlich der Raststätte: "Ich fuhr heute um ca. 12:30 / 12:45 Uhr auf der Autobahn A 5 Richtung Norden und befand mich etwas nördlich von Walldorf auf der Höhe von Sandhausen. Dabei beobachtete ich ein Wetterphänomen, das ich noch nie in meinem Leben zuvor gesehen habe. Es war ca. 1-2 km in nördlicher Richtung von mir entfernt und bewegte sich nach Osten (also von mir aus gesehen nach rechts). Konkret sah ich eine Windhose (?) bzw. einen Tornado (wie man ihn normalerweise nur aus schlechten US-Katastrophenfilme kennt), der sich sichtbar drehte und bis auf den Boden reichte und umherschaukelte. Die meisten Autos vor mir haben gebremst und sind langsam weitergefahren. Als ich ca. eine Minute später auf der Höhe des Tornados angekommen war, hat man nichts mehr gesehen, das Phänomen hatte sich aufgelöst. Im Osten waren dann nur noch tiefschwarze Regenwolken zu sehen." - Zugleich gab es eine Beobachtung auf dem Gelände der Raststätte selbst: "Die Windhose fegte kurz hinter der Tankstelle über den Rastplatz und schleuderte eine (anscheinend leere) 120 l Mülltonne ca. 20 m weit über den Parkplatz." Tornado bei Sandhausen

Juist (NI)

 15.08.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: 10:10 bis 10:18 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud südöstlich der Insel Juist.

Juist (NI)

 15.08.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: 09:45 bis 09:48 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud nordwestlich der Insel Juist.

Sonneberg (TH)

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 14.08.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: zwischen 17:40 und 18:00 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud: "Die Zugrichtung war von Süden Richtung Westen gewesen. Rotation war erkennbar, aber Bodenkontakt war nicht auszumachen, auch über irgendwelche Schäden wurde nichts in der Tageszeitung berichtet." Funnelcloud bei Sonneberg

Juist (NI)

 14.08.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 16:10 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud nördlich der Insel Juist: "Ich befand mich genau zwischen der Mole Norddeich und Hafen Norderney. Von dort aus konnte ich sehen, wie die Funnelcloud sich in Richtung N/NW bildete. Zu sehen war das Schauspiel 10-15 Minuten. Sie löste sich kurz auf und bildete sich erneut. Bei der zweiten Bildung kam sie bis zur Hälfte (der Strecke Wolke-Boden). Ob dabei Wasser aufgewirbelt wurde, konnte ich nicht sehen."

Ostseebad Ahrenshoop (MV)

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 12.08.2014 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Zeitpunkt: ca. 16:25 bis 16:45 Uhr MESZ. Tornado vor Ahrenshoop, der um 16:45 Uhr an Land zog und sich dort auflöste. Über Schäden an Land ist nichts bekannt.

Tornado bei Ahrenshoop

Rimbach (HE)

 11.08.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 17:00 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud: "Der genaue Beobachtungsort war das Dorf Mitlechtern, Ortsteil von Rimbach-Odenwald, die Sturmfront zog Richtung Südosten in den hinteren Odenwald weiter. Die Wolke hatte am unteren Ende eine faserige Struktur, war von heller Farbe und reichte am Schluß bis 500 m herunter. Es waren noch vereinzelte Wolkenfetzen zu sehen, die im Aufwindbereich zu liegen schienen, aber mit diesen bildete sich kein Kontakt heraus. Während der Beobachtung war ein leichtes Anwachsen der Trichterwolke bemerkbar. Nach etwa zwei Minuten kam die Regenfront und ich konnte die Trichterwolke nicht mehr klar erkennen. Die Sturmfront ist mit hoher Geschwindigkeit rasch weitergezogen, das Regenband war nur schmal."

Melbach (HE),
Gettenau (HE)

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 10.08.2014 / Stärke (F1) Bestätigt
Zeitpunkt: zwischen 20:25 und 20:30 Uhr MESZ. Beobachtung einer ausgeprägten Funnelcloud im Bereich östlich von Wölfersheim: "Auf dem Weg nach Bad Nauheim an der Hohen Straße hat´s das Haus vor dem Bahnübergang erwischt, einige Dachziegel fehlen und ein paar Bäume sind umgestürzt, die Feuerwehr war noch vor Ort." Südwestlich von Echzell, am Nordrand des Pfaffensee wurden eindeutige Schäden gefunden. Augenzeugen berichteten zudem über aufgewirbelten Dreck oder andere Teile. Der Wirbel zog von Westsüdwest in Richtung Ostnordost.

Tornado bei Echzell
Tornado bei Echzell (Skywarn)
10.08.2014, Tornado in der Wetterau (YouTube)
Tornado´s über der Wetterau (YouTube)
Tornado Wölfersheim (YouTube)
Video aus Reichelsheim (Facebook)
Foto aus Wölfersheim (Facebook)
Weiteres Foto aus Wölfersheim (Facebook)
Weiteres Foto aus Wölfersheim-Södel (Facebook)
Weiteres Video aus Reichelsheim (Facebook)

Kempen (NW),
Kerken (NW)

 10.08.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 19:40 Uhr MESZ. Beobachtung einer rotierenden Wolkenabsenkung zwischen Tönisvorst und Issum, der genau Ort ist nicht bekannt. Bisher ist nicht bekannt, ob es sich um eine Funnelcloud mit Tornadoverdacht oder nur um Wolkenfetzen (Fractus) handelt. Aus einer Meldung der Rheinischen Post vom 10.08.2014: "Aus Tönisvorst im Kreis Viersen machte ein Bild einer Windhose auf offenem Feld die Runde im sozialen Netzwerk Facebook. Auf Häuser traf diese Winhose nach Angaben der Feuerwehr im Kreis Viersen jedoch nicht. Im Kreis Viersen gab es jedoch zwei Einsätze wegen abgeknickter Äste." Ein weiterer Bericht zu dem Fall: "Und zwar haben wir Sonntagabend während des Durchzugs einer Gewitterzelle im direkten Vorfeld der eintreffenden Kaltfront vermutlich die Entstehung einer Funnelcloud in 47647 Kerken (Kreis Kleve, NRW) beobachtet und fotografiert. Diese Zelle hatte sich gegen 19 Uhr wahrscheinlich direkt über uns gebildet. Neben einigen Blitzentladungen gab es ca. 5 Minuten relativ heftigen Starkregen. Wind habe ich gar nicht wahr genommen. Jedenfalls war das turbulente Wolkenverhalten das auffälligste. Die Windscherung war an den in alle Richtungen ziehenden Wolken gut zu erkennen. Die Wolke, aus der sich die Funnelcloud gebildet hat, hat rotiert. So eindrucksvoll hab ich das noch nicht gesehen. Jedenfalls war diese "Funnel" ein paar Minuten zu sehen. Im gesamten Südkreis Kleve gab es keinerlei Unwettereinsatze der Feuerwehren. Im Nordkreis schon, dort zog aber einige Zeit davor eine andere Zelle durch."

Evtl. Tornado bei Tönisvorst am 10.08.14? (WZ-Forum)
Foto des Gebildes (Facebook)
Nur wenige Einsätze nach Unwetter in NRW (Rheinische Post, 10.08.14)

Steinfurt (NW)

 10.08.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: Zwischen 19 und 20 Uhr MESZ. "In der Nähe der Ausfahrt Burgsteinfurt der B54 (Anmerkung: damit im Nordosten von Steinfurt) konnte man eine Rotierung am Himmel beobachten. Als sie begann, wurde es auf einmal richtig stürmisch. Man kann davon ausgehen, dass es ein Tornado war, sicher war es aber nicht. Der Tornado hatte keinen Bodenkontakt und konnte daher keinen Schaden anrichten. Später gegen 20 Uhr konnte man am Himmel wieder einen Trichter sehen. Aber wieder ist nichts passiert."

Spork (NW)

 10.08.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 19:15 Uhr MESZ. Aus einer Meldung des Bocholter Borkener Volksblattes vom 11.08.2014: "Windhose stürzt in Bocholt mehrere Bäume um - Eine Schneise an der Sporker Ringstraße hinterließ eine Windhose, die dort am Sonntagabend durchzog. Mehrere Bäume waren auf auf die Straße gestürzt. Zudem rissen mehrere Telefonleitungen, weshalb Techniker der Telekom anrücken mussten. [...]"

Verdachtsfall Bocholt (Skywarn)
Windhose stürzt in Bocholt mehrere Bäume um (Bocholter Borkener Volksblatt, 11.08.14)
Sturm zog Schneise im Bereich der Sporker Ringstraße (Stadt Bocholt, 11.08.14)

Langenseifen (HE),
Bad Schwalbach (HE),
Born (HE)

 10.08.2014 / Stärke (F2) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 19 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der Rhein-Zeitung vom 10.08.2014: "Unwetter in Hessen und RLP: Windhose wütet in Bad Schwalbach - Bad Schwalbach/Rheinland-Pfalz - Der Unwettersommer geht weiter: In Bad Schwalbach im Taunaus deckte eine Windhose an mindestens 50 Gebäuden Dächer ganz oder teilweise ab. Eine vermisste Frau konnte dort in der Nacht gefunden werden. Heftige Gewitter wüteten aber auch in anderen Teilen von Hessen und Rheinland-Pfalz. Größere Schäden an Häusern und Autos sowie in Parks haben heftige Gewitter in Hessen und Rheinland-Pfalz am Sonntagabend angerichtet. Laut Polizei und Feuerwehr deckten Sturmböen Dutzende Dächer ab und brachten zahlreiche Bäume zum Umstürzen. Im Taunus und in der Pfalz rund um Ludwigshafen kam es daraufhin zu Verkehrsbehinderungen, weil viele Straßen nicht mehr passierbar waren. Auch der Zugverkehr zwischen Frankfurt am Main und Mannheim ist beeinträchtigt, teilte die Deutsche Bahn in der Nacht mit. Verletzte gab es nach ersten Erkenntnissen der Einsatzkräfte nicht zu beklagen. Besonders schlimm erwischt hat es die kleine Kurstadt Bad Schwalbach im Taunus. ?Hier sieht es aus, als ob eine Bombe eingeschlagen hätte?, berichtete ein Augenzeuge aus dem Kurpark. Dutzende Bäume lagen entwurzelt herum, laut Polizei waren zudem bei rund 50 Häusern die Dächer ganz oder teilweise abgedeckt worden. Parkende Autos wurden zerstört. Der Bad Schwalbacher Bastian Michel schilderte auf Facebook seine Eindrücke der Windhose: "Ich hab sowas noch nie erlebt... Tausende Teile im Trichter umherfliegend." Eine ihrem Profil zufolge auch beim THW tätige Schwalbacherin schilderte auf Twitter, sie sei wegen eines ungewohnten Geräuschs ans Fenster. "Ein lautes Rauschen, ehe es los ging." Und dann: "Äste, die wie Blätter durch die Luft fliegen, sehr lokal begrenzt, eien Schneise." Ein Funnel, der Trichter einer Windhose, wurde später mit Bodenkontakt auch aus dem Wetterauskreis gemeldet, richtete dort aber offenbar nicht so große Schäden an." - Aus einer Meldung des Wiesbadener Tagblatts vom 11.08.2014: "Windhose verwüstet Bad Schwalbach: Rund 1.000 Bäume gefällt, zahlreiche Dächer abgedeckt, Autos beschädigt. BAD SCHWALBACH - Hunderte abgeknickte Bäume, abgedeckte Dächer, Schäden an Autos und Gebäuden ? die Schäden, die bei dem Unwetter entstanden sind, das am Sonntag Abend über Bad Schwalbach zog, gehen in die Millionen. Die Schneise der Verwüstung reicht über mehrere Kilometer vom Kurpark bis über die Bäderstraße nach Langenseifen und Ramschied. An etwa 30 Dächern entstanden leichte bis massive Schäden, außerdem demolierten umgestürzte Bäume etwa 50 Autos. Mit einem Hubschrauber überflogen Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr heute morgen das gesamte Gebiet, um sich ein Bild vom Ausmaß der Schäden zu machen. Neben dem Kurpark liegt ein Schwerpunkt in einem Waldstück nahe der B 260. Dort wurden auf einer Fläche von einem Quadratkilometer sämtliche Bäume abgeknickt. [...]" - Der Tornado konnte durch das Schadensbild, einem Video des "Multivortex-Tornados" (mehrere Teilwirbel) und zahlreichen Augenzeugenberichten bestätigt werden. Der betroffene Bereich zieht sich über diverse Kilometer.

Tornado in Bad Schwalbach (Skywarn)
Tornado in Bad Schwalbach (WZ-Forum)
Windhose wütet in Bad Schwalbach (Rhein-Zeitung, 10.08.14)
Fotos: Windhose tobte in Bad Schwalbach (Rhein-Zeitung, 10.08.14)
Park in Bad Schwalbach verwüstet (n-tv, 11.08.14)
Schneise der Verwüstung in Bad Schwalbach: Tornado-Verdacht (FFH, 11.08.14)
Windhose verwüstet Bad Schwalbach (Wiesbadener Tagblatt, 11.08.14)
1,3 Millionen Euro Schaden bei Unwetter in Bad Schwalbach (Fuldaer Zeitung, 15.08.14)
tornado ? bad schwalbach (YouTube)
Tornado Bad Schwalbach (YouTube)
Windhose in Bad Schwalbach (YouTube)
Tornado in Bad Schwalbach (YouTube)
Tornado Bad Schwalbach 10.8.14 (YouTube)
Schäden: Tornado zieht Spur der Verwüstung durch Bad Schwalbach (YouTube)
HR: Bad Schwalbach nach dem Unwetter (mit Drohnenflug) (YouTube)
Bad Schwalbach Tornado/Verwüstung 2014 (YouTube)
Weiteres Video der Schäden (YouTube)
Eindrücke von Bastian Michel (Facebook)
Schadenfotos Windhose Bad Schwalbach (flickr.com)
Schneise der Verwüstung (Martin Hild)

Wüllen (NW)

 10.08.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: früher Abend. Aus einer Meldung des WDR vom 11.08.2014: " Zerstörerische Windhose: Eine Windhose hat in Ahaus-Wüllen einen Schaden von rund 100.000 Euro angerichtet. Während eines Gewitters gestern Abend hatte die Windhose nur etwa eine Minute auf einem Bauernhof gewütet und dabei mehrere Gebäude zerstört. Vor allem eine Scheune, in der Wohnwagen untergestellt waren, wurde von der Windhose verwüstet. Schäden außerhalb des Bauernhofes gab es nicht. Verletzt wurde niemand." - Aus einer Meldung der Zeitung Der Ahauser vom 10.08.2014: "Windhose wütet in Wüllen: In der Bauernschaft Unterortwick hat am Sonntagabend eine Windhose ganze Arbeit geleistet. Sie hinterließ eine Spur der Verwüstung. Die Anwohner berichteten, dass es sich alles in wenigen Minuten abgespielt hat. Die Besitzer des Hofes: ?Es war kurzfristig so heftig, dass wir nur tatenlos zusehen konnten, wie der Tornado auf dem Hof wütete.? Die Feuerwehr Wüllen und die Drehleiter der Feuerwehr Ahaus hatten gut zu tun, um die vielen Bäume und den verursachten Schaden zu beseitigen. Windhose ist der deutsche Begriff für einen Tornado, der sich über Land bewegt. In Unwetterwarnungen wurden bereits am Sonntagmorgen für den Abend auch in der Ahauser Gegend auftretende Tornados angekündigt."

Verdachtsfall Ahaus-Wüllen (Skywarn)
Zerstörerische Windhose (WDR, 11.08.14)
Windhose wütet in Wüllen (Der Ahauser, 10.08.14)
Windhose wütet in Bauerschaft Unterortwick (Münstersche Zeitung, 11.08.14)

Rödelhausen (RP)

 10.08.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: früher Abend. Aus einer Meldung der Rhein-Zeitung vom 11.08.2014: "Rödelhausen: Windhose wütet 20 Sekunden lang - Rödelhausen ? Ein lauter Knall, dann fliegt ein Blechdach 50 Meter durch die Luft, und auf der Hunsrückhöhenstraße brettert ein Fiesta in eine umgestürzte Buche. Der Fahrer muss verletzt ins Krankenhaus. Nach 20 Sekunden ist der Spuk vorbei. Es ging rasend schnell am Sonntagabend. In Rödelhausen ist glücklicherweise niemand auf der Gasse, als ein heftiger Gewitterschlag, begleitet von einer Windhose großen Schaden in Rödelhausen anrichtet. Ein großer Schuppen, verliert innerhalb von Sekunden sein Blechdach, das mit tonnenschweren Holzbalken und Stahltägern einfach durch die Luft wirbelt und 50 Meter weiter an der Garage als zusammengefalteter Klumpen Blech aufgehalten wird, bevor es in ein Wohnhaus kracht. Zuvor durchtrennen die Dachteile noch eine Stromleitung, sodass im Dorf kurzfristig der Strom ausfällt. Auf der anderen Straßenseite des Schuppens fliegen Dachpfannen weg und machen zwei große Gebäude undicht. Die Pfannen liegen auf den Grundstücken überall verstreut. Zur gleichen Zeit befährt ein Rödelhausener die Hunsrückhöhenstraße in Richtung Kappel. In einem Waldstück bemerkt er zu spät eine umgestürzte mächtige Buche, die die Straße blockert. Der Fiesta brettert noch über die ersten stärkeren Äste hinweg, bevor das Auto vor dem dicken Stamm zum Stehen kommt. Der Fahrer wird verletzt ins Krankenhaus eingeliefet. Die B327 ist nach wie vor blockiert. Die Mitarbeiter der Straßenmeisterei brauchen noch eine Weile, bis die starken Stämme zersägt sind und die Fahrbahn wieder frei geräumt werden kann. Der Straßenabschnitt zwischen der Kappeler Kreuzung und der Abzweigung nach Rödelhausen ist gesperrt. Die Polizei hat eine Umleitung über den Blümlingshof bzw über Schwarzerden eingerichtet."

Rödelhausen: Windhose wütet 20 Sekunden lang (Rhein-Zeitung, 11.08.14)

Parey (ST)

 09.08.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: nachmittags. Aus einer Meldung der Volksstimme vom 10.08.2014: "Sturmböe lässt Pavillon abheben - Parey (sta) l Windhose in Parey (Jerichower Land): Während des Elbauenfestes am Sonnabend Nachmittag gab es auf dem Festplatz an der Mühle heftige Sturmböen, gefolgt von einem ebenfalls kurzen und heftigen Regenguss. Das erste Vereinefest im Rahmen des Elbauenfests wurde deswegen kurz unterbrochen. Die Sturmböe hob einen Pavillon aus seinen Angeln, der als Umkleidezelt hinter der Bühne stand, und beförderte ihn mehrere Meter weiter auf den Mühlenhügel. Ein Teil der Folie hing kurzzeitig im Mühlenflügel. Die anderen Pavillons und Zelte waren gut gesichert und wurden teilweise von Leuten festgehalten. Mehrere große Sonnenschirme kippten um, wobei ein Kind getroffen und mit einer Platzwunde umgehend zum Arzt gebracht wurde. Auf der Bühne musste wegen des heftigen Regens die Musiktechnik schnellstens abgebaut werden, ebenso die Stromzuleitungen. Nach dem Unwetter war in kurzer Zeit fast alles wieder hergerichtet und das Fest ging bei ausgezeichneter Stimmung weiter."

Verdachtsfall Parey (Skywarn)
Tornadoverdacht in Parey im Jerichower Land 9.8.2014 (WZ-Forum)
Sturmböe lässt Pavillon abheben (Volksstimme, 10.08.14)

Oberndorf am Neckar (BW)

 07.08.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 14:08 Uhr MESZ. Beobachtung eines möglichen Tornados von 78655 Dunningen-Seedorf aus in Richtung Nordosten. Es konnte allerdings nur noch die Auflösung etwa 25 Sekunden lang gefilmt werden. Der Beobachter: "Ich konnte heute in Seedorf (Baden-Württemberg) aus einer Schauerwolke einen Funnel filmen. Leider löste sich diese Funnelcloud nach kurzer Zeit wieder auf. Es war ein deutlicher Trichter zu erkennen mit Rotation und am Boden wirbelte Staub auf. Es war auf nem offenen Feld, so dass Schäden wohl eher nicht vorhanden sind" Funnelcloud (Facebook)

Putbus (MV)

 06.08.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: zwischen 13 und 14 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud von Putbus aus, Näheres ist noch nicht bekannt.

Gingst (MV)

 06.08.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 13 Uhr MESZ?. Aus Gingst wurde ein bodennaher Wirbel gemeldet, der zunächst Heu aufwirbelte und dann Schäden im Ort anrichtete.

Grabow (MV)

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 06.08.2014 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: mindestens 11:28 bis 11:32 Uhr MESZ. Tornado auf dem Wasser südöstlich von Grabow, Rügen; u.a. von Bergen und Rambin aus fotografiert. Zwei Fischer erlebten den Tornado hautnah.

Tornado vor Grabow
Foto der Funnelcloud, aufgenommen bei Bergen (Facebook)
Weiteres Foto der Funnelcloud, aufgenommen bei Bergen (Facebook)
Weiteres Foto der Funnelcloud (Facebook)
Video der Funnelcloud, aufgenommen zwischen Dumsevitz und Putbus (Facebook)

Steinhude (NI)

 04.08.2014 / Stärke (F1) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 16:15 Uhr MESZ. Ein Tornado bildete sich auf dem Steinhuder Meer und traf auf einen Steg in Steinhude. Dort wurde eine fest verschraubte Bank losgerissen: "Die zweite Wasserhose innerhalb von 8 Jahren wurde am 4. August diesen Jahres zwischen 16 und 17 Uhr auf dem Steinhuder Meer beobachtet. Bereits am 28.August 2006 konnte Heinz Schweer auf dem Wasser eine ausgeprägte Wasserhose ( zum Fotolink ) fotografieren. Herr Smalian von der Steinhuder Seglervereinigung berichtete, dass eine auf dem nachbarlichen Stegkopf verschraubte Bank losgerissen wurde. Daher lässt sich vermuten, dass es sich um einen F1 Tornado nach der Fujita-Skala gehandelt haben könnte. Bei einem F1 Tornado ist von Windgeschwindigkeiten von 117 bis 180 Km/h auszugehen. Nach einigen Minuten war die Wasserhose wieder verschwunden." (Quelle: Wetter auf dem Steinhuder Meer)

Zweite Wasserhose innerhalb von 8 Jahren auf dem Steinhuder Meer (Wetter auf dem Steinhuder Meer)

Großfurra (TH)

 04.08.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: nachmittags. Meldung einer Funnelcloud: "Über Großfurra (bei Sondershausen/Thüringen) wurde heute ein schöner Funnel fotografiert und im Video festgehalten. Bisher ist von niemanden etwas über einen Bodenkontakt berichtet worden, hab es nur durch die Thüringer Allgemeine erfahren." Die Funnelcloud wurde von Wernrode aus aufgenommen.

Tornado über der Windleite? (Eichsfelder Nachrichten, 04.08.14)

Wernigerode (ST)

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 04.08.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: 12:41 bis 12:50 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud im Südwesten von Wernigerode. "Gegen Mittag zog ein bedrohliches Gewitter auf. Die Wolken rotierten kreis- und spiralförmig und es bildete sich im Verlauf ein Trichter / Wolkenrüssel heraus."

Pelzkuhl (MV)

 03.08.2014 / Stärke (F1) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 02:30 Uhr MESZ. Kleinräumiges Sturmereignis mit erheblicher Geräuschkulisse und einigen Schäden auf zwei Dauercampingplätzen und in einer Ferienhaussiedlung am Pälitzsee nahe Strasen. Das Sturmereignis trat auf der rechten Seite des Großen Pälitzsees auf. Dort befinden sich in Abständen zwei Dauercamperplätze und eine Ferienhaussiedlung. In Abständen konnte man Schneisen erkennen, in denen es nach Augenzeugenberichten und Schadenfotos besonders wüst aussah. "Zum Zeitpunkt des Unwetters konnte man nichts erkennen. Man hörte noch nicht mal richtig die Bäume fallen, knacken etc. Es sind Bäume, Äste, Vorzelte, Kanus - die sich an Land befanden - rumgeflogen. Wohnwagen schwebten und wackelten hin und her. Auf dem mittleren Dauercamper gibt es stabile Stahlgerüste für die Überzelte. Die haben ordentlich was abgehalten. Auf dem anderen Zeltplatz sah es noch viel schlimmer aus. Dort gibt es nur Holzgerüste." - Fotos der Schäden lassen teilweise ein leicht konvergentes Schadensmuster erkennen, was auf einen Tornado hindeuten könnte.

Bergen (Mittelfranken) (BY)

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 02.08.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 16 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud vom Gelände des "Playground Open Air" nahe Nennslingen in Richtung Nordwesten bis Norden.

Funnelcloud bei Bergen
Juli

Merseburg (Saale) (ST)

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 29.07.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 19:15 Uhr MESZ. Funnelcloud vom östlichen Merseburg aus in Richtung Süden beobachtet: "Heute Abend ca. 19.15 Uhr konnte ich über Merseburg/ Süd Sachsen - Anhalt etwas beobachten. Ich bin mir nicht sicher, ob ich wirklich den Beginn eines Tornados gesehen habe. Es zog eine Gewitterfront mit starkem Regen und Windböen über Merseburg und andere Teile Süd Sachsen-Anhalts. Zuvor war es den ganzen Tag schwül, sehr hohe Luftfeuchtigkeit bei ca. 27 Grad. Kurz nach 19 Uhr begann das Gewitter. Der Wind kam, wie ich es an den Wolken beobachten konnte aus Nordwesten. Vom Balkon aus konnte ich im Süden dann eine vertikale schnelle Rotation entdecken. Allerdings habe ich keine Verengung nach unten gesehen, also nichts Schlauchartiges. Trotzdem hob sich die "vertikal rotierende Wolkenmasse" von der oberen relativ geraden Wolkendecke ab. Die Rotation war sehr gut zu erkennen und ging relativ weit nach unten, obwohl es, wie bereits gesagt, kein Bodenkontakt gab. Nach ca. 2 Minuten war es vorbei und die Rotationen verschwanden in der Wolkendecke."

Funnelcloud bei Merseburg

Senzke (BB)

 29.07.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 15:30 Uhr MESZ, Uhrzeit unsicher (nachmittags). Aus einer Meldung der Märkischen Allgemeinen vom 30.07.2014: "Volle Keller und entwurzelte Bäume - Keine ruhige Minute hatten die Feuerwehren aus dem Amtsbereich Friesack am Dienstagnachmittag, als ein Unwetter mit Blitz, Donner und Regen über weite Teile des Havellandes zog. Vor allem umgekippte und entwurzelte Bäume und heruntergefallene Äste mussten die Feuerwehrleute von Straßen und Wegen holen. Verletzt wurde bei alledem niemand. [...] Sachschaden entstand an einer Scheune in Senzke. Dort kippte gegen 16 Uhr ein Baum auf das Dach des Gebäudes. Feuerwehrleute aus Senzke versuchten zunächst, das Holz vom Dach zu holen. Doch das gelang erst mit Hilfe der nachgeorderten Friesacker Drehleiter. Menschen waren nicht in der Scheune. Einen kleinen Tornado wollen Anwohner in Senzke am Nachmittag am Himmel beobachtet haben. Das Ergebnis des Sturmes jedenfalls deutet darauf hin. Sechs bis acht Eichen wurden an einem Radweg zwischen Senzke und Kriele umgerissen. Der Weg ist gesperrt worden, eine Spezialfirma soll das Holz zerschneiden und wegräumen, so Stefan Scharschmidt, stellvertretender Amtswehrführer Friesack. Eine Spur der Verwüstung hinterließ der Sturm auch auf der Verbindungsstraße zwischen Senzke und Haage (parallel zur B 5). Neben vielen entwurzelten Bäumen knickten dort auch sechs Telefonmasten ab. Die Leitungen wurden zerstört.[...]"

Volle Keller und entwurzelte Bäume (Märkische Allgemeine, 30.07.14)
Einsätze 2014 (Feuerwehr Amt Friesack)

Wymeer (NI)

 27.07.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 20:00 Uhr MESZ. Ausgeprägte und sehr weit hinab reichende Funnelcloud zwischen Wymeer in Deutschland und Wedde in den Niederlanden. Bodenkontakt wurde von einem niederländischen Sturmjäger bestätigt. Genau an der betreffenden Stelle nahe des kleinen Ortes Bellingwolde (NL) wurden in einem Feld frische Schäden aufgefunden. Bodenkontakt auf deutscher Seite konnte bisher nicht nachgewiesen werden, daher wird der Fall hier nur als Verdachtsfall geführt.

Tornado bei Bellingwolde (NL) (Skywarn)
Tornadoverdacht am heutigen Sonntag, 27.07.2014 im südlichen Ostfriesland (WZ-Forum)
Tornado bij Wedde (RTVNoord.nl)
Foto der Funnelcloud (Facebook)
Weiteres Foto der Funnelcloud (Facebook)
Foto der Funnelcloud kontrastverstärkt (Facebook)
Beelden: Tornado bij Wedde - RTV Noord (YouTube)

Unterbrücklein (BY)

 27.07.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: kurz nach 17 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der Frankenpost vom 28.07.2014: "Kurz nach 17 Uhr knickte eine Windhose gleich Dutzende von Bäumen Bäume entlang der B 85 bei Unterbrücklein wie Strohhalme. Etliche Stämme waren auch auf die Bundesstraße gestürzt und hatten für kurze Zeit den gesamten Verkehr blockiert. Die Feuerwehr machte die Fahrbahn wieder frei. Rund eine Stunde lang war die B 85 nur einspurig befahrbar."

Verdachtsfall Unterbrücklein (Skywarn)
Großeinsatz für alle Helfer (Frankenpost, 28.07.14)

Möckern bei Burg (ST)

 27.07.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: kurz vor 15 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der Volksstimme vom 28.07.2014: "Windhose fegt über Teile von Möckern - Sturmböen, Hagel und jede Menge Regen sind am Sonntagnachmittag über Teile der Ortschaft Möckern gezogen und haben Schäden an Bäumen und in vielen Gärten verursacht. Die Freiwillige Feuerwehr von Möckern war ab etwa 15 Uhr im Dauereinsatz, um umgefallene Bäume und abgefallene Äste von den Straßen zu räumen. Auch die Drehleiter kam dabei zum Einsatz, so etwa im Hasensprung, wo ein Baum in einen Zaun gekracht war. [...] Der Sturm - andere sprachen von einer Windhose - schien aber nur punktuell zu wüten. Während auch in Pabsdorf und Friedensau prasselnder Regen fiel, bekamen beispielsweise die Stegelitzer deutlich weniger ab. In wieder anderen Orten regnete es gar nicht. Selbst im Gebiet der Ortschaft Möckern richteten Wind und Hagel unterschiedlich viel Schäden an. Über das gesamte Ausmaß gab es gestern keine konkreten Angaben. Personen kamen offenbar nicht zu Schaden, hieß es seitens der Feuerwehr Möckern."

Windhose fegt über Teile von Möckern (Volksstimme, 28.07.14)

Coswig bei Dresden (SN)

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 27.07.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: zwischen 14:25 und 14:30 Uhr MESZ. Meldung einer möglichen Funnelcloud: "Bei uns zog Grad eine Zelle vorbei. Rüssel bildete sich innerhalb von 2 min und zog sich dann langsam wieder ein. Rotation war erkennbar. Blickrichtung war Südwest."

Funnelcloud bei Coswig

Hooksiel (NI)

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 27.07.2014 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: ca. 12:08 bis 12:13 Uhr MESZ. Wasserhose vor Hooksiel, deutliche Trichterwolke u.a. auf einer Webcam sichtbar, kurzzeitig wurde Kontakt zum Wasser beobachtet.

Tornado vor Hooksiel

Nebel (SH)
[Region: Insel Amrum]

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 27.07.2014 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: mindestens ab 08:58 bis 09:03 Uhr MESZ. Meldung eines Tornados: "Heute Morgen gegen 9 h haben meine Frau und ich vom Strand in Utersum auf Föhr aus einen Tornado bei Amrum beobachtet. Leider konnten wir wegen der schlechten Sicht (Regengebiet über Amrum) nicht genau lokaliseren, ob sich der Tornado über Land oder Wasser befand. Auf jeden Fall war er von Föhr aus für etwa mindestens 1 Minute in der Nähe von Wittdün zu sehen. Die Zeitangabe ist ungenau, da wir die Entstehung nicht bemerkt haben. Der Tornado hatte unten einen ähnlichen Durchmesser wie in der Mitte und reichte bis in die Wolken, deren Grenze wegen der schlechten Sicht allerdings nicht gut zu sehen war. Leider hatten wir keine Kamera dabei, sodass wir kein Bild mitsenden können." Weitere Beobachtungen liegen vom Nebeler Strand auf Amrum in Richtung Süden vor. Der Tornado bewegte sich wenig dicht westlich des Südteils der Insel.

Tornado bei Amrum

Bremerhaven (HB)

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 26.07.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 14:57 bis 15:03 Uhr MESZ. Beobachtung einer schlauchförmigen Funnelcloud von Wulsdorf aus in Richtung Westen bis Südwesten, etwa im Bereich der Fischereihafenschleuse Bremerhaven. Die Funnelcloud zog weiter in Richtung Nordwesten über die Weser ab und löste sich dort auf.

Funnelcloud bei Bremerhaven

Seetz (BB)

 25.07.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: kurz nach 21 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der Schweriner Volkszeitung vom 27.07.2014: "Windhose bricht Äste aus mächtigen Bäumen - Ein kurzes, aber heftiges Unwetter hat am Freitagabend in Seetz aus Linden und Kastanien mächtige Äste ausbrechen lassen. Zwei Dächer wurden beschädigt. Bewohner sagen, so kann es mit den Bäumen nicht weitergehen. Es ist kurz nach 21 Uhr. Eine Wolkenfront zieht auf Seetz zu. Der Himmel wird fast schwarz. Es gießt. Sturm kommt auf. Eine Windhose fegt durch die Lindenallee. ?Nach drei Minuten war alles schon wieder vorbei?, erzählt Hans-Joachim Mundt. Aber diese paar Minuten haben gereicht. Aus den mächtigen Linden am Straßenrand und auch aus den Kastanien dort sind große Äste ausgebrochen. ?Ich hatte Glück, an meinem Haus ist nichts passiert?, sagt Mundt. Nachbarn hatten weniger Glück. Bei Familie Christiansen sind Äste der gegenüber wachsenden Kastanie auf die Dachecke geflogen, haben sie und den Zaun demoliert. An einem anderen Haus hat ein Lindenast das Dach durchschlagen. Auch Doris Gadow ist froh: ?Mein Haus steht nicht direkt an der Straße. Da kann dann vielleicht nicht so viel passieren.? [...]"

Windhose bricht Äste aus mächtigen Bäumen (Schweriner Volkszeitung, 27.07.14)

Tannheim (BW)

 25.07.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 14:00 Uhr MESZ. Aus einer Meldung von das allgäu online vom 25.07.2014: "Flugschüler stirbt bei Flugzeugabsturz in Tannheim. Unglück - Ein 38-jähriger Flugschüler ist am Freitagnachmittag um 14 Uhr beim Absturz eines Ultraleichtflugzeugs auf dem Flughafen Tannheim (bei Memmingen) gestorben. Ein 33-jähriger Fluglehrer aus dem Kreis Lindau wurde schwer verletzt geborgen und mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Das Flugzeug befand sich bereits im Landeanflug, als es in eine Windhose geriet, abstürzte und unmittelbar danach Feuer fing. Der Schüler besaß bereits eine Fluglizenz und übte unter Anleitung Starts und Landungen, um seine Lizenz zu erweitern."

Flugschüler stirbt bei Flugzeugabsturz in Tannheim (das allgäu online, 25.07.14)
Fotos: Flugzeugabsturz in Tannheim (das allgäu online, 25.07.14)
Tannheim - Ein Toter und ein Schwerverletzter bei Absturz von Ultraleichtflugzeug (Presseportal, 25.07.14)
Ultraleichtflugzeug stürzt bei Tannheim ab (Schwäbische Zeitung, 25.07.14)
Flugschüler ist kein Vorwurf zu machen (Schwäbische Zeitung, 28.07.14)

Fischbach (SN)

 25.07.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 11 Uhr MESZ. Meldung eines Tornados: "[...] eingelagert offensichtlich Windwirbel, im Nachbarort Pappeläste über 50m verfrachtet. Mein Schwager hat offensichtlich am Freitag, 25.07., 11 Uhr bei Radeberg (Richtung Fischbach) einen Tornado gesehen. Er war sich sehr sicher. Erst dachte er, es brennt, dann war kurze Zeit klarer Trichter zu erkennen."

Thalheim (HE)

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 21.07.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 12:15 Uhr MESZ. Im Bereich Thalheim - Hadamar, genauer Ort unsicher. Beobachtung einer Funnelcloud von Niederweyer aus in Richtung Nordwesten: "Die Sichtung war in Niederweyer (Landkreis Limburg/Weilburg). Die Funnelcloud war für 1 bis 2 Minuten sichtbar. Die Richtung war Nordwesten. Das Bild wurde am 21.07.2014 um 12:15 Uhr geschossen."

Funnelcloud bei Thalheim

Speyer (RP)

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 20.07.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 21:20 bis 21:25 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud von Schifferstadt aus in Richtung Südosten.

Funnelcloud bei Speyer

Bergen (Mittelfranken) (BY)

 20.07.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 17 Uhr MESZ. Markantes Sturmereignis bei Weißenburg: "Bei uns gab es am Sonntag, den 20.7 gegen 17 Uhr ein heftiges Gewitter. Merkmale des Gewitters waren starker Wind, heftiger Niederschlag (5 Meter Sicht, dann "Wasserwand/Grauschleier") und Hagel (1-2cm Durchmesser). Auch drehte der Wind während des Sturms 1-2 mal abrupt (Wind plötzlich aus Gegenrichtung, 1 Min. später wieder wie vorher). Nördlich der Ortschaft wurden große Forstschäden entdeckt, auch innerorts wurde ein Dach teilweise abgedeckt und Bäume gefällt."

Verdachtsfall Bergen (Skywarn)
Sturm hinterließ reichlich Waldschäden (nordbayern.de, 23.07.14)
Sturm in Bergen (Forstbetriebsgemeinschaft Franken-Süd, 27.07.14)
Luftaufnahmen der Schäden (Facebook)

Wassenberg (NW)

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 20.07.2014 / Stärke (F1) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 15:20 bis 15:28 Uhr MESZ. Im Bereich der Stadt Wassenberg gab es erhebliche Schäden, zahlreiche Bäume stürzten auf Straßen, Autos und Häuser. Es gibt deutliche Hinweise auf einen mutmaßlichen Tornado im Stadtteil Birgelen. Mehrere Augenzeugen konnten hier eine deutlich rotierende Trichterwolke beobachten. Anwohner berichteten über ein ungewöhnliches Summen in der luft, das immer lauter wurde. Die ganze Luft war von diesem Summen ausgefüllt. Ein Trampolin mit einem Durchmesser von 5 Metern flog über drei hohe Zäune hinweg drei Grundstücke weiter und landete auf einer Gartenhütte. Die Schäden setzen sich von dort aus fort über Dalheim-Rödgen bis nach Arsbeck. - Aus einer Meldung des WDR vom 21.07.2014: "Windhose wütet in Wassenberg - Es war kurz aber heftig: Eine Windhose ist am Sonntag Nachmittag (20.07.) über den Kreis Heinsberg hinweg gefegt. Besonders erwischt hat es Wassenberg: Hier stürzten Bäume um und richteten erheblichen Schaden an. Zum Glück wurde niemand verletzt." Ein Augenzeuge: "Am Sonntag, 20.07.2014 um 15.28 Uhr in Wassenberg-Birgelen ein lautes Summen in der Luft. Trichter aus den Wolken bis kurz über den Boden. Starke Sturmböen, Zinkbleche von Hauswand abgerissen, Dächer abgedeckt. Als der hagel kam, brach der Trichter zusammen."

Tornadoverdacht in Wassenberg
Foto aus Birgelen (Facebook)
Weitere Fotos aus Birgelen (Facebook)
Unwetterschäden in Wassenberg (Facebook)
Schweres Unwetter über Wassenberg und Wegberg (Polizeireporter, 20.07.14)
Windhose wütet in Wassenberg (WDR, 21.07.14)
Wassenberger Wald ist wieder offen (RP Online, 31.10.14)

Oberursel (HE)

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 13.07.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: zwischen 18:00 und 18:45 Uhr MESZ. Beobachtung einer möglichen Funnelcloud im Bereich westlich der Autobahn A5 bei Oberursel / Bad Homburg vor der Höhe: "Kurze Zeit später fing es an stark zu regnen und etwas zu Gewittern. Man sah, dass die Wolke immer tiefer ging."

Mögliche Funnelcloud bei Oberursel

Burhave (NI)

 13.07.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 14:30 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der Kreiszeitung Wesermarsch vom 19.07.2014: "Windhose wirbelt über dem Campingplatz - Lokal begrenztes Wetterphänomen richtet einige Schäden an Wohnwagen an - Boote in die Luft gewirbelt. Burhave. Sie kam aus dem Nichts und verschwand nach fünf Minuten im Nichts: In der Zeit dazwischen sorgte eine Windhose für einigen Wirbel auf dem Campingplatz in Burhave - im wahrsten Sinne des Wortes. Karin Kloppenburg aus Nordenham hielt sich am vergangenen Sonntag am Deich auf und beobachtete das Wetterphänomen, von dem im Ort kaum jemand Notiz genommen habe. Das Erste, was die Nordenhamerin sah, war eine große Plane, die gegen 14:30 Uhr über den Platz wehte. Vier bis fünf Minuten trieb der Wind sein Unwesen am Deich, die Windhose zog weiter Richtung Außenweser. Dabei wirbelte sie zwei Boote im Priel in die Luft. Eins blieb kieloben im Wasser liegen. "Das war ein ordentlicher Schrecken", sagt Karin Kloppenburg. Gut, dass wegen des Regens alle im Wohnwagen waren, sonst wäre vielleicht noch jemand verletzt worden. Die Windhose hat einen Wohnwagen regelrecht um einen Meter verschoben, Vorzelte abgerissen, Fahnenmaste umgeknickt und andere Schäden an den Campingbehausungen hinterlassen. [...]"

Oppelshausen (HE)

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 13.07.2014 / Stärke (F1) Bestätigt
Zeitpunkt: mindestens 14:15 bis 14:18 Uhr MESZ. Beobachtung eines Tornados im Bereich Stammheimer Kreuz - Golfplatz Altenstadt ("Oppelshausen") auf dem Gebiet der Gemeinde Florstadt. Videos sind vorhanden, der Tornado wurde von Florstadt und Stammheim aus beobachtet. Nach einer Meldung soll in der Nähe des Golfplatzes Altenstadt an diesem Tag von der Feuerwehr die Straße gesperrt gewesen sein, weil Bäume auf der Straße lagen. Tatsächlich gab es an der Landesstraße L3189 durch dieses Ereignis Schäden nahe der Abzweigung nach Oppelshausen bzw. zum Golfplatz innerhalb einer 10 bis 15 Meter breiten Schneise. Am Golfplatz selbst musste ein Blechdach erneuert werden.

Tornado bei Florstadt
Weiteres Foto des Tornados (Facebook)

Donzdorf (BW)

 12.07.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Datum unsicher, eventuell auch 19.07.2014. Zeitpunkt: später Nachmittag. Beobachtung einer Funnelcloud vom Segelfluggelände Gruibingen-Nortel aus in Richtung Nordost (etwa 60 Grad) und damit etwa im Bereich Donzdorf/Lauterstein.

Stötten (BW)

 12.07.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Datum unsicher, eventuell auch 19.07.2014. Zeitpunkt: später Nachmittag. Beobachtung einer Funnelcloud vom Segelfluggelände Gruibingen-Nortel aus in Richtung Ostnordost (70 bis 80 Grad) und damit etwa im Bereich der Wetterwarte Stötten (48.6667N 9.8658E).

Rangendingen (BW)

 12.07.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: nachmittags. Aus einer Meldung des Schwarzwälder Boten vom 13.07.2014: "Windhose wütet auf der Tennisanlage - Und wieder hat es den Tennisclub Rangendingen erwischt. Dieses Mal war es kein Hochwasser, dafür eine kräftige lokale Windhose, die beim Unwetter am Samstagnachmittag der Tennisanlage zusetzte. Mit brachialer Gewalt knickte der Wind den Zaun der Anlage an den Plätzen eins und zwei auf einer Länge von fast 20 Metern um und drückte ihn nach innen gegen das Spielfeld. Außerdem wurde der Kiosk in Mitleidenschaft gezogen, wie der Tennisclub mitteilte. Ein großer Ast einer Pappel hatte dem Winddruck nicht standgehalten und stürzte auf den Schuppen. Umso größer war am Samstag der Dank der Tennisspieler an die Freiwillige Feuerwehr Rangendingen, die in einem spontanen Einsatz den Zaun wieder aufrichtete und stabilisieren konnte. Damit war gesichert, dass das Verbandsspiel des Tennisclubs Herren 30 am Sonntag stattfinden konnte. Auch im Wohngebiet am Winterrain hatte das Unwetter zu Schäden an Dächern geführt, Äste abgeknickt sowie einige Kübelpflanzen und die Dixi-Klos auf den Baustellen im Neubaugebiet umgeschmissen." Windhose wütet auf der Tennisanlage (Schwarzwälder-Bote, 13.07.14)

Fehrbellin (BB)

 12.07.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: kurz nach 14 Uhr MESZ. Ort sehr unsicher. Beobachtung eines möglichen Tornados durch Norbert Rupsch: "Ich bin am Samstag mit dem ICE 691 um 13:48 ab Berlin-Spandau nach Braunschweig gefahren. Ungefähr als wir den Berliner Ring passiert haben, tauchten wir in eine Regenwand ein. So gegen 14 Uhr kamen wir wohl wieder raus. Gen Norden sah man nun eine weitere Zelle, aus der ein konus-schlauchartiges, undurchsichtiges Gebilde herausragte. Dieses hielt sich in veränderter Form mehrere Minuten. Da immer wieder Bäume und Lärmschutzwände im Weg waren, konnte ich keine Fotos machen. Eine Rotation aus dem fahrenden Zug auszumachen, war auch eher unmöglich. Ich habe deswegen keine Meldung abgegeben. Momentan gehe ich aber davon aus, dass es sich um einen Tornado handeln könnte. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt freie Sicht, um einen Bodenkontakt feststellen zu können. Das Auflösestadium hatte keinerlei Ähnlichkeit mit einem rope-out, sondern eher zog sich der mögliche Trichter in die Mutterwolke zurück. Dann verlor ich den Blickkontakt."

Besch (SL)

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 11.07.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: 20:24 bis 20:34 Uhr MESZ. Funnelcloud im Bereich der Mosel und damit an der Grenze zu Luxemburg (Wintrange).

Funnelcloud bei Besch

Kauerndorf (BY)

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 11.07.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 19:15 Uhr MESZ. Möglicher Tornado an einer Böenfront, beobachtet vom Ort See in Richtung Kauerndorf: Hier ergeben sich zwei Möglichkeiten: Ein "Zacken" einer Böenfront hing recht weit hinab und zufällig verbanden sich aufsteigende Wolkenfetzen durch die Perspektive scheinbar mit diesem Zacken. Das wäre dann eine Art Fakenado. Oder ein Gustnado geriet in den Aufwindbereich an der Böenfront und nahm Verbindung mit dieser auf. Kurzzeitig wurde daraus ein schwacher Tornado.

11.07.2014 Shelfcloud, Böenkragen & Funnelclouds (Stormchaser Brandenburg)
Video: Tornadoverdacht 11.07.2014 See bei Kulmbach (YouTube)

Badersleben (ST)

 11.07.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: später Nachmittag. Aus einer Meldung der Volksstimme vom 12.07.2014: "Glück im Unglück bei Unwetter - Eine Windhose hat am späten Nachmittag in Badersleben gewütet. Die Schäden sind enorm, glücklicherweise nur Sachschäden. Kurz danach beginnen im gesamten Ort die Aufräumarbeiten. Der Schreck sitzt noch tief, als Sönke Dreier den Schaden begutachtet. In seinem kleinen Hof direkt hinter der Wassermühle mitten in Badersleben ist die alte Kastanie umgefallen. Dreier saß mit seiner Familie im Wintergarten direkt daneben. "Plötzlich fragt meine Frau, ob sich der Baum, den es durch den Sturm ordentlich hin und herbewegt hat, nicht mal wieder aufrichten wolle." Und schon habe es gekracht, [...] An einem Flügel der Bockwindmühle hat der Wind die komplette Jalousie weggefetzt. [...] Diese beschriebenen Schäden sind nicht die einzigen, die in Badersleben zu vermelden sind. So sei am Schillerplatz eine Birke umgefallen und habe ein Auto beschädigt, hier habe die Feuerwehr helfen müssen."

Volksstimme-Leser lichtet "Tornado" in Rothensee ab (Volksstimme, 12.07.14)

Buttstädt (TH)

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 11.07.2014 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Zeitpunkt: ca. 16:50 bis 17:10 Uhr MESZ. Beobachtung einer ausgeprägten und praktisch bis zum Boden hinab reichenden Funnelcloud im Bereich südlich von Buttstädt. Auf einzelnen Fotos ist der Wirbel bis hin zum Boden auszumachen. Aus einer Meldung der Thüringischen Landeszeitung vom 13.07.2014: "Tornado entstand bei Buttstädt - Leser fotografierte die große Trichterwolke. Einen Tornado, mindestens aber eine Trichterwolke hat Uwe Billig am Freitag gegen 16.50 Uhr aus der Rießnerstraße in nordöstlicher Richtung von Weimar fotografiert. Der Trichter zog nach unten, wurde dunkler und begann zu wandern. Er müsse bei Buttstädt entstanden sein und zog bis 17.10 Uhr Richtung Bad Sulza, dann löste er sich auf. Schäden entstanden im Gemeindewald Eß-/Teutleben." - Anm.: Eßleben-Teutleben liegt allerdings nordöstlich von Buttstädt und die genannten Schäden gehören zu einem anderen Ereignis.

Funnelcloud bei Buttstädt
Verdachtsfall Buttstädt (Skywarn)
[TORNADO BESTÄTIGT] 11.07.2014 I Buttstädt [SÖM] (Thüringer Storm Chaser)
Foto aus Jägerberg bei Jena (Facebook)
Video: Windhose über Weimar (YouTube)
Der Tornado von Buttstädt 11 07 2014 (YouTube)
Tornado entstand bei Buttstädt (Thüringische Landeszeitung, 13.07.14)

Bad Rothenfelde (NI)

 10.07.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 19 Uhr MESZ. Meldung einer Windhose auf Campingplatz in Bad Rothenfelde. Aus einer Meldung der Neuen OZ vom 10.07.2014: "Ein heftiges Unwetter hat am Donnerstagabend vor allem das südliche Osnabrücker Land und Teile Osnabrücks getroffen. Nordwestmedia berichtet von vollgelaufenen Kellern, umgestürzten Bäumen und sogar einer Windhose, die zahlreichen Feuerwehren unzählige Einsätze verschafften. Im Bereich Bad Rothenfelde soll eine Windhose direkt an einem Campingplatz vorbei gewütet haben. Bäume am Rand hätten dem Wind nicht standhalten können." - Aus einer Meldung von NonstopNews vom 10.07.2014: "Auch am Donnerstag wüteten wieder Juliunwetter über dem Norden: In Bad Rothenfelde im Landkreis Osnabrück hatten Betreiber und Gäste eines Campingplatzes großes Glück, dass eine Windhose kanpp an dem Campingplatz vorbeizog. Am Abend wurde es nach einem sonnig-heißen Tag plötzlich äußerst ungemütlich. Dunkle Wolken zogen auf und innerhalb weniger Minuten war das Unwetter da: Der Sturm riss mehrere Bäume am Rande des Platzes um, so dass die Zufahrt versperrt wurde; die Zelte und Wohnwagen blieben aber unversehrt. Nach kurzer Zeit war der Spuk vorbei und die alarmierte Feuerwehr rückte für Säge- und Aufräumarbeiten an. [...]" - Bei einer Untersuchung vor Ort konnten keine Sturmschäden aufgefunden werden.

Tornado(verdacht) in Bad Rothenfelde im Landkreis Osnabrück (WZ-Forum)
Angebliche Windhose in Bad Rothenfelde (WZ-Forum)
Windhose zieht nur knapp an Campingplatz vorbei (NonstopNews, 10.07.14)
Galerie: Windhose zieht nur knapp an Campingplatz vorbei (NonstopNews, 10.07.14)
Unwetter wütet durch das Osnabrücker Land (Neue OZ, 10.07.14)

Apolda (TH)

 10.07.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 17:00 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der Thüringer Allgemeinen vom 10.07.2014: "Bäume in Herressener Promenade umgestürzt - Apolda. Vor rund einer halben Stunde richtete eine Windhose Schaden im Baumbestand der Promenade an. Zu einem Einsatz unter anderem in der Herressener Promenade wurde die Feuerwehr Apolda am heutigen späten Nachmittag gerufen. Eine Windhose war, gegen 17 Uhr, durch die Herressener Promenade gefegt und hatte etwa ein halbes Dutzend große Bäume abgebrochen oder samt Wurzel umgerissen. Das Spektakel dauerte nur rund 10 Minuten, dann war alles vorbei. Die Feuerwehr nahm erste Sicherungsmaßnahmen vor. Kettensägen und Winden kamen dabei zum Einsatz. Personen wurden zum Glück nicht verletzt. Die Windhose war durch heftigen Regen und Gewitter begleitet worden. Wegen der Aufräumarbeiten kam es kurzzeitig zu Verkehrsbeeinträchtigungen."

Bäume in Herressener Promenade umgestürzt (Thüringer Allgemeine, 10.07.14)

Bendelin (BB)

 10.07.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 16:15 Uhr MESZ. Mehrere Bäume in 19339 Plattenburg, Ortsteil Bendelin, umgestürzt, Augenzeugen sollen einen Tornado beobachtet haben.

Rethem (Aller) (NI)

 09.07.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: nicht bekannt. Aus einer Meldung des NDR vom 09.07.2014: "Windhose entwurzelt Bäume im Heidekreis - Am Mittwoch haben Unwetter an vielen Orten in Niedersachsen zu Schäden geführt. In Rethem (Aller) entwurzelte eine Windhose reihenweise Bäume und deckte Dächer ab."

Windhose entwurzelt Bäume im Heidekreis (NDR, 09.07.14)

Krusendorf (NI)

 09.07.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 17:41 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der Schweriner Volkszeitung vom 10.07.2014: "Windhose tobte durch Krusendorf - ?Nun müssen wir uns einen anderen Platz suchen, hier am Haus gibt es keinen Schatten mehr.? Christian Steinitz hat seinen Humor schon wieder gefunden. Er ist dabei, Äste und Blätter von der Hofstelle zu fegen. Am Mittwochabend gegen 18 Uhr aber sah es bei ihm ganz anders aus. Es stürmte und regnete und irgendwann gab es einen Riesenkrach: die große, alte Kastanie auf seinem Hof war auf das Hausdach gestürzt. ?Meine Frau hat am Fenster gestanden und gesehen, dass der Sturm sich so in Wirbeln drehte. Die Kastanie ist auch regelrecht verdreht worden, denn die Äste, die sonst vom Haus weg zeigten, lagen dann auf dem Dach. Es regnete in Strömen durch die beschädigte Stelle, das Zimmer darunter ist hin.? Steinitz ist aber dankbar und voll des Lobes für die schnelle Hilfe, die sofort anlief. Die beiden Feuerwehren aus Sumte und Neu Garge kamen zum Aufräumen. Umgeknickte Bäume wurden zersägt und beiseite geräumt. Aus Tripkau kam Günther Elbing mit seinem Kran und hob die Kastanienäste vom Dach, Peter Arndt verschloss die Lücke im Dach provisorisch. Christine Hennings ist noch ganz aufgelöst. ?Meine Großeltern sind beide über 70 Jahre alt. Auch die haben gesagt, so etwas hätten sie noch nicht erlebt. Bei uns ist das Dach vom Carport kaputt. Und bei Nachbarn ist das Auto beschädigt.? Der Sturm hat eine Schneise der Verwüstung durch Krusendorf geschlagen. Auf einer Wiese wurde eine große Eiche entwurzelt, überall liegen Äste und Blätter herum. An einem Waldrand sind die Pappeln alle umgeworfen. Gestern waren Mitarbeiter der WEMAG dabei, die Stomversorgung wieder herzustellen, denn Bäume waren auch auf die Stromleitung gefallen. Von der Pressestelle der WEMAG war zu erfahren, dass der Strom um 17.41 Uhr ausgefallen ist und kurzfristig insgesamt 22 Trafostationen betroffen waren (damit der Fehler eingegrenzt werden konnte). In 680 Haushalten blieb es daher dunkel. Um 19.30 Uhr waren bis auf zwei alle Trafostationen wieder alle versorgt. In Krusendorf selbst stellte die WEMAG ein Notstromaggregat auf, so dass alle gegen 21 Uhr wieder das Licht anmachen konnten. "

Windhose tobte durch Krusendorf (Schweriner Volkszeitung, 10.07.14)

Hollenbeck (NI),
Harsefeld (NI)

 09.07.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 17:30 Uhr MESZ. Aus einer Meldung des Kreiszeitung Wochenblatts vom 09.07.2014: "Besonders heftig wütete der Sturm rund um Hollenbeck. Eine Windhose fegte über die Gegend hinweg. Etliche Bäume knickten um wie Streichhölzer. Zwei besonders großen Exemplare krachten gegen 17.30 Uhr auf die Landesstraße 124 zwischen Harsefeld und Hollenbeck. Von einem der beiden Bäume wurde der am Straßenrand abgestellte Abschleppwagen eines Autohauses völlig demoliert. Die Feuerwehrleute benötigten zwei Stunden, um die stattlichen Stämme zu Kleinholz zu verarbeiten. In dieser Zeit war die L124 komplett gesperrt. Hinter Harsefeld staute sich dadurch der Feierabendverkehr. [...] Die heftigsten Schäden waren auf dem Wirtschaftsweg zwischen der Harsefelder Jahnstraße und dem Hollenbecker Stahmannskamp zu verzeichnen. Rund 20 von den Windböen gefällte Bäume lagen auf dem Weg. Dadurch war die Zufahrt zu den Erdgas-Speichern von Storengy blockiert. Um den Weg wieder frei zu bekommen, waren die Helfer pausenlos mit Kettensägen im Einsatz. Nach Auskunft der Feuerwehr bietet auch der angrenzende Wald ein Bild der Verwüstung, ebenso wie das Zeltgelände der Harsefelder Pfadfinder. Das bleibt wegen der umsturzgefährdeten und bereits umgestürzten Bäume vorerst gesperrt. "Da muss eine Windhose voll durchgeballert sein", meinte vor Ort ein Feuerwehrmann." - Eine Vor-Ort-Untersuchung lässt mit hoher Wahrscheinlichkeit auf normale Gewitterböen ("Downburst") schließen.

Windhose zwischen Harsefeld und Hollenbeck nietete Bäume um (Kreiszeitung Wochenblatt, 09.07.14)
Starke Regenschauer und Windhose (Tageblatt, 09.07.14)
Windhose wütet auf Zeltgelände der Harsefelder Pfadfinder (Kreiszeitung Wochenblatt, 15.07.14)

Gusborn (NI),
Quickborn (NI)

 09.07.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 15:00 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der Elbe Jeetzel Zeitung vom 11.07.2014: "Baum durchbohrt Zimmerdecke - Unwetter über Lüchow-Dannenberg richten erhebliche Schäden an - Windhosen-Verdacht in Quickborn. In der Badezimmerdecke von Ulrike und Henning Schönemann aus Quickborn klafft ein großes Loch. Die Tapete hängt triefend herunter, die Lampe ist aus der Verankerung gerissen, ein Holzbrett zerschlagen. Das Unwetter vom Mittwoch hat deutliche Spuren hinterlassen. "Wir waren im Wohnzimmer, dann ging alles ganz schnell, im Bruchteil von einer Sekunde", erzählt Henning Schönemann. Er und seine Frau hätten zur anderen Straßenseite aus dem Fenster geschaut. "Es hat gegossen, das kann man sich gar nicht vorstellen. Wir haben nur noch gesehen, wie alles in die Luft wirbelte", erinnert sich das Ehepaar. Währenddessen kracht auf dem Hinterhof eine riesige Weide um, hält den heftigen Sturmböen nicht mehr stand, und trifft das Dach des Hauses. Ein mächtiger Ast hat sich durch das Dach und die Decke bis ins Badezimmer gebohrt. Nun ist das Zimmer mit Trümmern übersät, Dachziegel liegen auf dem Fliesenboden, "ich habe nicht mal mehr meine Zahnbürste in dem Chaos gefunden", sagt Ulrike Schönemann. Sie und mehrere Augenzeugen aus dem Dorf haben den Verdacht, dass es eine Windhose gewesen sein könnte, die am Mittwoch gegen 15 Uhr das Dorf heimgesucht hat. Das Schadensbild im und rund um das Dorf könnte womöglich dazu passen: Bäume liegen hintereinander am Boden, Strohrundballenhaufen sind in sich zusammengesackt, Felder platt geweht. [...]" - Aus einem Bericht des Kreisfeuerwehrverbandes Lüchow-Dannenberg e.V. vom 11.07.2014: "Gusborn/Quickborn. Während des Gewitters am vergangenen Mittwoch (09.07.2014) kam es in der Gemeinde Gusborn zu Schäden durch umgestürzte Bäume. Augenzeugen berichteten, dass eine Windhose Ursache hierfür gewesen sei. Zwischen Klein Gusborn und Quickborn musste die Straße durch die freiwillige Feuerwehr von mehreren Bäumen befreit werden. In Quickborn war eine mehr als 30 Jahre alte Weide auf ein Wohnhaus gestürzt. Auch hier musste die Feuerwehr tätig werden. Mit Motorsägen wurde der Baum in mehrere Teile geschnitten. Anschließend konnte dieser mit Hilfe eines herbeigerufenen Autokrans über das Wohngebäude hinweg auf eine angrenzende Wiese bewegt werden. [...]"

Baum durchbohrt Zimmerdecke (Elbe Jeetzel Zeitung, 11.07.14)
Einsatz: Baum auf Wohnhaus (Kreisfeuerwehrverband Lüchow-Dannenberg e.V., 11.07.14)

Osterholz bei Syke (NI)

 09.07.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 15:30 Uhr MESZ. Aus einer Meldung von NonstopNews vom 09.07.2014: "In Bremen-Osterholz etwa stürzte ein massiver Baum auf das Dach eines Mehrfamilienhauses. Die Feuerwehr musste einen Kran einsetzen, um den Baum zu entfernen. Nur wenige Straßen weiter riss eine Windhose ein Loch das Dach einer Schule; auf dem angrenzenden Sportplatz wurden unzählige Bäume umgerissen und in der nächsten Querstraße verwüstete die Windhose auf über 300 Metern gleich einen ganzen Straßenzug. Die Feuerwehr war stundenlang im Einsatz."

Windhose verwüstet in Bremen auf über 300 Metern ganzen Straßenzug (NonstopNews, 09.07.14)
Galerie: Windhose verwüstet in Bremen auf über 300 Metern ganzen Straßenzug (NonstopNews, 09.07.14)

Schönau-Berzdorf auf dem Eigen (SN)

 08.07.2014 / Stärke (F2) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 14:00 Uhr MESZ. Aus einer Meldung des MDR vom 08.07.2014: "In der Oberlausitz brachte eine Windhose eine Scheune zum Einsturz. Sie war durch Schönau, einem Ortsteil der Gemeinde Ralbitz-Rosenthal, gerast. Dabei zerstörte sie nicht nur die Scheune, sondern deckte mehrere Dächer ab und wehte Bäume um. Menschen wurden nicht verletzt." - Aus einer Meldung von Blaulicht-Paparazzo vom 08.07.2014: "Kaum zu fassen, was sich am Dienstag Nachmittag in Cunnewitz-Schönau in der Gemeinde Ralbitz-Rosenthal abgespielt hat: Anwohner berichten von einer Windhose, die kurz nach 14 Uhr eine Schneise der Zerstörung hinterlassen hat. [...] Besonders betroffen war das Gebiet um die Fabrikstraße. Hier steht kaum noch etwas an seinem Platz. Ein Pferdeanhänger wurde 150 Meter quer über eine Wiese bis in eine Baumgruppe geschleudert. Häuser wurden abgedeckt und Bäume knickten um. Besonders schwer traf der Sturm zwei Scheunen. Eine wurde komplett zerstört. Durch eine zweite Scheune zog die Windhose quer durch und hinterließ eine Schneise der Verwüstung. Auf etwa 20 Metern Länge stürzte der gesamte Gebäudeteil ein und begrub Strohballen unter sich. Sechs Schafe konnte die Feuerwehr noch retten. Verletzt wurde zum Glück niemand. Insgesamt waren 45 Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren Wittichenau, Sollschwitz, Cunnewitz-Schönau, Panschwitz-Kuckau und Ralbitz im Einsatz, um gefährliche Stellen abzusichern und Bäume aus Bächen und von Straßen zu entfernen. Wie groß der entstandene Schaden im gesamten Ort ist, muss noch ermittelt werden. [...]"

Verdachtsfall Schönau (Skywarn)
08.07.2014 Analyse Tornado Laske -> Schönau (Jens Tischer)
Cunnewitz-Schönau: Tornado hinterlässt Verwüstungen (Blaulicht-Paparazzo, 08.07.14)
Windhose, Blitzschlag und umstürzende Bäume (MDR, 08.07.14)
Tornado über Ostsachsen - Hagel in der Sächsischen Schweiz (Dresdner Neuesten Nachrichten, 09.07.14)

Weiding (BY)

 07.07.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 22:15 Uhr MESZ. Meldung einer Windhose mit Schäden (abgedeckte Dächer). Aus einer Meldung der Mittelbayerischen Zeitung vom 08.07.2014: "Am heftigsten aber erwischte es Weiding, in dem nach einer ersten Begutachtung am gestrigen Vormittag ?wohl kein Haus davon gekommen? sei. Kreisbrandmeister Anton Bierl schätzte den Schaden auf einen ?mehrfach zweistelligen Millionenbetrag?. Die Summe erklärte sich schnell, als die Firma Rädlinger ihre Schadensschätzung abgab. Ein umgestürzter 100-Tonnen-Kran begrub drei Lastwagen unter sich, die Südwestfassade des Firmengebäudes und das Dach wurden komplett zerstört."

Verdachtsfall Weiding (Skywarn)
Schadensfotos bei Weiding
Unwetter: Schaden geht in die Millionen (Mittelbayerische Zeitung, 08.07.14)

Mönchweiler (BW)

 07.07.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 20:30 Uhr MESZ. Aus einer Meldung des Südkurier vom 08.07.2014: "Unwetter über Mönchweiler: Windhose knickt Bäume um und reißt Löcher in Dächer. Mönchweiler - Kurz aber sehr stark und mit einigen heftigen Schäden zog am Montagabend gegen halb neun ein Gewitter über Mönchweiler. Möglicherweise bildete sich sogar kurz eine Windhose. Aufgrund des starken Windes wurden entlang der Hindenburgstraße Löcher in etliche Hausdächer gerissen und Kaminabdeckungen durch die Luft gewirbelt. In einem Garten hielt das Dach eines Gartenhäuschens dem Wetter nicht stand, wurde in die Luft gewirbelt und landete einige Meter weiter im Garten des Nachbarn. Dort wurden außerdem mehrere Bäume entwurzelt. Auch Erwin Bührer hat das Unwetter zuhause miterlebt: ?Das war kurz und richtig heftig?, erinnert er sich. Seine Frau habe ein neben den Geräuschen des Windes, des Donners und des starken Regens ein komisches lautes Pfeifen gehört. Möglicherweise könne das eine Windhose gewesen sein. Diese Vermutung wird auch von anderen Bewohnern des Gebietes geäußert. Das Pfeifen wird von mehreren als sehr laut und irgendwie irreal beschrieben." Betroffen war ein etwa 400 Meter langer Bereich

Verdachtsfall Mönchweiler (Schweizer Sturmforum)
Windhose knickt Bäume um und reißt Löcher in Dächer (Südkurier, 08.07.14)
Bilder: Sturmschäden durch Windhose in Mönchweiler (Südkurier, 08.07.14)
Windhose sorgt für Zerstörungen (Südkurier, 09.07.14)

Auen (NI)

 07.07.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: Nacht zum 07. Juli. Aus einer Meldung der Neuen OZ vom 07.07.2014: "Windhose wütet in Lindern-Auen - Lindern. Eine Schneise der Verwüstung hat eine Windhose in Lindern hinterlassen. Wie die Nachrichtenagentur Nord-West-Media TV berichtete, ist in der Nacht zum Montag im Ortsteil Auen erheblicher Sachschaden entstanden. Zahlreiche Bäume wurden entwurzelt und eine Eiche fiel auf eine Garage. Zudem knickte der heftige Wind viele Baumkronen ab. Auch ein Getreidefeld walzte der Wind nieder. Linderns Gemeindebrandmeister Heinrich Wübben sagte gegenüber Nord-West-Media: ?Der Minitornado hat auf 500 Meter diverse Grundstücke geschädigt.? Auch Häuser seien beschädigt worden. Die Feuerwehr sei mehrere Stunden im Einsatz gewesen, um mit Kettensägen Bäume zu zerteilen. Dies, um Straßen und Wege wieder passierbar zu machen oder um Bäume in gefährlicher Schräglage zu sichern. Laut Wübben ist Auen bekannt dafür, dass sich hier Windhosen bilden können. Im Jahr 1927 sei der Ort schon mal von einem Sturm schwer getroffen worden. Anwohner Bernd Schute war laut Nord-West-Media gerade am Fernsehen, als es plötzlich dunkel geworden sei. ?Dann wurde es stürmisch und das Haus wackelte.? Überall seien Bäume umgefallen. ?Wir haben unwahrscheinliches Glück gehabt?, ist Schute froh, dass Menschen nicht zu Schaden gekommen sind. Aber: Um sein Haus herum sei ?alles kurz und klein? gewesen."

Windhose wütet in Lindern-Auen (Neue OZ, 07.07.14)
Windhose zieht durch ein Wohngebiet (Nord-West-Media TV, 07.07.14)

Niederwürzbach (SL)

 06.07.2014 / Stärke (n. bek.) Plausibel
Zeitpunkt: gegen 20:15 Uhr MESZ. Augenzeugenbericht eines möglichen Tornados: "Am Sonntag, 06.07.2014 , waren mein Mann und ich mit dem Hund in Blieskastel/Niederwürzbach, gegen 20.15 Uhr an der Motocrossstrecke unterwegs. Wir dachten uns bevor es noch anfängt zu regnen gehen wir noch schnell eine Runde. Dann plötzlich kamen die Wolken immer schneller auf uns zu und wir dachten...hm dann gehen wir mal lieber schnell zurück. Wir dachten dabei lediglich nur an ein Gewitter und möglicher Hagel. Doch als wir am Waldweg angekommen sind (drumherum viele große Bäume), blieben wir stehen, weil wir ein komisches Grollen und Tosen über uns / hinter uns gehört haben. Und dann ganz plötzlich kam sehr schneller Wind auf ... das war aber kein Wind mehr... Wir sind einfach losgerannt, weil das Grollen direkt über uns war und es wurde immer lauter und es flogen so viele Blätter durch die Luft, dass wir kaum noch was gesehen haben, auch Äste flogen an uns vorbei. Im Wald hörten wir ein Baum nach dem anderen durchbrechen. Das ganze Schauspiel war nach ca 2 Minuten aber schon wieder vorbei. Es war kein normaler Sturm, das wissen wir. Das Geräusch haben wir so vorher noch nie gehört. Dann bei meinen Eltern (die wohnen direkt am Waldrand) angekommen ... 2 Bäume im Garten, die Spitzen von 3 sehr großen Tannen aus unserem Garten lagen ca 100 m weiter weg im Nachbarsgarten. Das grollende-tosende Geräusch hat auch mein Vater vom Balkon aus gehört und hat gesehen wie es plötzlich anfing über den Bäumen zu rotieren. Dann ist er schnell rein ins Haus und hat alles zu gemacht."

Schönenberg-Kübelberg (RP)

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 06.07.2014 / Stärke (F2) Bestätigt


[Region: Königsbruch]

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 06.07.2014 / Stärke (F1) Bestätigt
Zeitpunkt: zwischen 20:00 Uhr und 20:30 Uhr. Ein Tornado wurde am Nordrand des Campingplatzes "Königsbruch" (zu Homberg/Saarland) von zahlreichen Augenzeugen beobachtet. Der Tornado hinterließ eine etwa 700 Meter lange und maximal 20 Meter breite Spur.

Nanzdietschweiler (RP)

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 06.07.2014 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Zeitpunkt: zwischen 20:00 Uhr und 20:15 Uhr MESZ. Ein Tornado wurde im Bereich Nanzweiler beobachtet und fotografiert. Über das Ausmaß der Schäden ist nichts bekannt.

Tornado in Nanzweiler

Kottweiler-Schwanden (RP)

 06.07.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 20 Uhr MESZ. Dazu der Bericht eines Anwohners: "Ich hatte auch mal einen erlebt. War am selben Tag wie der von Schönenberg/Kübelberg, wohl die selbe Superzelle. Wir wohnen in demselben Gebiet. Ich weiß nicht, ob der Tornado dokumentiert ist, jedoch bin ich mir ganz sicher, dass es einer war (Trichter und Rotation deutlich zu erkennen). Er ging direkt durch unser Dorf (Schwanden) durch, war ne Sache von Sekunden, jedoch hinterließ er nur schwache Schäden (Ziegeln weggeweht, Autos und ein paar Fenster von Trümmern wie Ästen demoliert und Bäume hat er umgeworfen), deswegen vermute ich mal dass es ein F1 war. Die "Schadens-Schneise" ging direkt schräg durch die Dorfmitte und war relativ dünn, geschätzt 50-100m. Er sah bei der Entstehung ziemlich monströs aus, hat wahrscheinlich aber enorm an Stärke verloren, weil zwischen ihm und Schwanden eine kleine, aber sehr steile Anhöhe ist. Bilder vom Tornado hab ich nicht, jedoch hat mein Vater Bilder von den Schäden. Genaue Urzeit fällt mir jetzt nicht mehr ein, ich glaube aber es war gegen 20:00 Uhr."

Wesel (NW)

 06.07.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 19:50 Uhr MESZ. Meldung eines möglichen Tornados: "Gestern abend habe ich durch Zufall aus dem Küchenfenster geschaut (ca. 19:50 Uhr). Ich sah eine schnelle Rotation der Wolken und einen Trichter, der zu Boden sank. Am Boden sah ich dann eine dunkle Wolke (weiß nicht wie ich es nennen soll), die wild umher zog. Ich wollte gerade mein Handy holen um es zu fotografieren. Da war es auch schon vorbei. Ich war wie erstarrt, weil sowas hatte ich noch nie gesehen und habe zu spät reagiert. Die Rotation am Himmel war ziemlich groß. Der Trichter, der zu Boden ging, war auch groß und sehr schnell im Tempo zum Boden. Das war kein kleiner, sondern ein dickes Ding. Auch wenn ich noch nie einen gesehen habe, ich war wie gelähmt aus Angst und Faszination. Kurz danach sehr starker Regen mit im Wechsel von warmen und kalten Böen. Ort der Sichtung: das Dorf Mehrhoog in 46499 Hamminkeln. Geschätzter Kontakt zum Boden: Wald oder Felder hinter dem Bahnhof leicht in Richtung Wesel. Eher Richtung Bergerfurth. Ein älterer Herr hat ihn auch gesehen."

Lahr (RP)

 06.07.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 19 Uhr MESZ. Aus einer Meldung des Volksfreund vom 07.07.2014: "Umgestürzte Bäume, Stromausfälle und Überschwemmungen - (Bitburg/Prüm/Neuerburg) Sturm und Regenfälle haben am Sonntagabend Straßenmeistereien, Feuerwehren und Polizei in der Eifel auf Trab gehalten. Umgestürzte Bäume führten zu Verkehrsbehinderungen, unter anderem auf der A60. In Lahr (VG Südeifel) tobte eine Windhose. In etlichen Ortschaften der Verbandsgemeinden Bitburger Land, Südeifel und Teilen der Stadt Bitburg kam es zu Stromausfällen. Insbesondere im nördlichen Bereich der Verbandsgemeinde Südeifel waren viele Helfer im Einsatz. ?Eine Unwetterfront zog über Mettendorf, Sinspelt, Utscheid, Weidingen, Altscheid, Lahr und Neuerburg hinweg. In Lahr wurde auch das Dach einer Scheune abgedeckt?, berichtet die Feuerwehr Neuerburg. Es handelt sich um die Scheune von Manfred Trost. Dieser berichtet von einer ?gigantischen Windhose?, die am Sonntagabend im Zick-Zack-Kurs durch Lahr zog, Bäume kappte, ein ganzes Feld voller Pappeln ummähte und eine Spur der Verwüstung hinterließ. [...] Neben Trosts Haus wurde eine Stromleitung durch einen umfallenden Baum beschädigt. Anders als das Dach ist sie jedoch längst wieder repariert. [...]"

Gewitter ziehen über Luxemburg und die Eifel (Volksfreund, 06.07.14)
Umgestürzte Bäume, Stromausfälle und Überschwemmungen (Volksfreund, 07.07.14)

Brochterbeck (NW)

 06.07.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 18 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der Westfälischen Nachrichten vom 07.07.2014: "Windhose zieht über die Dast - Eine Windhose ist am Sonntagabend über die Dast und durch das Bocketal gezogen. Der Löschzug Brochterbeck der Freiwilligen Feuerwehr musste zwei Mal ausrücken. Gleich zu zwei Einsätzen ist der Löschzug Brochterbeck der Freiwilligen Feuerwehr am Sonntagabend gerufen worden. Um 18.08 Uhr, so der stellvertretende Löschzugführer Harry Heise, ging der erste Alarm ein: Auf der Straße Bocketal war unterhalb der ?Osnabrücker Wand? ein Baum auf die Straße gestürzt.Die Blauröcke waren noch nicht wieder im Gerätehaus, als die zweite Alarmmeldung einging. Über die Dast sei eine Windhose hergezogen, mehrere Bäume drohten umzustürzen. ?Vor Ort haben wir gesehen, dass eine Eiche gefällt werden musste?, berichtet Harry Heise. Die Einsatzkräfte machten sich, unterstützt durch Landwirt Ewald Schulte-Laggenbeck und dessen Geräte, an die Arbeit und holten den mächtigen Baum zu Boden. Von weiteren Eichen sei keine Gefahr ausgegangen, berichtete der Einsatzleiter. Gegen 21 Uhr war dieser Einsatz für die Brochterbecker Feuerwehrkräfte beendet."

Windhose zieht über die Dast (Westfälische Nachrichten, 07.07.14)

Lörrach (BW),
Hauingen (BW)

 06.07.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 15:30 Uhr MESZ. Meldung von Schäden (große Bäume entwurzelt) und einer Funnelcloud: "[...] war in Lörrach und Hauingen eine Schneise zu sehen, davor war die Gewitterzelle mit Funnels sichtbar. Das ganze dauerte 4 min und dann war es vorbei. Aus vielen Gärten und Carports, die rundum geschlossen waren und nur zu einer Seite geöffnet, hatte es alles rausgezogen und lagen viele Meter weiter." Verdachtsfall Lörrach (Skywarn) 06.07.2014 - Unwettereinsätze (Feuerwehr Glan-Münchweiler)

Tarp (SH)

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 05.07.2014 / Stärke (F1) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 16:45 Uhr MESZ. Tornado in Tarp wurde beobachtet und gefilmt. Die gesamte Schneiße reicht von Jerrishoe über die Johannesbuger Straße, den Treenering und die Tornschauer Straße. Die Streke beträgt ungefähr 1 km Länge. Unter anderem wurde im Treenering ein Schuppen völlig zerstört inkl. Bodenplatte, beim Nachbarn wurde das Gewächshaus beschädigt bzw. zerstört.

Tornado in Tarp
Nach Starkregen: Flensburg unter Wasser (Flensburger Tageblatt, 06.07.14)

Nobbin (MV)

 01.07.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 10:00 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud von Nobbin (Rügen) aus.

Dranske (MV)

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 01.07.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 09:50 Uhr MESZ. Beobachtung von mindestens drei Funnelclouds von Bakenberg (Rügen) aus in Richtung Norden über der Ostsee: "Es waren insgesamt 3 dieser Funnelclouds und sie waren mindestens 5 Minuten sichtbar."

Funnelclouds vor Bakenberg, Rügen

Dranske (MV)

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 01.07.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 09:50 Uhr MESZ. Beobachtung von mindestens drei Funnelclouds von Bakenberg (Rügen) aus in Richtung Norden über der Ostsee: "Es waren insgesamt 3 dieser Funnelclouds und sie waren mindestens 5 Minuten sichtbar."

Funnelclouds vor Bakenberg, Rügen

Dranske (MV)

bild
 01.07.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 09:50 Uhr MESZ. Beobachtung von mindestens drei Funnelclouds von Bakenberg (Rügen) aus in Richtung Norden über der Ostsee: "Es waren insgesamt 3 dieser Funnelclouds und sie waren mindestens 5 Minuten sichtbar."

Funnelclouds vor Bakenberg, Rügen
Juni

Pößneck (TH)

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 30.06.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 19:26 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud vom Zentrum der Stadt Pößneck aus in Richtung Südwesten, wahrscheinlich etwa am Stadtrand: "Die Windhose habe ich entdeckt, als ich aus dem Fenster unserer Dachgeschosswohnung schaute - in Richtung Saalfeld. Das Haus, das auf dem Foto zu sehen ist, steht in der Bärenleite. Es ging alles sehr schnell, die Windhose war nur 1 - 2 Minuten zu sehen und löste sich dann auf." Bitte den Text der verlinkten Zeitungsmeldung nicht beachten, hier stecken viele Fehler drin. Funnelcloud bei Pößneck Windhose über Pößneck (Ostthüringer Zeitung, 01.07.14)

Behrenhoff (MV)

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 30.06.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: ca. 16:45 bis 16:50 Uhr und gegen 17:00 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud von Greifswald aus in Richtung Süden.

Funnelcloud bei Behrenhoff

Behrenhoff (MV)

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 30.06.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: ca. 16:45 bis 16:50 Uhr und gegen 17:00 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud von Greifswald aus in Richtung Süden.

Funnelcloud bei Behrenhoff

Belleben (ST)

 30.06.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 12:45 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud bzw. eines mutmaßlichen Tornados. "Ich bin mir relativ sicher, heute bei uns Ansätze eines Tornados gesehen zu haben. Wir waren zu dritt mit dem Auto unterwegs von Sandersleben Richtung Alsleben, unmittelbar vor und rechts neben uns befand sich eine riesen Gewitterfront. Wir befanden uns näher an Sandersleben, in Höhe der nebengelegenen Ortschaft Roda, und sind Richtung Alsleben gefahren. Vor uns in der dunkelgrauen Wand befand sich eine hellere Zone, in der sich ein dunkler Rüssel von den oberen Wolken senkrecht nach unten schlängelte. Das Unwetter war unmittelbar vor uns, also vielleicht nen halben km entfernt war die Stelle wo der Rüssel war. Ich sagte noch zu meiner Tochter: "guck mal, das da vorne sieht aus wie ein Tornado", als sich dieser Rüssel kurz nach unten und dann rasch wieder nach oben in die Wolken zog. Im umliegenden Gebiet kam es auch zu starkem Graupelschauer. Es sah unheimlich aus."

Schleife (SN),
Halbendorf (SN)

 29.06.2014 / Stärke (F1) Bestätigt
Zeitpunkt: kurz nach 16 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der Lausitzer Rundschau vom 30.06.2014: "Windhose fegt über Halbendorfer FKK-Strand - Keine Personen verletzt / Sturm lässt Bäume wie Streichhölzer kippen / Dauercamper wollen sich ihren Urlaub nicht vermiesen lassen. Halbendorf. Sonntag ist nach 17 Uhr eine Windhose über einen Teil des Halbendorfer Sees gefegt und wütete vor allem am FKK-Strand und FKK-Campingplatz. Dass dabei kein Mensch verletzt wurde, grenze schon an ein Wunder, ist Dauercamper Michael Piéc überzeugt. Gudrun und Ralf Thomas wohnen nur wenige hundert Meter vom Halbendorfer See entfernt. Sonntagnachmittag saßen sie in ihrem Wintergarten, tranken gemütlich mit Tochter und Enkelkindern Kaffee. ?Plötzlich braute sich über dem See etwas zusammen, wirbelte höher und riss Wasser mit sich hoch?, beschreibt Gudrun Thomas ihre Beobachtungen. Da sie so etwas schon in Ungarn erlebten, ahnten beide Schreckliches. ?Der Wind drehte sich in Sekundenschnelle, und wir bekamen mächtig Angst um unser Haus, haben schnell sämtliche Rollos runtergelassen.? Bäume auf dem Grundstück knickten um. ?Von einer großen Tanne brach die Spitze ab und krachte haarscharf an den Autos bei uns vorbei. [...] Es sei nur eine Minutensache gewesen. ?Erst hörte ich nur ein Rauschen, und dann polterte und krachte es ringsherum?, schildert Dauercamper Michael Piéc. In einem Bereich von knapp 100 Meter Breite wütete der Sturm und brach starke Bäume wie Streichhölzer um. Vordächer wurden aus den Verankerungen gerissen und wie ein Stück Papier zerfetzt oder flogen durch die Gegend. [...] Erst hätte es nur leicht geregnet, und dann schlagartig nur so gekracht. Michael Piéc meint, es sei wie ein Mini-Tornado gewesen, wie man ihn aus dem Fernsehen kenne. Heidi Pohling zeigt auf den Strandbereich, wo die Böe durchmarschiert sei. ?Die Boote da unten hat es über den Steg auf die andere Seite geschleudert.? [...]" Der Tornado zog von Südwesten her zuerst über den Naturlehrpfad im Großteichgebiet Schleife hinweg, wo einige Bäume umstürzten, teils mit unterschiedlichen Fallrichtungen, dann über den Campingplatz und den See und traf am Ostufer auf den Ort Halbendorf.

Tornado Halbendorf (Skywarn)
Fotos der Schäden
Tornado in der Lausitz Trebendorf 29.06.2014 gegen 16 Uhr (YouTube)
Windhose fegt über Halbendorfer FKK-Strand (Lausitzer Rundschau, 30.06.14)
Diashow: Windhose fegt über Halbendorfer FKK-Strand (Lausitzer Rundschau, 30.06.14)
Diashow: Windhose fegt über Halbendorfer FKK-Strand (Lausitzer Rundschau, 30.06.14)

Leeseringen (NI)

bild
 29.06.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 13:46 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud von der Landstraße zwischen Nienburg und Landesbergen in Richtung Landesbergen, also in Richtung Südwesten.

Funnelcloud bei Leeseringen

Norderney (NI)

 26.06.2014 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Zeitpunkt: 08:45 bis 08:49 und 09:00 bis 09:02 Uhr MESZ. Beobachtung von mindestens zwei Tornados und zwei weiteren Funnelclouds von der Insel aus in Richtung Nordosten auf der Nordsee, geschätzte Entfernung: ca. 12-16 Kilometer. (Quelle: Wetterwarte Norderney) - Aus einer Meldung von Nomo Online vom 26.06.2014: "Gegen 8.20 Uhr zog nördlich vor Norderney eine große Gewitterzelle. ?Sie kam fast aus dem Nichts?, wunderte sich Frank Kahl von der Wetterwarte Norderney des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Die Wolken über dem Meer marschierten fast dunkelblau-schwarz auf. Rund um die Insel zog es sich bedrohlich zu. Mehrere Wasserhosen (Großtromben) bildeten sich dann gegen 8.30 Uhr nördlich vor Norderney. ?Wir hatten vorhin gleich vier Rüssel dort hinten am Horizont und einen großen direkt vor uns?, erklärte Kahl um 8.50 Uhr und zeigte in nordöstliche und nördliche Richtung. ?Sie war aber ganz weit weg, am Horizont? beruhigte er und meinte damit die Großtrombe über dem Meer direkt in Höhe der Wetterwarte. Immer wieder bildeten sich bis 9.30 Uhr Tromben aus den Wolken. Mehrere von ihnen hatten Kontakt mit dem Wasser. Der Wirbel erstreckt dann sich durchgehend vom Boden beziehungsweise Wasser bis zur Wolkenuntergrenze. Nach Alfred Wegener wird die Wettererscheinung erst dann Großtrombe genannt. Vor dieser spektakulären Kulisse schleppte das Tochterboot ?Johann Fidi? des Norderneyer Seenotrettungskreuzers ?Bernhard Gruben? eine Segeljacht in den Hafen. Eine außergewöhnlich gute Fernsicht erlaubte einen Blick von der Kaiserwiese aus auf den rund 40 Kilometer entfernten Windpark Borkum Riffgat."

Mehrere Wasserhosen vor Norderney (Nomo Online, 26.06.14)
Tornados ziehen an Norderney vorbei (Nordwest Zeitung, 27.06.14)

Norderney (NI)

 26.06.2014 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: 08:45 bis 08:49 und 09:00 bis 09:02 Uhr MESZ. Beobachtung von mindestens zwei Tornados und zwei weiteren Funnelclouds von der Insel aus in Richtung Nordosten auf der Nordsee, geschätzte Entfernung: ca. 12-16 Kilometer. (Quelle: Wetterwarte Norderney) - Aus einer Meldung von Nomo Online vom 26.06.2014: "Gegen 8.20 Uhr zog nördlich vor Norderney eine große Gewitterzelle. ?Sie kam fast aus dem Nichts?, wunderte sich Frank Kahl von der Wetterwarte Norderney des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Die Wolken über dem Meer marschierten fast dunkelblau-schwarz auf. Rund um die Insel zog es sich bedrohlich zu. Mehrere Wasserhosen (Großtromben) bildeten sich dann gegen 8.30 Uhr nördlich vor Norderney. ?Wir hatten vorhin gleich vier Rüssel dort hinten am Horizont und einen großen direkt vor uns?, erklärte Kahl um 8.50 Uhr und zeigte in nordöstliche und nördliche Richtung. ?Sie war aber ganz weit weg, am Horizont? beruhigte er und meinte damit die Großtrombe über dem Meer direkt in Höhe der Wetterwarte. Immer wieder bildeten sich bis 9.30 Uhr Tromben aus den Wolken. Mehrere von ihnen hatten Kontakt mit dem Wasser. Der Wirbel erstreckt dann sich durchgehend vom Boden beziehungsweise Wasser bis zur Wolkenuntergrenze. Nach Alfred Wegener wird die Wettererscheinung erst dann Großtrombe genannt. Vor dieser spektakulären Kulisse schleppte das Tochterboot ?Johann Fidi? des Norderneyer Seenotrettungskreuzers ?Bernhard Gruben? eine Segeljacht in den Hafen. Eine außergewöhnlich gute Fernsicht erlaubte einen Blick von der Kaiserwiese aus auf den rund 40 Kilometer entfernten Windpark Borkum Riffgat."

Mehrere Wasserhosen vor Norderney (Nomo Online, 26.06.14)
Tornados ziehen an Norderney vorbei (Nordwest Zeitung, 27.06.14)

Norderney (NI)

bild
 26.06.2014 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 07:51 Uhr, 07:56 bis 08:04 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud und eines Tornados von der Insel aus in Richtung Norden auf der Nordsee, geschätzte Entfernung: ca. 12 Kilometer. (Quelle: u.a. Wetterwarte Norderney)

Tornado und Funnelcloud vor Norderney

Norderney (NI)

bild
 26.06.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 07:51 Uhr, 07:56 bis 08:04 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud und eines Tornados von der Insel aus in Richtung Norden auf der Nordsee, geschätzte Entfernung: ca. 12 Kilometer. (Quelle: u.a. Wetterwarte Norderney)

Tornado und Funnelcloud vor Norderney

Bremerhaven (HB)

bild
 24.06.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: mindestens ab 20:44 bis 20:48 Uhr MESZ. Beobachtung einer ausgeprägten Funnelcloud über der Weser im Bereich vor den Überseehäfen bzw. dem südlichen Teil des Containerterminals.

Lubmin (MV)

 24.06.2014 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: vormittags. Beobachtung eines Tornados auf dem Greifswalder Bodden nahe der Stadt Lubmin. Der Kontakt des Wirbels mit dem Wasser wurde von zahlreichen Augenzeugen beobachtet.

Windhose entdeckt (Facebook)

Vehlefanz (BB)

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 11.06.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 21:40 Uhr MESZ, Dauer: ca. 3 Minuten. Beobachtung einer kurzen Funnelcloud von Vehlefanz aus in Richtung Osten.

Funnelcloud bei Vehlefanz

Blumenhagen bei Strasburg (MV)

 11.06.2014 / Stärke (F1) Bestätigt
Zeitpunkt: nachmittags. Aus einer Meldung des Nordkurier vom 12.06.2014: "Tornado über Blumenhagen richtet Verwüstungen an - Blumenhagen 12.06.2014. Der Sturm hat innerhalb von nur zweieinhalb Minuten Dächer abgedeckt und Bäume umgerissen. Wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt. Ein Sturm, womöglich ein Tornado, hat in Blumenhagen eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Die Windhose fegte bei dem Unwetter am Mittwochnachmittag durch das Dorf bei Weisdin und richtete große Schäden an. Die Bilanz: Dächer abgedeckt, Gewächshäuser, Lauben und Zäune zerstört, Bäume abgeknickt und entwurzelt. Es grenzt an ein Wunder, dass niemand verletzt wurde. Bernhard Rückert stand im Garten, als der Sturm wenige Meter entfernt vorbei fegte. ?Das ging rasend schnell. Plötzlich kam starker Wind auf und dann riss es unseren Gartenpavillon senkrecht 150 Meter in die Höhe.? Den Pavillon fand der Besitzer später in einer 30 Meter hohen Baum­krone wieder. Der Sturm fällte zudem vier Bäume auf dem Grundstück. Heiko Hänsch hat die Naturgewalten durch die Fenster beobachtet. ?Erst sah es so aus, als käme nur starker Regen. Aber dann wurde es so dunkel, dass die Straßenlaternen angingen, und der Spuk begann. Nach nur zweieinhalb Minuten war das Schlimmste vorbei. Da hatte der Sturm schon alles kurz und klein gemacht.? Ursula Hänsch stand ebenfalls am Fenster. ?Der Sturm hat das Dach gegenüber einfach hoch gehoben. Mir schlotterten die Knie?, erzählt sie. Die Blumenhagener sind erschüttert von der Naturgewalt. Dass Bernhard Rückert kein Haar gekrümmt wurde, obwohl er unter freiem Himmel stand, erklärt er sich damit, dass der Sturm zwar gewaltig, aber auf einer schmalen Spur tobte. ?Hier riss er die schwere Massivholzbank hoch, und die leichte Blumenvase in zehn Metern Entfernung hat sich nicht einmal bewegt.? Jetzt sind die Blumenhagener dabei, Schäden zu sichten, mit Versicherungen zu korrespondieren und zu reparieren. Das wird noch viele Tage in Anspruch nehmen. Besonders heftig hat der Sturm an der Badestelle am Ortsrand und am Bootsanleger gewütet. Starke Pappeln wurden wie Streichhölzer umgeknickt, die Badestelle und der Bootssteg sind unter Ästen und Zweigen begraben. Bernhard Rückert: ?Da müssen wir wohl einen Arbeitseinsatz starten.?" - Im Rahmen einer Nachbesprechung der Tornado-Arbeitsgruppe im November 2014 wurde der Fall bestätigt. Der Tornado entstand bereits südlich von Weisdin und zog in Richtung NNO über Blumenhagen und auch über den dortigen See bis auf die andere Seite und richtete dort auch noch Waldschäden an. Der Schadenspfad endet ca. 400 m SO von Blumenholz-Nebendorf. Insgesamt sind das ca. 2,1 km Länge, maximale Breite ca. 50 Meter.

Zwenzow (MV)

 11.06.2014 / Stärke (F2) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 13:40 Uhr MESZ. Massive Forstschäden im Bereich der Ortschaft Zwenzow im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, Mecklenburg-Vorpommern. Der Forstschaden beläuft sich auf ca. 13 bis 17 Hektar. Es gibt ein langgestrecktes Schadensareal - homogener Kiefernbestand, stellenweise auch Buchenbestand. Deutlich konvergentes Fallmuster liegt vor. Betroffen ist eine mehr als 2 Kilometer lange Schneise, die minimal etwa 20 Meter und maximal etwa 120 Meter breit ist. Die Schäden lassen eindeutig auf einen Tornado schließen, ein ausführlicher Bericht folgt noch.

Wesenberg (MV)

 11.06.2014 / Stärke (F1) Bestätigt
Zeitpunkt: nicht genau bekannt. Nicht weit von der Schneise bei Zwenzow entfernt (ca. 2 km) verläuft parallel versetzt eine weitere Schneise. Der Touchdown lag noch vor dem F2-Tornado bei Zwenzow und dann wohl kurzzeitig parallel. Das Ereignis trat im Gemeindegebiet Wesenberg auf. Länge des Areals: ca. 2,2 km von SW nach NO vom Tanklager Hohes Holz bis an den Gr. Labus See. Die Schadensspur endet direkt am Großen Labussee ca. 0,5 km südlich des Rookhuses. Breite der Schneise maximal 50 Meter. Intensität im F1-Bereich. - Im Rahmen einer Nachbesprechung der Tornado-Arbeitsgruppe im November 2014 wurde der Fall wegen des konvergenten Fallmusters und linksseitiger Verfrachtungen bestätigt.

Ebersheim (RP)

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 10.06.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 20:13 Uhr MESZ. Beobachtung einer möglichen, weit hinabreichenden Funnelcloud von Bodenheim aus in Richtung Ebersheim bzw. im Bereich südlich bis sdüwestlich davon.

Funnelcloud bei Ebersheim

Naumburg (HE)

 10.06.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 20:30 Uhr MESZ. Beobachtung einer recht weit hinabreichenden Funnelcloud in der Nähe von Elbenberg in Richtung Norden im Bereich zwischen Naumburg und Ippinghausen.

Funnelcloud bei Naumburg

Solingen (NW)

 09.06.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 21 Uhr MESZ. "Ich habe am 09.06.2014, als das schwere Unwetter in Deutschland wütete, in der Nähe von Solingen eine Tornado ähnliche Entdeckung gemacht. Er sog eine Staubwolke nach oben die rotierte, da war ich mir fast sicher das ich meinen ersten Tornado, wenn auch klein, sah. Der Wirbel wurde von Solingen-Widdert aus in Richtung Süden beobachtet. Die Aufwirbelung dauerte ca 30-50 Sekunden, sie war recht schnell wieder weg." Es besteht die Möglichkeit, dass es sich um einen schwachen so genannten Böenfronttornado handelte, der entsteht, wenn ein bodennaher Wirbel Verbindung mit einer aufziehenden Böenfront aufnimmt.

Düsseldorf (NW)

 09.06.2014 / Stärke (F1) Kein Tornado
Zeitpunkt: abends zwischen 19:50 und 22 Uhr MESZ. Durchzug einer massiven Gewitterfront mit einem so genannten Bow-Echo und Orkanböen vom Rheinland bis ins Ruhrgebiet. Es gab zahlreiche Meldungen zu angeblichen Tornados, die enormen Schäden wurden aber durch extreme Gewitterfallböen ausgelöst.

Schwere Gewitterfront in NRW am 09.06.2014 (Unwetterzentrale)
Unwetter vom 9.-12.6.2014 - Schäden und Nachbetrachtungen (WZ-Forum)
Hitzegewitter richten schwere Schäden an (n-tv, 10.06.14)
Übersichtsseite zum Unwetter (WDR)
Chronik zum Sturm: Das Unwetter und seine Folgen (WDR)
Feuerwehren ziehen Bilanz (WDR, 13.06.14)
Fotos: Sturmschäden in Essen (Der Westen, 18.06.14)
Aufräumarbeiten in Essener Wäldern starten erst ab Herbst (Der Westen, 18.06.14)

Dreierwalde (NW)

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 09.06.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: zwischen 15 und 15:50 Uhr MESZ. Im Inflowbereich einer Wallcloud immer wieder Beobachtung mehrerer kurzlebiger Funnelclouds, darunter eine recht weit hinabreichende Funnelcloud.

Funnelcloud bei Dreierwalde

Heinzerath (RP)

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 03.06.2014 / Stärke (n. bek.) Plausibel
Zeitpunkt: ca. 12:03 bis 12:13 Uhr MESZ. Beobachtung von zwei Funnelclouds, darunter eine sehr langgestreckte. Aus einer Meldung des Trierischern Volksfreunds vom 03.06.2014: "Windhose zieht über Morbach - (Morbach) Eine Windhose ist am Dienstag um die Mittagszeit über Morbach (Kreis Bernkastel-Wittlich) gezogen. Diese ist zwischen der Morbacher Energielandschaft und Heinzerath gezogen, sagen Augenzeugen. Über Schäden gibt es keine Meldungen. Einer Lehrerin der Morbacher Grundschule ist es gelungen, das Naturschauspiel zu fotografieren."

Funnelcloud bei Heinzerath
Windhose zieht über Morbach (Trierischer Volksfreund, 03.06.14)
Windhose über dem Hunsrück gesichtet (Wochenspiegel, 05.06.14)
Mai

UNBEKANNT (n.bek.)
[Region: Bodensee]

 30.05.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: kurz nach 09:00 Uhr MESZ. Beobachtung einer Wasserhose. Aus einer Meldung von 20 Minuten vom 30.05.2014: "Mini-Twister fegt über den Bodensee - Ein heftiges, lokales Gewitter sorgte heute Morgen für eine Wasserhose über dem Bodensee ? für diese Jahreszeit ein sehr seltenes Ereignis. Leser-Reporter Pascal Mägli entdeckte heute Morgen über dem Bodensee ein in der Schweiz eher ungewöhnliches Phänomen: eine Wasserhose. Es sah aus, als sei die Wolke über dem See durstig und strecke einen kleinen Rüssel ins Wasser. Was Leser-Reporter Pascal Mägli heute Morgen kurz nach 9 Uhr über dem Bodensee bei Rorschacherberg entdeckte, ist eine sogenannte Wasserhose, manchmal auch Mini-Twister oder Windhose genannt. Reto Vögeli von Meteonews ist erstaunt darüber: Zwar spricht er von keinem schönen Exemplar, zu dieser Jahreszeit trete das Phänomen aber höchst selten auf. «Normalerweise beobachtet man Windhosen im Hochsommer oder Herbst, wenn das Wasser heiss und die Luft kalt ist», sagt Vögeli. Zurzeit ist der Bodensee hingegen nur 15 Grad warm. Grund für die Wasserhose sei ein sehr heftiger Schauer der zweithöchsten Stufe, der sich nahe am Ufer gebildet hatte, kombiniert mit Winden aus verschiedenen Richtungen und kalter Höhenluft ? auf dem Säntis herrschen zurzeit Minustemperaturen." Die Wasserhose ist nachgewiesen, befand sich aber auf der schweizer Seeseite, daher ist der Fall nur als Verdachtsfall aufgeführt.

Mini-Twister fegt über den Bodensee (20 Minuten, 30.05.14)

Neudorf (SN)

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 27.05.2014 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Zeitpunkt: zwischen 19:50 und 19:55 Uhr MESZ: "Die Fotos wurden in Königswartha "An der Winze" in Richtung Nordost gemacht. Es rotierte, denn so bin ich darauf aufmerksam geworden. Da der Tornado nur über ein Feld ging, gab es auch keine Schäden." Der Tornado befand sich östlich von Königswartha (Oberlausitz) und im Bereich nördlich von Neudorf. - Foto: Antje Neika

Tornado in Königswartha (YouTube)

Moosfürth (BY)

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 27.05.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 16:55 Uhr MESZ, Dauer: ca. 4-5 Minuten ab Beobachtungsbeginn. Beobachtung einer lang gestreckten, teils horizontal verlaufenden Funnelcloud in der Nähe von Moosfürth, östlich von Wallersdorf, Landkreis Dingolfing-Landau in Niederbayern.

Funnelcloud bei Moosfürth

Deensen (NI)

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 26.05.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 16:49 Uhr MESZ, Dauer: mehrere Minuten. Beobachtung einer Funnelcloud von Deensen aus in Richtung Südwesten, Zugrichtung West-Nordwest.

Funnelcloud bei Deensen

Sillerup (SH)

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 24.05.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 20:30 Uhr MESZ, Uhrzeit unsicher. Beobachtung einer schlauchförmigen Funnelcloud von Lindewitt-Sillerup aus in Richtung Westen, eventuell auch im Bereich.

Lütjenholm (SH)

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 24.05.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: ab ca. 19:55 bis 20:02 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud von Langenhorn aus in Richtung Osten: "Am Samstagabend sah ich einen Rüssel, der aus den Wolken kam, und holte sofort meine Kamera und machte 4 Fotos von dem "Tornado". Er hatte - soweit ich das sehen konnte - keinen Bodenkontakt." - Die schlauchförmige Funnelcloud reichte aber weit hinab und Bodenkontakt des Wirbels ist recht wahrscheinlich.

Funnelcloud bei Lütjenholm

Bruchhagen (NI)

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 24.05.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 17:45 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud, bei aufkommenden Gewitter aus Richtung West kommend, bereits in der Auflösung, aber doch noch deutlich zu erkennen. "Ich konnte die Funnelcloud leider erst relativ spät sehen, da sie vorher von einem Haus verdeckt war. Selber konnte ich sie so leider inkl. Fotos nur ca. 2 Minuten beobachten. Vor den Fotos war sie geschätzt noch ca. 1/3 länger und sehr scharfkantig. Rotation war zu erkennen."

Funnelcloud bei Bruchhagen
Verdachtsfall Bruchhagen (Skywarn)

Lindhorst bei Stadthagen (NI)

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 24.05.2014 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Zeitpunkt: zwischen 11:58 und ca. 12:10 Uhr MESZ. Beobachtung eines ausgeprägten Tornados mit einer eindrucksvollen Funnelcloud im Bereich etwa südlich von Lindhorst und damit zwischen Stadthagen und Bad Nenndorf. Der sichtbare Teil des Wirbels reichte praktisch bis zum Boden, mehrere Augenzeugen beschreiben den Bodenkontakt des Wirbels. Ob Spuren in einem Getreidefeld zwischen Lindhorst und Kobbensen zum Fall gehören, ist noch nicht sicher. Gebäude waren von dem Tornado nicht betroffen.

Schmilau (SH),
Ratzeburg (SH)

 23.05.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: zwischen 05:20 und 05:25 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der Lübecker Nachrichten vom 23.05.2014: "Windhose fegte durch Ratzeburg - Eine Windhose mit starkem Hagel fegte heute in den frühen Morgenstunden durch Ratzeburg. Zwischen Bahnhof und Rathaus an der Schlosswiese zieht sich eine Schneise der Verwüstung. In Höhe des Hotels Seehof knickten Bäume um oder wurden sogar komplett entwurzelt. Zahlreiche Einsatzkräfte der Polizei und der Feuerwehr sind zur Zeit noch im Einsatz. [...] In Ratzeburg an der Schlosswiese und der davor liegenden Hundeweise knickte der Sturm eine Buche, zwei Linden und eine Pappel um. Außerdem brachen überall auch viele Äste durch den Sturm ab."

Windhose fegte durch Ratzeburg (Lübecker Nachrichten, 23.05.14)
Fotostrecke: Sturm entwurzelt Bäume in Ratzeburg (Lübecker Nachrichten, 23.05.14)
Kurze Meldung und Schadensfoto (Feuerwehr Ratzeburg bei Twitter, 23.05.14)

Vaihingen (BW)

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 22.05.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: etwa 19:24 bis 19:32 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud südlich bis südwestlich von Stuttgart. Standorte: an der Budesstraße B464 westlich von Maichingen, Blickrichtung Osten und Ostfildern-Ruit mit Blickrichtung Westen. Foto: Stormchasing Team Harz Heide

Funnelcloud bei Vaihingen

Bedekaspel (NI)

 20.05.2014 / Stärke (n. bek.) Kein Tornado
Zeitpunkt: gegen 21:15 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der Ostfriesischen Nachrichten vom 21.05.2014: "Tornado verwüstet Garten in Bedekaspel - Ein Tornado hat am Dienstagabend in Bedekaspel gewütet. Sechs massive Bäume wurden samt Wurzelwerk aus dem Boden gerissen und wie Streichhölzer umgeknickt. Bedekaspel. Eine Windhose hat am Dienstagabend in einem Garten eines Wohnhauses in Bedekaspel eine Schneise der Zerstörung hinterlassen. Sechs massive Bäume wurden samt Wurzelwerk aus dem Boden gerissen und wie Streichhölzer umgeknickt. Außerdem machte sich ein Trampolin selbstständig und beschädigte das Gewächshaus der Familie Ubben. Ute Ubben war der Schreck auch noch am Tag danach anzusehen. ?So etwas habe ich noch nie erlebt. Ich habe gegen 21.15 Uhr aus dem Fenster geschaut. Da sah ich, wie das Trampolin einfach vorbeigeflogen ist?, berichtete Ute Ubben. Allem Anschein nach wurde nur der Garten der Familie Ubben in Mitleidenschaft gezogen. Die Nachbargrundstücke wurden von dem Wetterphänomen verschont." Tatsächlich ist eine ausgeprägte und mit starken Turbulenzen verbundene Böenfront über die Region hinweggezogen. Das vorliegende Bildmaterial und Augenzeugenbeschreibungen sprechen deutlich gegen einen Tornado.

Tornado verwüstet Garten in Bedekaspel (Ostfriesische Nachrichten, 21.05.14)
Foto der Böenfront über dem benachbarten Wiegboldsbur (Ostfriesische Nachrichten)

Elmpt (NW)

 13.05.2014 / Stärke (F0) Bestätigt
Zeitpunkt: zwischen 17:50 und 18:00 Uhr MESZ. Schäden wie teilweise abgedeckte Dächer und umherfliegende Gegenstände. Betroffen war der Bereich Overhetfelder Straße, Hauptstraße, Im Grund, Schulstraße, Dürerstraße, Niederkrüchten-Elmpt liegt im Kreis Viersen. Unterhalb einer rotierenden Wolkenabsenkung wurde ein Wirbel beobachtet, der die Schäden am Boden anrichtete. Der Tornado war nicht durchgehend sichtbar.

Tornado in Elmpt (Skywarn)
Tornado-Meldung aus NRW (UWZ) (WZ-Forum)
Fegte ein Tornado über Elmpt hinweg? (Rheinische Post, 15.05.14)
Amateur-Aufnahmen zeigen den Tornado von Elmpt (Rheinische Post, 20.05.14)
Tornado -- Niederkrüchten-Elmpt am 13.5.2014 (YouTube)

Glauchau (SN)

 13.05.2014 / Stärke (F0) Bestätigt
Zeitpunkt: 16:43 Uhr MESZ. Aus einer Meldung von news aus chemnitz vom 14.05.2014: "[..] Die schwere Gewitterfront zog weiter in Richtung Glauchau, wo sich etwa eine halbe Stunde später eine Windhose bildete. Der Wirbel deckte ein Dach ab und schleuderte es auf die Terrassenüberdachung des Nachbargrundstückes. "Dabei wurde noch ein Freileitungsstromkabel abgerissen und der Strommast kippte zur Seite", so ein Polizeisprecher. "Ein auf der Flugbahn befindlicher Kleintransporter wurde ebenfalls beschädigt." Den angerichteten Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 8.000 Euro. Verletzt wurde hier niemand." - Aus einer Meldung von TV Zwickau vom 14.05.2014: "[...] 20 Minuten später deckte eine Windhose am Glauchauer Erlensteig das Dach eines Schauers ab und schleuderte es auf die Terrassenüberdachung des Nachbargrundstückes. Dabei wurde eine Freileitung abgerissen und der Strommast kippte zur Seite. Ein auf der Flugbahn befindlicher Kleintransporter wurde beschädigt. Die Bilanz ergab einen Gesamtschaden von 8.000 Euro."

Schwere Gewitter: Kind von Blitz getroffen, Dach abgedeckt (news aus chemnitz, 14.05.14)
Familie vom Blitz getroffen (TV Zwickau, 14.05.14)
Limbach-Oberfrohna; Glauchau: Wetterunbilden mit ernsten Folgen (Polizei Sachsen, 14.05.14)
Fotogalerie: Glauchau: Windhose deckt Dach ab (Freie Presse, 14.05.14)

Neukirchen / Pleiße (SN)

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 13.05.2014 / Stärke (n. bek.) Plausibel
Zeitpunkt: zwischen 16:20 und 16:35 Uhr MESZ. Beobachtung einer ausgeprägten Funnelcloud im Bereich dicht östlich von Neukirchen und südlich von Crimmitschau, die sehr weit hinabreichte. Bodenkontakt des Wirbels ist sehr wahrscheinlich, aber bisher nicht nachgewiesen.

Funnelcloud bei Neukirchen/Pleiße
Ein Naturschauspiel (Freie Presse, 15.05.14)
Funnelcloud bei Crimmitschau (Facebook)
Plausibler Tornadoverdacht nahe Crimmitschau (Facebook)

Nobitz (TH)

 13.05.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 15:55 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud vom Leipzig-Altenburg aus. "Es wurden vom Tower mehrere Bilder gemacht. Es gab wohl keinen Bodenkontakt." (Quelle: ESWD)

Wangerooge (NI)

 11.05.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: zwischen 16 und 16:30 Uhr MESZ. Aus einer Meldung des Jeverschen Wochenblatts vom 12.05.2014: "Windhose zog über den Wangerooger Platz hinweg. [...] TuS Wangerooge - ESV Wilhelmshaven 2:5 (1:1): Von einem ?ziemlich verrückten Spiel? berichtete der Wangerooger Kapitän Philipp Grunemann. Nachdem die Gastgeber bei heftigem Wind und Regen das 1:1 zur Pause gut gehalten hatten, brach ihnen eine Spielunterbrechung im zweiten Durchgang das Genick. Eine Windhose über dem Platz musste abgewartet werden, anschließend fanden die Insulaner nicht mehr in die Partie und mussten den ESV Wilhelmshaven davonziehen lassen. Für die Wangerooger wird das Thema Abstieg nun immer dringlicher, allerdings wäre der Gang in die 2. Kreisklasse kein Weltuntergang für den TuS. Torfolge0:1 Seddig (15.); 1:1 Behrens (41./Eigentor); 1:2 Bänisch (73.); 1:3 Seddig (82.); 1:4 Behrens (86.); 2:4 van Koten (87.); 2:5 Behrens (88.)."

Wangerooger Spiel unterbrochen (Jeversches Wochenblatt, 12.05.14)
Spielbericht (Ergebnisdienst Fußball)

Weiler zum Stein (BW)

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 09.05.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 20:50 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud von Weiler zum Stein aus in Richtung Südwesten: "Ich war am Freitagabend, den 09.05.2014 gegen 20.50 Uhr von Affalterbach in Richtung Weiler zum Stein bzw. Waiblingen-Bittenfeld auf der L 1127 unterwegs, als sich die Wolkenbasis in Blickrichtung Bittenfeld bereichsweise absenkte und zu rotieren begann. Es bildete sich für 1-2 Minuten eine deutlich erkennbare Funnelcloud, die nach meiner Beobachtung den Boden allerdings nicht erreichte."

Funnelcloud bei Weiler zum Stein

Lienen (NW)

 09.05.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 20:45 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der Münsterländischen Volkszeitung vom 12.05.2014: "Lienen - "Das habe ich noch nicht mitgemacht." Wilhelm Goldau sitzt vor dem Bildschirm und verfolgt eine Sendung über Gut Erpenbeck in Lengerich. Plötzlich geht der Fernseher aus, draußen stürmt und kracht es. Eine Windhose zieht vorbei. Doch die 120 Sekunden reichen. Die Windhose hat eine 100 Jahre alte Eiche entwurzelt. Der Stamm blockiert die Zufahrt vom Ellerhooksweg. Zum Glück gibt es über die Siebenwege noch eine Alternative. Im Garten wird eine (kranke) Fichte in einem Meter Höhe vom Stamm gedreht. Die Krone aus der Buche stürzt zu Boden, verfehlt nur knapp den Flüssiggas-Tank. Von der Holzscheune scheppern 30 Dachziegel zu Boden. Der Hof ist von Zweigen übersät. ?Wir konnten nicht aus der Haustür?, berichtet Goldau. Seine Bilanz: Acht Bäume ? darunter vier Obstbäume ? sind entweder geknickt oder entwurzelt worden. [...] Wenige Meter vom Hof am Ellerhooksweg entfernt ist eine mächtige Pappel umgestürzt. Um die Beseitigung kümmerte sich die Wehr. Das kurze aber heftige Gewitter am Freitag um 20.45 Uhr hat der Wehr eine Menge Arbeit beschert. Der Löschzug Lienen wurde am Freitag um 20.58 Uhr zu umgestürzten Bäumen auf der Kattenvenner Straße gerufen. In kurzen Abständen kamen weitere Einsatzstellen hinzu. Insgesamt waren die Einsatzkräfte an sechs Orten (Westerbecker Damm, Kattenvenner Straße, Meckelweger Straße und Glandorfer Straße) tätig. Es handelte sich jeweils um umgestürzte Bäume. Auf der Meckelweger Straße 13 (kurz hinter Zimmerei Voß) ist ein Ahorn samt Baumwurzel umgekippt und hat die Bankette bis direkt an den Asphalt beschädigt. Dort klafft jetzt ein knapp ein Meter tiefes Loch. [...] Auch am Dannenkamp gab es kleinere Schäden in einem Wäldchen. Der Löschzug Lienen war mit sieben Einsatzfahrzeugen und 35 Kameraden bis gegen 23.30 Uhr im Einsatz. Im Ausrückebereich des Löschzugs Kattenvenne waren dagegen keine Unwetterschäden." - Lienen liegt im Kreis Steinfurt.

Wilhelm Goldau über eine Windhose (Münsterländische Volkszeitung, 12.05.14)

Gescher (NW)

 09.05.2014 / Stärke (n. bek.) Kein Tornado
Zeitpunkt: gegen 20:09 bis 20:13 Uhr MESZ. Aus einer Meldung von retter.tv vom 11.05.2014: "Windhose in Gescher - Zu einem Unwetter Einsatz ist ein Zug des Löschzuges Gescher-Stadt an den Mühlengrund in Höhe des Freibades gerufen worden. Wie Anwohner berichteten, drehte sich eine Windhose mehrere hundert Meter entlang der Straße vom Berkeltal bis zu den Häusern hinterm Freibad. An mehreren Gebäuden entstand Sachschaden durch abgerissenene Äste und umgestürzte Bäume. Auch wurden teilweise Dächer von dem starken Wind abgedeckt. Zum Glück wurde niemand verletzt. Die 25 Einsatzkräfte beseitigten mit Motorsägen die umgestürzten Bäume und räumten die Straße. Mit Leitern und dem Teleskopmastfahrzeug wurden abgerissenen Äste, die auf die Straße zu fallen drohten, beseitigt." - Aus einer Meldung der Allgemeinen Zeitung Coesfeld vom 12.05.2014: "Gescher. Staunend sitzt Hermann-Josef Berlemann im Freibad vor dem großen PC. Dort läuft ein Film aus der Überwachungskamera, der das Wetterphänomen am Freitagabend aufgezeichnet hat. ?Um 20.12 Uhr wird es windiger, kurz danach geht es richtig los?, sagt der Schwimmmeister. In Schwarz-Weiß-Bildern ist zu sehen, wie die ?Windhose? durchs Freibad fegt. Wie von Zauberhand werden die Bäume an der Westseite zu Boden gedrückt, Wasser aus dem Kinderbecken und dem Schwimmerbecken wird einige Meter in die Höhe gesogen und klatscht dann wieder nach unten, eine Sitzbank fliegt 30 Meter durch die Luft. Nach knapp zwei Minuten ist der Spuk vorbei." Bilder einer Überwachungskamera und Augenzeugen belegen eindeutig eine starke Gewitterfallböe als Ursache. Weitere Einzelheiten folgen noch.

Windhose in Gescher (retter.tv, 11.05.14)
09.05.2014 ? Windhose in Gescher (Feuerwehr Gescher, 09.05.14)
Gescher: Windhose knickt Bäume am Freibad um (Ad Hoc News, 11.05.14)
Windhose knickt Bäume am Freibad um (Allgemeine Zeitung, 11.05.14)
Fotostrecke: Windhose sorgt am Freibad für Verwüstung (Allgemeine Zeitung, 11.05.14)
11.05.2014: Windhose beschäftigt Feuerwehr abermals (Feuerwehr Gescher, 11.05.14)
Überwachungskamera zeigt Naturgewalten (Allgemeine Zeitung, 12.05.14)

Stockum (NW)

 09.05.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: abends. Aus einer Meldung der Allgemeinen Zeitung Coesfeld vom 10.05.2014: "Coesfeld. Bäume liegen wie Streichhölzer kreuz und quer übereinander vor der Haustür von Familie Roß. Die Betonbrücke über den angrenzenden Bach ? durchgebrochen, als wäre sie ein Bierdeckel. Eine Windhose hat am Freitagabend in der Bauerschaft Stockum punktuell für Verwüstung gesorgt. [...] ?Auf einmal wurde es dunkel und fing an zu hageln und ehe wir's genau gemerkt haben, was da vor sich ging, war es auch schon wieder vorbei?, beschreibt Christel Roß den Moment, als die Windhose innerhalb einer Minute an ihrem Grundstück vorbeifegte. ?Dann meinte mein Mann Ludger schon: ,Das musst du dir ansehen!'?, erzählt Roß. Einen Rüssel wie bei einem Tornado habe sie jedoch nicht gesehen. Hinter einem kleinen Bach befindet sich ein Löschteich. Die kleine Betonbrücke, die dort herführt, hat der Sturm mühelos durchgebrochen. Es scheint jedoch, als habe die Windhose alle wichtigen Gebäude verschont. Lediglich eine alte Hundehütte hat eine umgestürzte Fichte getroffen. Hinterm Hühnerstall liegt noch ein Pflaumenbaum. Am Hühnerstall selbst: kein Kratzer. ?Das kann man gar nicht verstehen?, meint Christel Roß immer noch verdutzt. Noch am Freitagabend musste die Feuerwehr wenige Meter weiter eine dicke Eiche von der Straße entfernen."

Windhose tobt in Stockum (Allgemeine Zeitung, 10.05.14)
Fallwinde oder Tornado in Stockum? (Allgemeine Zeitung, 11.05.14)
Fotostrecke: Schwerer Sturm tobt vor der Haustür von Familie Roß in Stockum (Allgemeine Zeitung, 11.05.14)

Schwabbach (BW)

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 07.05.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 11:17 Uhr MESZ. Beobachtung einer möglichen Funnelcloud: "Es war in Schwabbach/Bretzfeld und es war in Richtung Südost zu sehen. Die Wolke rotierte auch und löste sich erst 4 Minuten später auf."

Mögliche Funnelcloud bei Schwabbach

Straußfurt (TH)

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 01.05.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: mindestens 12:49 Uhr bis 12:52 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud in der Nähe von Grüningen (Grüningen ist ein Ortsteil von Greußen im Kyffhäuserkreis): "Der Standort war ziemlich genau auf der Straße zwischen Grüningen und Herrnschwende, genau auf der Grenze zwischen dem Kyffhäuserkreis und dem Landkreis Sömmerda. Zu sehen war die Funnelcloud in Richtung SSO. Die genaue Uhrzeit beläuft sich auf eine Zeitspanne zwischen 12:49 Uhr und 12:52 Uhr. Die Funnelcloud war also rund 3 min zu erkennen." Die Funnelcloud befand sich demnach also im Bereich Straußfurt - Weißensee.

01.05.2014 / Nordthüringen, Kyffhäuserland / Funnelcloud und Schwergewitter mit Überschwemmungen und Hagel (Thüringer Storm Chaser)
April

Nünchritz (SN)

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 30.04.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: 13:32 bis 13:39 Uhr MESZ. Beobachtung einer ausgeprägten Funnelcloud östlich von Riesa. Aus einer Meldung des Wochenkurier vom 02.05.2014: "War das ein Tornado am Riesaer Himmel? - Ein seltenes Naturschauspiel beobachteten die Sternenfreunde Riesa am Mittag des 30. Mai über Riesa. Aus einer völlig normal erscheinenden Wetterlage mit kleineren Wolkenfeldern und viel Sonnenschein zeigte sich in den Mittagsstunden ein sogenannter Funnel, also ein Ansatz einer Windhose / Tornado über der Region. Ein deutlicher schnell wachsender Rüssel entwickelte sich und nach einer kerzengeraden verformte er sich in eine Art schiefer Haken unter der Wolke. Wie die Sternenfreunde weiter mitteilten, war die Wettererscheinung klar und deutlich mit bloßem Auge zu sehen. Beobachtet wurde die Trichterwolke in der Nähe der Riesaer Rettungsleitstelle in Gröba. Die Windhose verweilte nur fünf bis sieben Minuten am Himmel und löste sich dann schnell wieder auf. Dies geschah vermutlich kurz nachdem der Bodenkontakt erfolgte und der Wirbelsturm an Kraft verlor, während er Staub und Material aufsaugte ? ein normaler Verlauf einer solchen Naturerscheinung. Je stärker die Windhose ist, desto länger besteht sie und desto mehr Material nimmt er auf. Aber je länger diese auch bestehen, umso gefährlicher werden diese dann und können beträchtliche Schäden verursachen. Seit Jahrzehnten versuchen Wissenschaftler die genauen Entstehungszusammenhänge zu verstehen, um die Menschen rechtzeitig in den betroffenen Gebieten warnen zu können." - Foto: Stefan Schwager, Sternenfeunde Riesa

Aktuelle Info Mai 2014 (Sternenfeunde Riesa)
War das ein Tornado am Riesaer Himmel? (Wochenkurier, 02.05.14)

Aubstadt (BY)

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 29.04.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: 18:20 bis 18:30 Uhr MESZ. Beobachtung einer ausgeprägten Funnelcloud von Aubstadt aus in Richtung Osten. Aus einer Meldung der Mainpost vom 29.04.2014: "Eine außergewöhnliche Wetterbeobachtung machte am Montag um 18.23 Uhr Barbara Elsner in Aubstadt. Als sie auf ihrem Balkon stand, näherte sich aus östlicher Richtung eine Windhose. Etwa fünf Minuten lang war sie am Himmel zu sehen, bevor der Tornado wieder in sich zusammenfiel."

Funnelcloud bei Aubstadt
Windhose von Ost (Mainpost, 29.04.14)

Streitberg bei Wächtersbach (HE)

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 29.04.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 18:15 Uhr MESZ. Beobachtung einer ausgeprägten Funnelcloud von Brachttal-Streitberg aus in Richtung Nordwesten: "Die Rotation war mit dem Auge deutlich zu sehen. Es gibt auch mehrere Augenzeugen. Nach ca. 3 min hat sich das Teil wieder aufgelöst und die Wolken sind nach Nordost abgezogen."

Funnelcloud bei Streitberg

Schrebitz (SN),
Graumnitz (SN)

 29.04.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 17:05 Uhr MESZ. Bericht eines Augenzeugen: "Ich bin nicht unglücklich, dass es nur eine kleine Windhose war, aber heute ist um ca. 17.05 Uhr eine selbige von Schrebitz (Mittelsachsen, Nähe Döbeln) kommend durch Graumnitz in Richtung Göldnitz gezogen. Zuvor fast windstill, dann Wind waagrecht, danach wieder windstill. Dauer knappe Minute."

Lette bei Oelde (NW)

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 29.04.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 16:00 Uhr MESZ. Beobachtung einer kleinen Funnelcloud von Oelde aus in Richtung Lette: "beobachtet habe ich ziemlich genau um 16:00 Uhr von Oelde aus Richtung Lette. Für zwei Minuten war das Ereignis zu sehen. In Natur konnte man sehr gut eine Rotation erkennen. Die Wolke zog von Nord-Ost nach Süd-West Richtung Ostenfelde."

Funnelcloud bei Lette

Ockstadt (HE)

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 29.04.2014 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 13:10 Uhr MESZ. Beobachtung eines Tornados von Friedberg-Oxstadt aus: "Es gab keine Beschädigungen, weil es sich im Feld abgespielt hat. Das Gebilde hielt sich ca. 6-8 min. Es waren erstmal zwei deutlich rotierende Wolken, die zu einer zusammengekommen sind." - Im Rahmen einer Nachbesprechung der Tornado-Arbeitsgruppe im November 2014 wurde der Fall bestätigt.

Tornado in Deutschland am 29.04.2014 in Friedberg Hessen (YouTube)
Weitere Fotos

Dahlbruch (NW)

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 24.04.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 14 Uhr MESZ. Beobachtung einer kleinen Funnelcloud von Dreis-Tiefenbach aus in Richtung Norden: "Ich wohne in Dreis-Tiefenbach und habe heute Mittag gegen 14 Uhr eine Funnelcloud am Nordhimmel gesehen. Sie entstand am Rande eines Gewittersystems über dem nördlichen Siegerland bis zum Sauerland."

Gewitter mit Funnelcloud 24.04.2014 (YouTube)

Haar bei München (BY)

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 22.04.2014 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Zeitpunkt: ca. 15:52 bis 16:05 Uhr MESZ. Beobachtung einer ausgeprägten und sehr weit hinab reichenden Funnelcloud im Südosten von München, von Bodenkontakt des Wirbels ist auszugehen. Der Fall wurde bei einer Nachbesprechung der Tornado-Arbeitsgruppe Deutschland als Tornado bestätigt.

Funnelcloud bei München-Haar
Verdachtsfall Haar, Vaterstetten (Skywarn)
22.4.2014 Tornadoverdacht bei Zorneding (WZ-Forum)
2014-04-22: Gewitter mit Funnel (Die Wettercommunity)
Weitere Fotos der Funnelcloud (Facebook)

Templin (BB)

 18.04.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 19:50 Uhr MESZ. Beobachtung einer möglichen Funnelcloud: "Gegen 19:50 Uhr war dies am Himmel in Templin (Brandenburg) zu beobachten, zuvor war ein sehr dünner Trichter, der wahrscheinlich Bodenkontakt hatte, zu erkennen. Leider habe ich das nicht mehr auf der Handykamera auffangen können, weil ich das zu spät gesehen habe und es nur ein paar Sekunden dauerte. Leider gab es keine Informationen oder Bestätigungen in der Zeitung. Gesehen habe ich einen weißen ungeraden Strich, der nach unten ging, er löste sich schnell von unten nach oben wieder auf. Hatte keine Chance ihn rechtzeitig auf Bild zu festzuhalten. Ich weiß allerdings nicht, wie lange das zusehen war, weil ich dieses ja durch Zufall entdeckte. Das ganze war in nördlicher Richtung zu sehen, es zog von Westen her nach Osten. Erzählt wurde mir auch, dass es am Stadtrand etwas stürmisch war, aber nicht in der Innenstadt Templins."

Barby (Elbe) (ST)

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 18.04.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 16:15 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud, u.a. von Calbe aus in Richtung Nordosten. Die Funnelcloud wurde über einen Zeitraum von etwa 10 Minuten beobachtet. Über möglichen Bodenkontakt des Wirbels ist nichts bekannt. Bei einer Suche vor Ort wurden keine Schäden entdeckt.

Verdachtsfall Barby (Skywarn)
Funnelcloud bei Barby(Elbe)

Langeneß (SH)

 14.04.2014 / Stärke (n. bek.) Plausibel
Zeitpunkt: gegen 17:00 Uhr MESZ. Beobachtung einer Wasserhose gemeldet: "Gestern am 14.4.2014 um 17.00 Uhr bemerkten wir von Föhr aus eine Wasserhose, die Richtung Hallig Langneß zog und die wenig später auf Langneß traf. Dann verschwand sie im Regen, der weiterzog."

Uthleben (TH)

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 11.04.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 15:55 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud, u.a. von Steinbrücken aus. Der sichtbare Teil des Wirbels, die Funnelcloud, reichte etwa bis zur Hälfte der Strecke Wolke - Boden hinab. Der mögliche Bodenkontakt ist bisher nicht nachgewiesen.

Verdachtsfall Uthleben (Skywarn)
Funnelcloud am 11.04.2014 im Südharz (Thüringer Storm Chaser)
Starkregen zieht über den Südharz - Möglicher Tornado gesichtet (Thüringer Allgemeine, 11.04.14)
Foto der Funnelcloud (Thüringer Allgemeine bei Facebook)
Weiteres Foto der Funnelcloud (Thüringer Allgemeine bei Facebook)
Debatte um jüngsten Tornado in Uthleben entfacht (Thüringer Allgemeine, 15.04.14)
März
Januar

Hohwacht (Ostsee) (SH)

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 26.01.2014 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: mindestens 10:18 bis 10:19 Uhr MEZ. Auf einer Webcam am Hohwachter Strand wurde ein Tornado entdeckt. Die Wassertemperatur an der Station Howacht betrug + 2,9 Grad und die Lufttemperatur -10,5 Grad. Es trat verbreitet Seerauch auf. Ähnlich wie bei einem "Nebelteufel" stieg eng begrenzt und durch Nebel sichtbar Luft auf und nahm - ähnlich wie bei der Entwicklung eines Gustnados zu einem Tornado - Verbindung mit der leicht konvektiven Bewölkung auf. Der Tornado trat gut 1 km NNW. vom Hohwachter Strand auf. Foto: Sören Petersen, Hohwachter Bucht Wetter

Tornado vor Hohwacht
Tornado vor Hohwacht (Skywarn)
Hohwacht Webcams

Wedel (SH)

 06.01.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: abends. Aus einer Meldung des SHZ vom 07.01.2014: "Ein Nebeneffekt dieser warmen Winde ist die erhöhte Wahrscheinlichkeit von Stürmen. Vor allem der Kreis Pinneberg war betroffen: Erst gestern hat eine Windhose auf einem Reiterhof in Wedel für Zerstörung gesorgt. Ein mehrere Tonnen schwerer Stall wurde durch eine Böe einige Meter in die Luft gehoben und riss dabei noch einen Bauwagen mit. Am Freitagabend fegte bereits eine Windhose mit Böen der Stärke 10 durch Barmstedt. Ein etwa 15 Meter hoher Baum fiel dabei auf ein Haus und begrub ein davor stehendes Auto unter sich."

Der Winter treibt seltsame Blüten (SHZ, 07.01.14)

Remsfeld (HE)

 03.01.2014 / Stärke (F1) Bestätigt
Zeitpunkt: kurz nach 23:00 Uhr MEZ. Aus einer Meldung von nh24.de vom 04.01.2014: "Remsfeld. Eine Windhose hat am späten Freitagabend in Remsfeld (Schwalm-Eder-Kreis) mindestens acht Dächer beschädigt. »In nicht mal zwei Minuten war alles vorbei«, sagte ein Betroffener gegenüber nh24. Zuvor zog ein Gewitter über Nordhessen und den Ort an der Autobahn 7. Starken Regen, heftige Windböen und Niederschlag brachte das Unwetter mit sich. Als die Windhose kam und die Dächer abdeckte, war das Gewitter schon fast vorbei. Häuser an der Hersfelder Straße, der Königsstraße und am Rodeweg traf die Windhose wahllos und fegte dort ungezählte Ziegeln von den Dächern. Das Teil eines Wellblechdaches wurde von einem Unterstand gerissen, über Dächer geschleudert und fand sich auf einem Nachbarhof wieder. Ob auch vor den Häusern geparkte Pkw beschädigt wurden, ist bislang nicht bekannt. Das ganze Ausmaß der Schäden wird vermutlich erst bei Tageslicht sichtbar werden. Die Feuerwehren Knüllwalds rückten mit mehreren Dutzend Freiwilligen an, um lose Ziegeln von den Dächern zu holen, andere wieder einzusetzen oder von den Straßen zu beseitigen. Unterstütz wurden sie dabei von Kameraden aus Homberg, die mit der Drehleiter angerückt waren." - Aus einer weiteren Meldung von nh24.de vom 04.01.2014: "Schäden nach Windhose viel höher als vermutet - Remsfeld. Der Schaden nach der Windhose vergangene Nacht in Remsfeld ist weitaus höher als bislang angenommen. Wie der Sprecher der Feuerwehr Remsfeld, Dr. Ullrich Laabs (stellv. GBI), am Samstag informiert, wurden rund 20 Dächer beschädigt, vier Gartenhäuser total zerstört, rund 40 Bäume entwurzelt und ein Pkw demoliert. Laabs geht von einem Gesamtschaden in Höhe von rund 100.000 Euro aus. Rund 60 Feuerwehrfrauen und Männer waren, nach einer kurzen Nachtruhe, bis Samstagnachmittag 15:15 Uhr im Einsatz, so Laabs. An den Aufräumungsarbeiten beteiligt waren die Feuerwehren aus Appenfeld, Lichtenhagen, Remsfeld, Schellbach und Völkershain. Die Kameraden der Kreisstadtwehr unterstützten mit einer Drehleiter die Knüllwälder Feuerwehrfrauen und Männer." - Von Schrecksbach aus wurde in Richtung Nordosten und damit in Richtung Remsfeld eine schlauchförmige Funnelcloud beobachtet, die für mindestens eine Minute bis zum Horizont hinabreichte. Mit den vorliegenden Berichten zu den aufgetretenen Schäden und der Beobachtung der Funnelcloud ist von einem Tornado auszugehen.

Verdachtsfall Remsfeld (Skywarn)
Orkanböen beim Gewitter gestern in Nordhessen - Windhose in Remsfeld? (WZ-Forum)
Windhose beschädigt Dächer in Remsfeld (nh24.de, 04.01.14)
Schäden nach Windhose viel höher als vermutet (nh24.de, 04.01.14)
Sturm deckt zwanzig Dächer ab (HR Online, 04.01.14)
Tornado in Knüllwald: Geschätzter Schaden beträgt 100.000 Euro (HNA, 05.01.14)
?Laut wie ein Güterzug?: Anwohner berichtet über Tornado im Knüllwald (HNA, 05.01.14)
Tornado knickt im Knüllwald 200 Bäume um (HNA, 06.01.14)

Schlangen (NW),
Horn-Bad Meinberg (NW)

 03.01.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: abends. Aus einer Meldung der Lippischen Landeszeitung vom 06.01.2014: "Windhose entwurzelt Bäume - Sturm beschert Wehren viele Einsätze: Kurz, heftig und ohne Vorwarnung ist am Freitag ein Unwetter über Lippe gezogen. In einigen Orten richteten Windböen großen Schaden an. Die Feuerwehren im gesamten Kreisgebiet waren lange im Einsatz. Kreis Lippe. Gewitter gibt es im Winter eher selten. "Es kam wirklich wie aus dem Nichts", erinnert sich Ralph Klare, Pressesprecher der Feuerwehr Horn-Bad Meinberg. Vor allem in Richtung der Altenbekener Straße sei die Feuerwehr über drei Stunden, bis 23:30 Uhr, im Einsatz gewesen. "Wir mussten rund 20 Bäume beseitigen", so Klare. Und an den Straßenrändern seien 60 bis 70 Bäume umgefallen. "Die sind einfach aus dem Boden gedreht worden, mit Wurzel und allem", sagt Klare. Trotz dieser Wucht und Überraschung habe es keine Verletzten gegeben. "Die Frau eines Kameraden, die auf dem Heimweg war, hatte sehr viel Glück, denn direkt vor ihrem Auto ist ein Baum auf Straße gestürzt", so Klare. Glück im Unglück hatten in Schlangen die Bewohner eines Hauses, das von einem Baum getroffen wurde. "Die Betroffenen sind mit dem Schrecken davon gekommen" sagt Hauptbrandmeister Dirk Obenhausen von der Feuerwehr Schlangen. Insgesamt sei die Feuerwehr mit 22 Kameraden knapp vier Stunden im Einsatz gewesen. Überall seien Straßenlaternen, Schilder, Zäume umgerissen und Dachziegel umher geflogen. Auch am Samstag zeigten sich die Folgend es Unwetters. Ein Baum, der vermutlich durch den Sturm in Mitleidenschaft gezogen worden war, stürzte auf den Verbindungsweg zwischen Kohlstädter Straße und Gartenstraße. Der Weg, der von vielen Fußgängern und Fahrradfahrern benutzt wird, war blockiert. Der Löschzug Schlangen rückte aus und zersägte den Baum. [...]" - Aus einem Bericht der Feuerwehr Horn-Bad Meinberg vom 12.01.2014: "Ein Bild der Verwüstung bot sich den Einsatzkräften, als sie am 03.01.2014 um 20:49 Uhr alarmiert wurden. Auf der Altebekener Strasse waren vermutlich durch eine Windhose zahlreiche Bäume umgestürzt. 15 Bäume versperrten die Weiterfahrt, da sie direkt auf der Strasse lagen, ca. 60 Bäume standen seitlich im unmittelbaren Gefahrenbereich der Strasse schief oder waren etwa auf halber Höhe regelrecht vom Stamm abgedreht. Um diese wichtige Verbindungsstrasse nach Feldrom so schnell wie möglich wieder passierbar zu machen, wurde eine Holzrückemaschine angefordert. Den ca. fünfzehn bis zwanzig Meter hohen Fichten und Buchen wurde so mit schwerem Gerät und mehreren Kettensägen zu Leibe gerückt."

Feuerwehr Horn-Bad Meinberg

Barmstedt (SH)

 03.01.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: abends. Aus einer Meldung des SHZ vom 07.01.2014: "Ein Nebeneffekt dieser warmen Winde ist die erhöhte Wahrscheinlichkeit von Stürmen. Vor allem der Kreis Pinneberg war betroffen: Erst gestern hat eine Windhose auf einem Reiterhof in Wedel für Zerstörung gesorgt. Ein mehrere Tonnen schwerer Stall wurde durch eine Böe einige Meter in die Luft gehoben und riss dabei noch einen Bauwagen mit. Am Freitagabend fegte bereits eine Windhose mit Böen der Stärke 10 durch Barmstedt. Ein etwa 15 Meter hoher Baum fiel dabei auf ein Haus und begrub ein davor stehendes Auto unter sich."

Der Winter treibt seltsame Blüten (SHZ, 07.01.14)
Windhose schreckt Bewohner auf (SHZ, 07.01.14)

Leeste (NI)

 03.01.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 20:30 Uhr MEZ. Aus einer Meldung der Kreiszeitung vom 04.01.2014: "Windhose fegt durch Leeste - Ein schweres Gewitter mit Sturmböen hat am Freitagabend zahlreiche Schäden verursacht. Durch Leeste fegte gar eine Windhose und knickte mehrere Bäume um. Menschen wurden nicht verletzt." - Aus einer Meldung des Weser-Kuriers vom 06.01.2014: "Windhose lässt Bäume brechen - Das starke Gewitter mit Sturmböen in der Nacht von Freitag auf Sonnabend hat vor allem in Leeste zahlreiche Schäden hinterlassen. Es soll auch eine Windhose durch den Ort gezogen sein. Besonders schwer getroffen wurde davon der Bereich Bamberger Straße. Dort waren gleich mehrere, zum Teil auch sehr alte Bäume umgestürzt, wie Michael Buch, Sprecher der gegen 20.37 Uhr alarmierten Feuerwehr Leeste, mitteilte. Zudem waren Dachpfannen von Häusern geweht worden, allgemein wurden einige Gebäude und Autos bei dem Sturm in Mitleidenschaft gezogen. Die auf der Fahrbahn liegenden Bäume wurden mit Motorsägen zerkleinert und die Straße so wieder passierbar gemacht. Das war noch nicht ganz abgeschlossen, als die insgesamt 28 beteiligten Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr in die Nachbarschaft gerufen wurden. An der Kirchstraße etwa drohten mehrere Bäume auf ein Wohnhaus zu stürzen. Auch an der Leester Straße und Beim Rumpsmoore gab es laut Michael Buch sturmbedingt einiges zu tun. Sechs Einsätze waren in dieser Nacht zu verzeichnen, wieder abrücken konnten die Einsatzkräfte erst gegen 1.15 Uhr."

Tornadoverdacht in Leeste (Stormchasing Harz-Heide)
Windhose fegt durch Leeste (Kreiszeitung, 04.01.14)
Windhose lässt Bäume brechen (Weser-Kurier, 06.01.14)

Littel (NI),
Wardenburg (NI),
Sandkrug I (NI)

 03.01.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 20:15 Uhr MEZ. Aus einer Meldung von NonstopNews vom 04.01.2014: "Datum: Freitag, 3. Januar 2014, 20:00 Uhr. Ort: Wardenburg, LK Oldenburg / Lastrup, LK Cloppenburg, Niedersachsen - (gs) "Es war nur ganz kurz, der Sturm ist hier durchgesaust, das dauerte nur eine Minute, dann fiel alles zusammen", so erinnert sich Anwohner Werner Brandes an das überraschend heftige Gewitter, dass am Freitagabend über den Nordwesten zog. Werner Brandes wollte noch ein Fenster schließen, doch der Wind drückte derart heftig dagegen, dass er nicht dagegen ankam. Wenige Augenblicke später war der Spuk aber schon wieder vorbei - doch die Folgen waren heftig. Im Garten von Werner Brandes stürzten mehrere Bäume um, wurden abgeknickt oder sogar entwurzelt. "Das war ein Windhose, die hier durchgezogen ist", da ist sich Werner Brandes sicher. Und tatsächlich sieht es danach aus, denn die aufgetretenen Schäden sind örtlich aufgetreten. Auch Nachbar Jürgen Mewis ist betroffen: "Wir waren gar nicht da, kommen nach Hause, da lag hier alles", erzählt der Rentner, "wir hatten aber noch Glück, dass der Baum nicht direkt aufs Haus gefallen ist". Fast 25 Jahre hatte die Tanne - ein Geschenk der Nachbar zu Silberhochzeit - vor dem Haus gestanden, doch dieser unangekündigten Naturgewalt hielt sie nicht stand - kurz vor der Golden Hochzeit. Die Feuerwehr war bis in die Nacht vor Ort mit Kettensägen im Einsatz, um die Bäume zu zersägen, andere drohten weiter zu kippen und mussten gefällt werden. "Es gab wohl eine kleine Unwetterwarnung, aber das hier ist örtlich begrenzt," erklärt Klaus Schaffstätter von der Feuerwehr Wardenburg, "da konnte man sich nicht drauf vorbereiten". Weitere Kameraden waren zu dieser Zeit noch im Einsatz, um im Ort andere Bäume zu sichern, die über Straßen gestürzt waren. Am Ortsrand fegte die Windhose derart heftig durch einen kleinen Wald, das dutzende Bäume umknickten wie Streichhölzer.[...]" - Aus einer Meldung von Nord-West-Media vom 04.01.2014: "Tornado zieht eine kilometerlange Schneise der Verwüstung - Dachteile fliegen bis zu 400 Meter weit - Bäume versperren Bahngleise" - Aus einer Meldung der Nordwest Zeitung vom 04.01.2014: "Ein schweres Gewitter mit Sturmböen hat am späten Freitagabend im Nordwesten umgeknickte Bäume hinterlassen und die Einsatzkräfte der Feuerwehren beschäftigt. Im Kreis Oldenburg sind durch eine Windhose schwere Schäden entstanden, teilt die Feuerwehr mit. Mehrere umgeknickte Bäume mussten die Einsatzkräfte in Sandkrug und in Littel von den Straßen schaffen. Die Wardenburger Feuerwehr hatte insgesamt sechs Sturmeinsätze abzuarbeiten. Besonders stark betroffen war laut Mitteilung der Feuerwehr der Ort Höven: In der Straße ?Zum Reitplatz? fiel ein großer Baum auf ein Haus, in der Straße ?Zur Schäferei? sollen Dutzende Bäume von über 25 Metern Länge durch die Windhose umgeknickt worden sein. In Wildeshausen fiel ein Baum auf eine Straßenlaterne."

Dutzende abgeknickte Bäume nahe Wardenburg bei OL (WZ-Forum)
Gewitter mit heftigen Böen und einzelnen Windhosen sorgt für erhebliche Schäden im Nordwesten (NonstopNews, 04.01.14)
Galerie: Gewitter mit heftigen Böen und einzelnen Windhosen sorgt für erhebliche Schäden im Nordwesten (NonstopNews, 04.01.14)
Tornado zieht eine kilometerlange Schneise der Verwüstung (Nord-West-Media, 04.01.14)
Windhose knickt Dutzende von Bäumen um (Nordwest Zeitung, 04.01.14)
Windhose beschert den Feuerwehren reichlich Arbeit (Kreiszeitung, 04.01.14)
Windhose deckt Dächer ab (Nordwest Zeitung, 06.01.14)
Sturmschäden: Baum droht auf Haus zu fallen (Feuerwehr Wardenburg)
Sturmschäden: Bäume blockieren Straße (Feuerwehr Wardenburg)

Löningen (NI),
Lodbergen (NI),
Lastrup (NI)

 03.01.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 20 Uhr MEZ. Aus einer Meldung von NonstopNews vom 04.01.2014: "Datum: Freitag, 3. Januar 2014, 20:00 Uhr. Ort: Wardenburg, LK Oldenburg / Lastrup, LK Cloppenburg, Niedersachsen - (gs) [... ]Doch deutlich mehr Schaden richtete das überraschend heftige Unwetter kurz zuvor im Landkreis Cloppenburg an: Im Ort Lastrup fegte eine Windhose über einen großen Bauernhof und sorgte dafür, dass kein Gebäude unbeschädigt blieb. Besonders heftig traf es das neu gebaute Wohnhaus: Dort wurden große Teile des Dachstuhls regelrecht weggerissen und meterweit über das Dach in den Garten geschleudert. "Beim Wohnhaus sind sogar Mauern weggerissen worden, der gesamte Dachstuhl muss neu gesetzt werden", erklärt Walter Schumacher von der örtlichen Feuerwehr, "Das war eine richtig starke Windhose", so Schumacher weiter. Auch andere Gebäude auf dem Hof wurden beschädigt, Baumteile krachten durch Stalldächer, Dachpfannen von Scheunen flogen einfach weg. Einsatzkräfte von Feuerwehr und THW waren vier Stunden im Einsatz, um eine Notsicherung herzustellen. Auch aus anderen Landkreisen wurden Sturmeinsätze gemeldet: Im Ammerland und im Landkreis Diepholz mussten auch Feuerwehren ausrücken, um Schäden des Gewitters zu beseitigen. Ein genaues Ausmaß der Schäden ist aber noch nicht zu überblicken." - Schäden gab es auch im Osten des Ortes Löningen innerhalb einer nur etwa 100 Meter breiten Schneise. Außerhalb davon wurden praktisch keine Schäden gemeldet.

Verdachtsfall Löningen (Skywarn)
Schadensbilder aus Lodbergen bei Löningen (WZ-Forum)
Löningen: Tornado schlägt Schneise der Verwüstung (NOZ, 04.01.14)
Gewitter mit heftigen Böen und einzelnen Windhosen sorgt für erhebliche Schäden im Nordwesten (NonstopNews, 04.01.14)
Galerie: Gewitter mit heftigen Böen und einzelnen Windhosen sorgt für erhebliche Schäden im Nordwesten (NonstopNews, 04.01.14)

Emlichheim (NI)

 03.01.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 19:30 Uhr MEZ. Aus einer Meldung von rtv drenthe vom 04.01.2014: "SCHOONEBEEK - Inwoners van Schoonebeek zijn vrijdagavond opgeschrikt door een windhoos. Rond half zeven raasde de harde wind door het dorp. Volgens getuigen duurde de windhoos slechts twintig seconden. Van verschillende huizen en schuren waaiden dakpannen af. Daarnaast ontwortelden enkele bomen en is er glasschade. Vandaag slaan veel dorpsbewoners de handen ineen en ruimen gezamenlijk zoveel mogelijk de schade op." - Grobe Übersetzung: "Schoonebeek - Bewohner von Schoonebeek wurden am Freitag durch eine Windhose aufgeschreckt. Um halb acht fegte der starke Wind durch das Dorf. Zeugen zufolge dauerte die Windhose nur 20 Sekunden. Dachziegel wehten von mehreren Häusern und Scheunen. Zusätzlich wurden einige Bäume entwurzelt und es gibt Glasschäden. Heute haben sich viele Dorfbewohner zusammengefunden, um so viele Schäden wie möglich zu beseitigen." - Da Schoonebeek nur etwa einen Kilometer von der deutschen Grenze nahe Emlichheim, westlich von Lingen/Emsland entfernt liegt, besteht der Verdacht, dass der (bestätigte) Tornado auch deutsches Gebiet getroffen hat.

Schade na windhoos in Schoonebeek (rtv drenthe, 04.01.14)

Alpen (NW)

 03.01.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: abends. Aus einer Meldung der Lokalzeit Duisburg im WDR vom 04.01.2014: "Es dauerte nur wenige Minuten, tobte sich über dem Niederrhein aus und zog dann weiter. Das Gewitter von gestern Abend richtete in der Region auch keine größeren Schäden an, nur manche waren gleich doppelt unglücklich, so wie diese Familie aus Alpen. "Ralf B. steht fassungslos vor seinem Haus. Seit gestern Abend haben er und seine Familie tatsächlich kein Dach mehr über dem Kopf. Eine Windhose hatte hier, nur hier gewüttet."" Ein Augenzeuge beschreibt einen lauten Knall, da ein LKW-Anhänger auf eine Mauer gefallen wäre. Nach einem zweiten lauten Knall lag der Innenhof voll mit Dachziegeln. "Bei kaputten Ziegeln blieb es nicht. Der Wind hatte gleich den halben Dachstuhl weggrissen. Die Feuerwehr konnte nur provisorisch helfen. Auch vor dem Haus herrscht Chaos. Dort hatte die gleiche Böe einen Laster in eine Mauer des Grundstücks gedrückt. Mauer hin, Strommast schief - immerhin: Der Fahrer blieb unverletzt. [...]"

Markhausen (NI)

 03.01.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: abends. Aus einer Meldung der Nordwest Zeitung vom 06.01.2014: "Windhose hinterlässt Spuren - Sechs Bäume stürzten am Sienmoorsdamm in Markhausen um. Ein Gewitter mit Sturmböen ist am Freitagabend über den Nordwesten hinweggezogen. Während im Südkreis zum Teil Dächer abgedeckt wurden, richtete das Unwetter im Nordkreis deutlich weniger Schäden an. Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Friesoythe musste auf der B 72 einen abgebrochenen Ast entfernen. In Markhausen rückte die Feuerwehr dreimal aus. Eine Windhose hatte dort ihre Spuren hinterlassen. In allen Fällen seien es umgestürzte Bäume gewesen, die die Einsatzkräfte beseitigten, sagte Markhausens Ortsbrandmeister Hermann Rosenbaum auf Anfrage. Keine Schäden vermeldeten die Feuerwehren aus Barßel und dem Saterland."

Windhose hinterlässt Spuren (Nordwest Zeitung, 06.01.14)

UNBEKANNT (n.bek.)
[Region: Fessenheim (Frankreich)]

 02.01.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 14:45 Uhr MEZ. Aus einer Meldung deshttp://swr.de vom 03.01.2014: "Tornado fegt durch Fessenheim - Ein Tornado ist gestern Nachmittag durch die elsässische Ortschaft Fessenheim gezogen und hat erhebliche Schäden angerichtet. Der Wirbelsturm deckte 50 Dächer ab und entwurzelte zahlreiche Bäume. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im Einsatz, um die Dächer provisorisch abzudichten. Laut Zeugen soll der Tornado aus Richtung Vogesen gekommen sein." - Wegen der Grenznähe zu Deutschland (Baden-Württemberg) erfolgt der Eintrag in die Tornadoliste Deutschland als Verdachtsfall. Nach bisherigen Erkenntnissen löste sich der (bestätigte) Tornado wahrscheinlich vor Erreichen der Grenze auf.

Verdachtsfall Fessenheim (Skywarn)
Tornado in Fessenheim/Frankreich (WZ-Forum)
Phénomène venteux virulent en Alsace le 2 janvier (KERAUNOS)
Wirbelsturm wütet durch Kernkraftwerks-Dorf Fessenheim (Focus, 03.01.14)
Tornado fegt durch Fessenheim (SWR, 03.01.14)
Tornado fegt durch Fessenheim (Badische Zeitung, 03.01.14)