Bisher 5 bestätigte und 30 Verdachtsfälle - alle Fälle -

+++ Sponsoring und Spenden an die Tornadoliste +++

Mit zunehmender Klimaerwärmung kann auch die Gefahr lokaler Unwetter steigen. Auch starke Tornados gehören in Deutschland zum Wettergeschehen dazu, sie sind aber nur wenig erforscht. Dies sollte sich unbedingt ändern, die Schäden durch Tornados gehen allein in Deutschland in jedem Jahr in die Millionen, auch einige Menschen sind bei uns schon durch Tornados ums Leben gekommen.

Die Tornadoliste Deutschland kostet unheimlich viel Zeit und auch einiges an Geld. Seit nunmehr 18 Jahren betreibe ich die Liste, zuerst nur mit wenigen Fällen, inzwischen mit weit über 5000 Fällen, angefangen im Mittelalter bis hin zu den aktuellsten Tornados im Jahr 2019.

Damit dies auch so bleibt, suche ich einen Sponsor, um mich noch mehr um die Tornados in Deutschland kümmern und die dabei anfallenden Kosten decken zu können. Interessenten bitte melden unter sponsor@tornadoliste.de, Danke.

Ab sofort gibt es die Möglichkeit, der Tornadoliste Deutschland zur Unterstützung eine Spende zukommen zu lassen - bitte nicht unter 1 Euro, da sonst die Gebühren die Spenden übersteigen.
Wenn Sie kein Paypal-Konto haben, dann schreiben Sie einfach an spenden@tornadoliste.de
04.07.2018 - Systemmeldung
Juni
August
Mai
Januar
Juli

18.07.2016Verdacht

bild
Remich

n. bek.

Zeitpunkt: gegen 21:00 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud: "Gegen 21 Uhr stand ich auf einem Feld, um den Sonnenuntergang zu fotographieren. Von Westen zog eine kleine Cumulus-Wolke herbei, an der sich am unteren Rand ein "Rüssel" bildete, Dieser wurde perfekt von der Sonne angestrahlt, so dass dieser rot wurde. Eine leichte Rotation war zu erkennen. Insgesamt dauerte es etwa 2 Minuten, bis an der Untergrenze der Wolke nichts mehr zu sehen war. Die Wolke wurde am 18.07 hier in Remich (Lux) aufgenommen. Die Wolke zog von Westen in eher nordöstliche Richtung."

Funnelcloud bei Remich
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)
Juni

24.06.2016Verdacht

bild
Mompach

n. bek.

Zeitpunkt: gegen 14:00 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud: "Heute (24.06) kam es in Mompach gegen 14 Uhr zu der Sichtung dieser Funnelcloud. Leichte Rotation zu erkennen, ging aber nicht weiter runter als auf dem Bild zu sehen."

Funnelcloud bei Mompach

07.06.2016Verdacht

bild
Beaufort

n. bek.

Zeitpunkt: gegen 15:00 Uhr MESZ. Beobachtung einer ausgeprägten Funnelcloud: "Der Trichter war nur einige Minuten zu sehen und verschwand dann wieder schnell. Bodenkontakt hatte er keiner."

Funnelcloud bei Befort
Mai

13.05.2016Verdacht

Wormeldange

n. bek.

Zeitpunkt: zwischen 16:00 und 16:30 Uhr MESZ. Meldung einer Funnelcloud zwischen Wormeldange und Grevenmacher (Luxemburger Seite der Mosel) bzw. zwischen Wincheringen und Nittel (Deutsche Seite). Rotation war deutlich zu erkennen und die Beobachtung dauerte circa 3 Minuten. Die Funnelcloud war am Wolkenansatz stark ausgeprägt und reichte etwa die Hälfte der Strecke Wolke-Boden hinab. Bodenkontakt des Wirbels wurde nicht beobachtet.

Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)
September

16.09.2015Bestätigt

bild
Bissen,
Colmar-Berg,
Schieren
[Region: Ettelbruck, Ingeldorf, Diekirch]

F1

Zeitpunkt: etwa 17:45 bis 17:55 Uhr MESZ. Aus einer Meldung des Tageblattes vom 17.09.2015: "Schwere Gewitter, Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h und heftige Regenfälle wurden angekündigt. Nur eine Stunde später donnerte und blitzte es heftig. Vielerorts blieb es dabei, doch aus manchen Ortschaften wurden gestern Schäden durch die Unwetter gemeldet. Besonders heftig traf es Colmar-Berg. Laut Berichten von Augenzeugen soll sich am späten Mittwochnachmittag über dieser Ortschaft ein kleiner Wirbelsturm gebildet haben, der aus Richtung Bissen kommend in Richtung Norden über einen Teil der Ortschaft Colmar-Berg gezogen ist und auf seinem Weg für großen Schaden gesorgt hat. Auf dem Stade Grand-Duc Henri wurden die Reservebänke mitsamt den Betonsockel aus ihren Halterungen gerissen und zerstört, ein Tor knickte unter der Kraft des Sturms einfach um, umgestürzte Bäume liegen auf dem Spielfeld der AS Colmar-Berg. Im benachBerten Park im Kern der Ortschaft wütete der Wirbelsturm mit einer derartigen Kraft, dass rund 20 Bäume mitsamt ihrem Wurzelstock aus dem Boden gerissen wurden. Sparzierwege sind unpassierbar geworden. Aus Sicherheitsgründen ist der Park im Moment gesperrt. Schäden werden ebenfalls aus dem Park des großherzoglichen Schlosses gemeldet. Hier sind ebenfalls mehrere Bäume umgestürzt, einige davon richteten nicht unwesentlichen Schaden an der Mauer rund um den Schlosspark an. Am Donnerstagmorgen waren bereits Arbeiter mit den Reparaturarbeiten an dieser Mauer beschäftigt. Die daran entlang führende Straße nach Welsdorf musste für jeglichen Verkehr gesperrt werden. Oberhalb des Schlosses, entlang der Hauptverbindungsstraße über Karelshof nach Mertzig, mussten am Donnerstagmorgen ebenfalls eine Vielzahl von umgestürzten Bäumen von den Gemeindearbeitern entfernt werden. Kleinere Straßen, wie die rue Homecht zum Beispiel, waren unter umgestürzten Bäumen begraben. Es werden wohl noch einige Tagen vergehen, bis dass alle Schäden beseitigt sind."

Tornado in Colmar-Berg
Eine Ortschaft leckt ihre Wunden (Tageblatt, 17.09.15)
Radarbild von 17:40 Uhr MESZ (Kachelmannwetter)

16.09.2015Verdacht


[Region: Hoen]

n. bek.

Zeitpunkt: gegen 17:35 Uhr MESZ. Schäden und Verfrachtungen in und um Hoen. - Weitere Beobachtungen und/oder Schäden liegen aus Capellen und Steinfort vor. Die Schäden werden derzeit noch den einzelnen Fällen zugeordnet. Dieselbe Gewitterzelle zog weiter nach Nordosten und löste spätestens ab Bissen den zweiten bestätigten Tornado des Tages aus.

Verdachtsfall in Hoen

16.09.2015Bestätigt

Reckange (Mersch),
Mersch

F1

Zeitpunkt: gegen 17:10 Uhr MESZ. Erhebliche Verfrachtungen ganzer Schuppendächer über größere Strecken. Der Schaden ist in Reckange bei Mersch entstanden, nördlich von Luxemburg-Stadt. Dabei ist ein großer Holzschuppen etwa 200m weit geflogen. Auf den Fotos ist der zerstörte Schuppen zu sehen, der komplett zerstört wurde und dessen Stücke auf einer großen Fläche verteilt liegen und dann ein großer Haufen Holz. Nicht weit weg davon (200-500m) wurde ein weiterer Schuppen zerstört. Dieser hatte laut Aussagen aber Mauern aus Ziegeln und nicht aus Holz. - Ein Augenzeuge meldet aus dem etwa fünf Kilometer entfernten Buschdorf (westlich von Reckange) einen Trichter mit einem Durchmesser von etwa 50m. Es gab dort Schäden an Häusern und Bäumen. Etwa 2,5 Kilometer südwestlich von Reckange zieht sich eine Schneise mit eindeutigen Schäden durch den Wald.

Tornado in Reckange
Radarbild von 17:10 Uhr MESZ (Kachelmannwetter)
Juni

05.06.2015Verdacht

Schoos

n. bek.

Zeitpunkt: später Abend. Es gab Schäden im Bereich Schoos-Angelsberg in der Gemeinde Mersch. Ein Wettermelder in Schoos will im Blitzschein einen "Wolkenschlauch" gesehen haben: "Gewitter zieht auf. Dann war es still und für 2 bis 3 Minuten massiver Wind aus allen Richtungen. Gartenmöbel waren weg (sind heute Morgen wiedergefunden worden) und auch ein großer Baum ist gebrochen." Etwa 1,5 Kilometer entfernt gab es die Schäden.

Tornadoverdacht in Schoos
Februar

23.02.2015Bestätigt

bild
Munsbach

F0

Zeitpunkt: zwischen 16:30 und 17 Uhr MEZ. Zwischen der Hauptstadt Luxemburg / Lëtzebuerg und der deutschen Grenze wurde dicht nördlich der Autobahn A1 ein Tornado beobachtet, der zunächst im Nordosten von Munsbach (Mensbech) sichtbar Bodenkontakt hatte. Über Schäden in diesem Bereich ist nichts bekannt. Auf dem Weg nach Osten löste sich der sichtbare Wirbel vorübergehend auf, baute sich aber südwestlich von Mensdorf (Menster) wieder auf. Hier wurden einige leichte Schäden an Bäumen festgestellt. Der Tornado zog dann knapp südlich an Mensdorf vorbei nach Osten. Insgesamt legte er eine Strecke von etwas mehr als 2 Kilometern zurück.

Tornado bei Munsbach
Weiteres Foto von Maria Corallo (Facebook)
Windhose über Munsbach (L) ? (WZ-Forum)
August

10.08.2014Verdacht


[Region: Ehleringen]

n. bek.

Zeitpunkt: nachmittags. Aus einer Meldung der News - Luxprivat vom 12.08.2014: "Tornado in Ehleringen - Dachschindeln zerschlagen, Äste ist durch die Luft gewirbelt. Nicht nur in der Provinz Luxemburgs in Belgien haben Tornados und Wirbelsturm letztes Wochenende zugeschlagen. Tornado-Alarm gab es ebenfalls im Süden Luxemburgs! Und der Unwetter-Sommer geht weiter: Schon wieder haben verheerende Unwetter für große Sturmschäden im Großherzogtum gesorgt! Am Sonntagnachmittag fegte wieder so ein Mega-Sturm über das Land! Gefolgt von Starkregen, Hagel! In Ehlerange (Sanem) hat sogar einMini-Tornado zugeschlagen! Das Unwetter hat damit besonders im Süden von Luxemburg für Chaos gesorgt. Keller liefen voll Wasser. Bäume stürzten um! Gullideckel wurden aus ihren Fugen gehoben! Der Sturm machte auch keinen Halt vor Dächern und Autos! Diese Mini-Tornados entwickeln Windgeschwindigkeiten von 100 bis 200 Kilometern pro Stunde. Nach Schätzung von Meteorologen können es in Extremfällen sogar bis 600 Kilometer pro Stunde sein. Die Bilder des "Privat"-Lesers zeigen es deutlich: Hier hat der Sturm einen Baum zum Sturz gebracht. Einer der Äste ist durch die Luft gewirbelt. Der ist erst aufs Dach des schmucken Einfamilien-Hauses geknallt und hat da Dachschindeln zerschlagen, bevor er auf die Terrasse geschlagen ist. Umgestürzte Bäume in der Nachbarschaft haben nur um Haaresbreite Autos verfehlt. Ein Bild des Chaos bot sich den Einwohnern nach nur wenigen Minuten. Dann war der Spuck wieder vorbei." - Anmerkung: Es gibt natürlich keine "Mini-Tornados". Der Ausdruck wurde mal von einigen Medien erschaffen um zu zeigen, dass Tornados in Europa schwächer sind als die Twister in den USA.
Tornado in Ehleringen (News - Luxprivat, 12.08.14)

08.08.2014Bestätigt

Munshausen,
Neidhausen

F1

Zeitpunkt: zwischen 17:30 und 17:35 Uhr MESZ. Am 8. August bildete sich westlich von Neidhausen eine Trichterwolke. Am Boden wurde auch Staub und Dunst aufgewirbelt. Zum gleichen Zeitpunkt wurde dasselbe Phänomen in Munshausen (rund 4 Kilometer Entfernung) in Richtung Osten bis Südosten beobachtet. Es wurden einige, meist leichte Schäden angerichtet.

Tornado bei Neidhausen
Video des Wirbels, Aufnahmeort: Neidhausen (Facebook)
Alternativer Link zum Video aus Neidhausen
aR6kM8hmLFo
(Michel Bontemps, YouTube)
Juni

20.06.2013Verdacht

Remich

n. bek.

Zeitpunkt: gegen 20:20 Uhr. Beobachtung einer Funnelcloud von Remich aus in Richtung Nordosten, Zugrichtung: Norden. Dazu der Beobachter: "Ich habe heute, am 20 Juni 2013 um 20:20 Uhr diesen kleinen Trichter in Remich (LUX) gesehen. Er bewegte sich vor einer Gewitterfront und war circa 2 Minuten aktiv. Während der Zeit wurde er mal länger, mal kürzer. Kurz vor Auflösung schien es, als hätte er ein Rotation bekommen. 5 Minuten vordran habe ich einen 2. Trichter gesehen, der etwa 1 Minute aktiv war."

Funnelcloud bei Remich

09.06.2013Verdacht

Schifflange

n. bek.

Zeitpunkt: ab ca. 13:20 Uhr, Gesamtdauer ca. 15 Minuten. Gegen 13:20 Uhr wurde eine lange Trichterwolke in der Region Schifflange/Esch-Alzette beobachtet und fotografiert. Zu diesem Zeitpunkt hat es nur leicht geregnet (kein Gewitter). Über möglichen Bodenkontakt ist bislang nichts bekannt und Medienberichte über eventuelle Schäden am Boden gab es bis jetzt auch nicht. Zitat von einem Beobachter: "Man hat sehr schön gesehen, wie der Schlauch anfing sich nach unten fortzubewegen. Das hat ungefähr 5 Minuten gedauert. Ca. 10 Minuten später konnte man nur noch einen kleinen Trichter, ohne den langen Luftschlauch, unterhalb der Wolkenbasis erkennen."

Funnelcloud bei Schifflange

08.06.2013Verdacht


[Region: Luxemburg]

n. bek.

Zeitpunkt: ca. 19:35 bis 19:40 Uhr. "Am letzten Samstag wurde ein paar Kilometer nordwestlich vom luxemburgischen Flughafen Findel eine sehr kurzlebige Trichterwolke beobachtet. Sie entstand während einem einzelligen Gewitter und auf dem Radar war zum gleichen Zeitpunkt des Auftretens ein kleines hakenförmiges Echo auf der linken Seite der Zelle zu erkennen (Anhang). Auf Rückfrage wurde dieser Funnel vom luxemburgischen Wetterdienst Meteolux auch bestätigt! Zitat vom Beobachter: "Am 08.06.2013 konnte ich am Flughafen Luxemburg eine rotierende Funnel Cloud um 19h35/19h40 sehen. Die Funnel Cloud enstand während einem leichtem Gewitter. Sie war für ungefähr 2 Minuten sichtbar dann verschwand sie. Man konnte deutlich erkennen wie die Funnel Cloud sich immer mehr aufbaute aber nicht den Boden berührte."

Funnelcloud bei Luxemburg
Mai

21.05.2013Verdacht

Hellange

n. bek.

Zeitpunkt: gegen 14:15 Uhr. "Die Bilder habe ich heute, am 21. Mai 2013 gegen 14.15 Uhr von Dudelange aus in Richtung Osten gemacht. Es gab zwar kein Gewitter, Wolkenfetzen hingen jedoch bis weit an den Boden herab und wurden mit einer deutlich erkennbaren aufströmenden Bewegung hinaufgesogen. Das ganze rotierte aber, wenn überhaupt, nur sehr leicht. Falls Bodenkontakt (hinter dem Wald)bestand, dürfte es sich um die Gegend von Peppange-Crauthem-Hellange-Frisange gehandelt haben. Die Hauptwindrichtung der heranziehenden Wolken war West-Ost, die dunkle Wolke bewegte sich aber in Nordwest-Südost-Richtung oder gar Nord-Süd-Richtung." Sehr wahrscheinlich handelte es sich um eine so genannte "Scud-Cloud", Wolkenfetzen, die beim Aufsteigen sehr feuchter Luft entstehen. Dieses können in manchen Fällen scheinbar recht gut organisiert sein und fast wie ein Tornado aussehen.

Beobachtung bei Hellange

07.05.2013Verdacht

Dudelange

n. bek.

Zeitpunkt: zwischen 15.15 und 15.30 Uhr. Beobachtung einer deutlich rotierenden Funnelcloud. Dazu der Beobachter: "Heute nachmittag sah ich, wie an der Vorderseite eines Gewitters der Wolkenboden an einer Stelle zu rotieren begann. Kurze Zeit später bildete sich ein kleiner Rüssel, der etwa 5-10 Minuten bestand." Über möglichen Bodenkontakt ist nichts bekannt.

Funnelcloud bei Dudelange
Verdachtsfall Luxemburg (Skywarn)
Tornadoverdacht in Düdelingen, Luxemburg am 07/05/13 (WZ-Forum)
Mini-Tornado über Düdelingen (Tageblatt, 08.05.13)
August
Juli
August

25.08.2011Verdacht

Boulaide

n. bek.

Zeitpunkt: gegen 18:58 Uhr MESZ. Dazu ein Augenzeuge: "Auf dem Foto kann mann es zwar nicht so gut erkennen, aber ich sah, dass es ein Trichter war, man sah gut wie er sich entwickelte. Hinter dem Trichter hats geregnet wie aus Eimern! Man sah sehr gut, dass der Schlauch rotierte. Nach ein paar Sekunden hatte er den Boden erreicht. Der untere Teil bestand aus Fractusfetzen, die um den Trichter kreisten. Die Fotos wurden in meinem Heimatort am 25.08.2011, um 18:58 in Boulaide aufgenommen."

Funnelcloud bei Boulaide
Juni

28.06.2011Verdacht

Boulaide

n. bek.

Zeitpunkt: gegen 21:45 Uhr MESZ. Funnelcloud gemeldet: "Der Trichter war gut erkennbar, er war glatt und um ihn kreisten ein paar Fractusfetzen. Der Funnel reichte bis in die Hälfte zwischen Wolke und Boden. Zu dem Zeitpunkt war der Wind auch mäßig stark, er wehte mit max. 58 km/h. Das Ereignis dauerte 5 Minuten. Genaue Uhrzeit ist unbekannt."
August

28.08.2010Verdacht

Dudelange

n. bek.

Zeitpunkt: gegen 20:10 Uhr MESZ, Dauer etwa 5 Minuten. Beobachtung einer deutlich erkennbar rotierenden und sehr weit hinab reichenden Funnelcloud, über Bodenkontakt ist nichts bekannt.

Funnelcloud bei Dudelange
Februar

11.02.2010Verdacht

Boulaide

n. bek.

Zeitpunkt: gegen 19:13 Uhr MESZ. Funnelcloud gemeldet, allerdings war es zum Zeitpunkt der Meldung dunkel. (Quelle: ESWD)
Juni

10.06.2003Verdacht

Aspelt

n. bek.

Zeitpunkt: zwischen 18:00 und 18:40 Uhr MESZ. Aus einem Bericht der Sapeurs Pompiers de Frisange: "Tornado schlägt in Aspelt zu - Aspelt, 10. Juni 2003. Gewitter und Sturmfront über Luxemburg, heftiger Regen geht in Frisange herunter und doch “Uff, dieses Mal sind wir verschont geblieben”. Kurz danach, genau um 18:41 Uhr erfolgt Grossalarm mittels Sirene (der Bereich “stiller Funkalarm” der Notrufzentrale ist durch das Gewitter zeitweilig außer Betrieb geraten), Einsatzort: Aspelt, Ausmaß: sehr ausgedehnt, Schadensausmaß: sehr hoch. Selbst den Anfahrtsweg zum Einsatz müssen sich die Einsatzkräfte mittels Motorsäge erkämpfen. Vor Ort wird erst das gesamte Ausmaß des Schadens ersichtlich. Ein dreiminütiger Tornado, welcher quer durch Generalversammlung Pompjeën Fréiséng 2003 die Ortschaft geführt hatte, hinterlässt ein Bild der Verwüstung. Schon nach kurzer Zeit beantragen die Wehren aus Aspelt und Frisange Unterstützung durch die Hubgeräte der Wehren Mondorf, Dudelange, Schifflange und Hesperange und den technischen Dienst der Gemeindeverwaltung. Um 00:05 Uhr, nach einer Anzahl von 32 Primärhilfseinsätzen, wird von der Einsatzleitung der Einsatz für diesen Tag als beendigt erklärt." - Ein Anwohner schildert das Ereignis im Juli 2015: "Ich bin ansässig in Aspelt und das schon seit 2001 habe ihre Tornadoliste aber erst jetzt angeschaut. Ich kann aber zu diesem späten Augenblick noch sagen, was ich 2003 in Aspelt gesehen habe. Es war ein sehr starkes Gewitter und wir standen draussen auf dem Balkon, es zu beobachten. Auf einmal wurde es sehr laut und wir gingen rein. Wir versuchten die Tür zu schliessen, doch das ging nicht mehr, da zu viel Wind herrschte. Stühle und ein ganzer Sandkasten wurden plötzlich weggefegt. Man sah während ein paar Sekunden gar nichts mehr, dann war alles vorbei. Es kann sich auch um ein Downburst gehandelt haben, aber die Tatsache, dass Stühle und Sandkasten abgehoben haben und wir sie später in einem Garten drei Häuser weiter gefunden haben, lässt mich eher auf einen Tornado schließen. Ich habe leider keine Fotos."

Pompjeën Fréiséng (Sapeurs Pompiers de Frisange)